Süße Früchten aus dem Ofen: Gratinierte Erdbeeren mit Cantuccini, Limette und Minze.

rezept_gratinierte_erdbeeren_mit_cantuccini_und_minze_foodblog_acakeaday_01

Hach, du schöne Erdbeerzeit, so langsam gehst du in den Endspurt. Aber bevor sie vorbei ist, habe ich noch ein kleines erdbeeriges Rezept für euch, dass ich auch gerne als kleines, süßes Mittagessen esse. Als Dessert oder Snack eignet es sich natürlich auch wunderbar.

Ich mag Erdbeeren total gerne auch war. Klar, sie verlieren durch die Hitze ein wenig ihre knallerrote Farbe und ganz so knackig sind sie auch nicht mehr, aber die Süße bekommt irgendwie im warmen Zustand nochmal eine besondere Note. Wenn das mal kein Grund ist die süßen Früchten direkt in den Ofen zu schieben.

rezept_gratinierte_erdbeeren_mit_cantuccini_und_minze_foodblog_acakeaday_02

Und natürlich sollen sie im Ofen nicht alleine verweilen: Frische Limette, mandeligstee Cantuccini und ein Hauch Butter gesellen sich zu ihnen. Und schon nach zehn Minuten treffen diese vier auf eine dünne Schicht Puderzucker und ein paar Blättchen Minze, die den gratinierten Erdbeeren den kleinen Extrakick geben.

Ich liebe das Ganze pur, wer mag kann die Erdbeeren natürlich auch mit ein, zwei Kugeln Vanilleeis, griechischem Joghurt oder (Vanille-)Quark servieren.

rezept_gratinierte_erdbeeren_mit_cantuccini_und_minze_foodblog_acakeaday_05

So gern ich das Stadtleben ja eigentlich mag, so sehr vermisse ich zur Erdbeerzeit, die Erdbeerfelder und Erdbeerbunden, die man in der Vorstadt und im Land so quasi an jeder Ecke findet. Frische Erdbeeren vom Feld, am besten noch selbst gepflückt - Wie war das doch gleich? Eine in den Mund, eine ins Körbchen! - sind einfach so so soooo unübertrefflich gut. Da könnten sich die Erdbeeren aus meinen umliegenden Supermärkten mal eine Scheibe von abschneiden. Geht auch schlecht bei Lieferwegen zwischen Feld und Filiale, aber ich vermisse die wirklich, wirklich frischen, so sattroten und knackigen Erdbeeren vom Feld.

Genug gemeckert, die Pflicht ruft wieder. Es ist Klausurenphase. Da muss man durch. Habt einen sonnigen Mittwoch, ihr Lieben!

rezept_gratinierte_erdbeeren_mit_cantuccini_und_minze_foodblog_acakeaday_03

Zutaten (für 2 Portionen):
250g Erdbeeren
1 Bio-Limette
4 Cantuccini
etwas Butter (ca. 1 EL)
etwas Puderzucker
etwas frische Minze

Zubereitung:
1. Den Backofen auf 200°C (Heißluft) vorheizen. Die Erdbeeren putzen, das Grün entfernen und in kleine Stücke schneide. Die Limette heiß abwaschen, die Schale abreiben und eine Hälfte auspressen.

2. Limettensaft und -schale über die Erdbeeren geben und vermengen und alles in eine kleine Auflaufform geben. Die Cantuccini in kleine Stückchen schneiden oder zerbrechen und über die Erdbeeren geben. Ein paar Butterflöcken hinzugeben und die Form für etwa 10 Minuten in den Ofen stellen.

3. Die gratinierten Erdbeeren mit etwas Puderzucker und Minze noch warm servieren.

rezept_gratinierte_erdbeeren_mit_cantuccini_und_minze_foodblog_acakeaday_04

Leckeres fürs Sommer-Picknick

lecker_556

Erstmal vielen Dank für die ganzen positiven Kommentare und Mails zum neuen Design! Ich habe mich sehr gefreut. Wenn das Layout euch auch und nicht nur mit gefällt, macht das Bloggen eben doch nochmal mehr Spaß :p .

Heute ist die dritte Runde des Für Sie Foodbloggerwettbewerb gestartet. Das Thema war Picknick. Und was passt besser zu einem Picknick in der Sonne als Sommerbeeren auf gebackenem Süß? Ruckzug sind die kleinen Blätterteigkörbchen fertig und müssen nur noch schnell mit Quark und den Beeren gefüllt werden. Man will an einem sonnigen Tag ja schließlich nicht lange in der Küche stehen, sondern draußen sein, nicht wahr?

Ich würde mich jedenfalls sehr freuen, wenn ihr hier für mein Rezept votet.
(Bitte icht vergessen weiter unten auf Abesenden zu klicken :p .)

fuersie
lecker_555

Zutaten (für 6 Stück):
Frischer Blätterteig aus dem Kühlregal
2 Becher Vanillequark
Himbeeren
Brombeeren
Blaubeeren

Zubereitung:
1. Den Blätterteig entrollen und mit einem spitzen Messer in sechs gleich große Quadrate schneiden.
2. Den Teig an den Ecken der Quadrate jeweils ca. 1 cm diagonal zur Mitte einschneiden. Die Kanten zur Mitte einklappen und andrücken.
3. Die Körbchen auf die Backfolie setzen und im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze) bei 200°C etwa 12 bis 15 Minuten backen bis die Körbchen goldbraun sind.
4. Die Körbchen aus dem Ofen nehmen und sofort die Mitte vorsichtig eindrücken. Anschließend vollständig auskühlen lassen.
5. Die Körbchen mit dem Vanillequark und Beeren füllen.

Picknick-Tipp: Die Körbchen, den Quark und die Beeren separat transportieren und vor Ort befühlen. Alles bleibt knusprig und der Transport ist eine weitaus weniger klebrige Angelegenheit.

lecker_554

Rhabarber-Himbeer-Marmelade

Schnell, schnell lasst uns den Rhabarber mit in den Sommer und den Herbst nehmen. So lange es die roten Stangen noch gibt also noch fix einmal an den Herd und den Rhabarber zusammen mit ein paar Himbeeren in den Topf werden und so köstliche Marmelade zaubern. Die Marmelade hat meine Mitbewohnerin gekocht. Ein absoluter Vorteil, dass ihr Herz ebenso ziemlich stark für leckeres und gebackenes Süß schlägt - unsere Genuss-WG also quasi.

Zutaten:
250g (TK-)Himbeeren
250g Rhabarber
250g Gelierzucker 2:1
1 Vanilleschote

Zubereitung:
1. Die frischen Himbeeren waschen bzw. die TK-Himbeeren auftauen lassen. Den Rhabarber putzen, schälen und in kleine Stücke schneiden. Das Mark der Vanilleschote auskratzen. Die Marmeladengläser mit heißem Wasser ausspülen.

2. Die Früchte mit dem Vanillemark und dem Gelierzucker in einen Topf geben und aufkochen lassen. Die Marmelade etwa 4 Minuten sprudeln kochen lassen bis die Gelierprobe* gelingt.

3. Die Marmelade schnell in die Gläser füllen, den Deckel fest verschließen und die Gläser für etwa 5 Minuten auf den Kopf stellen.

* Einfach 1 TL Marmelade auf einen kalten Teller geben. Wenn die Marmelade dick wird und beim Schräghalten des Tellers nicht herunter läuft, hat die Marmelade lang genug gekocht.

Wenn es nach mir geht, könnte es Rhabarber ja das ganze Jahr geben. Egal ob als Kompott auf Joghurt oder zu Eis, als Crumble oder verbacken in gefühlten hundertdreiundzwanzig Varianten - ich kann nicht genug von im bekommen.

Aber mit der Marmelade können wir uns nun ja theoretisch selbst im Winter die Rhabarberzeit aufs Brot schmieren. Ob der Marmeladenvorrat aber so lang reicht, ist da eher die Frage :p .

Heidelbeer-Joghurt-Kuchen

Heidelbeer ist so ziemlich mein liebstes Obst zum backen. In der Tiefkühltruhe oder im Glas hab ich sie auch eigentlich immer zu Hause, um schnell einen Kuchen mit ihnen zu zaubern. Mit Vanillejoghurt im Teig wird er besonders saftig und bekommt noch eine kleine extra Vanillenote.

Der Teig ist super schnell angerührt. Beim Backen bitte direkt schnell anziehen, fertig machen und die Decke bereitlegen, so dass der frische, duftende Kuchen dann direkt draußen an der frischen Luft vernascht werden kann. War euer Wochenende auch so toll sonnig?

Zutaten:
150g TK-Heidelbeeren
200g weiche Butter
1 Pck. Vanillin-Zucker
170g Zucker
4 Eier
400 g Mehl
1 Pck. Backpulver
125g Vanille-Joghurt

Zubereitung:
1. Die Heidelbeeren etwa 30 Minuten antauen lassen.

2. Die Butter und die beiden Zuckersorten mit dem Handmixer cremig rühren. Anschließend die Eier nacheinander unterrühren.

3. Das Mehl und das Backpulver vermischen und abwechselnd mit dem Joghurt unterrühren. Dann die Heidelbeeren vorsichtig unterheben.

4. Den Teig in eine gefettete Backform geben und den Kuchen im vorgeheizten Backofen (Umluft: 160°C) etwa 50 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen :)

5. Den Kuchen nach dem Backen etwa 10 Minuten in der Form auskühlen lassen, dann Form stürzen und auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.

Wenn ihr auch so gerne mit Heidelbeeren backt, dann schaut euch mal folgende Rezepte an: Heidelbeer-Muffins, Heidelbeer-Scones, der Heidelbeer-Käsekuchen oder der Heidelbeer-Zitronen-Kuchen. Vielleicht sind die ja auch ganz nach eurem Geschmack.

Habt einen ganz feinen Start in die Woche! :heart:

Frühling heißt Rhabarber: Rhabarber-Tarte

Rhabarber gehört einfach zum Frühling dazu. Ich mag ihn ja fast in jeder Form. Egal, ob als Kompott, im Kuchen, als Crumble oder ein Stückchen roh in Zucker gedippt, einfach lecker. Beim letzten Rückblick konntet ihr ja schon sehen, dass ich gerade kürzlich mal wieder eine Rhabarber Tarte gebacken habe. Heute folgt daher endlich das Rezept.

Und in welcher Form mögt ihr Rhabarber am liebsten?

Zutaten:
Für den Teig:
200 g Mehl
60 g Zucker
1 Pr. Salz
1 Eier
125 g Butter

Für die Füllung:
4 Stangen Rhabarber
1 Vanilleschote
2 Eier
100 g Crème fraîche
200 ml Milch
80g Zucker

Zubereitung:
1. Alle Zutaten für den Teig erst mit den Knethaken des Handrührgerätes, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten.

2. Die Tarteform (am besten mit Hebeboden) gut ausfetten. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche rechteckig ausrollen.

3. Die Tarteform damit auslegen, den Teig etwas andrücken und die überstehende Ränder abschneiden. Anschließend ca. eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

4. Den Teig mehrfach mit der Gabel einstechen und im vorgeheizten Backpfen (Umluft: 175°C) etwa 10 Minuten backen.

5. In der Zwischenzeit den Rhabarber putzen und die großen Fäden ziehen und in Stücke so breit wie die Tarteform schneiden. Das Mark der Vanilleschote mit einem Messer herauskratzen.

6. Die Eier, die Crème fraîche, die Milch, den Zucker und das Mark der Vanilleschote gut verrühren.

7. Den Tarteboden aus dem Backofen nehmen, die Rhabarberstücke nebeneinander hineinlegen und mit der Eiermasse übergießen.

8. Die Tarte bei 150°C etwa 35 Minuten weiterbacken, bis die Eiermasse gestockt ist. Sollte die Tarte zu dunkel werden, einfach mit etwas Alufolie abdecken.

9. Anschließend auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und wer mag kurz vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Heute geht es für Vanessa und mich übrigens in die Fattoria Rossi in Montecavolo. Dort wird uns wohl nicht nur der gute Parmigiano Reggiano, sondern auch Schinken, Culatello, Salami begegnen. Ein weiterer leckere Tag unserer kleinen Frosta Food Scouts Italienreise. Hier und hier und natürlich auch bei Instagram könnt ihr sehen, was wir so in Italien erleben. Ausführliche Berichte folgen natürlich wenn wir wieder zu Hause sind.

Beeriges Sonntagssüß: Heidelbeer-Muffins

Heidelbeer-Muffins sind ja eigentlich der Muffinklassiker schlechthin. Mal mit besonderer Vanillenote gebacken oder etwas knuspriger mit Haferflocken im Teig kommt da keine Langeweile auf. Das heutige Rezept ist von meiner Mitbewohnerin. Vom Sport zu kommen und mit dem Duft frischer Muffins begrüßt zu werden ist nicht das schlechteste :p .

Zutaten (für 12 Stück):
250g Heidelbeeren
2 Eier
150g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
125g Butter
300g Buttermilch
250g Mehl
2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1 Pr. Salz

Zubereitung:
1. Die Heidelbeeren waschen und gut abtropfen lassen.

2. Die Eier in einer großen Schüssel verquirlen. Den Zucker, den Vanillezucker, die weiche Butter und die Buttermilch dazugeben und alles verrühren.

3. Das Mehl, das Backpulver, das Natron und das Salz vermischen und kurz unterrühren. Anschließend die Heidelbeeren vorsichtig unterheben.

4. Den Teig in die Muffinförmchen verteilen und die Muffins im vorgeheizten Ofen (175°C Umluft) etwa 20 Minuten backen.

Wenn ich länger drüber nachdenke, sind Heidelbeer-Muffins wahrscheinlich sogar meine Lieblingsmuffins. So oder so backe ich super gerne mit Heidelbeere. Vielleicht schmecken euch ja auch die Heidelbeer-Scones, der Heidelbeer-Käsekuchen oder der Heidelbeer-Zitronen-Kuchen.

Sonntagssüße Grüße aus einem sonnigen Düsseldorf sende ich euch!

Seite 1 von 912345...Letzte »