So macht sich das Tablet – Pt. II

Gut sechs Wochen teste ich nun schon das Sony Tablet S. Da wird es langsam Zeit Bilanz zu ziehen, wie sich das Tablet gemacht hat und ob sich eine Anschaffung lohnt oder nicht. Meine ersten Erfahrungen konntet ihr ja schon in zwei Posts lesen. Im heutigen Posts möchte ich euch wie versprochen noch die Apps und Funktionen vorstellen, die mir am Tablet besonders gut gefallen.

Surfen & E-Mails
Gut, dass ein Tablet Internetzugang hat, ist ja zu erwarten. Aber ich hätte vorher nicht gedacht, dass ich es so oft nutzen werden, um vom Bett und vom Sofa aus zu Surfen und E-Mails abzurufen und zu schreiben. Die Nutzung ist einfach wahnsinnig komfortabel, weil es schön leicht ist und sehr gut in der Hand liegt. Es fühlt sich fast so an als hätte man eine umgeschlagene Zeitschrift in der Hand. Der Sony High Speed Browser ist vorinstalliert, aber natürlich kann man sich auch seinen jeweiligen Lieblingsbrowser im Android Market runterladen.

Fernbedienung
Mit dem Tablet kann man fast alle Geräte per Infrarot steuern. Für den Fernseher sehr praktisch, wenn man mal wieder auf der Suche nach der eigentlichen TV-Fernbedienung ist. Außerdem reduziert es das üblichen Fernbedienungenchaos (gefühlte 37 Fernbedienungen für 37 Endgeräte) auf ein Minimum. Was mir sehr daran gefällt ist, dass die Bedienung vieler Funktionen per Fingerwisch funktioniert und man somit nch mal auf das Tablet schauen muss, um beispielsweise Lautstärkeänderungen am TV vorzunehmen.

Weiterlesen

So macht sich das Sony Tablet

Seit gut zwei Wochen teste ich nun schon das Sony Tablet S. In einem Post habe ich euch das Tablet und auch meine Einstellung dazu schon genauer vorgestellt. Man glaubt es kaum, aber meine kritische Haltung nach dem Motto "Teures Spielzeug, braucht kein Mensch" hat sich doch etwas gewandelt.

Aber nun von Anfang an: Beim Öffnen des Pakets strahlte mich gleich ein sehr freundlicher Brief der Probierpioniere an, in dem alle Details zum Produkt und zum Test beschrieben waren. Das Tablet selbst war sicher verpackt in Luftpolsterfoilie (juchuuuuu, Luftpolsterfolie! Popp! Knall! Bäng!) und einem schlichten schön designten Karton. Direkt wurd der Power-Button betätigt und das Tablet fuhr angenehm schnell hoch. Für Appleuser sind manche (bzw. nicht vorhandene) Gesten zwar erst etwas gewöhnungsbedürftig, aber dennoch kommt man sofort gut mit dem Tablet zurecht. Auf fünf verschiedenen Desktops, zwischen denen man per Wischgeste wechseln kann, kann man seine liebsten Apps übersichtlich unterbringen. Einige der vorinstallierten Apps stammen exklusiv von Sony. Dazu gehören u.a. ein Browser, ein Music- und Videoplayer und eine Social Media Anwendung, die Facebook und Twitter unterstützt.

Ich könnte mich definitiv an das gute Stück gewöhnen. Besonders in der Küche als platzsparendes Kochbuch (Foto links), für die abendliche Feedleserunde (Foto mitte) und als Guten-Morgen-Lektüre am Frühstückstisch (Foto rechts). Die Liste könnte ich noch etwas ausführen. Jedenfalls macht es sich besonders gut in Verbindung mit meinem Sofa und meinem Bett. Wahrscheinlich auch deshalb weil es dank des ergonomisches Designs so gut in der Hand liegt als hätte man eine umgeschlagene Zeitschrift in der Hand.

Welche Funktionen und Apps mir besonders gut am Tablet gefallen, erfahrt ihr im nächsten Post.

Juchu, ich war im Radio.

Gestern Abend stand ich Radio Fritz Rede und Antwort rund ums Thema Bloggen. Jeden Samstag wird im Rahmen der Sendung Trackback nämlich ein Blogger interviewt. Vorgeschlagen wurde ich von der lieben Laura, die bereits letzte Woche die Ehre hatte. Was ich so zu sagen hatte, könnt ihr euch hier anhören.

Ich bin Probierpionierin

Hach, ich mag ja diese Produkttestcommunities. Wenn mir ein Produkt gefällt, dann bin ich auch gerne bereit darüber zu erzählen und so haben sich in den letzten Jahren schon ein paar Testprodukte angesammelt. Das ging u.a. von Kaugummis, über getönte Tagescreme bis hin zu Müsli.

Und jetzt kommt ein gewaltiger Sprung zu dem Produkt, was ich jetzt testen darf: Die Probierpioniere haben zehn Tester gesucht, die das neue Sony Tablet S testen wollen und ich bin nun eine der glücklichen. Die Aussicht darauf, dass drei der zehn das Tablet sogar behalten dürfen, macht die Sache noch spannender.

Ich bin wirklich gespannt, wie mir das Tablet gefallen wird. Zum einen bin ich dank Macbook und iPhone ein absolutes Applekind und hoffe, dass die Sony-Bedienstrukturen keine komplette Umgewöhnung fordern. Zum anderen stehe ich Tablets ja eher kritisch gegenüber. Ich schrieb ja im Mai 2010 zum Verkaufsstart des iPads hier darüber und an dieser Meinung hat sich bisher nicht viel geändert: Zu klein, um effizient zu arbeiten. Zu groß, um es bequem zu transportieren. Wunderbar für die Nutzung auf dem Sofa oder im Bett und demnach ein zu teures Spielzeug. Schauen wir mal, ob sich meine Meinung nach den sechs Wochen mit dem Sony Tablet S geändert hat. Ich werde es jedenfalls auf Herz und Nieren testen und halte euch auf dem Laufenden.