Möhren-Linsen-Curry

Hallo ihr Lieben! Ich bin Barbara von finfint., darf heute zum zweiten Mal hier bei Anne den Tisch decken und freue mich sehr. Auf dem Menu steht ein schnelles Möhren-Linsen-Curry zum auf dem Sofa Löffeln. Ihr müsst nur am Anfang ein bisschen schnippeln, ansonsten kocht sich das Curry fast von selbst. Den Schärfegrad könnt ihr mit mehr oder weniger Currypaste ganz leicht selbst einstellen oder einfach komplett weglassen. Erst vor ein paar Monaten habe ich rote Linsen für mich entdeckt. Sie machen satt, sind preiswert und müssen nicht über Nacht eingeweicht werden. Ich bin großer Fan. Habt ihr auch schon mit roten Linsen gekocht? Und wenn ja, welches Gericht könnt ihr empfehlen?

Habt einen schönen Abend!
Viele Grüße
Barbara

Zutaten (für 4 Personen):
etwas Öl

1 Knoblauchzehe

1 rote Zwiebel

2 Möhren

1 rote Paprika

150 g rote Linsen

400 ml Kokosmilch

750 mg Pizzatomaten in Stückchen

1 TL rote Currypaste

Paprikapulver

Kreuzkümmel

Zitronenpfeffer oder gewöhnlichen Pfeffer

Salz

Zucker

Zubereitung:
Linsen nach Packungsanweisung kochen. Knoblauch, Zwiebeln, und Paprika in Würfel schneiden und die Möhren reiben.

Etwas Öl in eine Pfanne geben und den Knoblauch und die Zwiebeln glasig dünsten. Möhren und Paprika hinzugeben und anbraten.

Kokosmilch, Pizzatomaten und Linsen hinzugeben und kurz aufkochen lassen. Mit den Gewürzen abschmecken.

Ziegenfrischkäsecreme mit Tomaten

Beim Wochenendbesuch in der Heimat wurde ausgiebig und sehr lecker mit ein paar Freunden gefrühstückt. Da fiel mir ein, dass ich das Rezept für die Ziegenfrischkäsecreme mit Tomaten noch gar nicht veröffentlich habe, die ich im Sommer gemacht hatte und die schmeckt nicht nur zum Frühstück, sondern jeder Zeit als Brotaufstrich, zu Fleisch und Fisch oder allgemein als Grillbeilage. Der Sommer naht schließlich und bei den eisigkalten Temperaturen da draußen muss man sich ein paar warme, von Grillkohle beflügelte Gedanken machen :p .

Ich bin aktuell am überlegen, was genau bald Thema auf meinem Blog sein könnte. Vielleicht die ein oder andere DIY-Idee aus meiner Wohnung oder auch ein paar Tipps zum Umgang mit der Spiegelreflex. Welche Themen interessieren euch denn? Habt ihr besondere Wünsche?

Zutaten (für 5 Gläser):
150g Ziegenfrischkäse
90g Schmand
90g Frischkäse
2 Blatt Gelatine
1 EL Zitronensaft
2 Knoblauchzehen
1 kleine Zwiebel
400g Tomaten
2 TL Tomatenmark
1 EL Balsamico Bianco
8 Stiele Thymian
Kirschtomaten

Zubereitung:
1. Die Gelatine nach Packungsanweisung in kaltem Wasser einweichen lassen. Den Knoblauch pressen.

2. Den Schmand, den Ziegenfrischkäse und den Frischkäse und den Zitronensaft verrühren. Anschließend den Knoblauch unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

3. Die Gelatine bei geringer Hitze in einem Topf auflösen und erst 3 EL und dann die restliche Creme einrühren. Anschließend die Creme in Gläser füllen und für mindestens drei Stunden in den Kühlschrank stellen.

4. Für die Tomatencreme die Zwiebel und die Tomaten würfeln. Die Zwiebel in etwas Öl andünsten und das Tomatenmark zufügen und kurz anschwitzen. Anschließend die Tomaten und den Essig hinzufügen und ca. 5 Minuten köcheln lassen.

5. Die Tomatensauce mit Salz und Pfeffer und je nach Geschmack auch mit etwas Zucker abschmecken und anschließend mit einem Mixstab pürieren. Zum Schluss die Blätter vom Thymian abzupfen und untermischen.

6. Die Sauce abkühlen lassen, auf die Creme geben und kalt stellen. Kurz vor dem Servieren mit Cherrytomaten garnieren.

PS: Wer keinen Ziegenfrischkäse mag, kann ihn natürlich auch durch normalen Frischkäse ersetzen :) .

Quicheglück zum Wochenende

Beim Rückblick konntet ihr ja schon einen Blick auf die Quiche erhaschen. Heute gibt es das Rezept für das Spinat-Tomaten-Glück auf knusprigem Blätterteig. Wie wäre es morgen eine kleine Quiche bei Abendsonne auf der Terrasse zu genießen? Es sollen schließlich nochmal fünfundzwanzig Grad bei strahlendem Sonnenschein werden, das muss man doch nutzen!

Zutaten (für 4 Förmchen á Ø12 cm):
500g TK-Blattspinat
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
etwa 12 kleine Kirschtomaten
3 Eier
100ml Milch
4 EL Pinienkerne
1 Rolle (etwa 275g) frischer Blätterteig

Zubereitung:
1. Die Kirschtomaten waschen und halbieren. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. Etwa 1 EL Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln glasig andünsten. Anschließend den Knoblauch hinzufügen - aufpassen, dass er nicht dunkel wird!

2. Den Knoblauch und die Zwiebel mit Wasser (Menge siehe Packungsanweisung vom Spinat) ablöschen, den Spinat hinzugeben und nach Packungsanweisung garen. Anschließend mit Salz und Pfeffer würzen.

3. Den Blätterteig in 4 Stücke schneiden, in die Tartelette-Förmchen legen und leicht andrücken. Den Spinat und anschließend die Tomaten darauf verteilen.

3. Die Eier mit der Milch verrühren und pfeffern und auf den Spinat und die Tomaten gießen. Die Förmchen mit den Pinienkernen bestreuen und im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 200°C) etwa 20 Minuten backen.

Spaghetti alla Puttanesca

Baby, es gibt Pasta und zwar ziemlich verhurte. Spaghetti alla Puttanesca heißt wörtlich übersetzt nämlich Spaghetti nach Hurenart. Warum das so ist, weiß ich nicht. Herr Google brachte keine eindeutigen Ergebnisse ans Tageslicht und die Spekulationen sind auch recht vielfältig. Das Gericht wurde früher den Freiern in den Bordellen serviert oder man möchte mit dem Namen einfach darauf hinweisen, dass sie Sauce sehr pikant ist - das sind nur zwei von vielen Theorien. Pikant und vor allem lecker ist die Sauce wirklich. Scampis, Aubergine, Zwiebeln, Sardellen, Kapern und Basilikum sind eine wirklich feine Kombination und die Sauce mauserte sich innerhalb der letzten zwei Jahren mit zu meiner Lieblingssauce. Welche Sauce liebt ihr denn auf eurer Pasta?

Zutaten (für 4 Portionen):
360g Spaghetti
1 große Aubergine
3 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
8 Sardellenfilets
1 Bund Basilikum
2-3 EL Kapern
100g Oliven
250g Scampi oder Garnelen
1 Dose stückige Tomaten
100ml Weißwein
Gemüsebrühe

Zubereitung:
1. Die Spaghetti nach Packungsanleitung in kochendem Salzwasser garen. Die Nudeln abgießen und etwas vom Nudelwasser beiseite stellen.

1. Die Auberginen, die Zwiebel und den Knoblauch würfeln. Die Sadellenfilets und den Basilikum fein hacken und die Oliven in Ringe schneiden.

2. Die Zwiebel, den Knoblauch und die Aubergine in Olivenöl andünsten. Mit Weißwein ablöschen, die Tomaten hinzugeben und aufkochen.

4. Den Basilikum, die Kapern, die Sadellen und die Olivenringe hineingeben und zugedeckt etwa 25 Minuten schmoren lassen und würzen. So viel Gemüsebrühe dazu gießen, bis die Konsistenz der Sauce passt.

5. Die vorgekochten Garnelen in der Sauce erwärmen, die Spaghetti und ein bis zwei Esslöffel vom Nudelwasser untermischen. Mit frisch gehobeltem Parmesan servieren.