Heute gibts Braten!

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Genauer gesagt den ultimativen Weihnachtsbraten! Ich hatte ja bereits im Oktober einmal für die Aktion Bleib hungrig auf Neues von REWE Herbstgemüse aus dem Ofen gezaubert und so kam es, dass ich gefragt wurde, ob ich nicht nochmal zu einem weiteren Motto kochen möchte und dieses lautet heute eben "Heute koche ich den ultimativen Weihnachtsbraten".

Wie gut, dass ich noch nie einen Braten zubereitet habe und dann soll es gleich der ultimative Weihnachtsbraten sein. Braten habe ich bisher zugegeben immer meiner Oma überlassen. Die kann es einfach perfekt und kocht eben auch mit der Extraportion Liebe. Aber hey, das wird ja wohl zu schaffen sein, dachte ich mir.

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Die Sauce sollte einen weihnachtlichen Touch bekommen, da ist ein Hauch von Glühwein doch einfach perfekt, oder? Und auch die Wahl der Beilagen fiel nicht schwer. Ich liebe Prinzessbohnen im Speckmantel einfach total. Wenn knuspriger, salziger Speck auf knackige Bohnen treffen, bin ich im Foodhimmel.

Und auch Herzoginkartoffeln ess ich super gern. Die kann ich manchmal selbst fast als Hauptspeise verputzen. Gut, sie sind ein TK-Fertigprodukt, aber das find ich dem Fall auch voll okay. Es ist eben ein riesen Aufwand sie selbst zu machen und geschmacklich sind sie aus der Tiefkühltruhe eben doch auch absolut akzeptabel.

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Los geht's! Fleisch scharf anbraten, Gemüse für die Sauce klein schnippeln und anschwitzen. Fleisch, Gemüse, Fond und Wein in den Ofen und erstmal eine Stunde warten. Der Rest erledigt die Zeit im Prinzip von selbst. Für den ersten Braten war ich jedenfalls sehr zufrieden, auch die Sauce war lecker. In Zukunft werd ich auf jeden Fall noch mehr in Sachen längere Garzeit in Kombination mit geringerer Temperatur ausprobieren. Da muss noch mehr rauszuholen sein in Sachen Zartheit des Fleisches!

Habt ihr da Tipps für mich? Wie bereitet ihr Braten zu?

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Zutaten (für 3 Personen):
200ml Rotwein
1 Beutel Glühweinfix
700g Rinderbraten
4 Möhren
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 EL Tomatenmark
400 ml Rinderfond aus dem Glas
2 TL eingelegte grüne Pfefferkörner aus dem Glas
500g Prinzessbohnen (TK)
6 Scheiben Bacon
500g Herzoginkartoffeln (TK)
1 EL Honig
Speisestärke
Butter
Öl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
1. Den Wein in einem Topf aufkochen, den Glühweinfix-Beutel hineinlegen und alles etwa 15 Minuten ziehen lassen.

2. Die Möhren, die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und in Stücke schneiden.

3. Das Fleisch von beiden Seiten gut salzen und pfeffern und in einer heißen Pfanne von beiden Seiten scharf anbraten. Anschließend in den Bräter legen.

4. Das Tomatenmark in der Pfanne im Bratfett anrösten und anschließend das Gemüse hinzugeben und ein paar Minuten anbraten. Alles mit dem Rinderfond und dem Glühwein ablöschen.

5. Den Fond und das Gemüse über den Braten gießen und den Bräter für 60 Minuten in den vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 150°C) geben und den Braten etwa alle 15 Minuten mit dem Fond übergießen.

6. Die Bohnen etwa 4 Minuten in kochendem Salzwassers garen und anschließend kalt abschrecken und abtropfen lassen. Je 8 Bohnen zusammenfassen und eng mit je 1 Baconscheibe umwickeln.

7. Etwas Butter in einer Pfanne erhitzen und die Bohnen darin unter wenden so lange anbraten bis der Speck knusprig ist.

8. Währenddessen die Herzoginkartoffeln nach Packungsanweisung zubereiten.

9. Das Fleisch aus dem Bräter nehmen, in Alufolie wickeln und warm stellen.

10. Das Gemüse durch ein Sieb geben und den Fond in einem Topf auffangen. Den Fond aufkochen, den grünen Pfeffer hinzugeben und mit Honig, Salz und Pfeffer abschmecken.

11. Etwa 2 TL Speisestärke mit 2 EL Wasser glatt rühren, in die Sauce geben und etwa 2 Minuten einköcheln lassen.

11. Den Braten in Scheiben schneiden und mit den Speckbohnen, den Herzoginkartoffeln und der Sauce servieren.

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Heute koche ich mal genau für zehn Euro

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Kochen nach Motto - bringt Schwung in die Küche! Vielleicht habt ihr ja schon mitbekommen, dass aktuell sechs tolle Foodblogger auf Bleib hungrig auf Neues! in Kooperation mit REWE einmal pro Woche zu einem bestimmten Motto in der Küche stehen. Diese Woche darf ich auch ich dabei sein und stand mit der Herausforderung "Heute koche ich mal genau für zehn Euro." im Supermarkt. Gar nicht so einfach. Gutes Fleisch wäre da in Kombination mit bunten Beilagen in meinen Vorstellungen nicht drin gewesen, darum gibt es heute passend zur Jahreszeit Herbstgemüse aus dem Ofen.

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Kürbis, Pastinaken, violette Möhren (so hübsch UND lecker!), Drillinge, Thymian, Joghurt und Schafskäse landeten also in meinem Einkaufswagen. Die Kasse zeigte am Ende 10,77€ an - die paar Cent zu viel seien mir verziehen! Knoblauch, Olivenöl, Salz und Offener habe ich natürlich nicht mitgerechnet, das hat man ja schließlich immer zu Haus. :p

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Ich bin ja generell ein riesen Fan von Gemüse aus dem Ofen. Gibt es ein besseres Feierabendgericht? Gemüse und Kräuter schnippeln und würzen, ab in den Ofen, Klappe zu und eine gute Stunde später steht etwas leckeres - und auch meist etwas gesundes - auf dem Tisch, perfekt für den Alltag!

Und was würdet ihr für zehn Euro kochen?

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Zutaten:

400 g Drillinge
6 Pastinaken
12 violette Möhren
1 Bio Hokkaido-Kürbis
frischer Thymian
200g Schafskäse
300g Vollmilch-Joghurt
2 Knoblauchzehen
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
1. Das Gemüse waschen bzw. putzen. Die Drillinge längs halbieren, die Pastinaken längs vierteln, die Möhren läng halbieren und den Kürbis in Spalten scheiden.

2. Eine Auflaufform mit Olivenöl ausstreichen und das Gemüse zusammen mit den Thymianzweigen einschichten. Alles dünn mit Olivenöl bestreichen und mit Salz und Pfeffer würzen.

3. Das Gemüse für etwa Stunde im Backofen (Ober-/Unterhitze: 150°C) garen.

4. In der Zwischenzeit den Schafskäse mit einer Gabel zerdrücken und mit dem gepressten Knoblauch und dem Joghurt zu einem Dip verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Dip zum Ofengemüse servieren.

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Endlich wieder Kürbiszeit: Kürbisrösti

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Kürbis macht den Herbst zu etwas tollem. Herbstlichem nasskalten Wetter kann man schließlich nicht viel abgewinnen, so kommt wenigstens etwas leckeres auf den Tisch. Auch dieses Jahr ist die Liste, der Kürbisgerichte, die ich unbedingt machen will, wieder ellenlang: Kürbis-Flammkuchen, Kürbissuppe mit Apfel und Kokos, Ofenkürbis mit Salbei um nur ein paar Gerichte zu nennen. Man kann einfach viel zu viele leckere Sachen aus Kürbis zaubern.

Die Kürbis-Kartoffel-Röstis habe ich schon letztes Jahr gemacht. Da ich es während der Kürbissaison nicht geschafft hatte, das Rezept zu posten, eröffnet es dieses Jahr die Kürbiszeit auf meinem Blog. Wer Lust auf noch mehr Kürbis hat, kann sich ja auch mein Kürbis-Risotto, die Kürbis-Lasagne, die Kürbis-Quiche und die Oreo-Kürbis-Törtchen ansehen.

Auf die Kürbiszeit! Wie mögt ihr Kürbis am liebsten?

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Zutaten (für 2 Personen):

600g Hokkaido-Kürbis
350g Kartoffeln
150g Schmand
150g Joghurt
100g Käse (z.B. Gouda)
80g Schinkenwürfel
70g gemahlene Mandeln
3 EL Speisestärke
1 Ei (Größe M)
1 Bio-Zitrone
1 Bund Kerbel

Zubereitung:

1. Die Zitrone waschen und die Schale fein abreiben. Anschließend den Saft der Zitrone auspressen. Die Kerbelblättchen fein hacken.

2. Den Käse sehr fein schneiden und etwa 3/4 des Käses mit dem Schmand und dem Joghurt verrühren. Den 1 EL Kerbel, die Zitronenschale und etwa 2 EL Zitronensaft ebenfalls hinzugeben und unterrühren. Den Dip mit Salz und Pfeffer würzen.

3. Den Kürbis schälen und entkernen. Die Kartoffeln schälen und waschen. Anschließend beides grob raspeln und mit dem restlichen Käse und den Mandeln verrühren. Die Eier und die Stärke gut verrühren und zusammen mit dem restlichen Kerbel unter die Kürbis-Kartoffel- Masse heben. Alles gut mit Salz und Pfeffer würzen.

4. Die Schinkenwürfel in etwas Öl anbraten, bis sie kross sind und anschließend zur Kürbis- Kartoffel-Masse geben.

5. Im Fett der Schinkenwürfel die Kürbis-Kartoffel-Masse portionsweise mit einem Esslöffel in die Pfanne geben und die Röstis von jeder Seite etwa 7 Min. goldbraun backen. Anschließend die Röstis mit dem Dip servieren.

Give Away: Sommer ist zum Grillen da

War das nicht ein mehr als wunderbares Wochenende? Ich habe die Sonne mehr als genossen, die Tage fast vollständig draußen verbracht, dreißig Kilometer Fahrrad gefahren, gestern ganze sieben Kugeln Eis gegessen (und das obwohl ich Eisdielen-Eis gar nicht mal so gerne mag, aber die Cookies-Sorte war einfach unschlagbar in Kombination mit Schoko und Nuss :heart: ) und natürlich Abends gegrillt. Wer weiß, wie viele so schöne Sommertage es dieses Jahr noch gibt?

Trotz der warmen Temperaturen kann man den Herbst ja doch schon ein wenig erahnen. Die Äpfel hängen schließlich schon im tiefsten rot und knackig frisch an den Bäumen. Darum kamen sie auch gleich zusammen aufgespießt mit Hähnchen, Champignons und Zwiebel auf den Grill. Dazu ein paar Kartoffeln mit Rosmarin und Serranoschinken und der Grillabend kann beginnen.

Zutaten:
Hähnchenfilet
Champignons
Apfel
Zwiebel
Brathähnchen-Gewürz
Curry
Holzspieße

Zubereitung:
1. Das Hähnchenfilet waschen, trocken tupfen und in kleine Stücke schneiden. Mit Brathähnchengewürz, Curry und Pfeffer würzen.

2. Die Champignons putzen. Den Apfel und die Zwiebel in kleine Stücke schneiden.

3. Das Fleisch und das Gemüse abwechselnd auf die Holzspieße stecken.

Zutaten:
4 Kartoffeln
4 Scheiben Serrano Schinken
2 Zweige Rosmarin
etwas Butter

Zubereitung:
1. Die Kartoffeln schälen und 20 Minuten vorkochen. Anschließend etwas abkühlen lassen.

2. Die Kartoffeln auf einer Seite einritzen, Rosmarinblättchen in diese Ritzen stecken und kleine Butterflöckchen darüber geben.

3. Die Kartoffeln mit dem Serranoschinken umwickeln und anschließend in Alufolie einwickeln. Wenn ihr die Alufolie an den Seiten etwas zusammendrückt, könnt ihr die Kartoffeln später daran gut anfassen :p .

Neben leckerem Essen kann natürlich auch ein wenig gute Musik nicht schaden. Spotify und Coke haben aktuell mit Dreh den Sommer auf! eine passende App herausgebracht mit der ihr eure persönlichen Summer Playlists mit individuellem Cover erstellen könnt. Wem das zu viel Arbeit ist, der kann sich auch durch die vielen Playlists der anderen Spotify-Nutzer klicken. Eine richtige Summer Playlist habe ich persönlich gar nicht. Aktuell lausche ich den Klängen der neuen Alben von Two Door Cinema Club, The XX und der Vaccines - aber das geht ja auch wunderbar via Spotify.

Jedenfalls darf ich heute mit der festen Hoffnung, dass es noch ein paar schöne Spätsommertage gibt, einen neuen schnuckeligen Kugelgrill in schwarz verlosen, den ihr auf den Fotos seht. Und da der einfach so niedlich aussieht, wird vermutlich selbst die grillmuffeligste Frau ihrem Mann die Grillzange aus der Hand reißen. Dank der Größe kann er selbst auf einem kleinen Balkon zum Einsatz kommen oder bequem in einer Hand in den Park getragen werden. In dem Sinne fröhliches Grillieren!

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Grillinspiration

Bei dem guten Wetter muss man doch dieses Wochenende einfach grillen, oder? Aber heute sollen weder Fleisch noch Fisch im Vordergrund stehen, sondern Beilagen. Die Kartoffelbrötchen brauchen zwar etwas Vorbereitungszeit bis der Teig gegangen ist, aber das Warten lohnt sich, da sie wunderbar hefig und saftig sind. Außerdem machen natürlich Cremes und Dips einen Grillabend perfekt. Die Radieschen-Frischkäse-Creme passt wunderbar zu den Kartoffelbrötchen, aber auch zu Tomate, Aubergine, Zucchini und Co. Der Gemüsedip macht sich ebenfalls wunderbar auf dem Brötchen, schmeckt aber auch gut zu Fleisch.

Ihr Lieben, ich wünsche euch ein sonniges Pfingstwochenende - lasst die Grillkohle glühen! :heart:

Hackfleisch-Yufka-Tarte

Ich MUSS es nachkochen! Unbedingt! Ganz bald! So gehts es mir auch nicht immer, wenn ich ein Kochmagazin durchblätter. Doch beim ersten Lesen der Januar-Ausgabe der Essen & Trinken war es sofort um mich geschehen. Zucchini, getrocknete Tomaten, Kartoffeln, Rinderhackfleisch, Yufka-Teig, ein Hauch Knoblauch und viele viele frische Kräuter - das muss einfach lecker sein :heart: .

Darum wird es Zeit, dass ich heute endlich das Rezept online stelle. Hier und da ein paar Änderungen in Sachen Zutaten und Garzeiten - steinharte Kartoffeln sind eher unlecker - und außerdem ohne die Basilikum-Tapenade, die im Rezept dazu gereicht wurde. Also nachkochen! Unbedingt! Ganz bald!

Zutaten:
450g Kartoffeln
4 EL Olivenöl
400g Zucchini
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
15 Stiele Thymian
5 Stiele Rosmarin
600g Rinderhack
50g getrocknete Tomaten
50g Butter
250g Yufka-Teigblätter *
250g griechischer Sahnejoghurt

* gibt es in allen türkischen Lebensmittelgeschäften

Zubereitung:
1. Die Kartoffeln schälen und in 1,5 cm große Stücke schneiden. In einer beschichteten Pfanne in 1 EL Olivenöl bei mittlerer Hitze etwa 30 Minuten braten und dabei mehrfach wenden.

2. Die Zucchini putzen und in kleine Stücke schneiden. Die Tomaten und die Schalotten fein würfeln und den Knoblauch fein hacken. Die Thymianblättchen und die Rosmarinnadeln abzupfen und grob hacken.

3. Die Kartoffeln in eine Schüssel geben. 1 El Öl in die Pfanne geben und die Zucchini und Schalotten darin bei mittlerer Hitze unter Wenden 5 Minuten braten. Den Knoblauch, Rosmarin und Thymian zugeben und 2 Minuten mitbraten. Anschließend as Gemüse zu den Kartoffeln geben.

4. Das Hackfleisch grob zerzupfen und in 2 Portionen in je 1 El heißem Öl jeweils 3 Minuten braun anbraten und zu den Zucchini-Kartoffeln geben. Die Tomaten unter die Zucchini-Kartoffeln mischen.

5. Die Butter zerlassen und eine ofenfeste Form (Länge 32 cm) dünn fetten und in 3 Schichten mit den Teigblättern auslegen. Die Teigblätter dabei jeweils auf einer Seite dünn mit Butter bestreichen.

6. Die Zucchini-Kartoffeln kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Den Joghurt und die Eier verquirlen und untermischen. Die Masse in der Form verteilen und im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 200°C) auf der mittleren Schiene etwa 50 Minuten backen. Nach 20 Minuten abdecken, damit die Teigplatten nicht zu dunkel werden.

Quelle: Essen & Trinken 1/2012

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