Endlich wieder Kürbiszeit: Kürbisrösti

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Kürbis macht den Herbst zu etwas tollem. Herbstlichem nasskalten Wetter kann man schließlich nicht viel abgewinnen, so kommt wenigstens etwas leckeres auf den Tisch. Auch dieses Jahr ist die Liste, der Kürbisgerichte, die ich unbedingt machen will, wieder ellenlang: Kürbis-Flammkuchen, Kürbissuppe mit Apfel und Kokos, Ofenkürbis mit Salbei um nur ein paar Gerichte zu nennen. Man kann einfach viel zu viele leckere Sachen aus Kürbis zaubern.

Die Kürbis-Kartoffel-Röstis habe ich schon letztes Jahr gemacht. Da ich es während der Kürbissaison nicht geschafft hatte, das Rezept zu posten, eröffnet es dieses Jahr die Kürbiszeit auf meinem Blog. Wer Lust auf noch mehr Kürbis hat, kann sich ja auch mein Kürbis-Risotto, die Kürbis-Lasagne, die Kürbis-Quiche und die Oreo-Kürbis-Törtchen ansehen.

Auf die Kürbiszeit! Wie mögt ihr Kürbis am liebsten?

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Zutaten (für 2 Personen):

600g Hokkaido-Kürbis
350g Kartoffeln
150g Schmand
150g Joghurt
100g Käse (z.B. Gouda)
80g Schinkenwürfel
70g gemahlene Mandeln
3 EL Speisestärke
1 Ei (Größe M)
1 Bio-Zitrone
1 Bund Kerbel

Zubereitung:

1. Die Zitrone waschen und die Schale fein abreiben. Anschließend den Saft der Zitrone auspressen. Die Kerbelblättchen fein hacken.

2. Den Käse sehr fein schneiden und etwa 3/4 des Käses mit dem Schmand und dem Joghurt verrühren. Den 1 EL Kerbel, die Zitronenschale und etwa 2 EL Zitronensaft ebenfalls hinzugeben und unterrühren. Den Dip mit Salz und Pfeffer würzen.

3. Den Kürbis schälen und entkernen. Die Kartoffeln schälen und waschen. Anschließend beides grob raspeln und mit dem restlichen Käse und den Mandeln verrühren. Die Eier und die Stärke gut verrühren und zusammen mit dem restlichen Kerbel unter die Kürbis-Kartoffel- Masse heben. Alles gut mit Salz und Pfeffer würzen.

4. Die Schinkenwürfel in etwas Öl anbraten, bis sie kross sind und anschließend zur Kürbis- Kartoffel-Masse geben.

5. Im Fett der Schinkenwürfel die Kürbis-Kartoffel-Masse portionsweise mit einem Esslöffel in die Pfanne geben und die Röstis von jeder Seite etwa 7 Min. goldbraun backen. Anschließend die Röstis mit dem Dip servieren.

Ziegenfrischkäsecreme mit Tomaten

Beim Wochenendbesuch in der Heimat wurde ausgiebig und sehr lecker mit ein paar Freunden gefrühstückt. Da fiel mir ein, dass ich das Rezept für die Ziegenfrischkäsecreme mit Tomaten noch gar nicht veröffentlich habe, die ich im Sommer gemacht hatte und die schmeckt nicht nur zum Frühstück, sondern jeder Zeit als Brotaufstrich, zu Fleisch und Fisch oder allgemein als Grillbeilage. Der Sommer naht schließlich und bei den eisigkalten Temperaturen da draußen muss man sich ein paar warme, von Grillkohle beflügelte Gedanken machen :p .

Ich bin aktuell am überlegen, was genau bald Thema auf meinem Blog sein könnte. Vielleicht die ein oder andere DIY-Idee aus meiner Wohnung oder auch ein paar Tipps zum Umgang mit der Spiegelreflex. Welche Themen interessieren euch denn? Habt ihr besondere Wünsche?

Zutaten (für 5 Gläser):
150g Ziegenfrischkäse
90g Schmand
90g Frischkäse
2 Blatt Gelatine
1 EL Zitronensaft
2 Knoblauchzehen
1 kleine Zwiebel
400g Tomaten
2 TL Tomatenmark
1 EL Balsamico Bianco
8 Stiele Thymian
Kirschtomaten

Zubereitung:
1. Die Gelatine nach Packungsanweisung in kaltem Wasser einweichen lassen. Den Knoblauch pressen.

2. Den Schmand, den Ziegenfrischkäse und den Frischkäse und den Zitronensaft verrühren. Anschließend den Knoblauch unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

3. Die Gelatine bei geringer Hitze in einem Topf auflösen und erst 3 EL und dann die restliche Creme einrühren. Anschließend die Creme in Gläser füllen und für mindestens drei Stunden in den Kühlschrank stellen.

4. Für die Tomatencreme die Zwiebel und die Tomaten würfeln. Die Zwiebel in etwas Öl andünsten und das Tomatenmark zufügen und kurz anschwitzen. Anschließend die Tomaten und den Essig hinzufügen und ca. 5 Minuten köcheln lassen.

5. Die Tomatensauce mit Salz und Pfeffer und je nach Geschmack auch mit etwas Zucker abschmecken und anschließend mit einem Mixstab pürieren. Zum Schluss die Blätter vom Thymian abzupfen und untermischen.

6. Die Sauce abkühlen lassen, auf die Creme geben und kalt stellen. Kurz vor dem Servieren mit Cherrytomaten garnieren.

PS: Wer keinen Ziegenfrischkäse mag, kann ihn natürlich auch durch normalen Frischkäse ersetzen :) .

Die Torte mit der geheimen Zutat

Vor drei Jahren backte man mir eine wunderbare Torte zum Geburtstag. Cremig war sie, aber gleichzeitig wunderbar fruchtig und frisch und mit den zebraartigen Streuseln on top sah sie auch noch toll aus. Sahne, Schmand, Mandarinen und Joghurt-Schokolade ließen sich schnell rausschmecken, aber was gibt der Torte diese leckere Säure? Die Bäckerin ließ uns noch ein wenig rätseln und verriet am Ende der Nacht dann aber doch die geheime Zutat dieser feinen Torte: Trink Fix Orange. Gut, natürlich sind in dem Getränkepulver fast nur Zucker und Aromen, aber ab und zu kann das einfach mal egal sein. Das Pulver findet ihr übrigens in jedem besser sortierten Supermark in der Nähe vom Kakao - das muss man auch erstmal wissen :p .

Und welches gebackene Süß steht bei euch dieses Wochenende auf dem Tisch?

Zutaten (für eine Springform Ø26 cm):
Für den Teig:
150g Margarine
100g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Ei
150g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 Pr. Salz

Für den Belag:
400g Schmand
3 Dosen Mandarinen (á 175g Abtropfgewicht)
400g Sahne
2 Pck. Sahnesteif
2 Pck. Vanillezucker
1 Pck. Trink Fix Orange
1 Tafel Ritter Sport Joghurt

Zubereitung:
1. Für den Teig die Margarine mit dem Zucker und dem Vanillezucker cremig rühren. Anschließend das Ei unterrühren und zum Schluss das Mehl und das Backpulver.

2. Den Teig in eine gefettete Springform geben und im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 175°C) etwa 20 Minuten backen. Anschließend komplett auskühlen lassen.

3. Einen Tortenring um den Tortenoden stellen, den Schmand auf dem Boden verteilen und die abgetropften Mandarinen auf den Schmand geben.

4. Anschließend die Sahne mit dem Sahnesteif, dem Vanillezucker und dem Trink Fix steif schlagen. Wenn ihr es nicht so sauer mögt, dann nehmt weniger als ein Päckchen von dem Trink Fix.

5. Die Sahne auf den Mandarinen verteilen und die Torte für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank stellen. Vor dem Servieren mit der geraspelten Schokolade verzieren.

Erdbeer-Tarte mit Vanillecreme

Sommerzeit ist Erdbeerzeit. Und so lange man die feinen roten Früchte noch so frisch vom Feld ernten kann, muss man die Erdbeerzeit auch ausnutzen. Nach Muffins, Marmelade und gefühltem täglichen Erdbeer-Müsli-Joghurt-Genuss, gibt es heute das Rezept für eine Erdbeer-Tarte mit Vanillecreme. Ein bisschen Vollkornmehl im Boden mag ich immer recht gerne. Es gibt dem ganzen einen Hauch mehr Aroma, der fast schon in Richtung Nuss geht. Wenn ihr keines habt oder mögt, könnt ihr es natürlich auch durch normales Weizenmehl ersetzen.

Ich wollte schon Ewigkeiten eine längliche Tarteform haben und sie nun endlich im Frühjahr zum Geburtstag bekommen. Reckteckig schauen Tartes meiner Meinung nach nämlich fast noch schicker aus als in rund. In deutschen Onlineshops konnte ich keine rechteckige Form mit Hebeboden finden, darum musste sie aus Frankreich zu mir kommen - kaufen könnt ihr sie hier. Wenn ihr keine habt, könnt ihr die Tarte natürlich auch in einer Runden Form backen. Die Mengenangaben passen zu einer Form mit 26cm Durchmesser.

Erdbeerigste Grüße an euch und genießt euren Restsonntag!

Zutaten (für eine Form Ø26 cm):
Für den Teig:
100g Mehl
100g Vollkornmehl
70g Zucker
1 Pr. Salz
1 Ei
130g Butter

Für die Creme:
300ml Milch
1 Pck. Vanille-Puddingpulver (zum Kochen)
50g weiße Schokolade
50g Schmand
50g Quark

Außerdem:
etwa 500g Erdbeeren

Zubereitung:
1. Das Mehl, das Salz, den Zucker, das Ei und die Butter in Flöckchen in eine Rührschüssel geben und alles mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten und diesen anschließend in Frischhaltefolie gewickelt für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

2. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwas größer als die Form ausrollen und die Tarteform damit auslegen, andrücken und eventuell überstehenden Teig am Rand entfernen.

3. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen und anschließend im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 190°C) etwa 15 bis 20 Minuten backen und danach auskühlen lassen.

4. Für die Creme etwa 7 EL Milch mit dem Puddingpulver glattrühren. Die restliche Milch erhitzen, das angerührte Puddingpulver hineinrühren und unter ständigem Rühren einmal kurz aufkochen lassen. Anschließend die Masse abkühlen lassen.

5. Die Schokolade schmelzen, ein wenig abkühlen lassen und zusammen mit dem Schmand und dem Quark unter den Pudding rühren. Je nach Geschmack noch mit etwas Vanillezucker süßen.

6. Anschließend die geputzten Erdbeeren auf die Tarte setzen und diese etwa zwei Stunden kalt stellen.

Grillinspiration

Bei dem guten Wetter muss man doch dieses Wochenende einfach grillen, oder? Aber heute sollen weder Fleisch noch Fisch im Vordergrund stehen, sondern Beilagen. Die Kartoffelbrötchen brauchen zwar etwas Vorbereitungszeit bis der Teig gegangen ist, aber das Warten lohnt sich, da sie wunderbar hefig und saftig sind. Außerdem machen natürlich Cremes und Dips einen Grillabend perfekt. Die Radieschen-Frischkäse-Creme passt wunderbar zu den Kartoffelbrötchen, aber auch zu Tomate, Aubergine, Zucchini und Co. Der Gemüsedip macht sich ebenfalls wunderbar auf dem Brötchen, schmeckt aber auch gut zu Fleisch.

Ihr Lieben, ich wünsche euch ein sonniges Pfingstwochenende - lasst die Grillkohle glühen! :heart:

Lydias Muffinparade

Hallo ihr lieben Backjunkies! Ich bin Lydia und habe die Ehre auf Annes Blog einen Gastbeitrag über meine letzten Backversuche zu veröffentlichen. Ich hoffe, euch schmecken die Muffins genauso sehr wie mir. Meine Bilder sind zwar nicht so toll wie Annes, aber ich hoffe, sie kommen trotzdem gut an! Die drei Muffinsorten habe ich anlässlich des Geburtstags meines Freundes gebacken und dann direkt 72 Stück - zwei Bleche von jeder Sorte. Das hat Anne auf Twitter mitbekommen und mich direkt gefragt, ob ich die nicht auf ihrem - wundervollen! - Blog vorstellen möchte. Da sie gerade im Urlaub ist passt das ja super...und hier sind die Muffins :) :

BLUEBERRY-MUFFINS MIT VANILLEGUSS

Das sind meine All-Time-Favourites an Muffins... Die Blaubeeren kaufe ich immer aus dem Tiefkühlfach und verarbeite sie nur etwas angetaut in den Teig. Um sie ein wenig aufzupeppen haben sie in der Mitte einen saftigen Vanilleguss :) .

Zutaten (für 12 Stück):
100g Butter
200g Mehl
250g Heidelbeeren
400g Schmand
4 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
150g Zucker
12 Papierförmchen

Zubereitung
1. Backofen auf 180°C vorheizen (160°C bei einem Umluftherd). Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. Die Butter im Wasserbadoder in der Mikrowelle schmelzen. Mehl und Backpulver gut vermischen. Anschließend 200g Schmand und den Vanillezucker kräftig zu einem Guss verrühren.

2. Die Eier mit dem restlichen Schmand, dem Zucker und der Butter verrühren. Die Mehlmischung zügig unterrühren und zwei Drittel der Heidelbeeren untermengen.

3. Den Teig gleichmäßig auf die Förmchen aufteilen und die übrigen Heidelbeeren oben drauf verteilen. Die Muffins im Ofen etwa 10 Minuten auf der mittleren Schiene backen, dann den Guss mit einem Löffel auf die Muffins verteilen (ihr müsst ihn nicht verstreichen, einfach nur einen Löffel voll auf den Muffin „fallen lassen“) und die Muffins anschließend weitere 15 Minuten backen.

STRACCIATELLA MUFFINS

Die Klassiker unter den Muffins und perfekt dafür geeignet, wenn man die ganzen Schokonikoläuse von Weihnachten verarbeiten möchte. Ich persönlich schaffe es einfach NIE, die alle zu essen und dann muss ich sie leider meistens in der Mülltonne begraben. Außerdem sehr einfach und man hat meistens alle Zutaten zu Hause. Also perfekt, wenn man spontan Besuch bekommt oder schnell noch was für einen Geburtstag zaubern möchte!

Zutaten (für 12 Stück):
150g Butter
250g Mehl
3 TL Backpulver
150g Schokolade
1 Pckg. Vanillezucker
2 Eier
200g Schmand
100g Zucker
12 Papierförmchen

Zubereitung:
1. Backofen auf 180°C vorheizen (160°C bei einem Umluftherd). Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. Die Butter im Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen. Mehl und Backpulver gut vermischen und die Schokolade klein hacken.

2. Die Eier mit dem Schmand, dem Zucker, dem Vanillezucker und der Butter verrühren. Die Mehlmischung zügig unterrühren und die Schokolade untermengen.

3. Den Teig gleichmäßig auf die Förmchen aufteilen und die Muffins auf mittlerer Schiene 20-25 Minuten backen.

ZUPFKUCHENMUFFINS MIT QUARK

Das Beste kommt zum Schluss: ZUPFKUCHENMUFFINS. Keine Muffins im klassischen Sinn, aber eine tolle Abwechslung. Ich liebe normalen Zupfkuchen und habe sofort die fehlenden Zuraten für diese kleine Leckerbissen gekauft und es sind zurzeit meine liebsten Muffins! Ich hoffe, sie schmecken euch genauso wie mir!

Zutaten (für 12 Stück):
100g Butter
100g Zucker
3 EL Kakaopulver
150g Mehl
2 TL Backpulver
2 Eier
100g Zucker
100g zerlassene Butter
200g Magerquark
1⁄2 P. Vanillepuddingpulver
12 Papierförmchen

Zubereitung:
1. Den Backofen auf 175°C vorheizen (150°C bei einem Umluftherd). Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. Aus den ersten 5 Zutaten einen Mürbeteig kneten und hierbei ruhig 5 Minuten oder länger kneten, nicht zu ungeduldig sein (wie ich!).

2. Dann 2/3 des Teiges gleichmäßig auf die Förmchen verteilen und am Boden festdrücken. Also ihr könnt entweder Halbkugeln formen und sie am Boden anpressen oder den kompletten Boden mit dem Teig bedecken, wie ihr mögt, klappt beides! Das andere Drittel stellen wir erst mal beiseite.

3. Die Eier schaumig schlagen, Zucker und die zerlassene Butter dazugeben. Dann den Magerquark und das Puddingpulver unterrühren bis eine glatte Masse entsteht. Diese dann gleichmäßig auf die Förmchen verteilen.

4. Den restlichen Mürbeteig in Stücke zupfen (lieber relativ große und lieber keine Krümel!) und auf der Quarkmasse verteilen. Auf dem mittleren Blech etwa 20-25 Minuten backen, danach erkalten lassen.

Ich hoffe, euch hat mein Beitrag gefallen, vielleicht sieht man sich ja das ein oder andere noch mal hier bei Anne oder auf meinem Blog?

Liebe Grüße, Lydia :heart: