Last-Minute-Partysnacks

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Keine Party ohne Snacks! Freitag Abend wurde bei uns eine Mini-Einweihungs-Geburtstagsparty gefeiert, auch da durften ein paar Snacks natürlich nicht fehlen. Es muss schließlich nicht immer gewaltig aufgetischt werden, ein paar Kleinigkeiten, die noch schnell ein, zwei Stunden vor Beginn zubereitet werden können, sind einfach perfekt!

Und so kamen Freitag Pizzaschnecken mit Zucchinifüllung, Tomate-Mozzarella-Sticks, diverse Dips sowie Gemüsesticks und Fladenbrot auf den Tisch. Alles ist super fix zuzubereiten und das auch noch so simpel, dass man es kaum "Rezept" nennen kann. Meine Zubereitungstexte sind jedenfalls sehr selten so kurz :p .

Die Pizzaschnecken bewähren sich jedenfalls immer sehr gut. Ich hatte sie ja vor einiger Zeit bereits in den Varianten Lachs-Zucchini-Frischkäse, Schinken-Zucchini-Frischkäse sowie Zucchini-Käse gemacht. Dieses mal kamen sie aber komplett vegetarisch mit einer würzigen Tomatensauce und Zucchini auf den Tisch - fällt gar nicht auf, dass ich Zucchini liebe, oder? :heart:

Habt einen feinen Start in die Woche morgen!

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Zutaten:
2 Pizza Kits (Teig und Tomatensauce)
1 Glas getrocknete Tomaten in Öl (280g-Glas)
1 EL Tomatenmark
2 Zehen Knoblauch, gepresst
2 Zucchini

Zubereitung:
1. Die getrockneten Tomaten ohne Öl sowie 2 EL des Öls in eine Topf geben und erhitzen. Sobald alles erwärmt ist das Tomatenmark und den Knoblauch gepresst hinzu geben und andünsten.

2. Eine Tomatensauce des Pizza Kits hinzugeben und alles köcheln lassen. Das Aroma entfaltet sich besonders gut, wenn alles 2 Stunde köchelt. Kurz erhitzen geht aber auch.

3. Die Tomatensauce mit einem Stabmixer pürieren und soviel Tomatensauce aus dem zweiten Pizza Kit hinzugeben bis eine dickflüssige Konsistenz entsteht.

4. Den Hefeteig des Pizza Kits ausrollen und mit der Tomatensauce bestreichen. Die Zucchini waschen und mit dem Sparschäler längs dünne Streifen schneiden und die Pizza mit der Zucchini belegen.

5. Den Teig von der Längsseite her eng aufrollen und anschließend mit einem scharfen Messer etwa 1-2 cm dicke Schnecken abschneiden.

6. Die Schnecken auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und im vorgeheizten Ofen (Ober-/Unterhitze: 200°C) etwa 15 Minuten backen bis sie goldbraun sind.

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Ajvar-Dip
175g Doppelrahmfrischkäse
1 Pck. guten Feta (möglichst weich)
2 Zehen Knoblauch, gepresst
etwa 5 EL Ajvar

Thunfisch-Dip
175 g Kräuterfrischkäse
1 Dose Thunfisch im eigenen Saft
2 EL des Thunfisch-Safts
1 Zehe Knoblauch, gepresst

Zubereitung:
Jeweils alle Zutaten gut mit dem Handrührgerät vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Superfix, easy peasy!

Dazu reiche ich immer frisches Fladenbrot und Gemüsesticks (Möhre, Gurke, Zucchini, Kohlrabi).

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Zutaten:
Cocktailtomaten
Mozzarella-Bällchen
Basilikum
Holzspießchen

Zubereitung:
Selbsterklärend: Alles aufspießen! Und wenn ihr die Reihenfolge Basilikum, Mozzarella, Tomate wählt, zaubert ihr sogar die italienische Flagge auf eure Spießchen :p .

Wunderbar hefig: Bratapfel-Schnecken

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Gibt es etwas besseres als frisch duftender und saftiger Hefeteig? Am liebsten kombiniert mit irgendeiner Füllung. Und das es ja nicht immer klassische Zimtschnecken sein müssen, habe ich diese Woche schnelle Bratapfel-Schnecken gezaubert. Wer mag kann sie natürlich auch mit Frosting (z.B. aus 50 g Frischkäse, 15 g flüssige Butter und 100 g Puderzucker) servieren, ich mag sie aber am liebsten pur. Je mehr der Hefeteig dominiert, desto besser. Mehr Rezepte mit meinem geliebten Hefeteig findet ihr übrigens hier.

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Normalerweise mache ich ja Hefeteig immer selbst. Die Vorurteile, dass die Zubereitung schwer ist, halten sich ja hartnäckig. Finde ich überhaupt nicht. Wenn man ein paar Dinge beachtet, kann einfach nichts schief gehen. Einziger Haken am Hefeteig ist meiner Meinung nach die Zeit. Alle Zutaten für den Teig verkneten, Teig gehen lassen, Ausrollen bzw. Formen, wieder gehen lassen. So können schon mal insgesamt drei, vier Stunden verstreichen. Somit ist Hefeteig also nichts für spontane Gelüste.

Darum habe ich jetzt zum ersten Mal Hefeteig aus dem Kühlregal ausprobiert. Perfekt für stressige Tage wie zur Klausurphase. Natürlich schmeckt er nicht so gut wie selbstgemacht, für ein Fertigprodukt aber definitiv mehr als gut. Vermutlich werde ich jetzt immer eine Packung im Kühlschrank haben. Ausrollen, bestreichen, ab in den Ofen und zack ist man gewappnet für spontanen Kaffeebesuch oder ein Highlight auf dem sonntäglichen Frühstückstisch. I like!

Und welches gebackene Süß kommt dieses Wochenende auf euren Tisch?

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Zutaten:
1 Pck. frischer Hefeteig (z.B. von Tante Fanny)
etwa 4 EL Bratapfelkonfitüre
1 EL Rosinen
1 EL Mandeln

Zubereitung:
1. Die Rosinen heiß waschen und etwa 10 Minuten in kochend heißem Wasser quellen lassen. Anschließend abtropfen lassen. Die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze rösten.

2. Den Hefeteig aus der Packung nehmen und entrollen. Mit der Bratapfelkonfitüre bestreichen und die Rosinen und die Mandeln darüber streuen.

3. Den Teig von der langen Seite her aufrollen und anschließend in etwa 2cm breite Scheiben geben. Die Schnecken dicht nebeneinander in eine ausgefettete Auflaufform legen oder mit Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.

4. Die Schnecken etwa 20 Minuten bei 150 °C (Heißluft) backen und am besten noch lauwarm servieren.

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Kürbis-Zimtschnecken

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Kinder, es ist Kürbiszeit! Also schnell auf den nächsten Markt oder in den Supermarkt und einen neuen orangen Freund kaufen, um aus ihm was feines zu zaubern. Mein Sonntagssüß am Wochenende waren diese leckeren, super saftigen Zimtschnecken. Dank Kürbis im Teig überzeugten sie auch farblich durch eine schicke gelbe Nuance.

Inspirieren lassen habe ich mich von Christina von Feines Gemüse. Die hat mich nämlich ziemlich heiß gemacht, als sie ihre Schneckchen bei Instagram und Facebook gepostet hatte, so dass ich sie einfach so schnell wie möglich nachbacken musste. Meine Zimtschnecken sind im Gegensatz zu ihrem allerdings nicht vegan. Wem das wichtig sein sollte, der schaut einfach fix bei ihr vorbei. Vegan oder nicht - Nachbacken ist Pflicht!

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Zutaten (für ca. 12 Stück):

Für den Hefeteig
160g Kürbispüree*
450g Weizenmehl
1 EL Zucker
1 Pck. Trockenhefe
1 TL Salz
1 Msp. Muskatnuss
80g geschmolzene Butter
200ml Milch

Für die Füllung
50g geschmolzene Butter
30g brauner Zucker
30g weißer Zucker
4 TL Zimt

Für den Guss
Puderzucker
Milch

Zubereitung:

1. Für den Teig alle trockenen Zutaten mischen. Das Kürbispüree, die Butter und die Milch hinzugeben und alles zu einem elastischen Teig verkneten. Eine Stunde abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

2. Anschließend den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche rechteckig ausrollen. Die geschmolzene Butter auf dem Teig verstreichen und den Zimt und den Zucker gleichmäßig darüber verteilen.

3. Den Teig von der kurzen Seite her aufrollen und in ca. 2-3 cm dicke Scheiben schneiden. Die Schnecken auf ein Backblech setzen, mit einem Tuch abdecken und erneut ca. 30 Minuten gehen lassen. Anschließend bei 175 °C (Umluft) ca. 15-20 Minuten backen.

4. Die Zimtschnecken auf einem Gitter auskühlen lassen. Den Puderzucker mit Milch verrühren, so dass ein dickflüssiger Guss entsteht und die Zimtschnecken damit verzieren.

* Kürbispüree ist eine ziemlich feine Sache. Man kann damit wunderbar backen aber auch tolle Desserts und Saucen zaubern. Schneidet dafür euren Kürbis einfach in Spalten und schiebt ihn bei 150°C für gut 30 Minuten in den Ofen. Püriert ihn anschließend mit Milch zu einer sämigen Masse. Das Püree kann man übrigens auch super einfrieren. Die 160g, die für dieses Rezept benötigt werden, sind ja auch nicht die Welt.

Apfel + Marzipan + Hefe = große Liebe

Endlich mal wieder gebackenes Süß zum Wochenende. Der Duft von Gebackenem mit Hefe lässt mein Herz ja generell schon höher schlagen, wenn dann aber noch Äpfel und Marzipan hinzukommen, bin ich ziemlich sicher im Kuchenhimmel.

Das Geschirr ist übrigens vom Flohmarkt. Schade, dass nicht mehr als ein Set des Services erhalten war. Aber so wächst mit der Zeit eben die Sammlung vieler kleiner schöner Einzelsets. Was freu ich mich schon auf die vielen Flohmarktsonntage, wenn es bald hoffentlich wieder wärmer wird. Und bis es soweit ist, vertreibt man sich die Wochenendvormittage eben anders. Auch wenn es Überwindung kostet, aufraffen und raus aus dem warmen Bett, ab zum Frühstück mit den Lieblingsmädchen in ein schönes Café und endlich mal wieder in Ruhe quatschen, und Croissants mit Nutella und Joghurt mit viel frischem Obst genießen - das habe ich nämlich gerade gemacht.

Und wie genießt ihr euer Wochenende? Mit einem ausgedehnten Frühstück oder doch lieber mit einem oder zwei wunderbaren Stück Kuchen am Nachmittag? Genießt das Wochenende! :heart:

Zutaten:
Für den Teig:
300ml Milch
50g frische Hefe
100g Zucker
1/2 TL Salz
150g weiche Butter
1 Ei
700g Mehl

Für die Füllung:
200g weiche Butter
70g brauner Zucker
1 EL Zimt
200g Marzipanrohmasse
2 Äpfel
Mandelblättchen

Zubereitung:
1. Die Milch lauwarm erhitzen und die Hefe darin auflösen. Je 1 TL Zucker und Mehl hinzugeben und alles etwa 15 Minuten gehen lassen.

2. Die Butter schmelzen, leicht abkühlen lassen und anschließend zusammen mit dem Zucker, dem Salz, der Butter und dem Ei unter das Hefegemisch rühren.

3. Das Mehl nach und nach unterrühren und den Teig an einem warmen Ort zugedeckt eine Stunde gehen lassen.

4. Für die Füllung die Butter, den Zucker, den Zimt und das Marzipan cremig rühren. Die Äpfel reiben und beiseite stellen.

5. Den Teig etwa 1/2 cm dick rechteckig ausrollen. Die Marzipanmasse darauf geben und verstreichen und mit den Äpfeln bestreuen.

6. Den Teig von der Längsseite her aufrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und eine weitere Stunde gehen lassen.

7. Den Kuchen anschließend mit Mandelblättchen bestreuen und im vorgeheizten Backofen (Heißluft: 175°C) etwa 30 Minuten backen.

Crumble Crumble Streuselkuchen

Von guten German Streuselkuchen sind ja selbst die Amerikaner angetan. Aber nirgens schmeckt der Kuchen so gut wie daheim und darum gibt es heute das klassische Streuselkuchenrezept meiner Oma. Egal, ob mit Äpfeln oder Pflaumen oder für die extra Portion Herbstfeeling mit beidem belegt. Er schmeckt einfach immer wunderbar und immer auch nach einem Hauch Kindheit. Im Prinzip genau das richtige für das momentane Schmuddelwetter.

Zutaten:
Hefeteig:
350 g Mehl
1/2 Würfel Hefe
60 g Zucker
1 Pr. Salz
125 ml Milch
70 g Margarine
1 Ei

Belag:
Pflaumen
Äpfel
Rosinen
Rum
Apfelsaft

Streusel:
200 g Mehl
100 g Zucker
1 Pr. Zimt
75 g Butter
75 g Margarine

Zubereitung:
1. Die Hefe mit 2 EL warmer Milch, 1 TL Zucker und 1 TL Mehl in einem Becher verrühren und gut eine halbe Stunde gehen lassen.

2. Den Zucker in der restlichen erwärmten Milch auflösen. Das Mehl mit der Milch und der Hefemischung mit einem Mixer (Knethaken) zu einem Teig verarbeiten und etwa eine halbe Stunde gehen lassen.

3. In der Zeit die Pflaumen entkernen und halbieren, sowie die Äpfel schälen und kleinschneiden. Die Äpfel mit den Rosinen in Apfelsaft kurz erhitzen und danach mit etwas Rum vermischen.

4. Anschließend den Teig nochmals durchkneten und auf dem Backblech ausrollen. Eine Hälfte des Teiges mit den halbierten Pflauem belegen, die andere mit der Apfel-Rosinen-Mischung.

5. Das Mehl, den Zucker, das Salz, den Zimt, die Butter und die Margarine mit einem Mixer (Knethaken) zu Streuseln verarbeiten und über den Kuchen bröseln.

6. Den Kuchen nochmal etwa 20 Minuten gehen lassen und im vorgeheizten Backofen (Heißluft: 165°C) 20 bis 25 Minuten backen.

In eigener Sache habe ich auch noch einen kleinen Anschlag auf euch vor. Und zwar suche ich zum nächstmöglichen Zeitpunkt bis spätestens zum 1. November eine 2-3-Zimmer-Wohnung oder ein WG-Zimmer in Düsseldorf. Am liebsten in Bilk, Unterbilk oder Friedrichstadt. Wer weiß, was dieses Internet alles kann und ob gerade eine meiner lieben Leser wirklich gerade seine Wohnung oder ein Zimmer vermieten möchte. Als Vermittlungsdankeschön gibt es mindestens einen selbstgebackenen Kuchen :p .

Wenn ihr da etwas für mich habt, dann schreibt mir bitte eine Mail an info(at)gutentag.info. Danke! :heart:

Dinkelvollkornbrot mit Walnüssen

Heute gibts das Rezept zu meiner persönlichen Brotbackpremiere! Ich saß letzten Monat ja in der Jury eines Kuchenwettbewerbs und nachdem ich an diesem Abend fünfundzwanzig Kuchen probierte war mein Hunger auf gebackenes Süß erstmal gestillt - nicht aber die Lust auf Backen!

So wagte ich mich an das Projekt Brot backen und war absolut zufrieden mit dem Ergebnis. Ein saftiges Brot mit knuspriger Kruste und grobgehackten Walnüssen, was sowohl mit süßen als auch pikantem Aufstricht wunderbar schmeckte. Der Sauerteigansatz liegt übrigens schon in der Küche. Das zweite selbstgebackene Brot wird also nicht lange auf sich warten lassen!

Ihr Lieben, ich wünsche euch ein feines und hoffentlich sonniges Wochenende!

Zutaten:
500g Dinkelvollkornmehl
1 Pck. Trockenhefe
100g grob gehackte Walnüsse
10g Salz
10g Rohrzucker
275 ml lauwarmes Wasser

Zubereitung:
1. Das Mehl mit der Trockenhefe in einer Schüssel vermengen. Anschließend alle anderen Zutaten hinzugeben und die Masse zu einem Teig verkneten.

2. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort mindestens eine Stunde lang gehen lassen.

3. Anschließend den Teig nochmal kurz durchkneten und ihn zu einem Laib Brot formen. Dieses oben mit einem Messer einritzen und es weitere 30 Minuten gehen lassen.

4. Den Laib mit etwas Wasser bestreichen und im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 200°C) etwa 45 bis 50 Minuten backen.

5. Währendessen alle 15 Minuten mit Wasser bestreichen. Zusätzlich könnt ihr außerdem eine Tasse mit Wasser in den Ofen stellen. Dadruch wird die Kruste noch knuspriger.

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