Quicheglück zum Wochenende

Beim Rückblick konntet ihr ja schon einen Blick auf die Quiche erhaschen. Heute gibt es das Rezept für das Spinat-Tomaten-Glück auf knusprigem Blätterteig. Wie wäre es morgen eine kleine Quiche bei Abendsonne auf der Terrasse zu genießen? Es sollen schließlich nochmal fünfundzwanzig Grad bei strahlendem Sonnenschein werden, das muss man doch nutzen!

Zutaten (für 4 Förmchen á Ø12 cm):
500g TK-Blattspinat
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
etwa 12 kleine Kirschtomaten
3 Eier
100ml Milch
4 EL Pinienkerne
1 Rolle (etwa 275g) frischer Blätterteig

Zubereitung:
1. Die Kirschtomaten waschen und halbieren. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. Etwa 1 EL Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln glasig andünsten. Anschließend den Knoblauch hinzufügen - aufpassen, dass er nicht dunkel wird!

2. Den Knoblauch und die Zwiebel mit Wasser (Menge siehe Packungsanweisung vom Spinat) ablöschen, den Spinat hinzugeben und nach Packungsanweisung garen. Anschließend mit Salz und Pfeffer würzen.

3. Den Blätterteig in 4 Stücke schneiden, in die Tartelette-Förmchen legen und leicht andrücken. Den Spinat und anschließend die Tomaten darauf verteilen.

3. Die Eier mit der Milch verrühren und pfeffern und auf den Spinat und die Tomaten gießen. Die Förmchen mit den Pinienkernen bestreuen und im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 200°C) etwa 20 Minuten backen.

Kürbis-Quiche

Der Kürbis gehört zum Herbst wie die Plätzchen zu Weihnachten. Bisher kannte ich ihn nur in Form von Suppe oder eingelegt, daher war ich neugierig, wie er wohl in einer Quiche schmecken würde. Optisch sah die Quiche zwar sehr schön aus, geschmacklich fand ich es trotz der Gewürze und Kräuter etwas langweilig. Der Kürbis hat da wohl einfach zu wenig Eigengeschmack. Ein süßes Kürbisexperiment werde ich wohl in den nächsten Tagen noch wagen und ansonsten wird er wieder zusammen mit Orange oder Kokos und Ingwer in der Suppe schwimmen. Was ist eurer Lieblingskürbisgericht?

Zutaten:
125 g Margarine
4 Eier
120 g Weizenmehl
120 g Weizenvollkornmehl
ca. 600 g Kürbis
600 g Hähnchenfilet
1 Knoblauchzehe
9 Stiele Thymian
75 ml Milch
150 g Ziegenfrischkäse
Chili
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

1. Die Margarine, 2 EL Wasser, 1 Ei, 1 Prise Salz und das Mehl zu einem glatten Teig verkneten. Anschließend etwa 30 Minuten in Frischhaltefolie eingewickelt in den Kühlschrank legen.

2. Den Kürbis schälen, vierteln und entkernen. Anschließend längs halbieren und quer in dünne Scheiben schneiden und in etwas Gemüsebrühe etwa 10 Minuten garen

3. Das Hähnchenfilet waschen, trocken tupfen, salzen und pfeffern. In Scheiben schneiden und in etwas Öl anbraten.

4. Die Milch, 3 Eier und den Ziegenfrischkäse glatt rühren. Mit Salz, Pfeffer und Chili würzen und den gehackten Knoblauch und die gehackten Thymianblättchen hinzugeben.

5. Den Teig auf einer bemehlten Fläche rund ausrollen, die gefettete Tarteform damit auslegen und überstehende Ränder abschneiden.

6. Die Kürbis- und Hähnchenscheiben in 2 Lagen auf den Teig geben und mit der Eier-Milch-Mischung übergießen.

7. Im vorgeheizten Backofen (Heißluft: 190°C) etwa 45 bis 50 Minuten backen bis die Eimischung gestockt ist.

Ziegenfrischkäse-Quiche mit Tomaten

Heute wird es nun endlich Zeit für den letzten Streich des kleinen Menüs. Eine Quiche mit Ziegenfrischkäse und optisch mehr als wunderbar angeordneten Tomaten. Über die Idee mit den Tomaten bin ich vor Monaten mal auf einem Blog gestolpert als ich nicht mal wusste, dass ich mal eine Quiche ausprobieren würde. Demnach kann ich leider nicht mehr mit der Adresse des Blogs dienen, was mich selbst ein bisschen ärgert, da dort viele nette Rezepte zu finden waren. Falls ihr also einen Blogger kennt, der die Tomaten so charismatisch in seine Quiche gepackt hat, dann bin ich für Links dankbar!

Aber zurück zur Quiche: Da ich unglaublich gerne Ziegenfrischkäse esse und frischer Rosmarin und Thymian sowieso ein Traum sind, musste sie fast zwangsläufig schmecken - und das tat sie zum Glück auch. Letzendlich stand ich nun also den gesamten Sonntag - Zucchini-Erbsen-Suppe mit Garnelenspießen und Beeren in Prosecco-Gelee gabs ja auch noch - in der Küche. Anstrengend war es und Spaß hat es natürlich auch gemacht neue Rezepte auszuprobieren. Zufriedene Esser machten das Ganze zu einer absolut runden Sache - jedes Wochenende brauch ich das aber auch nicht :p .

Zutaten:
Für den Knetteig:
200 g Weizenmehl
1/2 gestr. TL Backpulver
1 Ei
1 Pr. Salz
125 g Margarine

Für den Belag:
60 g grüne Oliven
3 Zweige Rosmarin
3 Zweige Thymian
300 g Ziegenfrischkäse
2 Be. Crème légère
2 Eier
100 g geriebener Käse
Salz, Pfeffer
Minirispentomaten

Zubereitung:
1. Das Mehl mit dem Backpulver in einer Rührschüssel mischen. Die übrigen Zutaten hinzufügen und alles mit einem Mixer (Knethaken) kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe zu einem Teig verarbeiten, anschließend zu einer Kugel formen. Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und gut 1 Stunde in den Kühlschrank legen.

2. Den Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche zu einer runden Platte ausrollen und die gefettete Quicheform damit auslegen. Den Boden im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: etwa 200°C //Heißluft: etwa 180°C) auf mittlerem Einschub etwa 20 Minuten vorbacken.

3. Die Thymianblättchen und den Rosmarin von den Zweigen zupfen und den Rosmarin fein schneiden. Die Oliven in Ringe schneiden.

4. Den Ziegenfrischkäse, die Crème légère und die Eier gut verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Kräuter, die Oliven und den Käse unterrühren.

5. Den Belag auf den vorgebackenen Boden geben und die gewaschenen Tomaten leicht in den Teig drücken. Anschließend etwa 30 Minuten auf mittlerem Einschub backen und warm servieren.