Lieblingslocations: Das Scaramangas in Düsseldorf

Scaramangas Düsseldorf

Bei mir um die Ecke hat ein neuer Vietnamese aufgemacht! Haustür auf, gefühlte dreißig Schritte gehen, auf den blauen Stühlen platznehmen oder noch besser bei wärmender Abendsonne auf den türkisen Bänken draußen und entführen lassen in eine Welt voller Köstlichkeiten - klingt gut, oder?

Mich plagen beim Essen gehen ja so ziemlich immer Entscheidungsschwierigkeiten und gerade wenn es um Speisen fremder Kulturen geht, möchte ich immer so viel wie möglich probieren. Blöd nur, dass mein Magen absolut begrenzte Kapazitäten hat und neben dem Hauptgericht meist nicht mal mehr Platz für eine Vorspeise oder ein Dessert ist.

Scaramangas Düsseldorf

Scaramangas Düsseldorf

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Umso besser gefällt mir das Konzept des Scaramangas. Neben regelmäßig wechselnden Hauptspeisen liegt der Fokus des Vietnamesen auf einer Vielzahl kleiner Vorspeisen, den Scaraminis, die man auch vietnamesische Tapas nennen könnte. Happy happy Anne, endlich mal ein Restaurant bei dem man sich quasi ohne Reue quer durch die Speisenkarte bestellen kann.

Die Scaraminis werden so serviert, dass man sie sich auch super teilen kann. Zu zweit haben wir uns insgesamt sieben Scaraminis geteilt. Für uns war das genau die richtige Menge, wobei man aber auch betonen muss, dass wir beide keine großen Reisesser sind und die Scaraminis so gut wie pur genossen haben. Wenn ihr gerne Reis esst, dann reichen vielleicht auch fünf oder sechs Scaraminis.

Scaramangas Düsseldorf

Scaramangas Düsseldorf

Scaramangas Düsseldorf

Was alles aufgetisch wurde, könnt ihr ja auf den Fotos erkennen. Allesamt waren super lecker und mit dem Wissen, dass nur frische Zutaten und weder Geschmacksverstärker noch Glutamate verwendet werden, kann man die Scaraminis noch unbeschwerter genießen. Eine Übersicht über alle Scaraminis findet ihr hier.

Einen klaren Favoriten kann ich gar nicht benennen. Ban Khot (Mini-Kokos-Reispfannkuchen mit Garnelen und Lauchzwiebeln und Nuoc-Mam-Dip), Goi cuon tom (Sommerrollen aus Reisblättern gefüllt mit Garnelen, Hühnchen, Reisnudeln, Sojasprossen, frischer Minze und Thai-Basilikum), Ga lui xa (Hühnchenspieße in Zitronengras-Marinade mit eingelegtem Gemüse und einem hausgemachten Erdnuss-Kokos-Dip) und Cha gio (Frühlingsrollen gefüllt mit Garnelen, Krebsfleisch, Hühnchen, Glasnudeln und Süßkartoffeln) sind auf jeden Fall ganz vorne mit dabei.

Scaramangas Düsseldorf

Scaramangas Düsseldorf

Scaramangas Düsseldorf

Schaut also unbedingt mal vorbei bei meinem neuen Lieblingsvietnamesen! Ich werde ihm garantiert auch bald wieder einen Besuch abstatten. Schließlich habe ich noch nicht alle 28 Scaraminis probiert. Die Miesmuscheln in Kokossauce und der Wasserspinat mit Knoblauch und Sesam sollen nämlich auch mehr als lecker sein!

Scaramangas
Oberbilker Allee 31
40215 Düsseldorf
www.scaramangas.de

Lieblingslocations: Suli’s Café in Düsseldorf

Cafe Sulis Düsseldorf

Da sind schon wieder einige Tage ins Land gezogen, seit dem ich euch meine letzte Lieblingslocation vorgestellt habe. Es wird Zeit diese Rubrik - vielleicht ist sie sogar mit meine Liebste?! - wieder mehr aufleben zu lassen. Darum nehme ich euch heute mit in ein kleines, schönes Café in Düsseldorf, das vor Charme nur so strotzt.

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Cafe Sulis Düsseldorf

Cafe Sulis Düsseldorf

Das Sulis findet ihr in bester Lage in der Tußmannstraße im schönen Stadtteil Pempelfort. Leider nicht direkt bei mir um die Ecke. Ich würde einiges für so ein schönes Café in meiner unmittelbaren Nachbarschaft geben, das quasi zum externen Wohnzimmer zum Freunde treffen, Kaffee schlürfen, lesen und arbeiten wird.

Rustikale Tische treffen auf Stühle mit geflochtener Lehne oder schwerem gemütlichen Samt. Viele kleine Blumenarrangements, Zuckerdöschen und Kerzen bringen Leichtigkeit in den Raum. Während man im vorderen, dank der großen Fenster wunderbar lichtdurchflutetem Teil des Cafés das Treiben auf der Tußmannstraße beobachten kann, wartet im Innenhof des Sulis ein weiteres kleines Paradies auf die Besucher. Ein toller massiver Tisch, umringt von hübschen Stühlen sowie ein traumhaftes Sideboard und ein alter Kachelofen.

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Cafe Sulis Düsseldorf

Cafe Sulis Düsseldorf

Aber auch draußen vor dem Café lässt es sich bei gutem Wetter mehr als gut an einem der bunt zusammengewürfelten Stühle aushalten. Auch hier verbreiten wieder wunderschöne wild gemixte Blumensträuße gute Laune.

Ich selbst war bisher nur zum Frühstücken im Sulis. Der stramme Max und der Joghurt mit Früchten und Nüssen haben den Test absolut bestanden. Ich werde auf jeden Fall wieder kommen. Die Kuchen, Salate und Suppen, die auf den großen Tafeln drinnen und draußen angeschlagen waren, klangen einfach zu gut.

Suli's Café
Tußmannstraße 5
40477 Düsseldorf

Cafe Sulis Düsseldorf

Cafe Sulis Düsseldorf

Cafe Sulis Düsseldorf

Cafe Sulis Düsseldorf

Lieblingslocations: Milchbar am Bellevue

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Ganz große Typoliebe, oder? Allein die Website der Milchbar am Bellevue mitten in Zürich lässt mein - und euer? - Herz höher schlagen. Und ich darf euch verraten, dass auch die wirklich überdimensionale Speisenkarte genau in diesem Stil gehalten ist. Und auf dieser stehen jede Menge leckere Sachen. Für uns gab es einen bunten, frischen Salat mit Fischknusperli serviert mit leckerem Dressing und Remoulade. Fischknusperli - allein für diese Wortkreationen muss man die Schweizer doch einfach lieben, oder?

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Lasst euch nicht davon irritieren, dass es in der Milchbar so leer aussieht. Als wir im September in Zürich waren, meinte es der Wettergott mehr als gut mit uns und alle Gäste saßen draußen an einem der vielen kleinen Tischchen in der Urbangasse direkt vor der Tür.

Ist die Einrichtung nicht wunderschön? Ich kann mich gar nicht entscheiden, was genau mir am besten gefällt. Die Lampen an der Decke? Die freigelegten Säulen? Die Bilder? Die Theke in Holzoptik? Der Dielenboden? Die tollen Hocker? In letztere hatte ich mich ja schon im Urban Deli in Stockholm verliebt - ich muss die auch haben!

Was wir sonst noch in Zürich angestellt habt, könnt ihr übrigens hier nachlesen!

Milchbar am Bellevue
St. Urbangasse 4
8001 Zürich
Schweiz
www.milchbar-am-bellevue.ch

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PS: Ich gelobe Besserung, was die Zahl meiner Posts angeht! Am Wochenende muss endlich mal wieder neuer Foodcontent produziert werden. Mir schwebt da schon länger leckeres im Kopf herum, was endlich mal umgesetzt UND im hellen fotografiert werden muss. Ihr kennt ja die Foodbloggerproblematik im bösen Herbst.

Südfrankreich im Herbst

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Heute nehme ich euch mit nach Frankreich auf eine kleine Rundreise. Mitte September war der perfekte Reisezeitpunkt. Die Sommerhitze ist verschwunden, Touristen muss man vergeblich suchen und die Weinblätter beginnen sich bunt einzufärben. Im Fokus der kleinen Reise stand die Themen Wein und Genuss und so besuchten wir verschiedene einzigartige Weingüter. Meine Favoriten möchte ich heute vorstellen, auch wenn mir das in komprimierter Form kaum möglich erscheint, erst recht bei mehreren hundert Fotos, die ich während der Tage in Frankreich geschossen habe.

Auf dem Château le Bouïs in Gruissan kehren wir Mittags ein und genießen zum Wein ein Gazpacho und ein aromatisches Brot mit hausgemachtem Rillette. Passenderweise kommt nach dem Essen die Sonne heraus und wir genießen auf einer zusammengezimmerten Sitzlandschaft aus alten Paletten (bequem!) die schöne Aussicht aufs Meer. Wer sich einmal wie eine Prinzessin fühlen möchte, der sollte in den an das Château angeschlossenen Appartements übernachten. So toll eingerichtet Zimmer gibt es nicht alle Tage.

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Die Weine von Paul Mas sind in Deutschland schon bekannter. Der Besuch des Restaurants in der Domaines Paul Mas war eines meiner absoluten Highlights. Zwischen Vorspeise (Thunfischtataki auf Gurkenspaghetti und Wasabischnee) und Hauptgang (Lammkrone - die beste die ich bisher in meinem ganzen Leben aß :heart: ) durften wir Chefkoch Taichi Megurikami sogar kurz über die Schulter schauen.

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Im Château L’Hospitalet bei Narbonne kann man nicht nur den Wein genießen, sondern wer mag kann auch selbst Hand anlegen und lernen, wie man den Wein richtig erntet. Inmitten der Weinberge übernachtet man in einem der großzügigen Zimmer. Der kleine Gang hoch auf den Weinberg ist ein Muss, die Aussicht ist unbezahlbar.

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Der Ort, der mich am meisten verzaubert hat, war die Domaine Saint Jean de L’Arbousier in Castries. Das charmante, abseits gelegene Anwesen stammt aus dem Jahre 1235 und wird von nur sechs Personen betrieben. Und dass sie ihr ganzes Herz in die Arbeit mit und um den Wein legen spürt man. Erwähnenswert sind auch die vier Baumhäuser, die zur Domaine gehören. Kindheitsträume werden wahr. Wer wollte nicht schon mal hoch in der Baumkrone übernachten? Das Frühstück ist übrigens inklusive. Ein Korb mit Kaffe, Baguette und anderen Leckereien wird zum Baumhaus gebracht und muss von den Übernachtungsgästen nur noch per Seil nach oben gezogen werden - traumhaft.

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Ein bisschen Stadt musste natürlich auch sein während der Tage in Frankreich. So bummelten wir ein wenig durch die Gassen von Sète. Etwas fürs Auge, für den Magen und natürlich auch fürs Herz ist die La Biscuiterie, direkt am Canal de Sète gelegen. Gebackenes Süß wohin das Auge reich. Ist das Lädchen nicht traumhaft mit den tollen Wandpaneelen, den Fliesen und den Verkaufstheken? Gegessen und übernachtet haben wir Abends im Hotel de Paris. Alle Zimmer sind unterschiedlich eingerichtet, was mir persönlich sehr gefiel. Mein kulinarisches Highlight im Hotel war das Dessert: Festes Schokoladenmousse mit Karamellkern trifft auf eine Marzipansauce. Ganz große Liebe!

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Vielen Dank an den Weinverband Inter Oc, der mich zu dieser Reise eingeladen hat. Ich möchte erwähnen, dass ich abgesehen von der Verpflegung und der Unterbringung keine Vergütung für diesen Post erhalte. Für mich ist es selbstverständlich, dass dieser Beitrag ausschließlich meine eigene Meinung und Eindrücke dieser Reise widerspiegelt.

Unübertrefflich. Zürich West.

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Unübertrefflich. Das mag vielleicht etwas zu hoch gegriffen sein, aber dennoch solltet ihr unbedingt durch Zürich West bummeln. Angeblich befindet sich kein Stadtteil so sehr im Wandel wie dieser. Ich bin gespannt, was es dort in ein paar Jahren zu entdecken geben wird.

Anschauen solltet ihr euch auf jeden Fall das Viadukt. Wir sind einfach von der Altstadt aus zu Fuß dorthin gegangen. Immer am Ufer entlang und ihr lauft quasi direkt drauf zu und kommt nebenbei auch bei einem der tollen Flussbäder vorbei.

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Die Idee und die Umsetzung des Ganzen ist mehr als gelungen: In jedem Torbogen ist ein Laden, ein Café oder ein Restaurant zu finden, in einem sogar ein kleiner gemütlicher Biergarten. Im vorderen Teil hat sich außerdem eine kleine Markthalle angesiedelt.

Dort findet ihr von frischem Gemüse über Fleisch und Fisch bis hin zu Gebackenem, Kaffee und Spirituosen alles was das Genussherz so höher schlagen lässt. Was genau es alles gibt, könnt ihr hier nachlesen.

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Vom Viadukt etwas weiter in Richtung Südwesten neben der Hardbrücke findet ihr den Freitag Flagship Store (Geroldstrasse 17). Auch wenn man die Taschen aus LKW-Plane nicht mag, sollte man in dem kleinen Shop, der in den Containern untergebracht ist, vorbeischauen. Im obersten Container ist nämlich eine kleine Aussichtsplattform untergebracht - also schnell hoch die vielen Treppen.

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Vom Container könnt ihr auch in Frau Gerolds Garten (Geroldstrasse 23) hinunterblicken, der Terrasse, Restaurants und ein paar Läden beheimatet. Bei gutem Wetter garantiert auch tagsüber voll und das ist nur verständlich, denn die kleine Anlage hat absolut Charme.

Ziemlich bunt und vielseitig bepflanzt, viele Girlanden und Lichterketten - man weiß im Prinzip nicht wohin man zuerst schauen soll. Also zuerst die Nase in die kleinen Lädchen direkt am Eingang stecken, dann auf ein kleines Gericht ins Restaurant und zum Abschluss nochmal die Nase in die vielen Kräuter im kleinen angelegten Garten stecken.

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Und noch ein weiteres kleines Highlight ist nur wenige Meter entfernt. Einer dieser tollen alten Photoautomaten ist in der Geroldstrasse 33 zu finden. Sie ziehen mich ja irgendwie magisch an. Immer wenn ich an einem vorbei komme, muss ich ihn einfach mit meinen Münzen füttern und Freunde mit vor die Linse ziehen :p .

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Das Urban Deli in Stockholm

Heute möchte ich euch das Urban Deli in Stockholm vorstellen. Schließlich habe ich euch nicht nur klassische Stadtansichten mitgebracht, sondern möchte euch auch ein paar schöne Cafés und Restaurants vorstellen. Das Urban Deli liegt mitten in Södermalm am Nytorget und ist nicht nur Restaurant und Bar, sondern beherbergt auch einen kleinen Laden.



Das Restaurant ist komplett im Industrial Chic gehalten. Viele Fliesen, minimalistische Barhocker, zahlreiche kreative Wandgestaltungen und überdimensionale Glühbirnen als Lampen. Wenn gelb auf grau trifft, schlägt mein Herz ja generell schon mal höher.

Und auch im kleinen Lädchen kann man lange verweilen. Alles ist liebevoll arrangiert und in Szene gesetzt. Eine große Auswahl an Backwaren, frisches Gemüse, Fisch und Fleisch und zahlreiche andere Produkte wie z.B. Pasta, Limonade, Saucen und Snacks. Allesamt in schönen Verpackungen. Das Auge isst eben schon im Supermarkt mit. Packaginglove hoch zehn!

Urban Deli
Nytorget 4
116 40 Stockholm
Schweden
www.urbandeli.org






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