Weihnachtliche Ingwer-Würfelchen

Was ich an der Weihnachtszeit am meisten mag, sind die vielen verschiedenen Gewürze. Backen mit Zimt, Pfeffer, Anis und natürlich auch Ingwer passt einfach wunderbar zur Winterzeit. Genau wie die kleinen Ingwer-Würfelchen, deren Rezept ich euch heute vorstellen möchte.

In kleineren Supermärkten ist kandierter Ingwer eventuell etwas schwerer zu bekommen. Alle gut sortierten, größeren Supermärkte führen ihn aber auf jeden Fall. Schaut zur Not im Reformhaus vorbei, denn dort stehen die Chancen kandierten Ingwer zu bekommen ebenfalls gut.

Und welche Gewürze verbackt ihr am liebsten in euren Plätzchen?

Zutaten (für etwa 50 Stück):
100g kandierten Ingwer
100g Puderzucker
170g kalte Butter
250g Mehl
80g gehackte Haselnüsse
1 Pr. Salz
Zitronensaft
Puderzucker

Zubereitung:
1. Den kandierten Ingwer in etwa 0,5cm große Würfelchen schneiden und 50 Stückchen zur Seite legen.

2. Den restlichen Ingwer mit dem Puderzucker, der Butter, dem Mehl, den Haselnüssen und dem Salz zu einem glatten Teig verkneten.

3. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 2cm dick quadratisch ausrollen und in Klarsichtfolie gewickelt gut eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.

4. Anschließend die Folie wieder entfernen und aus der Teigplatte etwa 50 Würfel mit 2cm Kantenlänge schneiden.

5. Die Würfel im vorgeheizten Backofen (Umluft 160°C) auf der zweiten Schiene von unten etwa 15 Minuten backen bis die Ränder der Würfel leicht braun sind.

4. Die lauwarmen Ingwerwürfel in den zimmerwarmen Ingwersirup eintauchen, herausnehmen und auf einem Kuchengitter abtropfen und abkühlen lassen.

5. Inzwischen für die Glasur die Limette auspressen. Restlichen Puderzucker mit 3 El Limettensaft glatt verrühren.

6. Aus Zitronensaft und Puderzucker je nach Geschmack einen Guss anrühren, die Würfel damit bestreichen und mit dem restlichen Ingwer dekorieren.

Chili-Lebkuchen & Schoko-Marzipan-Taler

Gerade mal drei Tage und dann ist schon Heiligabend. Und ich habe noch immer nicht alle Plätzchen-Rezepte gepostet. Um das ganze etwas zu beschleunigen habe ich euch heute gleich zwei Rezepte mitgebracht. Chili-Lebkuchen und Schoko-Marzipan-Taler haben auf meiner neuen kleinen Glas-Etagere Platz gefunden, die ich nach Weihnachten wohl als Schmuckständer für Ohrringe und Armbänder zweckentfremden werde.

Aber zurück zu den Plätzchen: Eigentlich bin ich gar kein Lebkuchenfreund, aber die Kombination mit dem Chili machen sie so einzigartig und lecker, so dass auch ich sie wirklich mit Appetit gegessen habe und auch sonst kamen sie super bei der Familie und Freunden an. Ebenso die Schoko-Marzipan-Taler. Mürber Keks trifft auf eine cremige Schoko-Marzipan-Füllung. Schmecken garantiert nicht nur zur Weihnachtszeit.

SCHOKO-MARZIPAN-TALER

Zutaten (für etwa 40 Stück:)
Für den Teig:
200g Mehl
75g Speisestärke
100g Zucker
1 Ei
175g Margarine
50g gemahlene Mandeln

Für die Füllung:
100g Zartbitterschokolade
100g Marzipan
100g weiche Butter

Zubereitung:
1. Alle Zutaten mit den Knethaken eines Handrührgeräts zu einem Teig verarbeiten.

2. Die Teig auf einer bemehlten Fläche etwa 1/2 cm dick ausrollen und kreisförmige Plätzchen ausstechen.

3. Die Plätzchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 200°C) etwa 10 Minuten backen und anschließend auf einem Gitter auskühlen lassen.

4. Für die Füllung die Schokolade schmelzen und das Marzipan raspeln. Beides mit der Butter cremig rühren.

5. Auf die Hälfte der Plätzchen etwa 1 TL Füllung geben und ein weiteres Plätzchen aufsetzen.

6. Anschließend nach Belieben mit Schokoladenglasur dekorieren.

CHILI-LEBKUCHEN

Zutaten (für etwa 25 Stück):
185g Marzipan
2 TL Chiliflocken
25g Orangeat
60g gemahlene Haselnüsse
2 Eiweiß
150g Zucker
8g Lebkuchengewürz
1 Pr. Salz
35g Mehl
1/4 TL Hirschhornsalz
ca. 25 Backoblaten
150g Zartbitterschokolade

Zubereitung:
1. Das Marzipan grob raspeln, das Orangeat sehr fein hacken und die Chiliflocken im Mörser fein zerstoßen.

2. Die Haselnüsse, das Marzipan, den Chili, das Orangeat, das Eiweiß, den Zucker, das Lebkuchengewürz, das Salt und das Mehl in eine Schüssel geben.

3. Das Hirschhornsalz in 1 TL Wasser auflösen und ebenfalls hinzugeben. Alles mit den Knethaken eines Handrührgeräts zu einer geschmeidigen Masse verrühren.

4. Die Masse entweder mit Löffeln oder dem Spritzbeutel auf den Oblaten verteilen und zwei Stunden bei Zimmertemperatur trocknen lassen.

5. Anschließend die Lebkuchen im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 190°C) etwa 20 Minuten backen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

6. Die Schokolade schmelzen und die Lebkuchen mit der Oberseite in die Schokolade tauchen. Mit Chiliflocken bestreuen und fest werden lassen.

Hagelzucker-Spitzbuben

Heute gibt es mal wieder einen Plätzchenklassiker aus Omas Rezeptbuch. Spitzbuben mit einer Füllung aus Brombeermarmelade und anstelle der Puderzuckerschicht ziert Hagelzucker, der so schön zwischen den Zähnen knackt, die Oberseite der Plätzchen.

Wie ihr unten sehen könnt, konnte ich nicht am Hirsch-Herz-Kreuzstich-Windlicht vorbeigehen, das ihr schon aus dem Post zur weihnachtlichen Wohninspiration kennt. Ich finde es einfach absolut zauberhaft. Hach, ihr schönen Hirsche :heart: .

Zutaten:
400g Mehl
200g Butter
3 Eigelb
100g Zucker
1 Pck. Vanillinzucker
1 Bio-Zitrone (Saft und Schale)
50g gemahlene Haselnüsse
etwa 1/2 Tasse Brombeermarmelade
Hagelzucker

Zubereitung:
1. Alle Zutaten bis auf den Zitronensaft und die Marmelade mit den Knethaken eines Handrührgerates zu einem Teig verarbeiten.

2. Den Teig in Frischhaltefolie gewickelt etwa 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

3. Anschließend den Teig auf einer bemehlten Fläche dünn ausrollen und je gleich viele Ringe und Plätzchen ausstechen.

4. Beide auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 200°C) etwa 10 Minuten goldbraun backen und anschließend auf einem Gitter auskühlen lassen.

5. Die Marmelade mit dem Zitronensaft verrühren und die Plätzchen damit bestreichen. Anschließend die Ringe aufsetzen.

6. Die Plätzchen hauchdünn mit Milch bestreichen und in Hagelzucker tauchen.