New York, New York


Während ihr das hier lest stecke ich gerade in meiner Abschlussprüfung. Die Bachelorarbeit will präsentiert werden und zum letzten Mal müssen Fragen in Sachen Medienwirtschaft beantwortet werden. Ich habe meinen ersten Uniabschluss in der Tasche, drei Jahre Studium sind rum, da kommt mal wieder die Frage auf, wo die Zeit denn nur geblieben ist? Waren nicht gerade erst gefühlt vor einem halben Jahr die Einführungsveranstaltung, die Stadtralley und die ersten Parties?

Ein neues Kapitel wird nun also beginnen. Doch bevor es wieder los geht mit all den Verpflichtungen steht erstmal eine große Reise an. In exakt drei Wochen sitze ich im Flieger nach New York. Nach New York. Nach New York. Nach New York. Nach New York. Vermutlich muss ich es noch ein paar mal wiederholen, bis ich realisiere, dass es wirklich wahr ist und ich schon bald durch diese mehr als wunderbare Metropole spazieren werde. Gebucht würde übrigens online bei Expedia, wo ihr günstige Flüge zur ganzen Welt finden könnt.

Mein zweites Mal Amerika. Ich bin so gespannt, fast schon hibbelig und möchte am liebsten direkt in den Flieger steigen. Ich freue mich so endlich mal wieder im englischsprachigen Ausland zu sein, die Sprache zu sprechen, all die typisch-amerikanischen Einflüsse auf mich einrieseln zu lassen, endlich wieder Dollarscheine in den Händen halten und jeden Morgen in einen anderen Muffin, Bagel oder Scone beißen - oder doch lieber die leckeren Pancakes?

Viel vorgenommen haben wir uns natürlich auch. Die Klassiker wie das Empire State Building, das Rockefeller Centre, Ground Zero, ein Spaziergang über die Brooklyn Bridge, entspannen im Central Park, den Times Square und den Broadway, Madison Square Garden, die Central Station, den Highline Park, den Chelsea Market und die Piers, Ellis Island, die Statue of Liberty, Spazieren durch den Financial District, die St. Pauls Chapel und die St. Patricks Cathedral besichtigen, Stöbern bei Macys, Shoppen bei Century 21 und dem Woodbury Outlet, auf den Spuren von Carrie und Co durch Greenwhich Village schlendern, relaxen beim South Sea Port und vieles, vieles mehr.

Falls ihr noch den ultimativen New York Tipp habt, dann bitte unbedingt her damit! Was muss man unbedingt gesehen haben? Vielleicht auch schöne Orte ein wenig fernab des Touritrubels? Die schönsten Cafés, Bars und Restaurants?

30 Fakten

Heute gibt es ein Stöckchen - früher nannte man dies jedenfalls so! Heutzutage nennt man es glaub ich Taggen. Wie auch immer. Stöckchen finde ich viel toller. Die können nämlich fliegen. Zugeworfen hat es mir die Jenny, die gehofft hat, dass es hier zwischen 3917 Rezeptposts einen Platz findet. Es geht um zehn zufällige Fakten und um je zehn aus den Bereichen Liebe und Freundschaft sowie Frauen und Männer. Letztere sind ziemlich mädchenzeitschriftslike, wie die Jenni schon treffend festgestellt hat - aber das ist heute ok.

Random:
1. Ich träume von meiner eigenen Kitchen Aid.
2. Bier und ein Konzert und ich bin glücklich.
3. Ich liebe stilles Wasser. Im Sommer gerne auch mal vier Liter am Tag.
4. Ich kann nicht sonderlich gut auf High Heels laufen.
5. Ich mag ganz normalen Filterkaffee. Kaffee aus frisch gemahlenen Bohnen macht mich hibbelig.
6. Ich liebe Hirsche! Wunderschöne Tiere!
7. Ich mag bunten Nagellack in allen Nuancen - einen Tussifakt brauch ich schließlich auch.
8. Ich habe tierische Angst vor Quallen. Wenn ich nur eine sehe, gehe ich nicht mehr ins Wasser.
9. Ich habe mich gerade im Fitnessstudio angemeldet und bin topmotiviert. Zumba, Tai Bo, BOP, juchu!
10. Ich habe mein iPhone in der Uni immer auf dem Tisch und viel zu oft in der Hand - leider.

Liebe/Freundschaft:
1. Ich bin davon überzeugt, dass der Kontakt zu meinen Mädels niemals abbrechen wird.
2. Ich bin unglaublich froh, dass ich in Sachen Freundschaft bisher noch nie enttäuscht wurde.
3. Gibts was Besseres als Mädelsabende? Mit Käsespießchen! Und Sekt! Und Bier!
4. Meine beste Freundin und ich haben einen komplett unterschiedlichen Männergeschmack - perfekt!
5. Das Wissen, sich auf seine Freunde verlassen zu können, ist Gold wert.
6. Man kann auch als Pärchen feiern gehen - viele vergessen dies leider.
7. Klitzekleine Aufmerksamkeiten sind großartig!
8. Männer müssen gut riechen. Duft spielt eben eine große Rolle.
9. Ich möchte später mal genauso wie meine Oma und Opa Hand in Hand und zufrieden auf dem Sofa sitzen.
10. Ich beschreibe mich in Sachen und Liebe und Freundschaft jetzt mal als recht pflegeleicht.

Männer/Frauen:
1. Ich finde Frauen mit künstlichen Fingernägeln ganz schrecklich.
2. "Fußball-Ficken-Alkohol"-Männer sind mir suspekt.
3. Ich muss gestehen, dass mich Zickenkrieg absolut amüsiert.
4. Wahrscheinlich liebe ich auch deshalb Formate wie "Germanys next Topmodel".
5. Ich bin davon überzeugt, dass die kleinen Prinzesschen-Mädchen später wirklich zur Tussi werden.
6. Wieso glauben Männer sämtliche Rechte an uns Frauen zu erwerben, wenn sie uns einen Drink ausgeben?
7. Liebe Männer, gute Manieren sind was Feines.
8. Männer bekommen Bierbäuche. Frauen nicht. Tja.
9. Frauen können Bier trinken. Männer mit einem rosa Sekt in der Hand wirken eher...mhhh.
10. Ich könnte hier noch ein paar Mann-Frau-Klischees auspacken, aber leider ist die 10 schon voll.

So, ich nehme Anlauf und werfe das Stöckchen zu Ina, Stef, Fee und Jeanny!

Wenn ich mal groß bin..

...habe ich ein eigenes Haus am Meer.
...bereise ich die ganze Welt.
...habe ich meinen eigenen Zoo.
...habe ich einen tollen Job in einer tollen Stadt.

Diese und andere Sätze in der Art hört man oft aus Kindermündern. Erwachsen sein ist unglaublich weit weg und so macht es Spaß sich auszumalen, wie das Leben wohl in zehn, fünfzehn oder zwanzig Jahren sein wird. Man träumt und bastelt sich in Gedanken eine großartige Zukunft zusammen. Immer umhüllt von den schützenden Händen der Eltern. Diese geben einem ein Zuhause, von dem man weiß, dass es ein sicherer Ort ist, an dem man jeden Abend ins Bett geht um am nächsten Morgen voller Zuversicht und ohne Sorgen in den Tag zu starten. Vomittags wird durch den Kindergarten oder die Schule bestimmt. Nachmittags bleibt noch genug Zeit für die schönsten Dinge der Welt: Familie, Freunde und Hobbies. So geht das fünf Tage die Woche und anschließend folgt das Wochenende an dem genug Zeit für viele weitere schöne Unternehmungen ist. Und an jedem dieser Tage geht man Abends in Bett und lässt den Tag noch einmal kurz Revue passieren und man träumt noch ein wenig vor sich hin. Der Junge, der tagsüber im Schwimmbad war malt sich vielleicht aus später seinen eigenen Pool im Garten zu haben - wenn er mal groß ist. Das Mädchen, das jeden Dienstag zur Reitstunde geht, träumt von ihrem eigenen Pferd - wenn sie mal groß ist. Und nach der ersten Gitarrenstunde träumen die beiden Freunde von einer grandiosen Karriere als Rockstars - wenn sie mal groß sind. Wir alle schwimmen im Strom des Alltags. Werden von ihm vom Kindergarten in die Schule getragen ohne dabei viel nachzudenken oder große Entscheidungen zu tätigen. Es passiert einfach, der normale Lauf des Lebens. Am Ende der Schulzeit angekommen müssen wir den ersten großen Sprung wagen. Ausbildung oder Studium? Dennoch sind wir bei dieser Entscheidung umringt von Menschen, die uns gute Tipps geben können und gleiches erleben. Welche Option bietet uns die besten Zukunftschancen? Drei Jahre später folgt dann der zweite umso größere Sprung.

Irgendwie macht das "Wenn-ich-mal-groß-bin"-Spiel nur wirklich Spaß, wenn man so groß ist, dass man gerade über die Tischkante schauen kann. Gerade mag ich mich einfach nicht entscheiden, wie es weiter geht. Master oder Berufseinstieg? In welchem Bereich genau? Wegziehen oder in der Heimatstadt bleiben? Was macht auf Dauer glücklich? Wo werde ich glücklich? Alles Fragen auf die ich im Moment noch keine Antwort weiß - noch nicht. Bald muss sie gefunden werden. Bis dahin werde ich weiter alle möglichen Optionen vergleichen und ein wenig weiter träumen. Denn sobald man das "Wenn-ich-mal-groß-bin"-Spiel nicht mehr spielt, hat man wahrscheinlich auch keine Träume mehr: Wenn ich mal groß bin, habe ich einen Job, der mich erfüllt und lebe an einem Ort an dem ich mich wohl fühle, zusammen mit den Menschen, die mich glücklich machen.