Toll: Bruka Design Stockholm

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Ihr Lieben, und schon wieder ein wenig Stillstand auf dem Blog. Ich bin gerade mitten in der Klausurenphase. Heute geht es los mit der ersten Modulklausur meines Masters, drückt mir bitte die Daumen :p . Die letzten Tage bestanden quasi also nur aus lernen, arbeiten und sporteln zum Kopf frei bekommen. Heut Abend kam als Belohnung meine Allzeitlieblingssuppe auf den Tisch. Souldfood und Brainfood in einem - so lecker! Für weitere kulinarische Experimente fehlte die letzte Woche einfach die Zeit, aber fürs Wochenende habe ich mir schon etwas feines vorgenommen, lasst euch überraschen!

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So ganz ohne Posts möchte ich euch während der Klausurenphase natürlich auch nicht hinterlassen. Darum möchte ich euch heute einen tollen schwedischen Interiorshop zeigen. Ihr findet Bruka Design in Stockholm direkt in einer Seitenstraße neben der Saluhall. Frau betritt den Laden und möchte am liebsten alles - alles! alles! alles! - mitnehmen. Zu blöd, dass meine "Reiseumstände" letzten Sommer nicht wirklich den Transport von Unmengen an wunderschönen, aber zerbrechlichen Utensilien erlaubten.

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Könnt ihr euch für den EINEN Lieblingsartikel entscheiden? Allein schon in Sachen Farbauswahl bekomme ich Entscheidungsschwierigkeiten. Die rot-weißen Töpfe für Tomaten und Erdbeeren vom Foto oben passend zur schwarz-weiß-roten Küche? Oder doch lieber ganz clean in weiß und schwarz? Oder doch einen Hauch Farbe in türkis oder blau?

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Akute Verliebtheit trat bei mir auch bei den großen Schalen für Popcorn, Chips und Süßes auf. Da werden selbst Menschen, die Popcorn und Chips nur so lala finden zum Popcornfan: Einen guten Film und die petrolfarbene Popcornschüssel, bitte! Ist das so ein Frauending, dass man Läden betritt, das Gehirn nur noch "Ohhhhhs" und "Ahhhhhs" ausstößt und man das Bedürfnis hat einfach ALLES haben zu müssen? Sind wir ehrlich, wer braucht 4720 verschiedene Behältnisse für Gemüse, Brot, Knabberartikel, Zucker, Mehl und Co? Aber auch bei rationaler Betrachtung schreit irgendwas in mir, wie schön UND praktisch (ehm ja) diese ganzen Utensilien doch einfach sind.

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Vom ersten Stock aus könnt ihr übrigens direkt durch die schönen runden Fenster in die Saluhall linsen. Oben findet ihr neben weiteren Wohnaccessoires auch ein paar Möbel. Nicht zu bunt, nicht zu verschnörkelt, genau mein Geschmack! Vor allem die kleine weiße Kommode und das Beistelltischen mit den Griffen im Apothekerschrankstil.

Und hier noch die Adresse, so dass ihr bei eurem nächsten Stockholmbesuch auch zu Bruka Design findet, sofern ihr denn mögt. Wie gefällt euch der Laden?

Bruka Design
Humlegårdsgatan 1
114 46 Stockholm
Schweden ‎
www.brukadesign.se

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Habt ein ganz feines Wochenende!

Lieblingslocations: Milchbar am Bellevue

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Ganz große Typoliebe, oder? Allein die Website der Milchbar am Bellevue mitten in Zürich lässt mein - und euer? - Herz höher schlagen. Und ich darf euch verraten, dass auch die wirklich überdimensionale Speisenkarte genau in diesem Stil gehalten ist. Und auf dieser stehen jede Menge leckere Sachen. Für uns gab es einen bunten, frischen Salat mit Fischknusperli serviert mit leckerem Dressing und Remoulade. Fischknusperli - allein für diese Wortkreationen muss man die Schweizer doch einfach lieben, oder?

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Lasst euch nicht davon irritieren, dass es in der Milchbar so leer aussieht. Als wir im September in Zürich waren, meinte es der Wettergott mehr als gut mit uns und alle Gäste saßen draußen an einem der vielen kleinen Tischchen in der Urbangasse direkt vor der Tür.

Ist die Einrichtung nicht wunderschön? Ich kann mich gar nicht entscheiden, was genau mir am besten gefällt. Die Lampen an der Decke? Die freigelegten Säulen? Die Bilder? Die Theke in Holzoptik? Der Dielenboden? Die tollen Hocker? In letztere hatte ich mich ja schon im Urban Deli in Stockholm verliebt - ich muss die auch haben!

Was wir sonst noch in Zürich angestellt habt, könnt ihr übrigens hier nachlesen!

Milchbar am Bellevue
St. Urbangasse 4
8001 Zürich
Schweiz
www.milchbar-am-bellevue.ch

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PS: Ich gelobe Besserung, was die Zahl meiner Posts angeht! Am Wochenende muss endlich mal wieder neuer Foodcontent produziert werden. Mir schwebt da schon länger leckeres im Kopf herum, was endlich mal umgesetzt UND im hellen fotografiert werden muss. Ihr kennt ja die Foodbloggerproblematik im bösen Herbst.

Südfrankreich im Herbst

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Heute nehme ich euch mit nach Frankreich auf eine kleine Rundreise. Mitte September war der perfekte Reisezeitpunkt. Die Sommerhitze ist verschwunden, Touristen muss man vergeblich suchen und die Weinblätter beginnen sich bunt einzufärben. Im Fokus der kleinen Reise stand die Themen Wein und Genuss und so besuchten wir verschiedene einzigartige Weingüter. Meine Favoriten möchte ich heute vorstellen, auch wenn mir das in komprimierter Form kaum möglich erscheint, erst recht bei mehreren hundert Fotos, die ich während der Tage in Frankreich geschossen habe.

Auf dem Château le Bouïs in Gruissan kehren wir Mittags ein und genießen zum Wein ein Gazpacho und ein aromatisches Brot mit hausgemachtem Rillette. Passenderweise kommt nach dem Essen die Sonne heraus und wir genießen auf einer zusammengezimmerten Sitzlandschaft aus alten Paletten (bequem!) die schöne Aussicht aufs Meer. Wer sich einmal wie eine Prinzessin fühlen möchte, der sollte in den an das Château angeschlossenen Appartements übernachten. So toll eingerichtet Zimmer gibt es nicht alle Tage.

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Die Weine von Paul Mas sind in Deutschland schon bekannter. Der Besuch des Restaurants in der Domaines Paul Mas war eines meiner absoluten Highlights. Zwischen Vorspeise (Thunfischtataki auf Gurkenspaghetti und Wasabischnee) und Hauptgang (Lammkrone - die beste die ich bisher in meinem ganzen Leben aß :heart: ) durften wir Chefkoch Taichi Megurikami sogar kurz über die Schulter schauen.

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Im Château L’Hospitalet bei Narbonne kann man nicht nur den Wein genießen, sondern wer mag kann auch selbst Hand anlegen und lernen, wie man den Wein richtig erntet. Inmitten der Weinberge übernachtet man in einem der großzügigen Zimmer. Der kleine Gang hoch auf den Weinberg ist ein Muss, die Aussicht ist unbezahlbar.

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Der Ort, der mich am meisten verzaubert hat, war die Domaine Saint Jean de L’Arbousier in Castries. Das charmante, abseits gelegene Anwesen stammt aus dem Jahre 1235 und wird von nur sechs Personen betrieben. Und dass sie ihr ganzes Herz in die Arbeit mit und um den Wein legen spürt man. Erwähnenswert sind auch die vier Baumhäuser, die zur Domaine gehören. Kindheitsträume werden wahr. Wer wollte nicht schon mal hoch in der Baumkrone übernachten? Das Frühstück ist übrigens inklusive. Ein Korb mit Kaffe, Baguette und anderen Leckereien wird zum Baumhaus gebracht und muss von den Übernachtungsgästen nur noch per Seil nach oben gezogen werden - traumhaft.

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Ein bisschen Stadt musste natürlich auch sein während der Tage in Frankreich. So bummelten wir ein wenig durch die Gassen von Sète. Etwas fürs Auge, für den Magen und natürlich auch fürs Herz ist die La Biscuiterie, direkt am Canal de Sète gelegen. Gebackenes Süß wohin das Auge reich. Ist das Lädchen nicht traumhaft mit den tollen Wandpaneelen, den Fliesen und den Verkaufstheken? Gegessen und übernachtet haben wir Abends im Hotel de Paris. Alle Zimmer sind unterschiedlich eingerichtet, was mir persönlich sehr gefiel. Mein kulinarisches Highlight im Hotel war das Dessert: Festes Schokoladenmousse mit Karamellkern trifft auf eine Marzipansauce. Ganz große Liebe!

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Vielen Dank an den Weinverband Inter Oc, der mich zu dieser Reise eingeladen hat. Ich möchte erwähnen, dass ich abgesehen von der Verpflegung und der Unterbringung keine Vergütung für diesen Post erhalte. Für mich ist es selbstverständlich, dass dieser Beitrag ausschließlich meine eigene Meinung und Eindrücke dieser Reise widerspiegelt.

Lieblingslocations: Kullzénska Caféet

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Achtung, Bilderflut! Heute möchte ich euch wieder ein besonders schönes Café vorstellen. Auf der Liste meiner absoluten Lieblingscafés ist es jedenfalls ganz, ganz weit oben. Das Kullzénska Caféet liegt mitten in Kalmar, einer Stadt an der Ostküste Schwedens. Diesen Sommer war ich zum zweiten Mal in der wunderschönen kleinen Stadt, klar, dass da auch wieder im Kullzénska vorbeischauen musste.

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Das Angebot an frischen Backwaren in der kleinen Theke ist groß. Verschiedene Sorten Muffins, die für den deutschen Gaumen wie ich finde eher etwas gewöhnungsbedürftigen Chokladbollar, Cookies, Käsekuchen, verschiedene Früchtestreuselkuchen und natürlich Zimtschnecken. Alles ist nicht zu süß und wird - wie überall in Schweden - mit einem kleinen See von Vanillesauce serviert, ein Traum!

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So lecker die Backwaren auch sind, aber die eigentlichen Stars des Cafés, das in einem ehemaligen Wohnhaus untergebracht ist, sind die Möbel. Es besteht aus vielen kleinen, gemütlichen Räumen, die alle individuell gestaltet sind. In manchen von ihnen steht sogar noch ein kleiner, alter Ofen. In die Einrichtung hat jemand sein ganzes Herz gesteckt. Anders können so toll eingerichtete Räume nicht entstehen. Bei den schönen Tapeten und Gardinen, mit Bildern, Lampen und Blumen gesetzten Akzenten in Kombination mit den tollen, alten Möbeln, möchte man das Café am liebsten nie wieder verlassen.

Und wieder kommt die Frage auf, wieso es so tolle Cafés nicht in Deutschland gibt?

Kullzénska Caféet
Kaggensgatan 26
39232 Kalmar
Schweden
www.kullzenska.se

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Lieblingslocations: Die Saluhall in Stockholm

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Huch, da hab ich euch hier einen Post angekündigt und ihn glatt verschwitzt. In den Fenstern der Case Factory spiegelt sich nämlich die wunderschöne Saluhall, eine Markthalle, die bereits 1888 eröffnet wurde.

Ich mag Märkte und vor allem Markthallen ja total gerne. Frische Waren, buntes Gemüse kombiniert mit einer ganz tollen Atmosphäre. Markthallen tauchten ja immer wieder auf meinem Blog auf (z.B. in Posts über Reggio Emilia, Budapest und Zürich), Stockholms Saluhall verdient aber einen eigenen Post, weil ich es so wunderbar fand dort.

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Das Angebot ist wirklich vom feinsten. Neben vielen Gemüseständen werden Fisch und Fleisch in unglaublicher Auswahl angeboten. Bei den vielen Sorten kommt man dank Entscheidungsschwierigkeiten doch schon mal kurz ins stocken. Toll fand ich auch die Delikatessen und kleinen Gerichte aus eigener Herstellung wie z.B. eingelegte Heringe oder eine Lachs-Spinat-Lasagne mit unglaublich leckerer Sauce.

Absolut erwähnenswert wäre da außerdem noch die gefühlt meterlange Käsetheke und zahlreiche Stände, die das Packaingloveherz in mir höher schlagen lassen. Hübsch verpackte Marmeladen, Saucen, Fonds und Suppen sind eben einfach die besseren.

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Wie herrlich wäre es einfach so eine Markthalle in unmittelbarer Nachbarschaft in Deutschland zu haben? Da würden die täglich Mittagspause und der Wochenendeinkauf zu Highlights werden. Aber liebes Düsseldorf, ich mag ja nicht meckern. Der Markt am Carlsplatz und der ein oder andere Wochenmarkt kann auch was.

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Östermalmstorg
114 42 Stockholm
Schweden

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Schöner Shoppen fürs traute Heim

Last but not least: Schöner Shoppen in Zürich. Diese drei Interiorlädchen haben mein Herz nämlich ein wenig höher schlagen lassen. Zwei von ihnen liegen in Zürich West und einer zentral in der Innenstadt. Große Anreisen speziell zum Laden fallen daher weg, perfekt!

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Nur wenige Schritte von Frau Gerolds Garten entfernt ist Walter Vintage Möbel & Acccessoires (Geroldstraße 15, 8005 Zürich). Ein Hauch Fabrikchic, ein Hauch Nostalgie und alles kombiniert mit tollen tollen Details. Einmal die Leuchtschrift, alle Stühle und die gesamte Keramik zum mitnehmen, bitte!

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Ein paar Schritte weiter in Richtung Hardbrücke ist das Bogen 33 (Geroldstrasse 33, 8005 Zürich), ein kleines Vintageparadies. Vor allem die Stühle und die Lampen (die Sterne und die Buchstaben, hach) haben es mir angetan, aber wer Glück hat kann auch ein schönes Sofa, Schränkchen oder Sideboard erstehen.

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Und zu guter letzt noch das Changemaker (Marktgasse 10, 8001 Zürich). Viele Wohnaccessoires aus Keramik und Stoff, schöne Lampen, Papeterie und sogar Taschen, Schmuck und Schuhe erwarten euch. Vor allem die Idee Karten mit den "Anspitzresten" von Buntstiften zu gestalten werd ich mir merken - gefällt!

Habt noch einen ganz feinen Sonntag!

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