Mini-Apfel-Melissen-Kuchen


Hej liebe Leser von Annes Blog! Ich bin Barbara und schreibe seit mittlerweile einem Jahr auf finfint.de über Schweden, Süßes und manchmal auch Herzhaftes. Ich bin verknallt in den hohen Norden und kann die Finger nicht von Kuchen & Co. lassen. Wegen letzterem bin ich auch regelmäßige Leserin von gutentag.info. Anne habe ich 2012 auf einem Köln-Düsseldorfer Bloggertreffen auch analog kennengelernt und habe mich sehr gefreut, als sie mir vorschlug, eins meiner Rezepte hier zu zeigen. Ich hoffe, euch gefällt‘s.

Inspiriert hat mich ein Rezept für einen Apfel-Minz-Gugelhupf aus der Mitt kök, einer meiner Lieblingskochzeitschriften aus Schweden. Aus der Minze wurde wegen mangelnder Verfügbarkeit kurzerhand Zitronenmelisse und mit den Zutaten wurde ein bisschen experimentiert – hier etwas weg, dort etwas dazu, ein paar Mengen abgewandelt ..., und heraus kamen ganz saftige und nach Frühling schmeckende Mini-Apfel-Melissen-Kuchen. Der Clou dabei ist der geriebene Apfel im Teig. Wer keine kleinen Förmchen hat, macht einfach einen Guglhupf, einen Kastenkuchen oder Muffins daraus. Und mit welchem Kuchen läutet ihr den Frühling ein?

Liebe Anne, vielen Dank, das hat sehr viel Spaß gemacht!

Habt eine schöne Zeit, liebe Grüße und hej då.

Barbara

Zutaten:
(für ca. 20 Mini-Kuchen oder 8 Muffins)

Für den Teig:
1 Ei
70 g Zucker
50 g brauner Zucker
75 g Butter, geschmolzen
1 EL Frischkäse
Schale von ½ Bio-Limette
8 Blätter frische Zitronenmelisse
120 g Dinkelmehl
1 gestrichener TL Backpulver
1 großer Apfel, gerieben

Für den Guss:
40 g Butter, geschmolzen
1 EL Frischkäse
100 g Puderzucker
1 Schuss Apfelsaft

Zubereitung:
1. Den Ofen auf 175 °C vorheizen. Die Schale von der Limette abreiben, die Zitronenmelisse in kleine Stückchen schneiden, den Apfel schälen und kleinreiben und die Butter schmelzen.

2. Ei und Zucker schön schaumig schlagen, danach die Butter, die Limettenschale und die Hälfte der Melisse hinzugeben.

3. Mehl und Backpulver mischen und vorsichtig unter die restlichen Zutaten heben. Zu guter Letzt den Apfel unterheben.

4. Den Teig in gefettete Förmchen füllen. Da der Teig so schön locker ist, ist er etwas schwieriger heil aus den Förmchen herauszubekommen, spart also ruhig nicht an der Butter. Nach ca. 30 Minuten im Ofen ist der Kuchen fertig. Auf einem Rost gut auskühlen lassen.

5. Die Zutaten für das Frosting miteinander verrühren und über die Kuchen geben. Mit ein paar Melissenblättern garnieren. Fertig! Bis zum Verzehr bewahrt ihr die Kuchen am besten im Kühlschrank auf.

Ziegenfrischkäsecreme mit Tomaten

Beim Wochenendbesuch in der Heimat wurde ausgiebig und sehr lecker mit ein paar Freunden gefrühstückt. Da fiel mir ein, dass ich das Rezept für die Ziegenfrischkäsecreme mit Tomaten noch gar nicht veröffentlich habe, die ich im Sommer gemacht hatte und die schmeckt nicht nur zum Frühstück, sondern jeder Zeit als Brotaufstrich, zu Fleisch und Fisch oder allgemein als Grillbeilage. Der Sommer naht schließlich und bei den eisigkalten Temperaturen da draußen muss man sich ein paar warme, von Grillkohle beflügelte Gedanken machen :p .

Ich bin aktuell am überlegen, was genau bald Thema auf meinem Blog sein könnte. Vielleicht die ein oder andere DIY-Idee aus meiner Wohnung oder auch ein paar Tipps zum Umgang mit der Spiegelreflex. Welche Themen interessieren euch denn? Habt ihr besondere Wünsche?

Zutaten (für 5 Gläser):
150g Ziegenfrischkäse
90g Schmand
90g Frischkäse
2 Blatt Gelatine
1 EL Zitronensaft
2 Knoblauchzehen
1 kleine Zwiebel
400g Tomaten
2 TL Tomatenmark
1 EL Balsamico Bianco
8 Stiele Thymian
Kirschtomaten

Zubereitung:
1. Die Gelatine nach Packungsanweisung in kaltem Wasser einweichen lassen. Den Knoblauch pressen.

2. Den Schmand, den Ziegenfrischkäse und den Frischkäse und den Zitronensaft verrühren. Anschließend den Knoblauch unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

3. Die Gelatine bei geringer Hitze in einem Topf auflösen und erst 3 EL und dann die restliche Creme einrühren. Anschließend die Creme in Gläser füllen und für mindestens drei Stunden in den Kühlschrank stellen.

4. Für die Tomatencreme die Zwiebel und die Tomaten würfeln. Die Zwiebel in etwas Öl andünsten und das Tomatenmark zufügen und kurz anschwitzen. Anschließend die Tomaten und den Essig hinzufügen und ca. 5 Minuten köcheln lassen.

5. Die Tomatensauce mit Salz und Pfeffer und je nach Geschmack auch mit etwas Zucker abschmecken und anschließend mit einem Mixstab pürieren. Zum Schluss die Blätter vom Thymian abzupfen und untermischen.

6. Die Sauce abkühlen lassen, auf die Creme geben und kalt stellen. Kurz vor dem Servieren mit Cherrytomaten garnieren.

PS: Wer keinen Ziegenfrischkäse mag, kann ihn natürlich auch durch normalen Frischkäse ersetzen :) .

Blaubeer-Zitronencreme-Kuchen


Hej, ich bin Coco von Scènes de la vie. Die liebe Küchenfee Anne hat mich darum gebeten, für euch einen Gastbeitrag zu schreiben, während sie ja leider im Lernstress versinkt. Das mache ich natürlich mit Freude und habe mir für euch ein zuckersüßes, zitroniges Rezept ausgedacht, welches sich wunderbar für Sommer eignet.

Die Zubereitung geht fix, allerdings brauchen Mürbeteig und Zitronencreme Zeit zum Auskühlen und Ruhen, sodass ihr diesen Kuchen idealerweiße einen Tag früher zubereiten solltet, oder zumindest früher als gebraucht. Ich verspreche euch aber, dass sich das Ergebnis lohnen wird und jeden sommerlich gedeckten Gartentisch bereichern wird.

Zutaten:
Für den Boden:
125g Butter
100g Puderzucker
1 Prise salz
250g Mehl
2 Eigelb
Mark einer 1/2 Vanilleschote
Abrieb einer Zitrone
3 EL kaltes Wasser

Für die Zitronencreme:
345 ml süße Sahne
150g Zucker
1 Zitrone
450g Frischkäse
eine Prise Salz
6 Blatt Gelantine

Zubereitung:
1. Die Butter zusammen mit Puderzucker und Salz in die Küchenmaschiene geben und geschmeidig rühren. Anschließend das Gerät kurz stoppen, um Mehl, Eigelb, Vanillemark und Zitonenabrieb hinzuzugeben. Alles wieder miteinander vermengen, bis es krümelig wird, dann kaltes Wasser hinzufügen.

2. Wichtig ist beim Mürbeiteig, dass er nicht zu viel behandelt wird, denn sonst wird er elastisch und verzieht sich später im Ofen. Also wird der Teig nur noch kurz verknetet, danach mit den Händen zu einer kurzen dicken Rolle formen, mit Mehl bestäuben und in Klarsichtfolie wickeln. Für ca. 1h den Kühlschrank stellen.

3. Anschließend die Teigrolle herausnehmen, in handliche Stücke schneiden und damit eine mit Backpapier ausgelegte Springform auslegen. Die Ränder der Sprinform sollten leicht gebuttert sein, da ihr hier den Rand hochzieht. Die Springform mit Teig abermals für 1h in den Kühlschrank stellen.

4. Dann Backpapier auf den Teig legen und mit Linsen oder anderen Hülsenfrüchten bedecken. Diesen Vorgang nennt man "blind backen", dabei kann der Rand aufgehen, während der Boden flach bleibt. Alles für ca. 15 min bei 180°C in den Ofen, bis der Teig goldgelb ist.
Herausnehmen und abkühlen lassen.

5. Für die Zitronencreme nehmt ihr von der Sahne 1/4 ab (ca. 85-90ml) und gebt diese zusammen mit der Gelantine in einen kleinen Topf. Löst die Gelantine auf kleiner Hitze in der Sahne auf und rüht dabei gelegntlich um, sodass keine Klumpen entstehen. Jetzt ist multitasking gefragt. Schlagt die übrige Sahne mit dem Zucker auf, bis sie kleine spitzen ziehen kann, sie sollte noch nicht ganz fest sein.

6. Fügt den Frischkäse hinzu und vermegt Sahne und Frischkäse nur kurz, anschließend folgen Salz und Zitrone. Ich mag es gerne etwas säuerlicher, also nehme ich sowohl den Abrieb der Zitrone, als auch den Saft der ganzen Zitrone, sowie der noch etwas Saft der Zitrone vom Mürbeteig. Dies ist allerings Geschmackssache und könnt ihr nach Belieben abschmecken. All dies wird wieder verquirlt, schließlich die gelöste Gelantine hinzugegeben. Alles ca. 2 min abermals miteinander verrühren, bis es schön luftig ist. Nun die Creme auf den ausgekühlten Mürbeteigboden geben und für min. 6 Stunden, besser über Nacht, in der Kühlschrank stellen.

7. Die Blaubeeren waschen, trocken schütteln, oben auf die nun feste Creme setzen und etwas Puderzucker drüber streuen. Den Kuchen vorsichtig aus der Form lösen und dabei darauf achten, dass keine Creme mehr am Rand hängt, wenn man den Ring entfernt.

Snickers Cupcakes

Hallo liebe Gutentag.info-LeserInnen, ich bin Stef von magnoliaelectric. Ich darf heute einen Gastpost für euch verfassen, in dem ich euch ein neues Rezept vorstellen. Da ich mal wieder experimentieren wollte, versuchte ich es ohne Rezept lediglich mit den Bestandteilen von Snickers selbst: Schokolade, Nüsse, Karamell. Im Endeffekt sind sie sehr lecker geworden und ich würde sie definitiv nochmals backen.

Viel Freude beim Nachmachen und gutes Gelingen,
Stef

Zutaten (für 12 Stück):
Für den Teig:
175g Butter
170g Zucker
3 Eier
350g Mehl
2 TL Backpulver
175ml Milch
1 kl. Päckchen Vanillezucker
5-6 Rippen Kochschokolade
200g Schokoflocken
Erdnüsse, ungesalzen
Prise Salz

Für das Topping:
200g Butter
175g Frischkäse (Philadelphia Natur)
4 EL Staubzucker
1 kl. Päckchen Vanillezucker
Karamellsauce
Snickers

Zubereitung:
1. Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Die Eier, das Mehl, das Backpulver, den Vanillezucker, die Schokoflocken und 150ml Milch dazugeben. Weiterschlagen bis sich eine schöne geschmeidige Masse ergibt. 1 Prise Salz dazu, nochmals durchrühren.

2. Die Schokoladerippen mit 25ml Milch im Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen und zu der Masse geben. Am Schluss die Erdnüsse mit einem Mörser oder der Gefriersäckchen-Klopfer-Variante zerkleinern und alles nochmals durchrühren.

3. Die Form gut einfetten und einbröseln, Backofen auf 180 Grad (Heißluft) vorheizen und die Muffins ca. 30 bis 40 Minuten backen.

4. Währendessen das Topping abrühren: Alle Zutaten bis auf die Karamellsauce mit dem Mixer gut verrühren. Auf die ausgekühlten (!) Muffins spritzen und mit Snickerstückchen sowie Karamellsauce verzieren.