Lasst uns Wellenreiten gehen…

Guten Morgen, jetzt ist Schluss! Die tanzlosen Tage sind vorbei.
Gib mir Speichel oder zumindest nen Kuss. Die Weichen sind längst gestellt.

Wir müssen los. Irgendwas schiebt uns, zieht uns. Uns umgibt der Glanz der Sonne.
Lass uns wellenreiten gehn! Heute fallen wir hundert pro nicht vom Brett!

Wie einige von euch wissen, liebe ich Konzerte. Die Liste ist in den letzten Jahren ziemlich gewachsen und gerade in den Jahren 2007 und 2008 war ich extrem viel unterwegs. Da verging fast keine Woche ohne Konzert und auch lokalen Bands* wurde damals oft und gerne gelauscht. Seit ich vom Herbst 2010 bis Frühjahr 2011 ein halbes Jahr in Köln lebte, hat die Konzerliebe und -lust etwas nachgelassen. Zum einen wurde ich auf Grund meines Praktikums Tag für Tag mit Musik und Konzerten konfrontiert. Zum anderen hatte ich erstmals sämtliche Konzerte quasi vor der Haustür. Reizüberflutung pur. Weniger ist eben doch mehr.

Letzten Donnerstag war ich auf meinem ersten Konzert in diesem Jahr. Die Sportfreunde Stiller spielten ein Mitternachtskonzert in der Osnbarücker Lagerhalle und als ein Freund mich fragte, ob ich nicht mitkommen wollte überkam mich dann doch wieder die Konzertlust. Vier mal sah ich sie bis jetzt 2007 und 2008 live und jedes einzige Konzert war ein Fest voll von Euphorie und Spaß. Abgesehen von dem Album "MTV Unplugged in New York" 2009 gab es seit La Bum (2007) musiktechnisch nicht sehr viel neues von den Sportfreunden.

In den letzten zwei Jahren hab ich sie nicht einmal mehr bewusst gehört und dennoch war der Abend in Osnabrück großartig. Der Text jedes Songs saß, als hätte ich ihn erst gestern gehört. Die Stimmung war wunderbar und auch das Publikum in einem angenehmen Alter. Es schien als wären sie mit den ersten Alben mitgewachsen. Und auch die drei Herren selbst waren sympathisch wie eh und je. Ich liebe es, wie sie mit Worten spielen und jonglieren. Und gerade dieser Abend hat es mir einfach mal wieder bewusst gemacht, dass man manchmal eben nur gute Begleitung, ein paar Bier, live gespielte Klänge und gefühlte 45°C in der Halle braucht, um rundum zufrieden zu sein. Vielen Dank dafür, ihr wunderbaren Sportfreunde.

* sind nicht in der Liste enthalten

24 Stunden in Köln

Über einen Tag in der Domstadt. Losgefahren im Schnee, der während der Fahrt zum Regen wurde. Begrüßt vom Dom, grauem Himmel und Nieselregen. Begleitet von komisch-schönen Gefühlen als ich bei der alten WG vorbeiging und mich auf den Weg zur Arbeit machte, den ich ein halbes Jahr lang täglich ging. Eine abendliche Stärkung mit Wurst in Erdnusscurrysauce und Pommes vor dem Konzert der Vaccines im kuscheligen Luxor. Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt am Rudolfplatz und dort zur gleichen Zeit wie ein anderer Blogger sein ohne es zu wissen - schade. Morgentliche Wasserspiegelungen am Danteweg und anschließend ein wunderbares Frühstück in einem schönen kleinen Café - aber dazu bald mehr. Köln, schön wars! Hoffentlich bis bald! :heart:

Instagram: Das war der November

Das dritte Türchen des Adventskalenders ist geöffnet. Da wird es Zeit auf den November zurückzublicken. Ich glaube, ich war selten so früh in Weihnachtsstimmung wie dieses Jahr und habe es mehr als genossen die ersten Plätzchen zu backen und mich durch die Weihnachtsdeko zu wühlen.

Bevor ich es vergesse: Ich schrieb heute übrigens bei der wunderbaren Fee einen kleinen Gastpost im Rahmen ihrer Adventskalender-Aktion. Also schaut mal vorbei!

Reihe 1:
» Entscheidungsschwierigkeiten beim Weihnachtssortiment von Lush.
» Die neue Lieblingsmütze ist gefunden, zusammen mit dem passenden Schal. Bommelalarm!
» Die Lieblingspasta seit 20 Jahren: Tortellini alla panna.

Reihe 2:
» In der großen Freiheit in Hamburg...
» ...spielten Kasabian...
» ...ein absolut großartiges Konzert.

Reihe 3:
» Die ersten Sternchen in der Weihnachtsecke im Gartencenter.
» Lieblings-Herbst-Essen: Rouladen mit Rotkohl und den besten Klößen der Welt.
» Weihnachtssterne wohin man blickt.

Reihe 4:
» Ich litt ein wenig an Reizüberflutung...
» ...bei diesem massigen Angebot an Weihnachtsdeko.
» Weihnachtsmänner, Windlichter, Kugeln, Hirsche.

Reihe 4:
» Die ersten Plätzchen wurden gebacken: Schoko-Pinienkern-Happen
» Und auch der Weihnachtsmarkt wurde besucht. Mhhhh, Glühwein.
» Und mit der Ente kam schon ein wenig Lust aufs Weihnachtsessen auf.

Kasabian in Hamburg

Eine der liebsten Bands spielt ein Konzert in einer der liebsten Städte. Vorgestern spielten Kasabian in der Grossen Freiheit 36 und bescherten mir und ein paar tausend anderen knapp zwei wunderbare Stunden.

Auf dem Weg vom Auto zur Konzertlocation entdeckte ich zwei wunderbare Cafés, für die leider die Zeit nicht reichte. Schade, aber beim nächsten Hamburg-Besuch wird dort eingekehrt: Die Tarterie und Don't Tell Mama.

Oh Baby I was born with a fast fuse. I've got no time to love just a city to abuse.

Rückblick XIII

Der goldene Oktober sagt man - und das war er wirklich. Viel Sonne, viel unterwegs, viel leckeres Essen, ein kleiner Städtetrip und zwei Konzerte. Ein Monat absolut nach meinem Geschmack. Ich hoffe, der November wird genauso toll - er fängt ja zumindestens heute schon gut mit einem Feiertag an. Genießt den Tag, ihr Lieben.

Reihe 1:
» Ein kleiner Ausflug nach Münster, der zur Weihnachtsmarktzeit garantiert wiederholt wird. Wunderschön dort!
» Mittagliche Stärkung im Vapiano inklusive üblicher Entscheidungsschwierigkeiten bei der Pastaauswahl.
» Der Kürbis musste auch auf den Tisch im Oktober. Als Kürbis Quiche und Oreo-Kürbis-Törtchen.

Reihe 2:
» Gutes Brot mit intensivem Olivenöl als Vorspeise im Lieblings-Pasta-Restaurant.
» Bayerisches Buffet - bayerischer Nachtisch: Marillenknödel, Kaiserschmarrn, Grießschnitten und Co.
» Spinat-Ricotta-Canelloni im Lieblings-Pasta-Restaurant - muss ich unbedingt mal selbst ausprobieren.

Reihe 3:
» Die Herbstsonne wurde bei einigen Spaziergängen genossen.
» Diese waren natürlich inklusive Baumstammbalancieren.
» Waldansichten. Ich mag es, wie die Sonne ihren Weg durch die Bäume findet.

Reihe 4:
» Clueso live im Rahmen seiner An und für sich Tour - mehr dazu hier.
» Special Guest waren übrigens die wunderbaren Morning Parade und Auletta.
» Die Kooks überzeugten nicht nur mit einer großartigen Lightshow.

Reihe 5:
» Mittagliche und nachmittagliche Besuche im Lieblingscafé.
» Derzeitige Lieblingsherbstboots und Lieblingsherbsthose.
» Und Billiardprofi bin ich natürlich auch.

An und für sich: Clueso live in Bielefeld

Ich will haben was sich gut anfühlt - und zwar für immer! Am Dienstag kam ich in den Genuss Clueso zum zweiten Mal live zu sehen. Es war das letzte Konzert seiner An und für sich Tour mit der er seit Frühjahr unterwegs ist. Ziemlich großartig war es. Mehr als zwei Stunden Musik, die liebsten Songs und eine gelungene Einbindung einer riesigen Videowand. Ein hängendes Tuch verdeckte zeitweise den Blick auf die Bühne und bot Platz als Projektionsfläche und schöne Licht- und Schatteneffekte.

Ich bin längst kein Fan der ersten Stunde - die Anfänge waren mit schlicht zu hiphoplastig. Mit den Jahren und den Singles wuchs das Interesse doch mal mehr in die Alben hineinzuhören und die Songs gefielen erstaunlich gut. Wirklich gefesselt war ich dann aber vom dem Livealbum mit der Stüba Philharmonie. Da sitzt ich noch heute gerne auf dem Sofa und lausche gebannt dem Zusammenspiel der Songs in Begleitung des Orchesters. Das ist pure Harmonie und musikalische Schönheit.

Meine Cluesolivepremiere gab es erst diesen Sommer beim Southside. Nachts um halb eins, bei strömenden Regen, knöcheltief im Matsch steckend. Nur wenige Reihen fanden sich bei dem Wetter vor der Bühne ein und vielleicht machten auch gerade diese Umstände den Auftritt einzigartig.

Ich kann dich wenn du willst gern ein Stück mitnehm und es geht los von jetzt auf gleich wenn dich traust.

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