Frosta Foodscouts 2013

Wir haben gewonnen! Gestern bei der Siegerehrung nach der finalen Kochrunde konnten wir es noch nicht so ganz fassen. Neben dem Hauptgewinn ist die Tatsache, dass es unsere kreierte Gemüsepfanne bald im Handel zu kaufen geben wird, mindestens genauso toll.

Sie wird aus Romanesco, Aubergine, Bohnen und Cocktailtomaten verfeinert mit einem Hauch Salbei und Parmesan bestehen. Als mögliche passende Rezeptidee zauberten wir ein Seeteufel Saltimbocca mit Gnocci in Salbeibutter. Es scheint der Jury geschmeckt zu haben. Wir freuen uns immer noch einen Keks!

Wildlachs auf buntem Gemüsebett

Die Für Sie hat zum Foodbloggerwettbewerb aufgerufen! Zusammen mit drei anderen Blogs werde ich nun also mehrere Runden Rezepte zu verschiedenen Themen kreieren. Mein Rezept für die erste Runde ist ein Wildlachsfilet mit viel buntem Gemüse. Zubereitet wird das ganze im Bratschlauch und ist daher besonders saftig!

Wer das beste Rezept ausgetüftelt hat, das bestimmt ihr! Daher würde ich mehr sehr freuen, wenn ihr mich hier mit einem Klick unterstützt!


Zutaten (für 2 Personen):
2 Wildlachsfilets
1 Zucchini
1 rote Paprika
1 gelbe Paprika
1 Knoblauchzehe
2 Zweige Rosmarin
Saft einer halben Zitrone
2 EL Olivenöl
2 EL Weißwein
1 Bratschlauch z. B. von Toppits

Zubereitung:
1. Den Wildlachs waschen, trocken tupfen, von beiden Seiten mit dem Zitronensaft betreufeln und mit Salz und Pfeffer würzen.

2. Das Zucchini in dünne Scheiben und die Paprika in kleine Stücke schneiden. Den Rosmarin und den Knoblauch fein hacken.

3. Das Öl, den Weißwein, den Knoblauch und den Rosmarin vermischen und anschließend über das Gemüse geben.

4. Bratschlauch nach Packungsanweisung vorbereiten, das Gemüse einfüllen und den Wildlachs darauf setzen. Den Bratschlauch verschließen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C etwa 20 Minuten garen.

Spaghetti alla Puttanesca

Baby, es gibt Pasta und zwar ziemlich verhurte. Spaghetti alla Puttanesca heißt wörtlich übersetzt nämlich Spaghetti nach Hurenart. Warum das so ist, weiß ich nicht. Herr Google brachte keine eindeutigen Ergebnisse ans Tageslicht und die Spekulationen sind auch recht vielfältig. Das Gericht wurde früher den Freiern in den Bordellen serviert oder man möchte mit dem Namen einfach darauf hinweisen, dass sie Sauce sehr pikant ist - das sind nur zwei von vielen Theorien. Pikant und vor allem lecker ist die Sauce wirklich. Scampis, Aubergine, Zwiebeln, Sardellen, Kapern und Basilikum sind eine wirklich feine Kombination und die Sauce mauserte sich innerhalb der letzten zwei Jahren mit zu meiner Lieblingssauce. Welche Sauce liebt ihr denn auf eurer Pasta?

Zutaten (für 4 Portionen):
360g Spaghetti
1 große Aubergine
3 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
8 Sardellenfilets
1 Bund Basilikum
2-3 EL Kapern
100g Oliven
250g Scampi oder Garnelen
1 Dose stückige Tomaten
100ml Weißwein
Gemüsebrühe

Zubereitung:
1. Die Spaghetti nach Packungsanleitung in kochendem Salzwasser garen. Die Nudeln abgießen und etwas vom Nudelwasser beiseite stellen.

1. Die Auberginen, die Zwiebel und den Knoblauch würfeln. Die Sadellenfilets und den Basilikum fein hacken und die Oliven in Ringe schneiden.

2. Die Zwiebel, den Knoblauch und die Aubergine in Olivenöl andünsten. Mit Weißwein ablöschen, die Tomaten hinzugeben und aufkochen.

4. Den Basilikum, die Kapern, die Sadellen und die Olivenringe hineingeben und zugedeckt etwa 25 Minuten schmoren lassen und würzen. So viel Gemüsebrühe dazu gießen, bis die Konsistenz der Sauce passt.

5. Die vorgekochten Garnelen in der Sauce erwärmen, die Spaghetti und ein bis zwei Esslöffel vom Nudelwasser untermischen. Mit frisch gehobeltem Parmesan servieren.

Spaghetti Tonnato

Eine Freundin erzählte mir gestern von ihrem Abend beim Italiener. Sie aß Vitello Tonnato und mir lief schon beim Gedanken an die Kombination von Kapern und Thunfisch das Wasser im Munde zusammen. Daher mussten am Abend Spaghetti als Ersatz herhalten - also quasi Vitello Tonnato ohne Fleisch dafür mit Pasta oder so ähnlich. Geht schnell, schmeckt gut, auch wenn meine Mitesserin einen nicht so schönen Ausdruck für den optischen Zustand der Sauce fand. Aber wie soll eine Thunfischsauce auch richtig lecker aussehen?

Zutaten (für 2 Personen):
etwa 140g Spaghetti
1 kleine Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
1 Dose Thunfisch
3 EL Kapern
2 EL Crème légère
2-3 EL Frischkäse
Gemüsebrühe
Pfeffer
Parmesan

Zubereitung:
1. Die Spaghetti nach Packungsanleitung in kochendem Salzwasser garen.

2. Die Zwiebel pellen, in kleine Würfel schneiden und in einem Topf in etwas Olivenöl andünsten.

3. Den Knoblauch schälen und fein hacken und genau wie den Thunfisch und die Kapern zu der Zwiebel in den Topf geben und etwa drei Minuten köcheln lassen.

4. Die Crème légère und den Frischkäse unterrühren und mit so viel Gemüsebrühe und/oder Nudelwasser strecken bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

5. Die Spaghetti unterheben und mit frisch gehobeltem Parmesan servieren.

Seeteufel im Speckmantel mit Vanille-Parmesan-Risotto

So ein langer Name für ein Gericht, das muss also lecker werden. Am Wochenende koche ich gerne auch mal etwas aufwändigeres und zeitintensiveres. Da kommt man nicht gestresst nach Hause und man kann sich schon beim Kochen auf wirklich auf das Essen freuen, während sich ein wunderbarer Duft in der Küche verbreitet.

Wirklich anspruchsvoll ist das Gericht zwar nicht, aber ein Risotto braucht halt seine Zeit. Risotto kochen hat immer fast schon etwas meditatives finde ich. Den Reis mit Flüssigkeit bedecken, stetig sanft rühren bis die Flüssigkeit aufgesogen ist, erneut ein wenig Flüssigkeit zugießen, weiter rühren und immer so weiter. Dabei kann man großartig die Gedanken schweifen lassen :p .

Das Rezept stammt vom Herrn Lafer und ist in diesem Buch zu finden. Allerdings hab ich manche Zutaten ganz weg gelassen und paar Änderungen bei den Mengenangaben vorgenommen. Den Fisch fand ich nämlich ziemlich knapp bemessen, genau wie die Kräuter.

Was kommt bei euch so auf den Tisch heute und morgen? Habt ein schönes Wochenende! :heart:

Zutaten (für 3 Personen):
700ml Geflügelfond
1 Vanilleschote
2 Schalotten
4 Knoblauchzehen
150g Risottoreis
150ml trockener Weißwein
4 Seeteufelfilets
8 Scheiben durchwachsener Speck
3 Rosmarinzweige
3 Thymianzweige
1/2 Zitrone
50g Parmesan
Olivenöl
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
1. Den Geflügelfond erhitzen. Die Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herauskratzen. Die Vanilleschote und das -mark in den Fond geben und einige Minuten ziehen lassen. Anschließend die Vanilleschote entfernen.

2. Die Schalotten und 2 Knoblauchtehen schälen und in feine Würfel schneiden. Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Schalotten und den Knoblauch andünsten. Den Reis dazugeben und sobald er glasig wird mit dem Weißwein ablöschen.

3. Etwa ein Viertel des Geflügelfonds zum Reis geben und bei schwacher Hitze unter ständigem Rühren köcheln lassen, bis der Reis die Flüssigkeit vollständig aufgenommen hat. Den Reis wiederholt mit Fond begießen bis er gerade bedckt ist und unter ständigem Rühren einköcheln lassen. Wiederholen bis der Fond aufgebraucht ist. Dies kann insgesamt etwa 30 bis 40 Minuten dauern.

4. Die Seeteufelfilets waschen, trocken tupfen und in kleine Medaillons schneiden. Mit Speckscheiben umwickeln und mit einem Spießchen feststecken.

5. Die Kräuterzweige wasche und trocken schütteln. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Seeteufelfilets mit den Kräuterzweigen und den restlichen Knoblauchzehen von beiden Seiten etwa zwei Minuten braten.

6. Die Zitrone auspressen und die die Medaillons mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen. Die Medaillons auf ein mit Alufolie ausgelegtes Backblech geben und im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 120°) etwa 10 bis 15 Minuten fertig garen.

7. Den Parmesan fein reiben und unter das Risotto rühren. Das Risotto mit Salz und Pfeffer würzen.

Kartoffel-Pizza mit Lachs

Es folgt ein Rezept mit Lieblingsessenpotential! Gefunden habe ich es beim Webportal von Essen & Trinken, aber noch hier und da was abgewandelt, da ich zum Beispiel fertige Kräuterbutter nicht so gerne esse genau wie Ziegengouda. Ich hätte nicht gedacht, dass der kleine Kohlenhydratoverload bestehend aus Teig und Kartoffeln so gut harmoniert. Die Kartoffel-Pizza wird jedenfalls ab jetzt öfters auf dem Tisch stehen. Lecker, lecker!

Zutaten (für 2 bis 3 Personen):
300g Kartoffeln
125g Magerquark
5 El Olivenöl
1 Ei
200g Mehl
1 Tl Backpulver
100g geriebener Gouda
50g Butter
frische Petersilie
frischer Schnittlauch
150g Räucherlachs
Basilikum
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

1. Die Kartoffeln gründlich waschen und ungeschält in dünne Scheiben schneiden. In kochendem Salzwasser etwa 3 Minuten sprudelnd kochen, abschrecken und gut abtropfen lassen.

2. Den Quark, das Öl und das Ei mit den Knethaken des Handrührers verrühren. Das Mehl, Backpulver und 1 TL Salz mischen und mit der Quarkmischung zu einem glatten Teig verkneten.

3. Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche mit den Händen nochmal durchkneten und ausrollen. Teigschiffchen formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

4. Die Petersilie und den Schnittlauch fein hacken und zusammen mit Pfeffer unter die Butter kneten. Die Butter anschmelzen lassen und mit den Kartoffelscheiben vermischen.

5. Die Kartoffeln auf den Teigschiffchen verteilen und Käse darüberstreuen.

6. Im vorgeheizten Backofen (Heißluft: 160°C)auf der mittleren Schiene etwa 25 Minuten backen.

7. Den Lachs in fingerbreite Streifen schneiden, die Basilikumblättchen abzupfen und direkt vor dem Servieren auf die Pizzen geben.

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