Ofenkürbis mit Feldsalat

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Ihr habt vermutlich schon gemerkt, wie sehr ich Kürbis mag. Beim letzten Post wanderte er ja mit Pastinaken, Drillingen und violetten Möhren in den Ofen. Heute darf er dort alleine weilen. Etwas Olivenöl, Rosmarin und Salz dazu, mehr braucht meine Lieblingsvariante vom Ofenkürbis nicht. Dazu habe ich einen Feldsalat mit Tomaten in Senf-Honig-Vinaigrette gemacht. Mehr Rezepte mit Kürbis findet ihr übrigens hier.

Das Gericht ist übrigens mein Beitrag für die vierte und leider auch schon letzte Runde der Für Sie Cooketition bei der ich gegen drei andere tolle Blogger antrete. Daher würde ich mir sehr freuen, wenn ihr hier eure Stimme für mich abgebt.

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Zutaten:

1 Bio-Hokkaido-Kürbis
Feldsalat
Cherrytomaten
Olivenöl
2 Zweige Rosmarin
grobes Meersalz
1 TL Senf
1 TL Honig
4 EL Aceto Balsamico
4 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

1. Den Kürbis gut waschen, entkernen und in Spalten schneiden. Die Rosmarinnadeln von den Zweigen streifen.

2. Die Kürbisspalten auf ein mit Backalufolie belegtes Backblech legen mit Olivenöl bestreichen und mit dem groben Salz bestreuen.

3. Den Kürbis im vorheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 150°C) für etwa 30 bis 40 Minuten backen bis er weich ist. Nach der Hälfte der Backzeit wenden und mit dem Rosmarin bestreuen.

4. Währenddessen den Feldsalat waschen und entwurzeln und die Cocktailtomaten halbieren.

5. Aus Senf, Honig, Aceto Balsamico und Olivenöl eine Vinaigrette anrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.

6. Die Vinaigrette über den Feldsalat und die Tomaten geben und zusammen mit dem Ofenkürbis servieren.

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Heute koche ich mal genau für zehn Euro

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Kochen nach Motto - bringt Schwung in die Küche! Vielleicht habt ihr ja schon mitbekommen, dass aktuell sechs tolle Foodblogger auf Bleib hungrig auf Neues! in Kooperation mit REWE einmal pro Woche zu einem bestimmten Motto in der Küche stehen. Diese Woche darf ich auch ich dabei sein und stand mit der Herausforderung "Heute koche ich mal genau für zehn Euro." im Supermarkt. Gar nicht so einfach. Gutes Fleisch wäre da in Kombination mit bunten Beilagen in meinen Vorstellungen nicht drin gewesen, darum gibt es heute passend zur Jahreszeit Herbstgemüse aus dem Ofen.

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Kürbis, Pastinaken, violette Möhren (so hübsch UND lecker!), Drillinge, Thymian, Joghurt und Schafskäse landeten also in meinem Einkaufswagen. Die Kasse zeigte am Ende 10,77€ an - die paar Cent zu viel seien mir verziehen! Knoblauch, Olivenöl, Salz und Offener habe ich natürlich nicht mitgerechnet, das hat man ja schließlich immer zu Haus. :p

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Ich bin ja generell ein riesen Fan von Gemüse aus dem Ofen. Gibt es ein besseres Feierabendgericht? Gemüse und Kräuter schnippeln und würzen, ab in den Ofen, Klappe zu und eine gute Stunde später steht etwas leckeres - und auch meist etwas gesundes - auf dem Tisch, perfekt für den Alltag!

Und was würdet ihr für zehn Euro kochen?

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Zutaten:

400 g Drillinge
6 Pastinaken
12 violette Möhren
1 Bio Hokkaido-Kürbis
frischer Thymian
200g Schafskäse
300g Vollmilch-Joghurt
2 Knoblauchzehen
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
1. Das Gemüse waschen bzw. putzen. Die Drillinge längs halbieren, die Pastinaken längs vierteln, die Möhren läng halbieren und den Kürbis in Spalten scheiden.

2. Eine Auflaufform mit Olivenöl ausstreichen und das Gemüse zusammen mit den Thymianzweigen einschichten. Alles dünn mit Olivenöl bestreichen und mit Salz und Pfeffer würzen.

3. Das Gemüse für etwa Stunde im Backofen (Ober-/Unterhitze: 150°C) garen.

4. In der Zwischenzeit den Schafskäse mit einer Gabel zerdrücken und mit dem gepressten Knoblauch und dem Joghurt zu einem Dip verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Dip zum Ofengemüse servieren.

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Kürbis-Zimtschnecken

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Kinder, es ist Kürbiszeit! Also schnell auf den nächsten Markt oder in den Supermarkt und einen neuen orangen Freund kaufen, um aus ihm was feines zu zaubern. Mein Sonntagssüß am Wochenende waren diese leckeren, super saftigen Zimtschnecken. Dank Kürbis im Teig überzeugten sie auch farblich durch eine schicke gelbe Nuance.

Inspirieren lassen habe ich mich von Christina von Feines Gemüse. Die hat mich nämlich ziemlich heiß gemacht, als sie ihre Schneckchen bei Instagram und Facebook gepostet hatte, so dass ich sie einfach so schnell wie möglich nachbacken musste. Meine Zimtschnecken sind im Gegensatz zu ihrem allerdings nicht vegan. Wem das wichtig sein sollte, der schaut einfach fix bei ihr vorbei. Vegan oder nicht - Nachbacken ist Pflicht!

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Zutaten (für ca. 12 Stück):

Für den Hefeteig
160g Kürbispüree*
450g Weizenmehl
1 EL Zucker
1 Pck. Trockenhefe
1 TL Salz
1 Msp. Muskatnuss
80g geschmolzene Butter
200ml Milch

Für die Füllung
50g geschmolzene Butter
30g brauner Zucker
30g weißer Zucker
4 TL Zimt

Für den Guss
Puderzucker
Milch

Zubereitung:

1. Für den Teig alle trockenen Zutaten mischen. Das Kürbispüree, die Butter und die Milch hinzugeben und alles zu einem elastischen Teig verkneten. Eine Stunde abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

2. Anschließend den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche rechteckig ausrollen. Die geschmolzene Butter auf dem Teig verstreichen und den Zimt und den Zucker gleichmäßig darüber verteilen.

3. Den Teig von der kurzen Seite her aufrollen und in ca. 2-3 cm dicke Scheiben schneiden. Die Schnecken auf ein Backblech setzen, mit einem Tuch abdecken und erneut ca. 30 Minuten gehen lassen. Anschließend bei 175 °C (Umluft) ca. 15-20 Minuten backen.

4. Die Zimtschnecken auf einem Gitter auskühlen lassen. Den Puderzucker mit Milch verrühren, so dass ein dickflüssiger Guss entsteht und die Zimtschnecken damit verzieren.

* Kürbispüree ist eine ziemlich feine Sache. Man kann damit wunderbar backen aber auch tolle Desserts und Saucen zaubern. Schneidet dafür euren Kürbis einfach in Spalten und schiebt ihn bei 150°C für gut 30 Minuten in den Ofen. Püriert ihn anschließend mit Milch zu einer sämigen Masse. Das Püree kann man übrigens auch super einfrieren. Die 160g, die für dieses Rezept benötigt werden, sind ja auch nicht die Welt.

Endlich wieder Kürbiszeit: Kürbisrösti

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Kürbis macht den Herbst zu etwas tollem. Herbstlichem nasskalten Wetter kann man schließlich nicht viel abgewinnen, so kommt wenigstens etwas leckeres auf den Tisch. Auch dieses Jahr ist die Liste, der Kürbisgerichte, die ich unbedingt machen will, wieder ellenlang: Kürbis-Flammkuchen, Kürbissuppe mit Apfel und Kokos, Ofenkürbis mit Salbei um nur ein paar Gerichte zu nennen. Man kann einfach viel zu viele leckere Sachen aus Kürbis zaubern.

Die Kürbis-Kartoffel-Röstis habe ich schon letztes Jahr gemacht. Da ich es während der Kürbissaison nicht geschafft hatte, das Rezept zu posten, eröffnet es dieses Jahr die Kürbiszeit auf meinem Blog. Wer Lust auf noch mehr Kürbis hat, kann sich ja auch mein Kürbis-Risotto, die Kürbis-Lasagne, die Kürbis-Quiche und die Oreo-Kürbis-Törtchen ansehen.

Auf die Kürbiszeit! Wie mögt ihr Kürbis am liebsten?

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Zutaten (für 2 Personen):

600g Hokkaido-Kürbis
350g Kartoffeln
150g Schmand
150g Joghurt
100g Käse (z.B. Gouda)
80g Schinkenwürfel
70g gemahlene Mandeln
3 EL Speisestärke
1 Ei (Größe M)
1 Bio-Zitrone
1 Bund Kerbel

Zubereitung:

1. Die Zitrone waschen und die Schale fein abreiben. Anschließend den Saft der Zitrone auspressen. Die Kerbelblättchen fein hacken.

2. Den Käse sehr fein schneiden und etwa 3/4 des Käses mit dem Schmand und dem Joghurt verrühren. Den 1 EL Kerbel, die Zitronenschale und etwa 2 EL Zitronensaft ebenfalls hinzugeben und unterrühren. Den Dip mit Salz und Pfeffer würzen.

3. Den Kürbis schälen und entkernen. Die Kartoffeln schälen und waschen. Anschließend beides grob raspeln und mit dem restlichen Käse und den Mandeln verrühren. Die Eier und die Stärke gut verrühren und zusammen mit dem restlichen Kerbel unter die Kürbis-Kartoffel- Masse heben. Alles gut mit Salz und Pfeffer würzen.

4. Die Schinkenwürfel in etwas Öl anbraten, bis sie kross sind und anschließend zur Kürbis- Kartoffel-Masse geben.

5. Im Fett der Schinkenwürfel die Kürbis-Kartoffel-Masse portionsweise mit einem Esslöffel in die Pfanne geben und die Röstis von jeder Seite etwa 7 Min. goldbraun backen. Anschließend die Röstis mit dem Dip servieren.

Kürbis-Risotto

Herbst ohne Kürbis ist kein richtiger Herbst, oder? Unter den Bloggern wird mir das vor allem sicher die liebe Fee bestätigen. Freitag kam daher Kürbisrisotto auf den Tisch. Draußen war es ungemütlich kühl und nass und da Risotto für mich in jeder Variante absoluter Soulfood ist, stand ich schon Mittags am Herd, um das Risotto zuzubereiten. Im Prinzip ist es ein klassisches Risotto mit Weißwein, Brühe und Parmesan ergänzt mit etwas Kürbispüree. Allein die Farbe ist schon toll, nicht?

Zutaten (für 3 Personen):
750g Hokkaido-Kürbis (Gewicht mit Schale)
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 Lorbeerblätter
150g Risottoreis
150ml Weißwein
600ml Gemüsebrühe
1 EL Butter
50g Parmesan

Zubereitung:
1. Den Kürbis in Spalten schneiden und die Kerne entfernen. Die Spalten auf einem Backblech in den Ofen schieben und für 45 Minuten bei 180°C (Ober-/Unterhitze) backen. Anschließend den Kürbis etwas abkühlen lassen, das Fleisch von der Schale kratzen und zusammen mit etwas Wasser pürieren.

2. Die Zwiebel und die Knoblauchzehen fein würfeln. Etwas Öl in einem Topf erhitzen und beides darin glasig anschwitzen. Anschließend die Lorbeerblätter und den Reis hinzufügen und weitere 5 Minuten dünsten. Alles mit Weißwein ablöschen und einkochen lassen.

3. Währenddessen die Gemüsebrühe erhitzen. Wenn der Weißwein eingekocht ist, so viel Brühe hinzugeben, dass der Reis bedeckt ist. Die Brühe unter rühren bei geringer Hitze einkochen lassen. Wenn die Brühe vom Reis aufgenommen wurde wiederholt weitere Brühe hinzugeben und einkochen lassen. Nach etwa 30 Minuten Garzeit das Kürbispüree unter das Risotto rühren und alles weitergaren lassen.

4. Kurz vor Ende der Garzeit die Lorbeerblätter entfernen und die Butter und den gehobelten Parmesan unter das Risotto rühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Seit gestern Abend darf ich mich nun auch endlich offiziell Bachelorette schimpfen. Mit viel leckerem Essen und Trinken stand der Abschlussball an und mit den lieben Kommilitonen wurden drei Jahre Uni gefeiert. Es ist verrückt, wie schnell die Zeit umging. Die Erstitage liegen doch erst gefühlt wenige Monate hinter uns. Nun kommt ein neuer Lebensabschnitt. Doch bevor der los geht, werde ich heute erstmal die High-Heel-geschundenen Füße hochlegen.

Habt einen feinen Sonntag, ihr Lieben! :heart:

Kürbis-Lasagne

Das ist der letzte Streich in Sachen Kürbis - versprochen! Nach der deftigen Kürbis-Quiche und den süßen Oreo-Kürbis-Törtchen gibt es jetzt eine süß-pikante Mischung in Form einer Lasagne mit Chili, Salbei, Orangenmarmelade und Amaretti.

So trocken wie sie auf dem Foto unten aussieht ist sie zum Glück längst nicht gewesen - das Foto entstand als sie schon etwas abgekühlt war. Liebste Foodblogger, ihr dürft mir gerne verraten, wie ihr Lasagnen, Aufläufe und Co optisch ansprechend in Szene setzt :p .

Zutaten:
50g Butter
50g Mehl
700ml Milch
1 Lorbeerblatt
Muskat
Salz
50g Parmesan
600g Kürbisfleisch
2 rote Chilischoten
100g Orangenmarmelade
2 EL Olivenöl
6 EL Aceto Balsamico Bianco
Salz, Pfeffer
10 Salbeiblätter
40g Amarettni
200g Bergkäse
25g Butter
6 Lasagneplatten
Aceto Balamico

Zubereitung:
1. Die Butter in einem Topf bei schwacher Hitze zerlassen. Das Mehl durch ein feines Sieb geben und unterrühren. Unter ständigem Rühren die Milch hinzugeben. Das Lorbeerblatt hinzugeben und bei geringer Hitze etwa 25 Minuten kochen lassen. Mit Salz und Muskat würzen und den geriebenen Parmesan unterrühren.

2. Den Kürbis schälen und in kleine Stücke schneiden. Die Chilischoten entkernen und in Ringe schneiden. Den Kürbis in einer Schüssel mit der Orangenmarmelade, dem Öl, dem Essig, dem Chili und den feingeschnittenen Salbeiblättern mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen und im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 180°C) auf der zweiten Schiene von unten etwa 30 Minuten garen. Anschließend herausnehmen und in einem Sieb abtropfen lassen.

3. Die Amaretti fein mahlen und den Bergkäse klein schneiden bzw. reiben. Etwa 2/3 davon mit den Amaretti-Bröseln und dem Kürbis mischen.

4. Eine Auflaufform mit Butter bestreichen und etwas Sauce auf dem Boden der Form glatt streichen. Schichtweise Lasagneplatten, Kürbis und Sauce einfüllen und mit einer Schicht Sauce enden. Ein paar Butterflocken auf der Lasagne verteilen und im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 140°C) auf der zweiten Schiene von unten etwa 30 Minuten garen.

5. Den restlichen Bergkäse auf der Lasagne verteilen und weitere 30 Minuten bei 180°C auf der zweiten Schiene von unten garen.

6. Die Lasagne etwa 5 Minuten abkühlen lassen und mit Aceto Balsamico beträufelt servieren.

Quelle: Essen & Trinken

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