Wunderbar hefig: Bratapfel-Schnecken

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Gibt es etwas besseres als frisch duftender und saftiger Hefeteig? Am liebsten kombiniert mit irgendeiner Füllung. Und das es ja nicht immer klassische Zimtschnecken sein müssen, habe ich diese Woche schnelle Bratapfel-Schnecken gezaubert. Wer mag kann sie natürlich auch mit Frosting (z.B. aus 50 g Frischkäse, 15 g flüssige Butter und 100 g Puderzucker) servieren, ich mag sie aber am liebsten pur. Je mehr der Hefeteig dominiert, desto besser. Mehr Rezepte mit meinem geliebten Hefeteig findet ihr übrigens hier.

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Normalerweise mache ich ja Hefeteig immer selbst. Die Vorurteile, dass die Zubereitung schwer ist, halten sich ja hartnäckig. Finde ich überhaupt nicht. Wenn man ein paar Dinge beachtet, kann einfach nichts schief gehen. Einziger Haken am Hefeteig ist meiner Meinung nach die Zeit. Alle Zutaten für den Teig verkneten, Teig gehen lassen, Ausrollen bzw. Formen, wieder gehen lassen. So können schon mal insgesamt drei, vier Stunden verstreichen. Somit ist Hefeteig also nichts für spontane Gelüste.

Darum habe ich jetzt zum ersten Mal Hefeteig aus dem Kühlregal ausprobiert. Perfekt für stressige Tage wie zur Klausurphase. Natürlich schmeckt er nicht so gut wie selbstgemacht, für ein Fertigprodukt aber definitiv mehr als gut. Vermutlich werde ich jetzt immer eine Packung im Kühlschrank haben. Ausrollen, bestreichen, ab in den Ofen und zack ist man gewappnet für spontanen Kaffeebesuch oder ein Highlight auf dem sonntäglichen Frühstückstisch. I like!

Und welches gebackene Süß kommt dieses Wochenende auf euren Tisch?

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Zutaten:
1 Pck. frischer Hefeteig (z.B. von Tante Fanny)
etwa 4 EL Bratapfelkonfitüre
1 EL Rosinen
1 EL Mandeln

Zubereitung:
1. Die Rosinen heiß waschen und etwa 10 Minuten in kochend heißem Wasser quellen lassen. Anschließend abtropfen lassen. Die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze rösten.

2. Den Hefeteig aus der Packung nehmen und entrollen. Mit der Bratapfelkonfitüre bestreichen und die Rosinen und die Mandeln darüber streuen.

3. Den Teig von der langen Seite her aufrollen und anschließend in etwa 2cm breite Scheiben geben. Die Schnecken dicht nebeneinander in eine ausgefettete Auflaufform legen oder mit Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.

4. Die Schnecken etwa 20 Minuten bei 150 °C (Heißluft) backen und am besten noch lauwarm servieren.

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Geschenke aus der Küche: Bratapfel-Konfitüre

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Ich liebe Geschenke aus der Küche! Dieses Jahr werde ich zum einen ein kleines Päckchen gefüllt mit verschiedenen selbstgemachten Leckereien schnüren. Und auch zu allen anderen Geschenken gibt es eine selbstgemachte Kleinigkeit dazu. Eine dieser Leckereien ist Bratapfelkonfitüre. Äpfel treffen auf Sultaninen, Zimt und Vanille und als besonderes Extra auf geröstete Mandeln für ein bisschen Knusper im Mund. Das Kochen der Konfitüre ist an sich schon ein Traum, wie das duftet!

Verschenkt ihr dieses Jahr auch Selbstgemachtes?

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Zutaten (für ca. 4 Gläser à 250ml):
100g Mandeln
500g Äpfel
400ml Apfelsaft
100g Sultaninen
500g Gelierzucker 2:1
1 Vanilleschote
1 Zimtstange

Zubereitung:
1. Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stückchen würfeln. Die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten, kurz abkühlen lassen und anschließend grob hacken.

2. Die Äpfel zusammen mit dem Saft, den Sultaninen, dem Gelierzucker und der Zimtstange aufkochen und danach etwa 7 Minuten weiter köcheln lassen.

3. Das Mark der Vanilleschote herauskratzen und zusammen mit der Schote und den Mandeln zur Konfitüre geben und mit kochen.

4. Die Zimtstange entfernen und die Konfitüre in heiß ausgespülte Gläser füllen und verschließen. Die Gläser für etwa fünf Minuten auf dem Deckel stehen lassen. Anschließend die Gläser umdrehen und komplett auskühlen lassen.

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PS: Wenn ihr dieses Jahr die Weihnachtsplätzchen auf dem Blog vermisst, dann stöbert doch einfach ein bisschen hier im Plätzchenarchiv.

Apfeliges Sonntagssüß: Apfel-Quark-Kuchen

Wie lange habe ich eigentlich schon nichts Süßes mehr gebloggt? Nach ein paar Plätzchenrezepten um Weihnachten herum wird es heute endlich mal wieder Zeit für Kuchen. Was kann es an einem Wintersonntag besseres geben als Auszuschlafen, das graue, kalte Wetter kalt und grau sein zu lassen, einen Kuchen in den Ofen zu schieben, der nach und nach einen wunderbaren süßen, fruchtigen Duft verströmt und es sich anschließend mit einem oder zwei Stücken auf dem Sofa bequem zu machen.

Nach dem Kuchensofagenuss gehts dann aber auch anschließend noch eine Runde ins Ftinessstudio. Ich habe in Düsseldorf endlich ein Studio gefunden, was vom Kursplan gut zu mir passt. Kuchen macht glücklich, Sport aber auch - vielleicht sogar ein kleines bisschen mehr.

Zutaten (für eine Springform Ø28cm):
125g Quark
75g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
4 EL Milch
4 EL Öl
1 Ei
1 Pr. Salz
250g Mehl
1/2 Pck. Backpulver
4 Äpfel (z.B. Boskop)
3 EL Rosinen
3 EL gehobelte Mandeln
50g Butterflocken
Zimtzucker

Zubereitung:
1. Den Quark, den Zucker, den Vanillezucker, die Milch, das Öl, das Ei und das Salz verrühren. Das Mehl gut mit dem Backpulver vermischen und nach und nach unterrühren. Den Teig in eine gefettete Springform füllen.

2. Die Äpfel schälen, entkernen, in Scheiben schneiden und auf den Teig geben. Die Rosinen und die Mandeln und anschließend die Butterflocken drüberstreuen.

3. Den Kuchen im vorgeheizten Backofen (Heißluft: 170°C) etwa 40 Minuten backen. Anschließend auf einem Gitter auskühlen lassen und mit Zimtzucker bestreut servieren.

In Sachen Blog kann ich heute übrigens auch endlich zwei Neuerungen vorstellen. Zum einen habe ich das Rezeptverzeichnis komplett überarbeitet und für jedes Rezept ein kleines Bildchen integriert. Wahnsinn, wie viele Foodposts sich mittlerweile schon angesammelt haben.

Außerdem findet ihr oben mit Lieblingslocations einen neuen Menüpunkt. Auf der Unterseite findet ihr alle Cafés und Restaurants, die ich in der Lieblingslocations-Kategorie bereits vorgestellt habe, nach alphabetisch Städten geordnet auf einen Blick. Schaut auf jeden Fall vorbei, solltet ihr mal in einer der Städte sein oder vielleicht sogar dort leben - es lohnt sich :heart: .

Viel Spaß beim Durchstöbern der beiden neuen Seiten und einen feinen Sonntag!

Der goldene Herbst: Fruchtigster Apfelkuchen

Dieses Wochenende zeigt sich der Herbst wirklich von seiner besten Seite! Sonne und warme Temperaturen über 20°C sind doch wirklich angenehmer als kühle, graue, verregnete Tage. Noch besser wird ein schöner Herbstsonntag mit frisch gebackenem Sonntagssüß auf der Kaffeetafel, die bei dem schönen Wetter auch gerne nochmal nach draußen verlegt werden kann. Passend zur Jahreszeit kann das Süß eigentlich auch fast nichts anderes als ein Apfelkuchen sein. Zusammen mit vielen vielen Walnüssen und Rosinen, ist der einfach mehr als lecker.

Und wie habt ihr das sonnige Wochenende genossen?

Zutaten (für eine Springform Ø26 cm):
Hefeteig:
250g Mehl
1 Pck. Trockenhefe
125ml Milch
25g Zucker
1 Pck. Vanillin-Zucker
1 Pr. Salz
1 Ei

Mürbeteig:
150g Mehl
75g Butter oder Margarine
40g Zucker
1 Pck. Vanillin-Zucker
1 Pr. Salz

Füllung:
etwa 1kg Äpfel
3 EL Rosinen
150g Walnusskerne

Zubereitung:
1. Für den Hefeteig das Mehl mit der Hefe vermischen und die Milch lauwarm erhitzen. Den Zucker, den Vanillin-Zucker, das Salz, das Ei und die Milch zur Mehlmischung geben und gut verkneten. Anschließend den Teig etwa 45 Minuten gehen lassen.

2. Für den Mürbeteig das Mehl, die Butter, den Zucker, den Vanillin-Zucker, das Salz und 1 EL kaltes Wasser mit den Knethaken des Handrührers verrühren und anschließend mit den Händen zu einem glatten Teig kneten. Den Teig in Frischhaltefolie gewickelt etwa 25 Minuten in den Kühlschrank legen.

3. Die Äpfel schälen, achteln und zusammen mit etwas Apfelsaft etwa 5 bis 10 Minuten köcheln lassen bis sie leicht weich sind.

4. Anschließend beide Teige zu einem glatten Teig verkneten. 2/3 des Teiges auf leicht bemehlter Arbeitsfläche etwa Ø35cm groß ausrollen und eine gefettete Springform damit auslegen. Den Teig mit den grob gehackten Walnüssen und den Rosinen bestreuen. Die Apfelmasse darüber geben, mit Paniermehl bestreuen und die Apfelmasse darauf verteilen. Den Teigrand über die Apfelmasse klappen. Anschließend den restlichen Teig rund ausrollen, als Deckel auf den Kuchen geben und leicht andrücken

5. Den Kuchen im vorgeheizten Backofen (Umluft 175°C) etwa 1 Stunde backen. Falls der Kuchen zu dunkel werden sollte, könnt ihr ihn mit Alufolie abdecken. Den Kuchen anschließend auf einem Gitter auskühlen lassen und wenn ihr mögt mit Zuckerguss verzieren.

Omas bester Apfelrührkuchen

Beim Stöbern fand ich noch diese Fotos von der großmütterlichen Kaffeetafel. Entstanden sind sie im Spätsommer als die Äpfelbäume im Garten gefühlte Tonnen an Früchten trugen und man gar nicht wusste, was man mit ihnen alles machen sollte. Und so wurden sie gegessen, eingekocht, fleißig zu Apfelmuß verarbeitet und natürlich auch in zahlreichen Variationen verbacken. Und so stand auch einmal dieser herrliche saftige Apfelrührkuchen mit Rumrosinen auf dem Tisch.

Beim Anblick der Kaffeetafel mit dem Sommerstrauß bekomm ich gerade etwas Sehnsucht nach der warmen Jahreszeit. Aber generell machen mich die Fotos gerade auf eine wunderbare Weise froh. Denn das gebackene Süß meiner Oma ist immer verbunden mit diesem tollen Kaffeegeschirr, einem bunten Strauß auf dem Tisch, Kuchenglück im Mund dem guten Gefühl zu wissen, wo man hingehört.

Das richtige Sonntagssüß wird morgen bei Nina gesammelt. Habt noch ein schönes Wochenende!

Zutaten:
2 Äpfel
200g Margarine
150g Zucker
4 Eier
3 EL Milch
300g Mehl
1 TL Backpulver
1 Pck. Vanillinzucker
Rosinen
Rum

Zubereitung:
1. Die Äpfel schälen und in kleine Stückchen schneiden. Die Rosinen mindestens eine halbe Stunde im Rum einweichen lassen.

2. Die Margarine schaumig rühren und abwechselnd den Zucker und die Eier zugeben und unterrühen.

3. Die Milch, den Vanillinzucker, das Mehl und das Backpulver ebenfalls unterrühren.

4. Die Äpfel und die abgetropften Rumrosinen unter den Teig heben und den Teig in eine Kastenform geben.

5. Im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 180°C) im unteren Drittel etwa 50 bis 60 Minuten backen.