Der Sommer ist da: Cheesecake im Glas mit feinen Johannisbeeren – geht auch bei 33 Grad!

Rezept: Cheesecake im Glas mit frischen Johannisbeeren

Der Sommer ist da! Und das mit Karacho! Zwar weine ich mit einem Äuglein den feinen, süßen Erdbeeren hinterher, aber natürlich freu ich mich auch über die vielen, schönen Beeren im Obstregal. Ob Brombeere, Himbeere, Johannisbeere - ich liebe sie alle!

Eigentlich wollte ich einen ganz normalen Cheesecake in der Springform getoppt mit vielen, vielen Brombeeren machen. Die waren aber leider aus, daher viel die Wahl auf die hübschen, tiefroten Johannisbeeren. Angesichts des stetig auf 33°C kletternden Thermometers wurde auch die Springformidee zugunsten von Cheesecake im Glas gecancelt.

Rezept: Cheesecake im Glas mit frischen Johannisbeeren

Das war vermutlich auch die richtige Entscheidung. Man weiß ja nie, ob ein normaler Cheesecake ohne Halt am Rand, auch bei diesen Temperaturen in Form bleibt. Und sind wir mal ehrlich so kleine Cheesecakes im Glas haben auch einfach einen gewissen Niedlichkeitsfaktor, hachjaaaa. Zumindest die weibliche Fraktion unter den Lesern wird mir zustimmen (- habe ich überhaupt männliche Leser?).

Aber praktisch sind sie auch. Mit nicht ganz so hoch eingefüllter Creme und verschlossenem Deckelchen sind sie der perfekte Begleiter an den See, ins Freibad, in den Park oder einfach den Balkon der besten Freundin. Erstere beiden Alternativen sind vermutlich das Optimum bei diesem Wetter. Für mich jedenfalls. Bei Temperaturen über 25°C gehe ich ein wie ein nicht gegossenes Blümchen und brauche immer dringend ein wenig kühles Nass um mich herum.

Rezept: Cheesecake im Glas mit frischen Johannisbeeren

Jetzt bleibt nur noch die Frage, was ich mit den noch übrigen Johannisbeeren mache. Diese so sehr verlockend klingenden Johannisbeer-Erdnussbutter-Tartelettes meiner liebsten Bloggerdame Vanessa? Oder mal ein Johannisbeer-Curd ausprobieren? Vor zwei Jahren hatte ich ja mal ein Curd aus gemischten Beeren gezaubert, das auch ziemlich lecker war.

Wie liebt ihr Johannisbeeren denn am meisten? Verratet mir doch euer Lieblingsrezept!

Rezept: Cheesecake im Glas mit frischen Johannisbeeren

Zutaten (für 4 Gläser à 160 ml):
40 g Butter
130 g Cantuccini
1 Handvoll frische Minze
300 g Doppelrahmfrischkäse
200 g Magerquark
1 Pck. Vanillezucker
Johannisbeeren (etwa 8 EL + 4 Deko-Zweige)

Zubereitung:
1. Die Butter in einen Topf geben und bei geringer Hitze schmelzen. Anschließend zum Abkühlen beiseite stellen.

2. Die Cantuccini in einen Gefrierbeutel geben und ihn dicht verschließen. Anschließend die Cantuccini mit einem Nudelholz oder einem Topf so lange verkloppen bis sie krümelig sind.

3. Die Cantuccini-Krümel zu der Butter geben und beides gut vermengen. Die Cantuccini-Butter-Masse verteilt in die Gläser füllen und mit einem Löffel gut am Boden der Gläser andrücken. Für etwa 20 Minuten ab in den Kühlschrank damit.

4. Die Blättchen der Minze waschen, trocken tupfen und fein hacken. Die Johannisbeeren ebenfalls waschen, trocken tupfen und die Beeren von den Stielen zupfen. Dabei 4 Zweigchen für die Deko über lassen.

5. Den Frischkäse, den Quark und den Vanillezucker kurz verrühren. Anschließend die Minze und die Johannisbeeren vorsichtig unterheben.

6. Die Creme in die Gläser füllen und anschließend nochmal für etwa 15 Minuten kalt stellen. Die Cheesecakes im Glas mit je einem Zweigchen Johannisbeeren servieren.

Rezept: Cheesecake im Glas mit frischen Johannisbeeren

Untersetzer: Bloomingville via MiaMore.
Gläschen: Weck.
Löffel: Flohmarktfund.

Leckeres fürs Sommer-Picknick

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Erstmal vielen Dank für die ganzen positiven Kommentare und Mails zum neuen Design! Ich habe mich sehr gefreut. Wenn das Layout euch auch und nicht nur mit gefällt, macht das Bloggen eben doch nochmal mehr Spaß :p .

Heute ist die dritte Runde des Für Sie Foodbloggerwettbewerb gestartet. Das Thema war Picknick. Und was passt besser zu einem Picknick in der Sonne als Sommerbeeren auf gebackenem Süß? Ruckzug sind die kleinen Blätterteigkörbchen fertig und müssen nur noch schnell mit Quark und den Beeren gefüllt werden. Man will an einem sonnigen Tag ja schließlich nicht lange in der Küche stehen, sondern draußen sein, nicht wahr?

Ich würde mich jedenfalls sehr freuen, wenn ihr hier für mein Rezept votet.
(Bitte icht vergessen weiter unten auf Abesenden zu klicken :p .)

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Zutaten (für 6 Stück):
Frischer Blätterteig aus dem Kühlregal
2 Becher Vanillequark
Himbeeren
Brombeeren
Blaubeeren

Zubereitung:
1. Den Blätterteig entrollen und mit einem spitzen Messer in sechs gleich große Quadrate schneiden.
2. Den Teig an den Ecken der Quadrate jeweils ca. 1 cm diagonal zur Mitte einschneiden. Die Kanten zur Mitte einklappen und andrücken.
3. Die Körbchen auf die Backfolie setzen und im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze) bei 200°C etwa 12 bis 15 Minuten backen bis die Körbchen goldbraun sind.
4. Die Körbchen aus dem Ofen nehmen und sofort die Mitte vorsichtig eindrücken. Anschließend vollständig auskühlen lassen.
5. Die Körbchen mit dem Vanillequark und Beeren füllen.

Picknick-Tipp: Die Körbchen, den Quark und die Beeren separat transportieren und vor Ort befühlen. Alles bleibt knusprig und der Transport ist eine weitaus weniger klebrige Angelegenheit.

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Zupf zupf zupf: Russischer Zupfkuchen

Liebe gutentag-Leser, hier spricht mal wieder Laura von himbeermarmelade.de. Ich freue mich, Anne ein wenig unterstützen zu können und zeige euch daher heute meinen absoluten Lieblingskuchen: Den russischen Zupfkuchen. Ich bekomme oft Hunger darauf und besonders schwer zu machen, ist er ja zum Glück auch nicht. Falls ihr noch mehr Lust auf Kuchen hab, besucht mich doch mal! Ich würde mich freuen.

Liebe Grüße
Laura

Zutaten:
Für den Teig:
200 g Mehl
100 g Zucker
100 g Butter, bzw. Margarine
20 g Kakaopulver
1 Ei
1 Pkt. Backpulver

Für die Füllung:
250 g Zucker
200 g Butter bzw. Margarine
3 Eier
500 g Quark
1 Pkt. Puddingpulver, Vanille
1 Pkt. Vanillezucker

Zubereitung:
Den Ofen vorheizen. Zuerst widmen wir uns dem Schokoteig. Die Butter und den Zucker schaumig schlagen. Danach das Ei, das Mehl, den Kakao und das Backpulver hinzugeben. Und nun alles gut durchkneten.

Den Teig jetzt in zwei Hälften teilen. Die eine Hälfte erst einmal wegstellen. Eine Springform fetten und die andere Hälfte dort auslegen. Das wird unser Boden.

Nun zur Füllung. Die Butter und den Zucker schaumig schlagen. Die Eier dazu geben. Danach Quark, Vanillezucker und Vanillepuddingpulver unterheben. Die Masse in die Springform füllen. Zuletzt nehmt ihr euch die andere Hälfte des Teiges, zupft ihn in Stücke und verteilt ihn auf der Füllung.

Jetzt bei 180°C Umluft den Kuchen ca. 50 Min backen. Guten Appetit!

Apfeliges Sonntagssüß: Apfel-Quark-Kuchen

Wie lange habe ich eigentlich schon nichts Süßes mehr gebloggt? Nach ein paar Plätzchenrezepten um Weihnachten herum wird es heute endlich mal wieder Zeit für Kuchen. Was kann es an einem Wintersonntag besseres geben als Auszuschlafen, das graue, kalte Wetter kalt und grau sein zu lassen, einen Kuchen in den Ofen zu schieben, der nach und nach einen wunderbaren süßen, fruchtigen Duft verströmt und es sich anschließend mit einem oder zwei Stücken auf dem Sofa bequem zu machen.

Nach dem Kuchensofagenuss gehts dann aber auch anschließend noch eine Runde ins Ftinessstudio. Ich habe in Düsseldorf endlich ein Studio gefunden, was vom Kursplan gut zu mir passt. Kuchen macht glücklich, Sport aber auch - vielleicht sogar ein kleines bisschen mehr.

Zutaten (für eine Springform Ø28cm):
125g Quark
75g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
4 EL Milch
4 EL Öl
1 Ei
1 Pr. Salz
250g Mehl
1/2 Pck. Backpulver
4 Äpfel (z.B. Boskop)
3 EL Rosinen
3 EL gehobelte Mandeln
50g Butterflocken
Zimtzucker

Zubereitung:
1. Den Quark, den Zucker, den Vanillezucker, die Milch, das Öl, das Ei und das Salz verrühren. Das Mehl gut mit dem Backpulver vermischen und nach und nach unterrühren. Den Teig in eine gefettete Springform füllen.

2. Die Äpfel schälen, entkernen, in Scheiben schneiden und auf den Teig geben. Die Rosinen und die Mandeln und anschließend die Butterflocken drüberstreuen.

3. Den Kuchen im vorgeheizten Backofen (Heißluft: 170°C) etwa 40 Minuten backen. Anschließend auf einem Gitter auskühlen lassen und mit Zimtzucker bestreut servieren.

In Sachen Blog kann ich heute übrigens auch endlich zwei Neuerungen vorstellen. Zum einen habe ich das Rezeptverzeichnis komplett überarbeitet und für jedes Rezept ein kleines Bildchen integriert. Wahnsinn, wie viele Foodposts sich mittlerweile schon angesammelt haben.

Außerdem findet ihr oben mit Lieblingslocations einen neuen Menüpunkt. Auf der Unterseite findet ihr alle Cafés und Restaurants, die ich in der Lieblingslocations-Kategorie bereits vorgestellt habe, nach alphabetisch Städten geordnet auf einen Blick. Schaut auf jeden Fall vorbei, solltet ihr mal in einer der Städte sein oder vielleicht sogar dort leben - es lohnt sich :heart: .

Viel Spaß beim Durchstöbern der beiden neuen Seiten und einen feinen Sonntag!

Himbeer-Kokos-Käsekuchen

Sommer ist Beerenzeit. Egal ob Erdbeeren, Himbeere, Blaubeere oder Johannisbeere. Hinter dem Haus meiner Oma steht ein mittlerweile sehr knochiger Himbeerstrauch, aber jedes Jahr aufs neue schenkt er uns viele viele der süßen, roten Früchte. Gerade wurden die letzten Früchte abgeerntet. Die schönsten wurden pur vernascht, die weniger schönen sind zusammen mit ein paar Kokosraspeln im Käsekuchenteig versunken und fertig war ein wunderbarer Sommerkuchen.

Zutaten (für eine Springform Ø24 cm):
100g Butter
200g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
4 Eier
750g Quark (20% Fett)
2 TL Backpulver
1 Pck. Puddingpulver
1 Bio-Zitrone
70g Gries
125g Kokosraspeln
300g Himbeeren

Zubereitung:
1. Die gefettete Springform mit 25g der Kokosraspeln bestreuen. Die Himbeeren und den Quark jeweils gut abtropfen lassen. Die Schale der Zitrone abreiben und diese auspressen.

2. Die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig rühren. Anschließend nach und nach die Eier unterrühren.

3. Die Hälfte des Quarks und anschließend das Backpulver, das Puddingpulver, die Zitronenschale und den -saft, den Gries und die Kokosflocken unterrühren. Anschließend den restlichen Quark unterrühren.

4. Zum Schluss die Himbeeren vorsichtig unterheben und den Teig in die Springform füllen.

5. Den Käsekuchen im vorgeheizten Backofen (Heißluft: 150°C) eine Stunde backen. Sollte der Kuchen zu dunkel werden, könnt ihr ihn einfach mit Alufolie abdecken.

Und so hat mich diese Tage nicht nur der feine Käsekuchen erfreut, sondern auch die Mitteilung, dass mein Blog in der Top 10 des AMA Food Blog Awards ist. Allein damit habe ich schon überhaupt nicht gerechnet. Immerhin waren insgesamt knapp 130 Blogs nominiert. Darum muss ich wirklich danke an alle sagen, die meinen Blog vorgeschlagen haben :heart: ! Nun heißt es natürlich hoffen, dass auch der Jury mein Blog gefällt. Ich bin gespannt, wie es weitergeht!


Buttermilch-Lavendel-Scones


Nun, da Anne ihr Bachelorstudium zu einem – vermutlich – glorreichen Ende bringen wird, muss sie ihren Blog zwangsläufig ein wenig vernachlässigen. Aus diesem Grund hat sie mich darum gebeten, einen Gastpost zu verfassen. Und dieser Bitte komme ich natürlich gerne nach. Aber: hallo erstmal. Mein Name ist Christina und ich blogge auf feines gemüse die Ergebnisse meines Daseins als koch- und backverrückte Vegetarierin, die gerne Experimente mit außergewöhnlichen Aromen anstellt.

Und was dabei herauskommt, kann ich euch mit diesem Post direkt demonstrieren: Buttermilch-Lavendel-Scones mit Zitronenquark. Scones sind immer ne prima Sache. Sie sind irgendwas zwischen süßem Brot und Trockenkuchen, ruckzuck fertig und totaaal variabel – wer also keine Lust auf (oder eine Abneigung gegen) Lavendel hat, nimmt einfach geriebene Zitronenschale oder getrocknete Cranberries oder grob gehackte Mandeln oder Schokolade oder Ingwer oder... – eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Das hier gehören aber definitiv zu meinen Favoriten, denn der Lavendel harmoniert ganz wunderbar mit dem süßen Zitronenquark. Definitiv: Suchtgefahr!

Ich hoffe, ich konnte euch hiermit Annes Sendepause – im wahrsten Sinne des Wortes – versüßen. Vielleicht schaut ihr ja auch mal bei mir vorbei, ich würde mich freuen!

Zutaten (für 6 Stück):
Für die Scones:
250 g Mehl
1,5 TL Weinsteinbackpulver
1 Prise Salz
40 g Zucker
60 g weiche Butter oder Margarine
½ TL getrockneter Lavendel (Achtung: Gefahr der Überdosierung, auf gar keinen Fall mehr nehmen, sonst schmeckt’s seifig... )
100 ml Buttermilch

Für den Zitronenquark:
150 g Speisequark (20%)
15 g Puderzucker – oder ganz nach eurem Geschmack
Saft von ½ Zitrone

Zubereitung:
1. Den Backofen auf 200° (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

2. Mehl mit Backpulver, Salz, Zucker und Lavendel. Butter oder Margarine hinzugeben und alles mit den Fingern zu einem krümeligen Teig kneten. Jetzt die Buttermilch zugießen und alles zu einem recht festen Teig verkneten.

3. Diesen dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und zu einem ca. 2 cm hohen Fladen drücken oder ausrollen. Ich benutze dafür nur die Hände, das geht wunderbar, weil der Teig ganz unkompliziert ist und weder zu nass noch zu trocken ist.

4. Den Teig schließlich in 6 Tortenstücke schneiden, das Blech in die mittlere Ofenschiene schieben und ca. 20 Minuten backen, bis die Scones leicht gebräunt sind.

5. In der Zwischenzeit könnt ihr den Zitronenquark zubereiten: Dazu einfach den Quark mit Puderzucker und Zitronensaft verrühren und zu den (am besten noch leicht warmen) Scones servieren.

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