Holt den Sommer zurück: Beeren-Blondies

lecker_567

Puh, bei so viel Regen und nur 11°C macht der Herbst doch keinen Spaß! Warum also nicht nochmal den Sommer zurück auf den Tisch holen. Die saftigen Beerenblondies sind eine Variation meiner Himbeerblondies - nur einen Minihauch gesünder dank etwas weniger Fett und Zucker. Mächtig sind sie aber natürlich immer noch, aber mir gefällt die dank Johannisbeeren etwas saurere Beerenmischung in Kombination zum süßen Teig fast noch besser als die reine Himbeervariante.

lecker_568

Zutaten (für 1 Blech):

400g weiche Butter
80g Zucker
140g brauner Zucker
1 Pck Vanillezucker
1 Zitrone
6 Eier
450g Weizenmehl
1 EL Backpulver
1 TL Salz
200g weiße Schokolade
300 gemischte TK-Beeren

Zubereitung:

1. Die Schokolade grob hacken und den Zitronensaft auspressen.

2. Die weiche Butter mit den beiden Zuckersorten und dem Vanillezucker cremig rühren.

3. Den Zitronensaft und die Eier nach und nach ebenfalls unterrühren.

4. Das Mehl, das Backpulver und das Salz mischen und unter den Teig heben. Anschließend die Schokolade unterheben.

5. Den Teig auf ein gut gefettetes Backblech geben und die gefrorenen Beeren darauf verteilen und leicht andrücken.

6. Den Kuchen im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 175°C) etwa 30 Minuten backen.

7. Auf einem Gitter abkühlen lassen, in Stücke schneiden und wer mag kurz vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

lecker_570

Leckeres fürs Sommer-Picknick

lecker_556

Erstmal vielen Dank für die ganzen positiven Kommentare und Mails zum neuen Design! Ich habe mich sehr gefreut. Wenn das Layout euch auch und nicht nur mit gefällt, macht das Bloggen eben doch nochmal mehr Spaß :p .

Heute ist die dritte Runde des Für Sie Foodbloggerwettbewerb gestartet. Das Thema war Picknick. Und was passt besser zu einem Picknick in der Sonne als Sommerbeeren auf gebackenem Süß? Ruckzug sind die kleinen Blätterteigkörbchen fertig und müssen nur noch schnell mit Quark und den Beeren gefüllt werden. Man will an einem sonnigen Tag ja schließlich nicht lange in der Küche stehen, sondern draußen sein, nicht wahr?

Ich würde mich jedenfalls sehr freuen, wenn ihr hier für mein Rezept votet.
(Bitte icht vergessen weiter unten auf Abesenden zu klicken :p .)

fuersie
lecker_555

Zutaten (für 6 Stück):
Frischer Blätterteig aus dem Kühlregal
2 Becher Vanillequark
Himbeeren
Brombeeren
Blaubeeren

Zubereitung:
1. Den Blätterteig entrollen und mit einem spitzen Messer in sechs gleich große Quadrate schneiden.
2. Den Teig an den Ecken der Quadrate jeweils ca. 1 cm diagonal zur Mitte einschneiden. Die Kanten zur Mitte einklappen und andrücken.
3. Die Körbchen auf die Backfolie setzen und im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze) bei 200°C etwa 12 bis 15 Minuten backen bis die Körbchen goldbraun sind.
4. Die Körbchen aus dem Ofen nehmen und sofort die Mitte vorsichtig eindrücken. Anschließend vollständig auskühlen lassen.
5. Die Körbchen mit dem Vanillequark und Beeren füllen.

Picknick-Tipp: Die Körbchen, den Quark und die Beeren separat transportieren und vor Ort befühlen. Alles bleibt knusprig und der Transport ist eine weitaus weniger klebrige Angelegenheit.

lecker_554

Heidelbeer-Joghurt-Kuchen

Heidelbeer ist so ziemlich mein liebstes Obst zum backen. In der Tiefkühltruhe oder im Glas hab ich sie auch eigentlich immer zu Hause, um schnell einen Kuchen mit ihnen zu zaubern. Mit Vanillejoghurt im Teig wird er besonders saftig und bekommt noch eine kleine extra Vanillenote.

Der Teig ist super schnell angerührt. Beim Backen bitte direkt schnell anziehen, fertig machen und die Decke bereitlegen, so dass der frische, duftende Kuchen dann direkt draußen an der frischen Luft vernascht werden kann. War euer Wochenende auch so toll sonnig?

Zutaten:
150g TK-Heidelbeeren
200g weiche Butter
1 Pck. Vanillin-Zucker
170g Zucker
4 Eier
400 g Mehl
1 Pck. Backpulver
125g Vanille-Joghurt

Zubereitung:
1. Die Heidelbeeren etwa 30 Minuten antauen lassen.

2. Die Butter und die beiden Zuckersorten mit dem Handmixer cremig rühren. Anschließend die Eier nacheinander unterrühren.

3. Das Mehl und das Backpulver vermischen und abwechselnd mit dem Joghurt unterrühren. Dann die Heidelbeeren vorsichtig unterheben.

4. Den Teig in eine gefettete Backform geben und den Kuchen im vorgeheizten Backofen (Umluft: 160°C) etwa 50 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen :)

5. Den Kuchen nach dem Backen etwa 10 Minuten in der Form auskühlen lassen, dann Form stürzen und auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.

Wenn ihr auch so gerne mit Heidelbeeren backt, dann schaut euch mal folgende Rezepte an: Heidelbeer-Muffins, Heidelbeer-Scones, der Heidelbeer-Käsekuchen oder der Heidelbeer-Zitronen-Kuchen. Vielleicht sind die ja auch ganz nach eurem Geschmack.

Habt einen ganz feinen Start in die Woche! :heart:

Beeriges Sonntagssüß: Heidelbeer-Muffins

Heidelbeer-Muffins sind ja eigentlich der Muffinklassiker schlechthin. Mal mit besonderer Vanillenote gebacken oder etwas knuspriger mit Haferflocken im Teig kommt da keine Langeweile auf. Das heutige Rezept ist von meiner Mitbewohnerin. Vom Sport zu kommen und mit dem Duft frischer Muffins begrüßt zu werden ist nicht das schlechteste :p .

Zutaten (für 12 Stück):
250g Heidelbeeren
2 Eier
150g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
125g Butter
300g Buttermilch
250g Mehl
2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1 Pr. Salz

Zubereitung:
1. Die Heidelbeeren waschen und gut abtropfen lassen.

2. Die Eier in einer großen Schüssel verquirlen. Den Zucker, den Vanillezucker, die weiche Butter und die Buttermilch dazugeben und alles verrühren.

3. Das Mehl, das Backpulver, das Natron und das Salz vermischen und kurz unterrühren. Anschließend die Heidelbeeren vorsichtig unterheben.

4. Den Teig in die Muffinförmchen verteilen und die Muffins im vorgeheizten Ofen (175°C Umluft) etwa 20 Minuten backen.

Wenn ich länger drüber nachdenke, sind Heidelbeer-Muffins wahrscheinlich sogar meine Lieblingsmuffins. So oder so backe ich super gerne mit Heidelbeere. Vielleicht schmecken euch ja auch die Heidelbeer-Scones, der Heidelbeer-Käsekuchen oder der Heidelbeer-Zitronen-Kuchen.

Sonntagssüße Grüße aus einem sonnigen Düsseldorf sende ich euch!

Beeren-Curd: Sommer im Glas

Immer nur Lemon Curd ist ja langweilig - warum nicht mal die beerige Variante probieren? Auch wenn es draußen fies am regnen ist und langsam aber sicher kalt wird, kann man sich noch ein wenig den Sommer aufs Brot schmieren. Am besten schmeckt es wohl auf frischem Hefebrot, aber auch zum Backen als Füllung von Muffins oder Torten kann man es wunderbar verwenden. Ich muss ja gestehen, ich bin ein wenig traumatisiert, was das Erhitzen von rohen Eiern für Cremes oder Pudding angeht. Da kann man ziemlich schnell Vanille-Rührei anstelle von einer schön lockeren Vanille-Creme produzieren. Da wird Ungeduld eben sofort bestraft, wenn man es mit dem Erhitzen übertreibt. Seit dem steht der Regler des Herdes maximal auf zwei und ich lege eine Engelsgeduld an den Tag :p .

Zutaten (für 2 Gläser à 250 ml):
3 Biolimetten
250 g gemischte TK-Beeren, aufgetaut
4 sehr frische Eier (Kl. M)
200 g flüssige Butter
170 g Zucker

Zubereitung:
1. Die Beeren auftauen lassen. Die Schale von zwei Limetten abreiben. Den Saft von allen drei Limetten auspressen.

2. Den Saft und und die Schale zu den Beeren geben und pürieren. Anschließend durch ein feines Sieb streichen.

3. Die Eier, die Butter und den Zucker in einem Topf geben und verrühren. Die pürierten Beeren dazugeben und die Masse unter ständigem Rühren so lange langsam erhitzen, bis sie beginnt dicklich zu werden. Nicht kochen, sonst gibt es Rührei gerinnt sie!

4. Das Curd durch ein feines Sieb streichen und bis zum Rand in die Gläser füllen. Die Gläser gut verschließen und das Curd kalt stellen.

Bald ist hier auf dem Blog auch wieder mehr los. Vor allem zum Beantworten eurer Kommentare bin ich in letzter Zeit einfach nicht gekommen. Ich tingel im Moment auf Möbelsuche von Einrichtungshaus zu Einrichtungshaus und suche gefühlte 374201 Einzelteile für den Futurehaushalt zusammen. Es zieht sich, aber macht Spaß und ich freue mich schon, wenn bald alles fertig eingerichtet ist.

Habt ein wunderbares Wochenende!

Blaubeer-Zitronencreme-Kuchen


Hej, ich bin Coco von Scènes de la vie. Die liebe Küchenfee Anne hat mich darum gebeten, für euch einen Gastbeitrag zu schreiben, während sie ja leider im Lernstress versinkt. Das mache ich natürlich mit Freude und habe mir für euch ein zuckersüßes, zitroniges Rezept ausgedacht, welches sich wunderbar für Sommer eignet.

Die Zubereitung geht fix, allerdings brauchen Mürbeteig und Zitronencreme Zeit zum Auskühlen und Ruhen, sodass ihr diesen Kuchen idealerweiße einen Tag früher zubereiten solltet, oder zumindest früher als gebraucht. Ich verspreche euch aber, dass sich das Ergebnis lohnen wird und jeden sommerlich gedeckten Gartentisch bereichern wird.

Zutaten:
Für den Boden:
125g Butter
100g Puderzucker
1 Prise salz
250g Mehl
2 Eigelb
Mark einer 1/2 Vanilleschote
Abrieb einer Zitrone
3 EL kaltes Wasser

Für die Zitronencreme:
345 ml süße Sahne
150g Zucker
1 Zitrone
450g Frischkäse
eine Prise Salz
6 Blatt Gelantine

Zubereitung:
1. Die Butter zusammen mit Puderzucker und Salz in die Küchenmaschiene geben und geschmeidig rühren. Anschließend das Gerät kurz stoppen, um Mehl, Eigelb, Vanillemark und Zitonenabrieb hinzuzugeben. Alles wieder miteinander vermengen, bis es krümelig wird, dann kaltes Wasser hinzufügen.

2. Wichtig ist beim Mürbeiteig, dass er nicht zu viel behandelt wird, denn sonst wird er elastisch und verzieht sich später im Ofen. Also wird der Teig nur noch kurz verknetet, danach mit den Händen zu einer kurzen dicken Rolle formen, mit Mehl bestäuben und in Klarsichtfolie wickeln. Für ca. 1h den Kühlschrank stellen.

3. Anschließend die Teigrolle herausnehmen, in handliche Stücke schneiden und damit eine mit Backpapier ausgelegte Springform auslegen. Die Ränder der Sprinform sollten leicht gebuttert sein, da ihr hier den Rand hochzieht. Die Springform mit Teig abermals für 1h in den Kühlschrank stellen.

4. Dann Backpapier auf den Teig legen und mit Linsen oder anderen Hülsenfrüchten bedecken. Diesen Vorgang nennt man "blind backen", dabei kann der Rand aufgehen, während der Boden flach bleibt. Alles für ca. 15 min bei 180°C in den Ofen, bis der Teig goldgelb ist.
Herausnehmen und abkühlen lassen.

5. Für die Zitronencreme nehmt ihr von der Sahne 1/4 ab (ca. 85-90ml) und gebt diese zusammen mit der Gelantine in einen kleinen Topf. Löst die Gelantine auf kleiner Hitze in der Sahne auf und rüht dabei gelegntlich um, sodass keine Klumpen entstehen. Jetzt ist multitasking gefragt. Schlagt die übrige Sahne mit dem Zucker auf, bis sie kleine spitzen ziehen kann, sie sollte noch nicht ganz fest sein.

6. Fügt den Frischkäse hinzu und vermegt Sahne und Frischkäse nur kurz, anschließend folgen Salz und Zitrone. Ich mag es gerne etwas säuerlicher, also nehme ich sowohl den Abrieb der Zitrone, als auch den Saft der ganzen Zitrone, sowie der noch etwas Saft der Zitrone vom Mürbeteig. Dies ist allerings Geschmackssache und könnt ihr nach Belieben abschmecken. All dies wird wieder verquirlt, schließlich die gelöste Gelantine hinzugegeben. Alles ca. 2 min abermals miteinander verrühren, bis es schön luftig ist. Nun die Creme auf den ausgekühlten Mürbeteigboden geben und für min. 6 Stunden, besser über Nacht, in der Kühlschrank stellen.

7. Die Blaubeeren waschen, trocken schütteln, oben auf die nun feste Creme setzen und etwas Puderzucker drüber streuen. Den Kuchen vorsichtig aus der Form lösen und dabei darauf achten, dass keine Creme mehr am Rand hängt, wenn man den Ring entfernt.

Seite 1 von 212