Njushi: Sushi mal anders

Es muss nicht immer klassisches Sushi sein. Njushi sind Reisrollen mit verschiedensten Füllungen (vegetarisch oder mit Fleisch), die mit unterschiedlichen Dips serviert werden. Bei Instagram habt ihr vielleicht gesehen, dass ich die bunten Röllchen an meinem Geburtstag angeboten haben.

Die Reisröllchen gibt es in folgenden acht verschiedenen Sorten. Die Dips sind mit Parmesan, Kräuterquark, Sonnentomaten, Humus, Chili-Koriander, Ruccola-Pesto und Gewürz-Orange genauso abwechslungsreich und lassen sich mit verschiedenen Rollen kombinieren.

Meine persönlichen Favoriten sind die Röllchen mit dem Rinderragout, der Bolognese und dem Schafskäse. Alle drei sind wunderbar pikant und lecker. In Sachen Dips haben mir Parmesan und Ruccola-Pesto am besten geschmeckt. Aber das ist ja alles Geschmackssache. Ein wirklicher Favorit zeichnete sich allgemein unter meinen Freunden nämlich gar nicht ab. Am Ende waren alle Röllchen ratzefatz weggeputz und meine Gäste pappsatt.

Die Röllchen wurden gegen Mittag sicher und isoliert verpackt geliefert und musste quasi nur noch auf die Teller umgelagert werden. Den Partytest haben die Röllchen also auf jeden Fall bestanden. Keine schmierigen Finger, mit einem Haps sind sie im Mund und das eine Ahhh und Ohhh eurer Gäste ist euch auch sicher, da sie Njushi mit großer Wahrscheinlichkeit vorher noch nirgens gesehen haben.

Seid ihr auf den Geschmack gekommen und möchtet Njushi ausprobieren? Mit dem Code ANNELOVESFOOD10 erhaltet ihr bis zum 15. Juni 10% Rabatt auf eure Erstbestellung. Die Reisröllchen könnt ihr übrigens in verschieden großen Boxen kaufen. Zum Ausprobieren die 25er Box bis hin zur 200er Box für den ganz großen Hunger, Feierei oder einen gemütlichen Abend mit Freunden.

Süppchen fürs Püppchen

Oder so ähnlich. Möhre knutscht Ingwer. Viel mehr als lecker kann ich bei der Kombination nicht sagen. Ich bin absoluter Suppenfan. Alles in den Topf, köcheln lassen, würzen, pürieren, fertig. Einfrieren kann man sie auch wunderbar und zack hat man immer eine leckere Mahlzeit griffbereit. Frisch gebackenes Brot ist natürlich auch was feines dazu wie z.B. das Dinkelbrot mit Walnüssen.

Und was ist eure Lieblingssuppe?

Zutaten (für 4 Personen):
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
ca. 40g frischer Ingwer
900g Möhren
200ml Weißwein
800ml Gemüsebrühe
Schnittlauch

Zubereitung:
1. Die Zwiebel, den Knoblauch und den Ingwer schälen und fein würfeln. Die Möhren schälen und in Stücke schneiden.

2. Etwa 1 EL Öl in einem Topf erhitzen. Die Zwiebel, den Knoblauch und den Ingwer etwa 5 Minuten andünsten. Anschließend die Möhren für weitere 5 Minuten hinzugeben.

3. Anschließend alles mit dem Weißwein ablöschen. Die Gemüsebrühe hinzufügen und alles etwa 30 Minuten köcheln lassen.

4. Die Suppe vom Herd nehmen und mit einem Stabmixer pürieren. Falls sie zu sämig ist noch etwas Wasser hinzugeben.

5. Die Suppe mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker abschmecken und mit dem fein geschnittenen Schnittlauch servieren. Wer mag kann auch noch einen Klecks Crème fraîche hinzugeben.

Das Fräulein Wild in Berlin

Da sind wir wieder! Spannende Tage in Italien liegen hinter Vanessa und mir. Unter anderem in Parma, Bologna und Reggio Emilia haben wir viel gesehen und natürlich auch viel und lecker gegessen. Jetzt müssen erstmal die Fotos ausgetauscht und gesichtet werden und dann könnt ihr hier im Detail nachlesen, was wir erlebt haben.

Heute möchte ich euch erstmal das wirklich süße Café Fräulein Wild in Berlin Kreuzberg vorstellen. Die Fotos schlummern nun schon einige Monate seit meinem letzten kleinen Berlintrip auf dem MacBook. Da wird es Zeit, sie euch endlich zu zeigen!



Euch erwarten viele bunt zusammengewürfelte Möbel, darunter sogar ein bequemes Sofa mit Klavier nebenan. Viele kleine liebevolle Accessoires wie z.B. die Teller an der Wand dürfen natürlich auch nicht fehlen. Aber man geht ja nicht nur wegen der Atmosphäre ins Café. Etwas leckeres auf dem Teller darf da natürlich auch nicht fehlen. In Sachen Kuchen und Torte bekommt man da schon mal Entscheidungsschwierigkeiten.

Ich bin ja schon ein wenig neidisch auf all die glücklichen Berliner, die so ein feines Café vor der Haustür haben. Schaut auf jeden Fall vorbei, wenn ihr das nächste Mal in der Hauptstadt seid - es lohnt sich!



Fräulein Wild
Dresdener Str. 13
10999 Berlin
www.fraeuleinwild.de

Frühling heißt Rhabarber

Rhabarber gehört einfach zum Frühling dazu. Ich mag ihn ja fast in jeder Form. Egal, ob als Kompott, im Kuchen, als Crumble oder ein Stückchen roh in Zucker gedippt, einfach lecker. Beim letzten Rückblick konntet ihr ja schon sehen, dass ich gerade kürzlich mal wieder eine Rhabarber Tarte gebacken habe. Heute folgt daher endlich das Rezept.

Und in welcher Form mögt ihr Rhabarber am liebsten?

Zutaten:
Für den Teig:
200 g Mehl
60 g Zucker
1 Pr. Salz
1 Eier
125 g Butter

Für die Füllung:
4 Stangen Rhabarber
1 Vanilleschote
2 Eier
100 g Crème fraîche
200 ml Milch
80g Zucker

Zubereitung:
1. Alle Zutaten für den Teig erst mit den Knethaken des Handrührgerätes, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten.

2. Die Tarteform (am besten mit Hebeboden) gut ausfetten. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche rechteckig ausrollen.

3. Die Tarteform damit auslegen, den Teig etwas andrücken und die überstehende Ränder abschneiden. Anschließend ca. eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

4. Den Teig mehrfach mit der Gabel einstechen und im vorgeheizten Backpfen (Umluft: 175°C) etwa 10 Minuten backen.

5. In der Zwischenzeit den Rhabarber putzen und die großen Fäden ziehen und in Stücke so breit wie die Tarteform schneiden. Das Mark der Vanilleschote mit einem Messer herauskratzen.

6. Die Eier, die Crème fraîche, die Milch, den Zucker und das Mark der Vanilleschote gut verrühren.

7. Den Tarteboden aus dem Backofen nehmen, die Rhabarberstücke nebeneinander hineinlegen und mit der Eiermasse übergießen.

8. Die Tarte bei 150°C etwa 35 Minuten weiterbacken, bis die Eiermasse gestockt ist. Sollte die Tarte zu dunkel werden, einfach mit etwas Alufolie abdecken.

9. Anschließend auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und wer mag kurz vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.