Mit Kerrygold in Irland: Das Ballymaloe Lit Fest

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Mitte Mai lud Kerrygold eine Handvoll andere Blogger und mich nach Irland ein. Irland? Ja bitte! Ich muss gestehen, dass die grüne Insel absolut nicht auf meiner imaginäre Liste der nächsten potentiellen Reiseziele steht, aber vielleicht freute ich mich auch deshalb umso mehr auf das Wochenende. Manchmal ist es gar nicht so schlecht, absolut unvoreingenommen auf Reise zu gehen.

Am Samstag besuchten wir das Ballymaloe Lit Fest of Food und Wine. Begrüßt wurden wir vom Duft frischen Kaffees und verschiedenen kleinen Leckereien wie Caramel Shortbread. Dann ging es direkt los mit einer Cooking Demonstration mit Ross Lewis und Rachel Allen.

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Später erzählte David Prior von seinem Leben als Travelling Journalist - super spannend! Ich hätte ihm noch länger zuhören können, wie es ist, aus dem Koffer zu leben und sich auf die Suche nach spannenden Storys und Reisezielen zu machen. Einen Einblick in sein Leben bekommt ihr z.B. auch in seinem Profil bei Instagram.

Zwischendurch blieb zum Glück noch Zeit, um über das Gelände der Ballymaloe Cookery School zu laufen und im kleinen Shop etwas zu Stöbern. Und zack, waren wir alle im Foodbloggerhimmel: Traumhafte Backuntensilien! Und: Probs! Probs! Prooooobs! :heart:

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Die zweite Hälfte des Tages verbrachten wir auf dem Hauptgelände des Lit Fests. Wir wurden direkt von frischen, knusprigen Scones begrüßt und genossen anschließend ein paar Sonnenstrahlen. Die Location war einfach traumhaft. Viele alte Gebäude an denen sich die Rosen emporranken - wie im Film!

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Auch die Haupthalle - the big shed genannt - hat Eindruck hinterlassen. So viele schöne kleine Dekoelemente und vor allem ein Wahnsinnsangebot an tollem Essen. Meine Favoriten waren Marshmallows, die in verschiedenstes Geschmacksrichtungen angeboten wurden und ein bunter Salat aus diversen Hülsenfrüchten mit Granatapfelkernen und einem Bombendressing!

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Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Tiere, die Kerrygold mit dem Rohstoff für ihre Produkte versorgen. Wir besuchten einen irischen Milchbauern, der uns nach der Begrüßung direkt mit auf die Weide nahm. Und ich staunte nicht schlecht als wir die Weide durch ein dickes Holzgatter betraten: Etwa 50 Kühe standen auf einer sattgrünen Wiese, direkt am Meer an der Steilküste. Exakt wie in der Kerrygold-Werbung - das war mit mein erster Gedanke.

So ein schönes Fleckchen Erde. Nur die Kühe, die Wiese und im Hintergrund das weite, weite Meer. Das Wetter war an diesem Vormittag absolut mau. Es war kühl und regnete und danke dem Wind fühlte es sich noch frischer an. Dennoch hatte die Zeit auf der Weide etwas absolut magisches. Dort wäre ich wohl auch eine glückliche Kuh. Überhaupt scheint Kerrygold das Wohl der Tiere und das Thema Nachhaltigkeit sehr am Herzen zu liegen. Der Milchbauer erzählte uns, dass die Kühe im Schnitt etwa 2.000 Liter weniger Milch pro Jahr als Deutsche Kühe geben und im Schnitt etwa 360 Tage pro Jahr auf der Weide stehen und sich dort von dem satten Weidegras ernähren.

Mein Hauptlearning des Wochenendes: Irland ist wunderbar - ich muss wiederkommen! Die Menschen sind so herzlich und offen und die Architektur der Häuser und die weite Landschaft geben einem fast schon ein märchenhaftes Gefühl. Entrückt, wie in einer anderen Welt. Und auch Dublin soll Teil meiner zweiten Irland-Reise werden. War ihr schon mal in Irland?

Happy Weekend, ihr Lieben!

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Vielen Dank an Kerrygold für die Einladung zu dieser Reise! Abgesehen von der Anreise, Verpflegung und Unterbringung habe ich keine Vergütung für diesen Beitrag erhalten. Selbstverständlich spiegelt der Beitrag ausschließlich meine eigene Meinung und Eindrücke dieser Reise wider - die sind schließlich unbezahlbar!

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Wie ich meine einwöchige Blogpause entschuldigen möchte. Es zog mich mal wieder in die Tiroler Berge nach Österreich. Der Schein der Bilder trügt leider. Die Sonne meinte es nicht sehr gut mit uns, darum habe ich meine vornehme Winterblässe wieder eingepackt und zurück mit nach Hause genommen. Immerhin war der Schnee top.

Kaum ist man wieder zu Hause, möchte man doch am liebsten schnellstmöglich wieder zurück. Morgens aufstehen und direkt die Berge sehen, anziehen, die Ski schultern und zum Lift stiefeln, hinauf auf den Berg und wieder möglichst schnell hinunter ins Tal, den Wind im Gesicht und das Knirschen des Schnees unter sich, Mittags in einer der vielen Hütten einkehren und Kaiserschmarrn, Germknödel, Rösti, Suppe, Spinatknödel oder Gröstpfanne genießen und Abends geht es mit schweren Beinen zurück ins Appartement und man freut sich auf den nächsten Skitag. Wenn ich es mir so recht überlege, würde ich für den Skiurlaub vermutlich sogar fast den Sommerurlaub eintauschen.

Was mir jetzt noch fehlt ist DAS Rezept für die perfekten Spinatknödel!

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Wer mir bei Instagram folgen will, der findet mich dort übrigens als telialicious.

Lieblingslocations: Milchbar am Bellevue

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Ganz große Typoliebe, oder? Allein die Website der Milchbar am Bellevue mitten in Zürich lässt mein - und euer? - Herz höher schlagen. Und ich darf euch verraten, dass auch die wirklich überdimensionale Speisenkarte genau in diesem Stil gehalten ist. Und auf dieser stehen jede Menge leckere Sachen. Für uns gab es einen bunten, frischen Salat mit Fischknusperli serviert mit leckerem Dressing und Remoulade. Fischknusperli - allein für diese Wortkreationen muss man die Schweizer doch einfach lieben, oder?

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Lasst euch nicht davon irritieren, dass es in der Milchbar so leer aussieht. Als wir im September in Zürich waren, meinte es der Wettergott mehr als gut mit uns und alle Gäste saßen draußen an einem der vielen kleinen Tischchen in der Urbangasse direkt vor der Tür.

Ist die Einrichtung nicht wunderschön? Ich kann mich gar nicht entscheiden, was genau mir am besten gefällt. Die Lampen an der Decke? Die freigelegten Säulen? Die Bilder? Die Theke in Holzoptik? Der Dielenboden? Die tollen Hocker? In letztere hatte ich mich ja schon im Urban Deli in Stockholm verliebt - ich muss die auch haben!

Was wir sonst noch in Zürich angestellt habt, könnt ihr übrigens hier nachlesen!

Milchbar am Bellevue
St. Urbangasse 4
8001 Zürich
Schweiz
www.milchbar-am-bellevue.ch

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PS: Ich gelobe Besserung, was die Zahl meiner Posts angeht! Am Wochenende muss endlich mal wieder neuer Foodcontent produziert werden. Mir schwebt da schon länger leckeres im Kopf herum, was endlich mal umgesetzt UND im hellen fotografiert werden muss. Ihr kennt ja die Foodbloggerproblematik im bösen Herbst.

Südfrankreich im Herbst

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Heute nehme ich euch mit nach Frankreich auf eine kleine Rundreise. Mitte September war der perfekte Reisezeitpunkt. Die Sommerhitze ist verschwunden, Touristen muss man vergeblich suchen und die Weinblätter beginnen sich bunt einzufärben. Im Fokus der kleinen Reise stand die Themen Wein und Genuss und so besuchten wir verschiedene einzigartige Weingüter. Meine Favoriten möchte ich heute vorstellen, auch wenn mir das in komprimierter Form kaum möglich erscheint, erst recht bei mehreren hundert Fotos, die ich während der Tage in Frankreich geschossen habe.

Auf dem Château le Bouïs in Gruissan kehren wir Mittags ein und genießen zum Wein ein Gazpacho und ein aromatisches Brot mit hausgemachtem Rillette. Passenderweise kommt nach dem Essen die Sonne heraus und wir genießen auf einer zusammengezimmerten Sitzlandschaft aus alten Paletten (bequem!) die schöne Aussicht aufs Meer. Wer sich einmal wie eine Prinzessin fühlen möchte, der sollte in den an das Château angeschlossenen Appartements übernachten. So toll eingerichtet Zimmer gibt es nicht alle Tage.

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Die Weine von Paul Mas sind in Deutschland schon bekannter. Der Besuch des Restaurants in der Domaines Paul Mas war eines meiner absoluten Highlights. Zwischen Vorspeise (Thunfischtataki auf Gurkenspaghetti und Wasabischnee) und Hauptgang (Lammkrone - die beste die ich bisher in meinem ganzen Leben aß :heart: ) durften wir Chefkoch Taichi Megurikami sogar kurz über die Schulter schauen.

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Im Château L’Hospitalet bei Narbonne kann man nicht nur den Wein genießen, sondern wer mag kann auch selbst Hand anlegen und lernen, wie man den Wein richtig erntet. Inmitten der Weinberge übernachtet man in einem der großzügigen Zimmer. Der kleine Gang hoch auf den Weinberg ist ein Muss, die Aussicht ist unbezahlbar.

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Der Ort, der mich am meisten verzaubert hat, war die Domaine Saint Jean de L’Arbousier in Castries. Das charmante, abseits gelegene Anwesen stammt aus dem Jahre 1235 und wird von nur sechs Personen betrieben. Und dass sie ihr ganzes Herz in die Arbeit mit und um den Wein legen spürt man. Erwähnenswert sind auch die vier Baumhäuser, die zur Domaine gehören. Kindheitsträume werden wahr. Wer wollte nicht schon mal hoch in der Baumkrone übernachten? Das Frühstück ist übrigens inklusive. Ein Korb mit Kaffe, Baguette und anderen Leckereien wird zum Baumhaus gebracht und muss von den Übernachtungsgästen nur noch per Seil nach oben gezogen werden - traumhaft.

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Ein bisschen Stadt musste natürlich auch sein während der Tage in Frankreich. So bummelten wir ein wenig durch die Gassen von Sète. Etwas fürs Auge, für den Magen und natürlich auch fürs Herz ist die La Biscuiterie, direkt am Canal de Sète gelegen. Gebackenes Süß wohin das Auge reich. Ist das Lädchen nicht traumhaft mit den tollen Wandpaneelen, den Fliesen und den Verkaufstheken? Gegessen und übernachtet haben wir Abends im Hotel de Paris. Alle Zimmer sind unterschiedlich eingerichtet, was mir persönlich sehr gefiel. Mein kulinarisches Highlight im Hotel war das Dessert: Festes Schokoladenmousse mit Karamellkern trifft auf eine Marzipansauce. Ganz große Liebe!

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Vielen Dank an den Weinverband Inter Oc, der mich zu dieser Reise eingeladen hat. Ich möchte erwähnen, dass ich abgesehen von der Verpflegung und der Unterbringung keine Vergütung für diesen Post erhalte. Für mich ist es selbstverständlich, dass dieser Beitrag ausschließlich meine eigene Meinung und Eindrücke dieser Reise widerspiegelt.

Lieblingslocations: Die Saluhall in Stockholm

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Huch, da hab ich euch hier einen Post angekündigt und ihn glatt verschwitzt. In den Fenstern der Case Factory spiegelt sich nämlich die wunderschöne Saluhall, eine Markthalle, die bereits 1888 eröffnet wurde.

Ich mag Märkte und vor allem Markthallen ja total gerne. Frische Waren, buntes Gemüse kombiniert mit einer ganz tollen Atmosphäre. Markthallen tauchten ja immer wieder auf meinem Blog auf (z.B. in Posts über Reggio Emilia, Budapest und Zürich), Stockholms Saluhall verdient aber einen eigenen Post, weil ich es so wunderbar fand dort.

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Das Angebot ist wirklich vom feinsten. Neben vielen Gemüseständen werden Fisch und Fleisch in unglaublicher Auswahl angeboten. Bei den vielen Sorten kommt man dank Entscheidungsschwierigkeiten doch schon mal kurz ins stocken. Toll fand ich auch die Delikatessen und kleinen Gerichte aus eigener Herstellung wie z.B. eingelegte Heringe oder eine Lachs-Spinat-Lasagne mit unglaublich leckerer Sauce.

Absolut erwähnenswert wäre da außerdem noch die gefühlt meterlange Käsetheke und zahlreiche Stände, die das Packaingloveherz in mir höher schlagen lassen. Hübsch verpackte Marmeladen, Saucen, Fonds und Suppen sind eben einfach die besseren.

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Wie herrlich wäre es einfach so eine Markthalle in unmittelbarer Nachbarschaft in Deutschland zu haben? Da würden die täglich Mittagspause und der Wochenendeinkauf zu Highlights werden. Aber liebes Düsseldorf, ich mag ja nicht meckern. Der Markt am Carlsplatz und der ein oder andere Wochenmarkt kann auch was.

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Östermalmstorg
114 42 Stockholm
Schweden

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Schöner Shoppen fürs traute Heim

Last but not least: Schöner Shoppen in Zürich. Diese drei Interiorlädchen haben mein Herz nämlich ein wenig höher schlagen lassen. Zwei von ihnen liegen in Zürich West und einer zentral in der Innenstadt. Große Anreisen speziell zum Laden fallen daher weg, perfekt!

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Nur wenige Schritte von Frau Gerolds Garten entfernt ist Walter Vintage Möbel & Acccessoires (Geroldstraße 15, 8005 Zürich). Ein Hauch Fabrikchic, ein Hauch Nostalgie und alles kombiniert mit tollen tollen Details. Einmal die Leuchtschrift, alle Stühle und die gesamte Keramik zum mitnehmen, bitte!

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Ein paar Schritte weiter in Richtung Hardbrücke ist das Bogen 33 (Geroldstrasse 33, 8005 Zürich), ein kleines Vintageparadies. Vor allem die Stühle und die Lampen (die Sterne und die Buchstaben, hach) haben es mir angetan, aber wer Glück hat kann auch ein schönes Sofa, Schränkchen oder Sideboard erstehen.

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Und zu guter letzt noch das Changemaker (Marktgasse 10, 8001 Zürich). Viele Wohnaccessoires aus Keramik und Stoff, schöne Lampen, Papeterie und sogar Taschen, Schmuck und Schuhe erwarten euch. Vor allem die Idee Karten mit den "Anspitzresten" von Buntstiften zu gestalten werd ich mir merken - gefällt!

Habt noch einen ganz feinen Sonntag!

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