Super saftige Zucchini-Tarte mit Ziegenfrischkäse und dem knusprigsten Parmesanboden, den ihr euch vorstellen könnt.

Rezept Zucchini-Parmesan-Tarte

Und mit knusprig mein ich wirklich knusprig! Im Prinzip schmeckt der Boden fast so wie diese gebackenen, leicht eingedrehten Käseknusperstängchen aus dem Snackregal des Supermarkts deines Vertrauens. Ich bin ja kein großer Chipsfan, aber genau diese Käserknusperstängchen liegen bei mir immer im Vorratsschrank. Die schmecken einfach nach Rosamunde-Pilcher-Abend mit der Oma oder Mädels-Abend mit dem ein oder anderen Glas Wein. Soulfood eben und ab und zu ist eine Conveniencesünde doch erlaubt, oder?

Ich schweife ab. Entdeckt habe ich das Rezept bei der wunderbaren Maja von moey's kitchen. Gerade in der Sekunde als mir der Satz ins Auge sprang, dass der Boden dieser Tarte exakt so schmeckt wie die eben bereits in höchsten Tönen umschwärmten Knusperkäsestängchen, war es schon um mich geschehen. Das Herz fing an zu pochen und klopfte immer lauter mit jeder Zeile der Zutatenliste: Ziegenfrischkäse, oh ja! Kräuter, yes! Zucchini, superyay!

Rezept Zucchini-Parmesan-Tarte

Die ganze Tarte besteht einfach aus mehr als feinen Zutaten und hat dementsprechend absolutes Lieblingstartepotential. Wer sich nicht an den Ziegenfrischkäse traut, kann das ganze natürlich auch mit normalem Frischkäse zubereiten. Aber eigentlich darfst du nicht auf den Ziegenfrischkäse verzichten. Er schmeckt keinesfalls zu dominant, sondern gibt der Tarte einfach nur eine wunderbar raffinierte Note!

Vermutlich ist der Boden von nun aus mein allerliebster Tarteboden aller Zeiten und für immer und für ewig. Er schmiegt sich garantiert auch bestens an Aubergine oder Tomaten oder Paprika eingebettet entweder wieder in Ziegenfrischkäse und saure Sahne oder in Kombination mit Riccotta, Schmand oder Crème fraîche. Oder doch lieber ein Kleks Mascarpone? Wie auch immer, feststeht nur, dass diese Parmesanknuspertarte möglichst schnell wieder auf meinem Tisch stehen muss - und vielleicht ja auch bald auf deinem?

Happy Weekend, lass es dir gut gehen!

Rezept Zucchini-Parmesan-Tarte

Zutaten (für 1 längliche Tarte-Form):
Für den Teig:
100 g Mehl
40 g frisch geriebener Parmes
60 g Ziegenfrischkäse
60 g kalte Butter in Stücken
1/2 Tl Salz
1/2 Tl Balsamico bianco
weiche Butter für die Form

Für den Belag:
75 g Ziegenfrischkäse
75 g Saure Sahne
1 Ei
3 Zweige frischer Rosmarin, fein gehackt
5 Zweigchen frischer Thymian, fein gehackt
1 Zucchini

Quelle: moey's kitchen

Zubereitung:
1. Alle Zutaten für den Teig schnell mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

2. Die Tarteform gut mit weicher Butter einfetten. Den Ofen auf 175 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche in Größe der Tarteform dünn ausrollen und in die Form legen.

3. Boden und Seiten gut andrücken, überstehende Ränder abschneiden und den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen. Bis zur Verwendung den Teig in der Form jetzt in den Kühlschrank stellen.

4. Währenddessen die Füllung zubereiten. Hierzu alle Zutaten für den Belag bis auf die Zucchini gut verrühren. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen und beiseite stellen.

5. Die Zucchini waschen, die Enden abschneiden und längs mit Hilfe eines Sparschälers in sehr dünne Scheiben schneiden.

6. Die Füllung in die vorbereitete Tortenform gießen. Die Zucchnischeiben gleichmäßig, etwas überlappend auf der Füllung verteilen. Erneut mit etwas Salz und Pfeffer würzen.

7. Die Tarte auf mittlerer Schiene etwa 30 Minuten backen bis der Rand goldbraun ist und die Füllung gestockt ist.

8. Anschließend die Tarte etwa 10 Minuten auf einem Kuchengitter auskühlen lassen, dann aus der Form heben und noch warm genießen.

Rezept Zucchini-Parmesan-Tarte

So schmeckt der Früüühsommer: Spargeltarte mit Ziegenfrischkäse und Ricotta, geküsst von karamellisierten Tomaten.

Rezept Spargeltarte mit Ziegenfrischkäse und Ricotta und karamellisierten Tomaten

Heute gibt es eine Tarte mit lauter Superzutaten! Grüner Spargel - leckeeeeer! Ziegenfrischkäse - suuuuper lecker! Ricotta - geht immer! Tomaten - nomnomnom! Und die auch noch karamellisiert - mega! All diese Herzzutaten treffen auf knusprigen Blätterteig!

Rezept Spargeltarte mit Ziegenfrischkäse und Ricotta und karamellisierten Tomaten

Dieser ist zwar nicht selbstgemacht und kommt aus dem Kühlregal im Supermarkt eures Vertrauens, aber das ist auch okay! Wenn man nämlich nicht stundenlang damit beschäftig ist Teiglagen übereinander zu schichten und anschließend wieder auszurollen, hat man viel mehr Zeit für die schönen Dinge des Lebens.

Zum Beispiel sich im Garten umgeben von Pfingstrosen in allen Rosétönen im Liegestuhl die Sonne auf den Bauch scheinen lassen und dabei mit der Lieblingsoma schnacken. So tat ich es letztes Wochenende als ich nach gefühlten 100 Wochen endlich mal wieder bei meiner Familie auf Heimatbesuch war. Herrlich war es, wie Kurzurlaub!

Rezept Spargeltarte mit Ziegenfrischkäse und Ricotta und karamellisierten Tomaten

Gerade dies vermisse ich ja sehr in Düsseldorf: Den spontanen Schnack mit der Oma und natürlich auch unsere gemeinsamen Backsessions. Mhhhhh. Omas Kuchen, Plätzchen und Pickert mit ganz viel Rübenkraut sind einfach nicht zu übertreffen. Und die weltbeste Tomatensuppe natürlich auch nicht zu vergessen!

Und der Garten vor der Haustür. Seitdem ich in Düsseldorf lebe, ging dieser Aspekt von 100 auf 0: Kein Garten, nicht mal ein Balkönchen. Versteht mich nicht falsch, ich liebe unsere Wohnung an sich. Aber es fehlt einfach, die Terrassen- bzw. Balkontür zu öffnen und einen Schritt an die frische Luft zu machen. Draußen Frühstücken, Sommersprossen züchten oder einfach nur zum fixen Temperaturcheck. Wer in einem Altbau mit dicken Wänden lebt weißt, dass der Unterschied zwischen Innen- und Außentemperatur durchaus schon mal ein paar Grädchen betragen kann. Und das auch im Sommer, hui. :p

Rezept Spargeltarte mit Ziegenfrischkäse und Ricotta und karamellisierten Tomaten

Der Blog "leidet" natürlich auch arg unter diesen Umständen: Stichwort Fotolicht! Die Spargeltarte habe ich auf dem heimischen Terrassentisch abgelichtet. Natürlich ist mein Probsfundus in der Heimat mehr als spärlich bis gar nicht vorhanden, aber die Klarheit der Fotos entschädigt das, oder?

Imaginär baste ich gerade an meinem Luftschloss mit riiiiiesem Balkon. Einen mit Süd-West-Ausrichtung zum Genießen und Bräunen und einen Nordbalkon mit integriertem Lagerräumchen natürlich ausgestattet mit 7381 Foto-Hinter- und Untergründen sowie nochmal dreimal so viel Tellerchen, Schälchen und Bestecksets. Das wird nur leider erstmal ein Luftschloss bleiben. Bis dahin mach ich das beste aus meinen Fotos!

Rezept Spargeltarte mit Ziegenfrischkäse und Ricotta und karamellisierten Tomaten

Zutaten (für 1 Tarte):
1 Pck. frischer Blätterteig aus dem Kühlregal
1 Bund grüner Spargel (ca. 400g)
1 Ei
150 g Ziegenfrischkäse
100 g Ricotta
60 g Parmesan, gerieben
2 EL Puderzucker
15-20 Cocktailtomaten
etwa 10 Blättchen Basilikum
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
1. Die Tarteform ausfetten und mit dem Blätterteig auslegen. Eventuell überstehende Rändern abschneiden oder nach innen klappen.

2. Die unteren Enden des Spargels abschneiden sowie den unteren Teil schälen. In gesalzenem, kochendem Wasser etwa 4 Minuten blanchieren.

3. Das Ei mit dem Ziegenfrischkäse und dem Ricotta verrühren. Salzen und pfeffern und anschließend den Parmesan unterrühren.

4. Die Tarte längs mit den Spargelstangen auslegen. Die Eier-Mischung darüber gießen.

5. Die Tarte im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 180°C) etwa 30 Minuten backen bis sie goldbraun ist.

6. Kurz vor Ende der Backzeit den Puderzucker in einer heißen Pfanne karamellisieren lassen. Wenn der Zucker flüssig ist die Cocktailtomaten hinzugeben und in der Pfanne schwenken. Nach einiger Zeit wird der Zucker wieder hart. So lange weiter rühren bis er wieder flüssig wird.

7. Die Spargeltarte zusammen mit den Cocktailtomaten servieren und genießen!

Rezept Spargeltarte mit Ziegenfrischkäse und Ricotta und karamellisierten Tomaten

Lasst euch die Tarte schmecken und genießt euer Wochenende! Happy Weekend! :heart:

Frühling heißt Rhabarber: Rhabarber-Tarte

Rhabarber gehört einfach zum Frühling dazu. Ich mag ihn ja fast in jeder Form. Egal, ob als Kompott, im Kuchen, als Crumble oder ein Stückchen roh in Zucker gedippt, einfach lecker. Beim letzten Rückblick konntet ihr ja schon sehen, dass ich gerade kürzlich mal wieder eine Rhabarber Tarte gebacken habe. Heute folgt daher endlich das Rezept.

Und in welcher Form mögt ihr Rhabarber am liebsten?

Zutaten:
Für den Teig:
200 g Mehl
60 g Zucker
1 Pr. Salz
1 Eier
125 g Butter

Für die Füllung:
4 Stangen Rhabarber
1 Vanilleschote
2 Eier
100 g Crème fraîche
200 ml Milch
80g Zucker

Zubereitung:
1. Alle Zutaten für den Teig erst mit den Knethaken des Handrührgerätes, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten.

2. Die Tarteform (am besten mit Hebeboden) gut ausfetten. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche rechteckig ausrollen.

3. Die Tarteform damit auslegen, den Teig etwas andrücken und die überstehende Ränder abschneiden. Anschließend ca. eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

4. Den Teig mehrfach mit der Gabel einstechen und im vorgeheizten Backpfen (Umluft: 175°C) etwa 10 Minuten backen.

5. In der Zwischenzeit den Rhabarber putzen und die großen Fäden ziehen und in Stücke so breit wie die Tarteform schneiden. Das Mark der Vanilleschote mit einem Messer herauskratzen.

6. Die Eier, die Crème fraîche, die Milch, den Zucker und das Mark der Vanilleschote gut verrühren.

7. Den Tarteboden aus dem Backofen nehmen, die Rhabarberstücke nebeneinander hineinlegen und mit der Eiermasse übergießen.

8. Die Tarte bei 150°C etwa 35 Minuten weiterbacken, bis die Eiermasse gestockt ist. Sollte die Tarte zu dunkel werden, einfach mit etwas Alufolie abdecken.

9. Anschließend auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und wer mag kurz vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Heute geht es für Vanessa und mich übrigens in die Fattoria Rossi in Montecavolo. Dort wird uns wohl nicht nur der gute Parmigiano Reggiano, sondern auch Schinken, Culatello, Salami begegnen. Ein weiterer leckere Tag unserer kleinen Frosta Food Scouts Italienreise. Hier und hier und natürlich auch bei Instagram könnt ihr sehen, was wir so in Italien erleben. Ausführliche Berichte folgen natürlich wenn wir wieder zu Hause sind.

Erdbeer-Tarte mit Vanillecreme

Sommerzeit ist Erdbeerzeit. Und so lange man die feinen roten Früchte noch so frisch vom Feld ernten kann, muss man die Erdbeerzeit auch ausnutzen. Nach Muffins, Marmelade und gefühltem täglichen Erdbeer-Müsli-Joghurt-Genuss, gibt es heute das Rezept für eine Erdbeer-Tarte mit Vanillecreme. Ein bisschen Vollkornmehl im Boden mag ich immer recht gerne. Es gibt dem ganzen einen Hauch mehr Aroma, der fast schon in Richtung Nuss geht. Wenn ihr keines habt oder mögt, könnt ihr es natürlich auch durch normales Weizenmehl ersetzen.

Ich wollte schon Ewigkeiten eine längliche Tarteform haben und sie nun endlich im Frühjahr zum Geburtstag bekommen. Reckteckig schauen Tartes meiner Meinung nach nämlich fast noch schicker aus als in rund. In deutschen Onlineshops konnte ich keine rechteckige Form mit Hebeboden finden, darum musste sie aus Frankreich zu mir kommen - kaufen könnt ihr sie hier. Wenn ihr keine habt, könnt ihr die Tarte natürlich auch in einer Runden Form backen. Die Mengenangaben passen zu einer Form mit 26cm Durchmesser.

Erdbeerigste Grüße an euch und genießt euren Restsonntag!

Zutaten (für eine Form Ø26 cm):
Für den Teig:
100g Mehl
100g Vollkornmehl
70g Zucker
1 Pr. Salz
1 Ei
130g Butter

Für die Creme:
300ml Milch
1 Pck. Vanille-Puddingpulver (zum Kochen)
50g weiße Schokolade
50g Schmand
50g Quark

Außerdem:
etwa 500g Erdbeeren

Zubereitung:
1. Das Mehl, das Salz, den Zucker, das Ei und die Butter in Flöckchen in eine Rührschüssel geben und alles mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten und diesen anschließend in Frischhaltefolie gewickelt für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

2. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwas größer als die Form ausrollen und die Tarteform damit auslegen, andrücken und eventuell überstehenden Teig am Rand entfernen.

3. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen und anschließend im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 190°C) etwa 15 bis 20 Minuten backen und danach auskühlen lassen.

4. Für die Creme etwa 7 EL Milch mit dem Puddingpulver glattrühren. Die restliche Milch erhitzen, das angerührte Puddingpulver hineinrühren und unter ständigem Rühren einmal kurz aufkochen lassen. Anschließend die Masse abkühlen lassen.

5. Die Schokolade schmelzen, ein wenig abkühlen lassen und zusammen mit dem Schmand und dem Quark unter den Pudding rühren. Je nach Geschmack noch mit etwas Vanillezucker süßen.

6. Anschließend die geputzten Erdbeeren auf die Tarte setzen und diese etwa zwei Stunden kalt stellen.

Rhabarber-Tartelettes

Rhabarber Tartelettes mit Monsterstreuseln für den Extraknuspereffekt. Zugegeben, ich schaff es einfach nie so schöne kleine Streuselchen zu zaubern wie meine Oma. Oder es liegt einfach daran, dass nur Omas die perfekten Streusel machen können. Aber auch Monsterstreuel harmonieren wunderbar mit dem säuerlichen Rhabarber. Ich bin jedenfalls froh, dass ich endlich mal wieder dazu gekommen bin mit Rhabarber zu backen. Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, dieses Frühjahr viel mit Rhabarber zu machen, aber letztendlich hat die Zeit dann doch nicht gereicht und nun ist das Ende der Rhabarberzeit ja leider auch schon wieder in Sicht.

Zutaten (für 4 Tartelettes -Ø 12 cm):
Für den Mürbeteig:
130g Mehl
20g Vollkornmehl
50g Zucker
1 Pr. Salz
75g kalte Butter
1 Eigelb
1 EL Milch

Für die Streusel:
60g Mehl
50g gemahlene Haselnüsse
40g Zucker
60g kalte Butter

Für den Belag:
400g Rhabarber
20g Zucker

Zubereitung:
1. Das Mehl, den Zucker, das Salz, die klein gewürfelte Butter und das Eigelb zuerst mit den Knethaken und anschließend mit den Händen zu einem Teig verarbeiten. Wenn der Teig nicht zusammenhält, einfach einen oder ggf. mehrere Esslöffel Milch hinzufügen und weiter kneten. Den Teig in Frischhaltefolie gewickelt 40 Minuten in den Kühlschrank legen.

2. Für die Streusel das Mehl, die Haselnüsse und den Zucker vermischen. Anschließend die gewürfelte Butter hinzugeben und alles mit den Händen zu Streuseln verkneten und kalt stellen.

3. Den Rhabarber abziehen, die Enden abschneiden und in kleine Stückchen schneiden. Die Tartelette-Förmchen ausfetten.

4. Den Teig in viert Portionen teilen, nacheinander zwischen Backpapier rund (etwa 16 cm Ø) ausrollen und in die Tartelette-Förmchen legen. Den Rand andrücken.

5. Den Rhabarber in der Förmchen verteilen und mit dem Zucker bestreuen. Anschließend die Streusel auf den Tartelettes verteilen.

6. Die Tartelettes im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 200°C) etwa 35 bis 40 Minuten backen. Anschließend auf einem Gitter auskühlen lassen.

Hackfleisch-Yufka-Tarte

Ich MUSS es nachkochen! Unbedingt! Ganz bald! So gehts es mir auch nicht immer, wenn ich ein Kochmagazin durchblätter. Doch beim ersten Lesen der Januar-Ausgabe der Essen & Trinken war es sofort um mich geschehen. Zucchini, getrocknete Tomaten, Kartoffeln, Rinderhackfleisch, Yufka-Teig, ein Hauch Knoblauch und viele viele frische Kräuter - das muss einfach lecker sein :heart: .

Darum wird es Zeit, dass ich heute endlich das Rezept online stelle. Hier und da ein paar Änderungen in Sachen Zutaten und Garzeiten - steinharte Kartoffeln sind eher unlecker - und außerdem ohne die Basilikum-Tapenade, die im Rezept dazu gereicht wurde. Also nachkochen! Unbedingt! Ganz bald!

Zutaten:
450g Kartoffeln
4 EL Olivenöl
400g Zucchini
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
15 Stiele Thymian
5 Stiele Rosmarin
600g Rinderhack
50g getrocknete Tomaten
50g Butter
250g Yufka-Teigblätter *
250g griechischer Sahnejoghurt

* gibt es in allen türkischen Lebensmittelgeschäften

Zubereitung:
1. Die Kartoffeln schälen und in 1,5 cm große Stücke schneiden. In einer beschichteten Pfanne in 1 EL Olivenöl bei mittlerer Hitze etwa 30 Minuten braten und dabei mehrfach wenden.

2. Die Zucchini putzen und in kleine Stücke schneiden. Die Tomaten und die Schalotten fein würfeln und den Knoblauch fein hacken. Die Thymianblättchen und die Rosmarinnadeln abzupfen und grob hacken.

3. Die Kartoffeln in eine Schüssel geben. 1 El Öl in die Pfanne geben und die Zucchini und Schalotten darin bei mittlerer Hitze unter Wenden 5 Minuten braten. Den Knoblauch, Rosmarin und Thymian zugeben und 2 Minuten mitbraten. Anschließend as Gemüse zu den Kartoffeln geben.

4. Das Hackfleisch grob zerzupfen und in 2 Portionen in je 1 El heißem Öl jeweils 3 Minuten braun anbraten und zu den Zucchini-Kartoffeln geben. Die Tomaten unter die Zucchini-Kartoffeln mischen.

5. Die Butter zerlassen und eine ofenfeste Form (Länge 32 cm) dünn fetten und in 3 Schichten mit den Teigblättern auslegen. Die Teigblätter dabei jeweils auf einer Seite dünn mit Butter bestreichen.

6. Die Zucchini-Kartoffeln kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Den Joghurt und die Eier verquirlen und untermischen. Die Masse in der Form verteilen und im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 200°C) auf der mittleren Schiene etwa 50 Minuten backen. Nach 20 Minuten abdecken, damit die Teigplatten nicht zu dunkel werden.

Quelle: Essen & Trinken 1/2012