Kürbis-Risotto

Herbst ohne Kürbis ist kein richtiger Herbst, oder? Unter den Bloggern wird mir das vor allem sicher die liebe Fee bestätigen. Freitag kam daher Kürbisrisotto auf den Tisch. Draußen war es ungemütlich kühl und nass und da Risotto für mich in jeder Variante absoluter Soulfood ist, stand ich schon Mittags am Herd, um das Risotto zuzubereiten. Im Prinzip ist es ein klassisches Risotto mit Weißwein, Brühe und Parmesan ergänzt mit etwas Kürbispüree. Allein die Farbe ist schon toll, nicht?

Zutaten (für 3 Personen):
750g Hokkaido-Kürbis (Gewicht mit Schale)
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 Lorbeerblätter
150g Risottoreis
150ml Weißwein
600ml Gemüsebrühe
1 EL Butter
50g Parmesan

Zubereitung:
1. Den Kürbis in Spalten schneiden und die Kerne entfernen. Die Spalten auf einem Backblech in den Ofen schieben und für 45 Minuten bei 180°C (Ober-/Unterhitze) backen. Anschließend den Kürbis etwas abkühlen lassen, das Fleisch von der Schale kratzen und zusammen mit etwas Wasser pürieren.

2. Die Zwiebel und die Knoblauchzehen fein würfeln. Etwas Öl in einem Topf erhitzen und beides darin glasig anschwitzen. Anschließend die Lorbeerblätter und den Reis hinzufügen und weitere 5 Minuten dünsten. Alles mit Weißwein ablöschen und einkochen lassen.

3. Währenddessen die Gemüsebrühe erhitzen. Wenn der Weißwein eingekocht ist, so viel Brühe hinzugeben, dass der Reis bedeckt ist. Die Brühe unter rühren bei geringer Hitze einkochen lassen. Wenn die Brühe vom Reis aufgenommen wurde wiederholt weitere Brühe hinzugeben und einkochen lassen. Nach etwa 30 Minuten Garzeit das Kürbispüree unter das Risotto rühren und alles weitergaren lassen.

4. Kurz vor Ende der Garzeit die Lorbeerblätter entfernen und die Butter und den gehobelten Parmesan unter das Risotto rühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Seit gestern Abend darf ich mich nun auch endlich offiziell Bachelorette schimpfen. Mit viel leckerem Essen und Trinken stand der Abschlussball an und mit den lieben Kommilitonen wurden drei Jahre Uni gefeiert. Es ist verrückt, wie schnell die Zeit umging. Die Erstitage liegen doch erst gefühlt wenige Monate hinter uns. Nun kommt ein neuer Lebensabschnitt. Doch bevor der los geht, werde ich heute erstmal die High-Heel-geschundenen Füße hochlegen.

Habt einen feinen Sonntag, ihr Lieben! :heart:

New York, New York


Während ihr das hier lest stecke ich gerade in meiner Abschlussprüfung. Die Bachelorarbeit will präsentiert werden und zum letzten Mal müssen Fragen in Sachen Medienwirtschaft beantwortet werden. Ich habe meinen ersten Uniabschluss in der Tasche, drei Jahre Studium sind rum, da kommt mal wieder die Frage auf, wo die Zeit denn nur geblieben ist? Waren nicht gerade erst gefühlt vor einem halben Jahr die Einführungsveranstaltung, die Stadtralley und die ersten Parties?

Ein neues Kapitel wird nun also beginnen. Doch bevor es wieder los geht mit all den Verpflichtungen steht erstmal eine große Reise an. In exakt drei Wochen sitze ich im Flieger nach New York. Nach New York. Nach New York. Nach New York. Nach New York. Vermutlich muss ich es noch ein paar mal wiederholen, bis ich realisiere, dass es wirklich wahr ist und ich schon bald durch diese mehr als wunderbare Metropole spazieren werde.

Mein zweites Mal Amerika. Ich bin so gespannt, fast schon hibbelig und möchte am liebsten direkt in den Flieger steigen. Ich freue mich so endlich mal wieder im englischsprachigen Ausland zu sein, die Sprache zu sprechen, all die typisch-amerikanischen Einflüsse auf mich einrieseln zu lassen, endlich wieder Dollarscheine in den Händen halten und jeden Morgen in einen anderen Muffin, Bagel oder Scone beißen - oder doch lieber die leckeren Pancakes?

Viel vorgenommen haben wir uns natürlich auch. Die Klassiker wie das Empire State Building, das Rockefeller Centre, Ground Zero, ein Spaziergang über die Brooklyn Bridge, entspannen im Central Park, den Times Square und den Broadway, Madison Square Garden, die Central Station, den Highline Park, den Chelsea Market und die Piers, Ellis Island, die Statue of Liberty, Spazieren durch den Financial District, die St. Pauls Chapel und die St. Patricks Cathedral besichtigen, Stöbern bei Macys, Shoppen bei Century 21 und dem Woodbury Outlet, auf den Spuren von Carrie und Co durch Greenwhich Village schlendern, relaxen beim South Sea Port und vieles, vieles mehr.

Falls ihr noch den ultimativen New York Tipp habt, dann bitte unbedingt her damit! Was muss man unbedingt gesehen haben? Vielleicht auch schöne Orte ein wenig fernab des Touritrubels? Die schönsten Cafés, Bars und Restaurants?

Instagram: Das war der Januar

Und ehe man sich versieht ist ein Zwölftel des neuen Jahres schon wieder um. Da wird es Zeit die vielen, neuen Leser herzlich zu begrüßen, die insbesondere in den letzten Tagen den Weg hier hin fanden. Ich freue mich sehr, dass ihr da seid und natürlich ganz besonders über die lieben Kommentare :heart: . Diese werde ich alle ausführlich Anfang nächster Woche beantworten, wenn ich wieder zu Hause bin. Derzeit bin ich nämlich aus Unigründen - Blockseminar - vier Tage in der Hauptstadt. Gut, besser gesagt am Rande, aber immerhin :p .

Reihe 1:
» Die Instragram-Fotos des letzten Jahres wurden zu Geschenkpapier umfunktioniert.
» Gesundes Frühstück mit Obst und Joghurt wurde in reizender Begleitung genossen.
» Das sind Paul und Finn. Letzteren reizenden Kerl gibts übrigens auch bei Twitter.

Reihe 2:
» Es wurde endlich mal wieder ausgiebig gekocht: Seeteufel im Speckmantel mit Vanille-Parmesan-Risotto.
» Klausurenphase - der Grund, warum sich die Spannung im Januar eher in Grenzen hielt.
» Äpfel und Cranberries auf dem Weg zum knusprigen, leckeren Crumble.

Reihe 3:
» Der erste Flohmarktbesuch des Jahres war gleich erfolgreich.
» Omas Stachelbeertorte wurde genossen. Das Rezept folgt natürlich.
» Ich dachte darüber nach, was ist, wenn ich mal groß bin.

Reihe 4:
» Die Lieblingstortellini beim Lieblingsitaliener. Absoluter Lieblingssoulfood.
» Die ersten gelben Frühlingsboten haben den Weg ins Haus gefunden.
» Eine göttlich schmeckende gebackene Zimt-Zucker-Kreation: Cinnamon Pull Apart Bread.

Chocolate-Pistachio-Cookies

Schon wieder Kekse? Weihnachten gab es doch grad erst gefühlte 56kg davon. Ja das stimmt, aber die weißen Schokoweihnachtsmänner schauten so traurig vor sich hin und Cookies gehen schließlich immer - erst recht zusammen mit einem Glas eiskalter Milch. Knackige Schokostückchen treffen auf aromatische Pistazienkerne - eine großartige Kombination. Ich habe bisher noch nie mit Pistazien gebacken, aber in Zukunft werden sie denke ich öfters im Kuchen- oder Keksteig landen.

Und so steht die Schale mit den Cookies hier gerade neben meinem MacBook und versüßt mir das Schreiben des Businessplans und die Klausurvorbereitungen. Definitiv die bessere Art zu lernen. Dennoch fiebere ich dem ersten Februar entgegen, wenn erstmal wieder alles vorbei ist.

Viel Spaß beim Nachbacken & liebe Grüße besonders an die Klausurleidensgenossen da draußen!

Zutaten:
150g weiße Schokolade
100g Pistazienkerne
150g Butter
180g Zucker
2 Pr. Salz
1 Ei
250g Mehl
3 Bio-Limetten
2 EL Rum

Zubereitung:
1. Die Schokolade und die Pistazienkerne grob hacken. Die Schale der Limetten abreiben.

2. Die weiche Butter, den Zucker und das Salz schaumig rühren. Anschließend das Ei zugeben und unterrühren, bis die Masse gebunden ist. Erst das Mehl und die Limettenschale, dann den Rum, die Schokolade und die Pistazien unterheben.

3. Den Teig in walnussgroßen Tupfen im Abstand von etwa 4 cm zueinander auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben.

4. Die Cookies im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 180°C) auf der 2. Schiene von unten etwa 8 bis 10 Minuten backen.

5. Anschließend auf einem Gitter gut auskühlen lassen.

Quelle: essen & trinken (11/2006)

Rückblick X

Schon wieder Tag fünf des Monats August - da wird es höchste Zeit für den Juli-Rückblick. Leider dominierte die Uni, aber dafür gabs auch viel leckeres Essen, immerhin ein paar Sonnenstrahlen und einen kurzen Städtetrip. Habt ein schönes Wochenende! :heart:

Reihe 1:
» Es gab nicht nur einen Bar in der derzeitigen Lieblingsbar.
» Die Pinnwand wurde neu bestückt und hängt nun oberhalb der neuen Kommode.
» Auch die Pizza - gebacken als Reckteck - mundet in der Lieblingsbar ziemlich gut.

Reihe 2:
» Erdbeeren gehören zum Sommer. Als Erdbeer-Quark-Kuchen...
» ... in Form von Lila Pause als Nervennahrung ...
» ... oder pur mit Schlagschaum.

Reihe 3:
» Auberginen-Zucchini-Feta-Auflauf. Mein momentanes Lieblingsgericht - das Rezept folgt!
» Kaffee, Kaffee, Kafee in der Uni.
» Bauernsalat stand öfters auf dem Tisch im Juli.

Reihe 4:
» Weißweinabende mit den Mädels.
» Terassenaussichten. Ich mag es, wenn es überall blümt.
» Ice, Ice, Baby - Chocolate Chips, Bourbon Vanille und Chocolate Rum.

Reihe 5:
» Wenn man per Mitfahrgelegenheit verreist, hat man schon mal zuckersüße Sitznachbarn.
» Besuch in der Mainmetropole Frankfurt.
» Ein traumhaftes Jäckchen im H&M an der Zeil - wieso habe ich es nicht gekauft?

Rückblick VII

Der neue Monat ist keine zwei Tage alt, da bin ich dieses Mal fast schon übermäßig pünktlich, was meinen Rückblick angeht. Auch dieses Mal wieder mit einem Teil meiner gesammelten Instagram-Werke.

Reihe 1:
» Mit dem sonnigen und warmen Wetter am ersten Aprilwochenende wurde die Shortssaison 2011 eröffnet.
» Ebenso die Grillsaison.
» Außerdem wurde es mal wieder Zeit für eine gepflegte Runde Cocktails.

Reihe 2:
» Die großartige Blumenstraußtorte, über die ich bereits bloggte.
» Dem Lieblingsclub wurde auch des öfteren ein Besuch abgestattet.
» Ich steh auf Küchengeschenke à la Basilikum, Essig und Öl in netter Verpackung.

Reihe 3:
» Mit Hack und Champignon gefüllte Paprika mit Feta überbacken. Yummy.
» Digitalisierung in der Musikindustrie - die Hausarbeit ist endlich abgegeben.
» Der großartige Carl Barat live in der Weltstadt Bielefeld :heart: .

Reihe 4:
» Die großartigen Jungs von Morning Parade supporteten die Wombats.
» Die Wombats brachten die Offenbacher Mädels zum kreischen.
» Gebacken wurde natürlich auch - leckere Marzipanküchlein.

Reihe 5:
» Der Osterhase war auch zu Besuch.
» Ganz standesgemäß klischeebehaftet genoss ich einen White Mocca bei der amerikanischen Kaffeehauskette.
» London, Baby! Die letzten vier Tage des Monats verbrachte ich in UK. Ein Bericht und Fotos folgen :) .

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