Spaghetti alla Puttanesca

Baby, es gibt Pasta und zwar ziemlich verhurte. Spaghetti alla Puttanesca heißt wörtlich übersetzt nämlich Spaghetti nach Hurenart. Warum das so ist, weiß ich nicht. Herr Google brachte keine eindeutigen Ergebnisse ans Tageslicht und die Spekulationen sind auch recht vielfältig. Das Gericht wurde früher den Freiern in den Bordellen serviert oder man möchte mit dem Namen einfach darauf hinweisen, dass sie Sauce sehr pikant ist - das sind nur zwei von vielen Theorien. Pikant und vor allem lecker ist die Sauce wirklich. Scampis, Aubergine, Zwiebeln, Sardellen, Kapern und Basilikum sind eine wirklich feine Kombination und die Sauce mauserte sich innerhalb der letzten zwei Jahren mit zu meiner Lieblingssauce. Welche Sauce liebt ihr denn auf eurer Pasta?

Zutaten (für 4 Portionen):
360g Spaghetti
1 große Aubergine
3 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
8 Sardellenfilets
1 Bund Basilikum
2-3 EL Kapern
100g Oliven
250g Scampi oder Garnelen
1 Dose stückige Tomaten
100ml Weißwein
Gemüsebrühe

Zubereitung:
1. Die Spaghetti nach Packungsanleitung in kochendem Salzwasser garen. Die Nudeln abgießen und etwas vom Nudelwasser beiseite stellen.

1. Die Auberginen, die Zwiebel und den Knoblauch würfeln. Die Sadellenfilets und den Basilikum fein hacken und die Oliven in Ringe schneiden.

2. Die Zwiebel, den Knoblauch und die Aubergine in Olivenöl andünsten. Mit Weißwein ablöschen, die Tomaten hinzugeben und aufkochen.

4. Den Basilikum, die Kapern, die Sadellen und die Olivenringe hineingeben und zugedeckt etwa 25 Minuten schmoren lassen und würzen. So viel Gemüsebrühe dazu gießen, bis die Konsistenz der Sauce passt.

5. Die vorgekochten Garnelen in der Sauce erwärmen, die Spaghetti und ein bis zwei Esslöffel vom Nudelwasser untermischen. Mit frisch gehobeltem Parmesan servieren.

Chinesische Reispfanne

So langsam aber sicher ist der Frühling wirklich da. Sonnenschein, blauer Himmel, die Winterjacke bleibt im Schrank, Straßencafés, fast schon permanent gute Laune und Lust auf chinesisches Essen. Daher gab es gestern eine schnell zuzubereitende Reispfanne mit Hühnchen, Schwein, Shrimps und Gemüse. Alles klein schneiden, anbraten und fertig. Easy peasy also wie Jeanny sagen würde. Wer mag kann die Erdnüsse und die Kokosflocken auch noch ohne Fett anrösten, dann sind sie noch aromatischer. Lasst es euch schmecken! :heart:

Gemüse-Garnelen-Curry

Da bin ich wieder. Zwar nur minimal gebräunt, aber dafür gut erholt. Und das obwohl der Wecker jeden Tag um kurz nach sieben klingelte. Früh auf der Piste zu sein ist im Frühjahr eben doch Gold wert, wenn der Schnee gegen Mittag beginnt sulzig zu werden. Auf der Rückfahrt wurde außerdem noch Salzburg ein kleiner Besuch abgestattet. In den ächsten Tagen werde ich mal die Fotos sichten und dann folgt mit Sicherheit noch ein gesonderter Post zu dem Mini-Städtetrip.

Gerade habe ich mich durch eure vielen, vielen Kommentare gelesen - ein ganz großes Danke dafür :heart: - und sie alle beantwortet. Viel Zeit für einen neuen umfangreichen Post habe ich leider gerade nicht, da ich schon wieder auf dem Sprung zur Uni bin. Aber das ist ein wunderbarer Anlass mal eines der Gerichte zu veröffentlichen, die schön länger auf der Festplatte schlummern und auf ihren großen Tag warten. Heute gibt es daher ein Curry mit Broccoli, Möhren und Garnelen. Currys schmecken mir immer und es geht vor allem super schnell und einfach - ein perfektes Gericht für stressige Tage.

Zutaten (für 3 Portionen):
1 Broccoli
5 Möhren
1 kleine rote Zwiebel
2 cm Ingwer
300g Garnelen
300 ml Kokosmilch
1-2 TL grüne Currypaste

Zubereitung:
1. Den Broccoli putzen und in kleine Röschen schneiden. Die Möhren schälen und in feine Stifte schneiden. Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden und den Ingwer reiben.

2. Beides in kochendem Salzwasser etwa 5 Minuten garen und anschließend in einer Pfanne mit heißem Erdnussöl anbraten und die Zwiebel und den Ingwer hinzugeben.

3. Die Kokosmilch erwärmen und die Currypaste einrühren. Anschließend über das Gemüse geben.

4. Die Garnelen in die Pfanne geben und garen. Abschließend alles mit Salz und Pfeffer würzen.

Ananas-Kokos-Curry

Was ich neben dem Geschmack an dem Curry so mag? Es geht super schnell! Innerhalb von gut zehn Minuten ist der Reis gekocht und in der Zeit ist auch die Sauce fertig. Ich mag die Kombination von Süße und Schärfe unheimlich gerne und die rote Currypaste von Wan Kwai schmeckt mir schon an sich so gut, dass die Sauce auch nichts weiter braucht als Kokosmilch und süße Ananas. Garnelen runden das Curry ab aber auch mit Huhn stell ich es mir lecker vor. Einzig ein grünes asiatisch angehauchtes Dekoelement fehlt auf dem Foto!

In nächster Zeit werde ich wohl mehr in die Richtung ausprobieren. Es gibt schließlich noch grüne und gelbe Currypaste und massig Zutaten, die Platz in einem Curry finden können. Rinderfiletstreifen, Fisch, Sojasprossen, Zuckerschoten, Möhre, Champignons - mir fällt da schon was ein. Was muss unbedingt in euer Lieblingscurry?

Zutaten (für 2 bis 3 Portionen):
280 g Ananas
400 ml Kokosmilch
2 TL rote Currypaste
200 g Garnelen
Reis

Zubereitung:
1. Die Ananas abtropfen lassen und in kleine Stückchen schneiden.

2. Die Ananasstücke mit der Kokosmilch und der Currypaste aufkochen.

3. Die Garnelen hinzufügen und in dem Curry erhitzen.

4. Den Reis nach Packungsanleitung zubereiten und dazu servieren.