Gewinnspiel: Foodfotografie

Die gekochten und gebackenen Werke ins richtige Licht zu setzen ist gar nicht so einfach. Fotos zu machen, die den Appetit anregen und so gut aussehen, dass man am liebsten direkt ins Foto beißen würde. Nicht nur das Essen an sich muss hübsch auf dem Teller platziert werden, sondern auch das Drumherum muss stimmen. Gutes Licht, schönes Geschirr, vielleicht ein farbiges Tischset und Accessoires und die Gabel auf dem Tellerrand, als sei der Esser gerade mal kurz aufgestanden. Ich betrachte meine eigenen Fotos immer sehr kritisch und möchte mich in dem Bereich unbedingt verbessern. Daher hat es mich umso mehr gefreut, dass mir der mitp Verlag das Buch Foodfotografie zur Rezension zur Verfügung gestellt hat.

In der Einleitung geht es von den Wurzeln der Foodfotografie bis hin zu den aktuellen Einsatzgebieten. Sehr sympathisch ist, dass auch Blogs erwähnt werden und Rees von seiner Angst spricht sein iPhone beim Shooting im Marmeladenglas zu versenken.

Welche verschiedenen Kameratypen und Objektive es gibt, wie sie funktionieren und welche Vor- und Nachteile sie mit sich bringen zeigt Rees im Kapitel Equipment auf. Es werden verschiedenste Lichttechniken beschrieben und auch Anregungen gegeben, wie man sich beispielsweise einen Diffusor selbst bastelt.

Das Kapitel Requisite lässt das Trödelherz höher schlagen. Schließlich kann man nie genug Geschirr, Gläser, Brettchen, Tischdecken, Servietten und Co haben, um das gekochte und gebackene in Szene zu setzten. Rees gibt Tipps für die optimale Gestaltung von Hinter- und Untergründen.

Aber auch klassiche Grundlagen der Fotografie dürfen natürlich im Rahmen des Kapitels Gestaltung nicht fehlen. Welches Bildformat wähle ich? Mit welchen Farben setze ich Akzente? Wie kann ich mein Foto durch verschiedene Perspektiven interessant machen? Wie kann ich Schärfe und Unschärfe einsetzen.

Im Kapitel Foodstyling wird erklärt, wie man sein gezaubertes Werk am besten präsentiert. Bereits beim Einkauf und bei der Zubereitung kann man Einfluss auf das letztendliche Foto nehmen. In Sachen Feintuning kommen sogar Hilfsmittel zum Einsatz. So wird bspw. ein Crepe von Innen mit Küchenpapier stabilisiert und die Eiswürfel in der Limo durch Acrylglaswürfel ersetzt. Wie weit man in dem Bereich gehen möchte, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden. Für mich selbst wird aber auch in Zukunft das Essen an sich in Natura im Vordergrund stehen und nicht um jeden Preis DAS perfekte Foto.

Das seitenstärkste und vermutlich auch das wichtigste Kapitel ist das Kapitel Fotopraxis - das Nachmachkapitel. Auch über 150 Seiten kann man sich an die Foodfotografie herantasten. Rees zeigt jeweils das fertige Foto, eine Zutatenliste plus Rezept, eine Liste der benötigten Requisiten und Fototechnik und eine sehr detaillierte Beschreibung und Skizzen des Studioaufbaus.

Der Verlag war so nett, mir eine Ausgabe des Buchs Foodfotografie zum Verlosen zur Verfügung zu stellen. Eine oder einer von euch kann also das Buch schon bald in seinen Händen halten und fleißig losknipsen. Der Gewinner wird anschließend per random.org ermittelt. Ich drücke euch allen die Daumen!

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