Oh, du schöner Frühling: Bärlauch-Risotto

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Ich kann gar nicht genug Loblieder auf diesen Frühling singen! Blauer Himmel, warme Temperaturen, immer einen frischen Strauß Tulpen auf dem Tisch. Gekrönt wird das ganze von lauter saisonalen Leckereien. Rhabarber, Waldmeister und natürlich auch Bärlauch.

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Entweder man macht sich selbst im Wald auf die Suche - bei dem Duft ist Bärlauch ja eigentlich nicht zu verfehlen :p . Oder man schaut beim örtlichen Markt vorbei. Ich gehe ja mittlerweile schon fast lieber Lebensmittel als Klamotten shoppen, kein Witz! Gerade ein Bummel über den heimischen Markt find ich immer so toll und entspannend.

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Zutaten (für 4 Personen):
300 g Risottoreis
3 Schalotten
3 EL Butter
250 ml trockenen Weißwein
1 L Hühnerfond
50 g Parmesan
80 g frischen Bärlauch

Zubereitung:
1. Hühnerfond erwärmen, Schalotten schälen und in kleine Würfel schneiden.

2. 2 EL Butter in einem großen Topf erhitzen und anschließend die Schalotten glasig anschwitzen. Den Reis hinzu geben und ebenfalls glasig dünsten.

3. Das Risotto mit dem Weißwein ablöschen und bei geringer bis mittlerer Hitze einkochen lassen. Anschließend etwas Hühnerfond zugießen und unter Rühren weiter köcheln lassen bis der Reis die Fond aufgenommen hat. Wieder etwas Fond hinzugeben und köcheln lassen bis der Reis den Fond aufgenommen hat. Die Prozedur fortführen bis der Reis gar ist (ca. nach 30 Minuten).

4. Währenddessen den Bärlauch waschen, trocken tupfen und klein hacken. Den Parmesan reiben.

5. Den Bärlauch, den Parmesan und die restliche Butter unter das Risotto rühren und mit etwas Pfeffer abschmecken.

6. Wer mag kann das Risotto mit etwas frisch geriebenem Parmesan servieren.

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Risotto ist irgendwie toll, oder? Reis, Fond, Wein, Butter, Parmesan - nur diese simplen Basiszutaten und in Kombination einfach immer ein Gedicht. Schön cremig, aromatisch und natürlich auch sättigend. Gibts was besseres? Wenn ihr auch so auf Risotto steht wie ich, dann könnte euch auch das Tomaten-Mozzarella-Risotto, das Kürbis-Risotto (gut, hat gerade nicht wirklich Saison), das Vanille-Risotto oder das Cabanossi-Risotto schmecken. Bei letzteren beiden bitte gekonnt die Fotos ignorieren. Die sind so schrecklich, dass sie mir fast peinlich sind. Aber jeder fängt mal klein an, oder? :confused:

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Ich wünsche euch ein traumhaftes Wochenende! High Heels, Clutch, Kleidchen und wasserfeste Mascara liegen bereit. Morgen heiratet nämlich eine meiner Lieblingsmädchen. Ich bin jetzt schon entzückt, aufgeregt und freue mich einfach nur so sehr. Happy Weekend, ihr Lieben!

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Tomaten-Mozzarella-Risotto

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Und was macht man jetzt mit so vielen Tomaten? Klassisch Salat mit roten Zwiebeln, Petersilie und Olivenöl oder meine ganz persönliche Lieblingssuppe beispielsweise. Herrlich tomatig und fruchtig, am liebsten serviert mit Reis. Da wären wir auch schon beim Stichwort angekommen. Reis, mein liebstes Kohlenhydrat in letzter Zeit. Gefühlt nicht so schwer wie Pasta und einfach herrlich vielseitig. Da war es fast schon klar, dass die Tomatis auch für ein Risotto her halten mussten. Wunderbar daran ist vor allem der Mozzarella, der herrliche Fäden zieht, sobald er zu schmelzen beginnt. Ich liebe das einfach!

Und welches ist euer liebstes Tomatenrezept?

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Zutaten (für 2 Personen):

160 g Risottoreis
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
400 ml heiße Gemüsebrühe
100 ml Weißwein
1 Dose stückige Tomaten
1 Mozzarella
1 EL Butter
10 Cherrytomaten
10 Basilikumblätter

Zubereitung:

1. Die Schalotten und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Etwas Olivenöl (1-2 EL) in einem Topf erhitzen und die Schalotten und den Knoblauch darin leicht anschwitzen.

2. Den Reis hinzugeben, umrühren und so lange dünsten bis er leicht glasig wird. Anschließend die stückigen Tomaten unterrühren.

3. Das Risotto etappenweise mit der Gemüsebrühe und dem Wein auffüllen, so dass es gerade bedeckt ist. Alles leicht köcheln lassen, regelmäßig umrühren und Flüssigkeit auffüllen, sobald sie vom Reis aufgesogen ist.

4. Die Cherrytomaten halbieren und den Mozzarella würfeln und kurz vor Ende der Garzeit unter das Risotto rühren. Alles mit Pfeffer und eventuell einem Hauch Salz abschmecken und die Butter unterrühren.

5. Den Basilikum fein schneiden. Das Risotto mit dem Basilikum servieren. Wer mag gibt noch frische Tomaten hinzu.

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Njushi: Sushi mal anders

Es muss nicht immer klassisches Sushi sein. Njushi sind Reisrollen mit verschiedensten Füllungen (vegetarisch oder mit Fleisch), die mit unterschiedlichen Dips serviert werden. Bei Instagram habt ihr vielleicht gesehen, dass ich die bunten Röllchen an meinem Geburtstag angeboten haben.

Die Reisröllchen gibt es in folgenden acht verschiedenen Sorten. Die Dips sind mit Parmesan, Kräuterquark, Sonnentomaten, Humus, Chili-Koriander, Ruccola-Pesto und Gewürz-Orange genauso abwechslungsreich und lassen sich mit verschiedenen Rollen kombinieren.

Meine persönlichen Favoriten sind die Röllchen mit dem Rinderragout, der Bolognese und dem Schafskäse. Alle drei sind wunderbar pikant und lecker. In Sachen Dips haben mir Parmesan und Ruccola-Pesto am besten geschmeckt. Aber das ist ja alles Geschmackssache. Ein wirklicher Favorit zeichnete sich allgemein unter meinen Freunden nämlich gar nicht ab. Am Ende waren alle Röllchen ratzefatz weggeputz und meine Gäste pappsatt.

Die Röllchen wurden gegen Mittag sicher und isoliert verpackt geliefert und musste quasi nur noch auf die Teller umgelagert werden. Den Partytest haben die Röllchen also auf jeden Fall bestanden. Keine schmierigen Finger, mit einem Haps sind sie im Mund und das eine Ahhh und Ohhh eurer Gäste ist euch auch sicher, da sie Njushi mit großer Wahrscheinlichkeit vorher noch nirgens gesehen haben.

Seid ihr auf den Geschmack gekommen und möchtet Njushi ausprobieren? Mit dem Code ANNELOVESFOOD10 erhaltet ihr bis zum 15. Juni 10% Rabatt auf eure Erstbestellung. Die Reisröllchen könnt ihr übrigens in verschieden großen Boxen kaufen. Zum Ausprobieren die 25er Box bis hin zur 200er Box für den ganz großen Hunger, Feierei oder einen gemütlichen Abend mit Freunden.

Thai Curry mit Hühnchen


Ich bin Valentina und ich blogge schon seit mehreren Jahren auf Always like a feather.... Ich poste hauptsächlich im Bereich Fashion und Lifestyle, jedoch habe ich ähnlich wie Anne auch ein großes Interesse Rezepte an meine Leser weiterzugeben und hier und dort auch einmal über Food zu bloggen. Und heute bringe ich euch als Annes Gastbloggerin ein Rezept meines Thai Curry's mit!

Besonders weil ich es liebe gesund, aber auch schnell und simpel zu kochen, ist dieses Thai Curry ganz oben auf meiner "Am-häufigsten-gekocht-Liste" :) . Ich hoffe, dass euch das Rezept gefällt und das einige von euch das Rezept auch einmal nach kochen werden! Viel Spaß!

Zutaten:
Bambussprossen
Kokosmilch (ca. 300ml)
etwas getrocknetes Zitronengras
300g Reis
500g Geflügel
2 Zucchini
1 Paprika
Thai Curry
Olivenöl
Pfeffer, Paprikapulver und Salz

Zubereitung:
1. Nachdem ihr alle Zutaten zusammen habt, geht’s ans schnibbeln! Die Zucchini und die Paprika werden in kleine Stückchen geschnitten und erst einmal bei Seite gelegt.

2. Zuerst müsst ihr nämlich das Olivenöl in der Pfanne warm machen und das Fleisch anbraten. Anschließend kommt das Gemüse in Pfanne und wird in der geschlossenen Pfanne einige Minuten mit gebraten.

3. Nachdem das Gemüse etwas weich ist und das Fleisch schön durch ist, kommen die Sprossen und die Kokosmilch hinzu. Dies schmeckt ihr erstmal ab und gebt nach Wunsch noch Salz und natürlich auch das Curry hinzu. Beim Curry müsste ihr einfach ausprobieren wie scharf ihr es gerne hättet. Ich würde euch raten, erst einmal einen halben Teelöffel in die Soße zu geben und das Ganze erstmal etwas köcheln zu lassen. Immerhin entfaltet das Curry erst nach und nach seine Schärfe.

4. Nun könnt ihr den Reis aufsetzen und nebenbei kann das Curry auf einer sehr geringen Stufe und mit geschlossenem Deckel köcheln.

5. So, und nun lasst ihr euch das Ganze mal schmecken und genießt die Mahlzeit :)

Kürbis-Risotto

Herbst ohne Kürbis ist kein richtiger Herbst, oder? Unter den Bloggern wird mir das vor allem sicher die liebe Fee bestätigen. Freitag kam daher Kürbisrisotto auf den Tisch. Draußen war es ungemütlich kühl und nass und da Risotto für mich in jeder Variante absoluter Soulfood ist, stand ich schon Mittags am Herd, um das Risotto zuzubereiten. Im Prinzip ist es ein klassisches Risotto mit Weißwein, Brühe und Parmesan ergänzt mit etwas Kürbispüree. Allein die Farbe ist schon toll, nicht?

Zutaten (für 3 Personen):
750g Hokkaido-Kürbis (Gewicht mit Schale)
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 Lorbeerblätter
150g Risottoreis
150ml Weißwein
600ml Gemüsebrühe
1 EL Butter
50g Parmesan

Zubereitung:
1. Den Kürbis in Spalten schneiden und die Kerne entfernen. Die Spalten auf einem Backblech in den Ofen schieben und für 45 Minuten bei 180°C (Ober-/Unterhitze) backen. Anschließend den Kürbis etwas abkühlen lassen, das Fleisch von der Schale kratzen und zusammen mit etwas Wasser pürieren.

2. Die Zwiebel und die Knoblauchzehen fein würfeln. Etwas Öl in einem Topf erhitzen und beides darin glasig anschwitzen. Anschließend die Lorbeerblätter und den Reis hinzufügen und weitere 5 Minuten dünsten. Alles mit Weißwein ablöschen und einkochen lassen.

3. Währenddessen die Gemüsebrühe erhitzen. Wenn der Weißwein eingekocht ist, so viel Brühe hinzugeben, dass der Reis bedeckt ist. Die Brühe unter rühren bei geringer Hitze einkochen lassen. Wenn die Brühe vom Reis aufgenommen wurde wiederholt weitere Brühe hinzugeben und einkochen lassen. Nach etwa 30 Minuten Garzeit das Kürbispüree unter das Risotto rühren und alles weitergaren lassen.

4. Kurz vor Ende der Garzeit die Lorbeerblätter entfernen und die Butter und den gehobelten Parmesan unter das Risotto rühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Seit gestern Abend darf ich mich nun auch endlich offiziell Bachelorette schimpfen. Mit viel leckerem Essen und Trinken stand der Abschlussball an und mit den lieben Kommilitonen wurden drei Jahre Uni gefeiert. Es ist verrückt, wie schnell die Zeit umging. Die Erstitage liegen doch erst gefühlt wenige Monate hinter uns. Nun kommt ein neuer Lebensabschnitt. Doch bevor der los geht, werde ich heute erstmal die High-Heel-geschundenen Füße hochlegen.

Habt einen feinen Sonntag, ihr Lieben! :heart:

Seeteufel im Speckmantel mit Vanille-Parmesan-Risotto

So ein langer Name für ein Gericht, das muss also lecker werden. Am Wochenende koche ich gerne auch mal etwas aufwändigeres und zeitintensiveres. Da kommt man nicht gestresst nach Hause und man kann sich schon beim Kochen auf wirklich auf das Essen freuen, während sich ein wunderbarer Duft in der Küche verbreitet.

Wirklich anspruchsvoll ist das Gericht zwar nicht, aber ein Risotto braucht halt seine Zeit. Risotto kochen hat immer fast schon etwas meditatives finde ich. Den Reis mit Flüssigkeit bedecken, stetig sanft rühren bis die Flüssigkeit aufgesogen ist, erneut ein wenig Flüssigkeit zugießen, weiter rühren und immer so weiter. Dabei kann man großartig die Gedanken schweifen lassen :p .

Das Rezept stammt vom Herrn Lafer und ist in diesem Buch zu finden. Allerdings hab ich manche Zutaten ganz weg gelassen und paar Änderungen bei den Mengenangaben vorgenommen. Den Fisch fand ich nämlich ziemlich knapp bemessen, genau wie die Kräuter.

Was kommt bei euch so auf den Tisch heute und morgen? Habt ein schönes Wochenende! :heart:

Zutaten (für 3 Personen):
700ml Geflügelfond
1 Vanilleschote
2 Schalotten
4 Knoblauchzehen
150g Risottoreis
150ml trockener Weißwein
4 Seeteufelfilets
8 Scheiben durchwachsener Speck
3 Rosmarinzweige
3 Thymianzweige
1/2 Zitrone
50g Parmesan
Olivenöl
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
1. Den Geflügelfond erhitzen. Die Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herauskratzen. Die Vanilleschote und das -mark in den Fond geben und einige Minuten ziehen lassen. Anschließend die Vanilleschote entfernen.

2. Die Schalotten und 2 Knoblauchtehen schälen und in feine Würfel schneiden. Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Schalotten und den Knoblauch andünsten. Den Reis dazugeben und sobald er glasig wird mit dem Weißwein ablöschen.

3. Etwa ein Viertel des Geflügelfonds zum Reis geben und bei schwacher Hitze unter ständigem Rühren köcheln lassen, bis der Reis die Flüssigkeit vollständig aufgenommen hat. Den Reis wiederholt mit Fond begießen bis er gerade bedckt ist und unter ständigem Rühren einköcheln lassen. Wiederholen bis der Fond aufgebraucht ist. Dies kann insgesamt etwa 30 bis 40 Minuten dauern.

4. Die Seeteufelfilets waschen, trocken tupfen und in kleine Medaillons schneiden. Mit Speckscheiben umwickeln und mit einem Spießchen feststecken.

5. Die Kräuterzweige wasche und trocken schütteln. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Seeteufelfilets mit den Kräuterzweigen und den restlichen Knoblauchzehen von beiden Seiten etwa zwei Minuten braten.

6. Die Zitrone auspressen und die die Medaillons mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen. Die Medaillons auf ein mit Alufolie ausgelegtes Backblech geben und im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 120°) etwa 10 bis 15 Minuten fertig garen.

7. Den Parmesan fein reiben und unter das Risotto rühren. Das Risotto mit Salz und Pfeffer würzen.

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