
Es ist Wochenende, es muss gegrillt werden! Und neben Fisch, Fleisch und Gemüse auf dem Grill und Salaten auf dem Tisch gehört auch frisches Brot zu einem leckeren Grillabend mit den Lieben einfach dazu. Warum also immer Baguette und Ciabatta vom Bäcker kaufen und nicht mal selber den Teig anrühren und backen?
Wie schon beim Pizza Bollerbrot - eigentlich ebenfalls ein schönes Beilagenbrot zum Grillen - habe ich mich von Stephs kleinem Kuriositätenladen inspirieren lassen und ein ähnliches Kräuter-Käse-Zupfbrot nachgebacken. Gibts was besseres als frisches Brot aus Hefeteig?

Zutaten:
500g Mehl
1 Tütchen Trockenhefe
5g Meersalz
30ml Olivenöl
300ml Wasser
2 Knoblauchzehen
150g weiche Butter
1 Bund gemischte Kräuter (z.B. Petersilie, Schnittlauch und Sauerampfer)
100g Schinkenwürfel
100g Parmesan
50g Bergkäse
Zubereitung:
1. Die Trockenhefe im Wasser auflösen und 5 Minuten stehen lassen. Den Knoblauch hacken.2. Das Mehl in eine Schüssel geben, Salz und den Knoblauch hinzufügen und alles miteinander vermischen. Das Hefe-Wasser-Gemisch und das Öl hinzufügen und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
3. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort etwa 1 Stunde gehen assen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
4. In der Zwischenzeit den Käse reiben und die Kräuter grob hacken. Die weiche Butter mit den Kräutern schaumig schlagen.
5. Den Hefeteig auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche geben und rechteckig ausrollen (ca. 50x60 cm). Anschließend mit der Kräuterbutter bestreichen und mit den Schinkenwürfeln und dem Käse bestreuen.
6. Den Teig n ca. 10x10 cm große Stücke schneiden, übereinander legen und hintereinander in eine gefettete eine Kastenform stellen und den Teig nochmals abgedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.
7. Das Zupfbrot im vorgeheizten Backofen (Heißluft etwa 175°C) etwa 50 bis 60 Minuten backen, bis das Zupfbrot schön gebräunt und komplett durchgebacken ist.
8. Anschließend ca. 15 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen und auf einem Rost komplett auskühlen lassen.






























. Weiter ging es mit Zweierlei Ravioli. Einmal mit Spinat und Ricotta gefüllt (Spinat und Ricotta und mein Herz tanzt!) und einmal mit Apfel und Amarettini gefüllt und mit Parmesan und Aceto Balsamico serviert. Auch wenn letztere Kombination von süß und pikant eher ungewöhnlich klingen mag, die Ravioli waren ein echtes Geschmackserlebnis - toll! Schweinebäcken mit Gemüse und Polentaschnitten sowie Cremeeis mit Aceto Balsamico bildeten den Abschluss des Menüs. Letzteres müsst ihr unbedingt mal ausprobieren. Balsamicoessig macht sich mit Sicherheit auch auf ganz normalem Vanilleeis mehr als gut.





