Weihnachtsstimmung hoch zehn

Nur noch drei Tage bis Heiligabend. Spätestens jetzt sollte man doch so langsam wirklich in Weihnachtsstimmung sein, oder? Glühwein, selbstgebackene Plätzchen und natürlich auch die passende Musik machen die Weihnachtszeit besonders schön. Aktuell gibt es auf Spotify eine App von Coca-Cola mit der ihr eure ganz persönliche Weihnachtsplaylist plus zugehörigem Cover erstellen könnt. Aber natürlich könnt ihr euch all die Playlists anhören, die von euren Freunden und anderen Spotify Nutzern erstellt worden sind.

Und während ihr euch durch die vielen Playlists hört, backt ihr am besten noch diese leckeren Heidesandplätzchen. Ein einfaches, altes Rezept und vielleicht sind sie ja auch gerade deshalb so lecker. Ich mag ja vor allem den Zuckerrand so gerne an ihnen.

Habt ein wundervolles letztes Adventswochenende! :heart:

Zutaten:
200g Butter
80g Puderzucker
50g Marzipan
1 TL Vanillinzucker
abgeriebene Schale einer halben Zitrone
250g Mehl
1 Eigelb
1 Tasse Zucker

Zubereitung:
1. Die weiche Butter mit dem Puderzucker, dem Marzipan, dem Vanillinzucker und der Zitronenschale verrühren.

2. Das Mehl über die Buttermasse sieben und unterkneten.

3. Aus dem Teig gleich große Rollen mit dem Durchmesser von etwa 5cm formen und in Alufolie gewickelt über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

4. Die Rollen mit dem verquirlten Eigelb bestreichen im Zucker rollen.

5. Etwa 1/2 cm dicke Scheiben abschneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

6. Im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 190°C) etwa 10 bis 15 Minuten backen und anschließend auf einem Gitter auskühlen lassen.

The Killers sind zurück

Zweitausendzwölf ist das Jahr der neuen Alben einiger Lieblingsbands. Maximo Park haben im Juni mit "The National Health" bereits vorgelegt und ein wunderbares Album heraus gebracht. Aktuell läuft es bei mir rauf und runter und es hat mir ziemlich das Schreiben der Bachelor-Arbeit versüßt - diese ist übrigens endlich fertig, gedruckt und abgegeben.

Zurück zum Thema: Auch Franz Ferdinand und The Killers haben für den Herbst neue Alben angekündigt, auf die ich mich schon sehr freue. Während über das Album von Franz Ferndinand bisher noch nicht so viele Informationen durchgesickert sind, weiß man bereits, dass das Killers Album "Battle Born" heißen wird und im Vergleich zum doch recht soften Vorgänger "Day & Age" wieder deutlich mehr in Richtung Brit-Rock gehen soll. Und hier schon mal ein erster Vorgeschmack:

Da darf man sich wirklich auf weitere Songs von den Jungs freuen, die übrigens aus Las Vegas kommen. Die Stadt der vielen vielen Casinos, Hotels und Neonlichtern, durch die die Band am Anfang ihrer Karriere zog und ihre ersten Konzerte spielte. Und auch heute scheinen sie nach wie vor gerne in die Unterhaltungsstadt Amerikas zurückzukehren, die scheinbar auch Einfluss auf ihre Musik hat. Ein gelungener Song, jetzt muss bitte nur noch schnell das Album erscheinen.

Und auf welche Alben freut ihr euch noch dieses Jahr?

Lasst uns Wellenreiten gehen…

Guten Morgen, jetzt ist Schluss! Die tanzlosen Tage sind vorbei.
Gib mir Speichel oder zumindest nen Kuss. Die Weichen sind längst gestellt.

Wir müssen los. Irgendwas schiebt uns, zieht uns. Uns umgibt der Glanz der Sonne.
Lass uns wellenreiten gehn! Heute fallen wir hundert pro nicht vom Brett!

Wie einige von euch wissen, liebe ich Konzerte. Die Liste ist in den letzten Jahren ziemlich gewachsen und gerade in den Jahren 2007 und 2008 war ich extrem viel unterwegs. Da verging fast keine Woche ohne Konzert und auch lokalen Bands* wurde damals oft und gerne gelauscht. Seit ich vom Herbst 2010 bis Frühjahr 2011 ein halbes Jahr in Köln lebte, hat die Konzerliebe und -lust etwas nachgelassen. Zum einen wurde ich auf Grund meines Praktikums Tag für Tag mit Musik und Konzerten konfrontiert. Zum anderen hatte ich erstmals sämtliche Konzerte quasi vor der Haustür. Reizüberflutung pur. Weniger ist eben doch mehr.

Letzten Donnerstag war ich auf meinem ersten Konzert in diesem Jahr. Die Sportfreunde Stiller spielten ein Mitternachtskonzert in der Osnbarücker Lagerhalle und als ein Freund mich fragte, ob ich nicht mitkommen wollte überkam mich dann doch wieder die Konzertlust. Vier mal sah ich sie bis jetzt 2007 und 2008 live und jedes einzige Konzert war ein Fest voll von Euphorie und Spaß. Abgesehen von dem Album "MTV Unplugged in New York" 2009 gab es seit La Bum (2007) musiktechnisch nicht sehr viel neues von den Sportfreunden.

In den letzten zwei Jahren hab ich sie nicht einmal mehr bewusst gehört und dennoch war der Abend in Osnabrück großartig. Der Text jedes Songs saß, als hätte ich ihn erst gestern gehört. Die Stimmung war wunderbar und auch das Publikum in einem angenehmen Alter. Es schien als wären sie mit den ersten Alben mitgewachsen. Und auch die drei Herren selbst waren sympathisch wie eh und je. Ich liebe es, wie sie mit Worten spielen und jonglieren. Und gerade dieser Abend hat es mir einfach mal wieder bewusst gemacht, dass man manchmal eben nur gute Begleitung, ein paar Bier, live gespielte Klänge und gefühlte 45°C in der Halle braucht, um rundum zufrieden zu sein. Vielen Dank dafür, ihr wunderbaren Sportfreunde.

* sind nicht in der Liste enthalten

An und für sich

Ich will haben was sich gut anfühlt - und zwar für immer! Am Dienstag kam ich in den Genuss Clueso zum zweiten Mal live zu sehen. Es war das letzte Konzert seiner An und für sich Tour mit der er seit Frühjahr unterwegs ist. Ziemlich großartig war es. Mehr als zwei Stunden Musik, die liebsten Songs und eine gelungene Einbindung einer riesigen Videowand. Ein hängendes Tuch verdeckte zeitweise den Blick auf die Bühne und bot Platz als Projektionsfläche und schöne Licht- und Schatteneffekte.

Ich bin längst kein Fan der ersten Stunde - die Anfänge waren mit schlicht zu hiphoplastig. Mit den Jahren und den Singles wuchs das Interesse doch mal mehr in die Alben hineinzuhören und die Songs gefielen erstaunlich gut. Wirklich gefesselt war ich dann aber vom dem Livealbum mit der Stüba Philharmonie. Da sitzt ich noch heute gerne auf dem Sofa und lausche gebannt dem Zusammenspiel der Songs in Begleitung des Orchesters. Das ist pure Harmonie und musikalische Schönheit.

Meine Cluesolivepremiere gab es erst diesen Sommer beim Southside. Nachts um halb eins, bei strömenden Regen, knöcheltief im Matsch steckend. Nur wenige Reihen fanden sich bei dem Wetter vor der Bühne ein und vielleicht machten auch gerade diese Umstände den Auftritt einzigartig.

Ich kann dich wenn du willst gern ein Stück mitnehm und es geht los von jetzt auf gleich wenn dich traust.