Erdbeer-Tarte mit Vanillecreme

Sommerzeit ist Erdbeerzeit. Und so lange man die feinen roten Früchte noch so frisch vom Feld ernten kann, muss man die Erdbeerzeit auch ausnutzen. Nach Muffins, Marmelade und gefühltem täglichen Erdbeer-Müsli-Joghurt-Genuss, gibt es heute das Rezept für eine Erdbeer-Tarte mit Vanillecreme. Ein bisschen Vollkornmehl im Boden mag ich immer recht gerne. Es gibt dem ganzen einen Hauch mehr Aroma, der fast schon in Richtung Nuss geht. Wenn ihr keines habt oder mögt, könnt ihr es natürlich auch durch normales Weizenmehl ersetzen.

Ich wollte schon Ewigkeiten eine längliche Tarteform haben und sie nun endlich im Frühjahr zum Geburtstag bekommen. Reckteckig schauen Tartes meiner Meinung nach nämlich fast noch schicker aus als in rund. In deutschen Onlineshops konnte ich keine rechteckige Form mit Hebeboden finden, darum musste sie aus Frankreich zu mir kommen - kaufen könnt ihr sie hier. Wenn ihr keine habt, könnt ihr die Tarte natürlich auch in einer Runden Form backen. Die Mengenangaben passen zu einer Form mit 26cm Durchmesser.

Erdbeerigste Grüße an euch und genießt euren Restsonntag!

Zutaten (für eine Form Ø26 cm):
Für den Teig:
100g Mehl
100g Vollkornmehl
70g Zucker
1 Pr. Salz
1 Ei
130g Butter

Für die Creme:
300ml Milch
1 Pck. Vanille-Puddingpulver (zum Kochen)
50g weiße Schokolade
50g Schmand
50g Quark

etwa 500g Erdbeeren

Zubereitung:
1. Das Mehl, das Salz, den Zucker, das Ei und die Butter in Flöckchen in eine Rührschüssel geben und alles mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten und diesen anschließend in Frischhaltefolie gewickelt für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

2. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwas größer als die Form ausrollen und die Tarteform damit auslegen, andrücken und eventuell überstehenden Teig am Rand entfernen.

3. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen und anschließend im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 190°C) etwa 15 bis 20 Minuten backen und danach auskühlen lassen.

4. Für die Creme etwa 7 EL Milch mit dem Puddingpulver glattrühren. Die restliche Milch erhitzen, das angerührte Puddingpulver hineinrühren und unter ständigem Rühren einmal kurz aufkochen lassen. Anschließend die Masse abkühlen lassen.

5. Die Schokolade schmelzen, ein wenig abkühlen lassen und zusammen mit dem Schmand und dem Quark unter den Pudding rühren. Je nach Geschmack noch mit etwas Vanillezucker süßen.

6. Anschließend die geputzten Erdbeeren auf die Tarte setzen und diese etwa zwei Stunden kalt stellen.

Cupcakes – heute mal spicy spicy

Keine Geburtstagsfeierei ohne gebackenes Süß! Eine absolut goldene Regel des Lebens und fast genau so wichtig wie keine Pommes ohne Mayo, kein Brot ohne Butter, kein Sommer ohne Grillen oder kein Strandurlaub ohne Sand im Bikini. Ihr versteht schon, worauf ich hinaus will :p .

Diese Cupcakes servierte ich letzte Woche meinen lieben Menschen, die mit mir in meinen Geburtstag reinfeierten. Luftiges mit rosa Pfeffer gespicktes Vanillemousse trifft auf ein saftiges Küchlein - der Mango sei Dank. Und vor allem nicht zu mächtig. Ich wollte niemanden mit Buttercreme oder Frischkäsefrosting mästen, es gab ja schließlich noch anderes zu essen (z.B. Käsespießchenkrieger).

Aber da alle ruckzuck aufgefuttert waren, haben sie offensichtlich gut geschmeckt. Ich selbst hab mir nur einen Testbissen gegönnt - jaha, so lieb bin ich zu meinen Gästen - aber ich hatte ja auch schon am Nachmittag die Reste des Mousses, die nicht mehr auf den Cupcakes Platz gefunden hatten, aufgefuttert. Mhhh.

Ihr Lieben, süß-scharf ist was feines - nachbacken lohnt sich. Habt einen guten Start in die Woche! :heart:

Zutaten (für 12 Stück:)
2 TL rosa Pfefferbeeren
Mousse à la Vanille (z.B. von Dr. Oetker)
200ml Milch
100g Sahne
250g Mangospalten (Dose)
100g Löffelbiskuits
2 Eier
1 Pr. Salz
120g Zucker
150g Butter
150g Weizenmehl
2 TL Backpulver
Zuckerperlen

Zubereitung:
1. 1 TL der Pfefferbeeren im Mörser feindrücken. Das Vanillemousse nach Packungsanleitung mit der Milch und der Sahne zubereiten.

2. Die Pfefferbeeren unterheben und das Mousse in eine flache Schüssel füllen und 4 Stunden kalt stellen.

3. Die Mangospalten gut abtropfen lassen und anschließend in kleine Stückchen schneiden.

4. Die Löffelbiskuits in einen Gefrierbeutel geben. Den Beutel verschließen und die Löffelbiskuits mit einem Nudelholz zerkleinern.

5. Die Eier trennen und in einer Schüssel die Eiweiße mit der Prise Salz steif schlagen. Anschließend die Hälfte des Zuckers zugeben.

6. In einer anderen Schüssel das Eigelb mit der weichen Butter schaumig rühren. Das Mehl mit dem Backpulver und den Löffelbiskuitbröseln vermischen und unter die Butter-Ei-Mischung rühren.

7. Anschließend die Mangospalten unterheben und den Eischnee in zwei Portionen nacheinander kurz unterrühren.

8. Den Teig in die Muffinform geben und die Muffins im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 180°C) auf der mittleren Schiene etwa 35 Minuten backen.

7. Anschließend aus dem Backofen nehmen und etwa 5 Minuten ruhen lassen. Danach die Muffins aus der Form lösen und auf einem Gitter abkühlen lassen.

8. Mit dem Löffel 12 Nocken aus dem Ousse abstechen und auf die Cupcakes geben. Anschließend mit den Zuckerperlen und den Pfefferbeeren verzieren.

Quelle: Cupcakes

Cinnamon Pull Apart Bread


Mal ehrlich, gibt es was besseres als die Kombination von Zimt und Zucker? Wer mir bei Twitter folgt, wird mein Geschwärme für dieses wunderbar hefige Brot mitbekommen haben und ich muss mich wirklich zügeln nicht auch hier wieder in zügelloses Schwärmen zu verfallen. Was soll ich sagen? Es ist wunderbar hefig und saftig. Die Note von Zimt und Zucker passt. Nicht zu viel, nicht zu wenig, genau richtig eben. Die Küche duftet den ganzen Tag mehr als himmlisch. Am besten schmeckt es noch lauwarm und das Abzupfen der süßen Scheiben macht so süchtig, dass vom Brot ehe man sich versieht nichts mehr übrig ist.

Ich muss gestehen der Weg zum Genuss war nicht ganz so einfach. Orientiert habe ich mich diesem und diesem Rezept. Die Mehlmenge von 300g aus ersterem war defintiv zu wenig und so stand ich in der Küche und meine Hände waren gefesselt von einem leimartigen Teig, der mich nicht wieder freigeben wollte. Dank überaus reizender Hilfe wurde nach und mehr Mehl zugeführt und ich war letztendlich wieder ein freier Mensch :p .

Im Rezept unten habe ich alle Angaben entsprechend angepasst, so dass euer Nachbacken ohne Teiggefangenschaft stattfinden kann. Ich streue kurz vor dem Servieren auch gerne noch etwas Zimt und Zucker über das Zupfbrot - das knackt einfach zu schön im Mund.

Mehr Sonntagssüß gibt es heute bei Julie. Genießt den tollsten Tag der Woche! :heart:


Ab sofort gibt es - sofern es die Zeit zulässt - die Rezepte außerdem immer noch ein wenig hübscher in Szene gesetzt als in reiner Textform. Dieses mal als einfaches Bild, ich bin aber am Überlegen und Ausprobieren was ich in der Hinsicht auch als PDF oder ähnlichem zaubern kann. Bitte Klicken zum Vergrößern und eine Rückmeldung eurerseits wäre natürlich auch toll!

Zutaten:
Teig:
350g Mehl
50g Zucker
1/2 Würfel Hefe
1 Pr. Salz
50g Butter
140 ml Milch
2 Eier
1/2 Fläschchen Butter-Vanille-Aroma

Füllung:
50g Butter
1 EL Zimt
100g Zucker

Zubereitung:
1. Die Hefe mit 2 EL lauwarmer Milch, 1 TL Zucker und 1 TL Mehl in einem Becher verrühren und gut eine halbe Stunde gehen lassen.

2. Die restliche Milch lauwarm erhitzen und den Zucker und die Butter darin auflösen. Mit dem Mehl, dem Salz, den Eiern, dem Vanillearoma und der Hefemischung zu einem Teig verkneten und etwa eine Stunde gehen lassen.

3. Den Teig nochmals durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 30x50cm groß ausrollen. Die Butter schmelzen, den Teig damit bestreichen und mit Zimt und Zucker bestreuen.

4. Den Teig in sechs Streifen schneiden und diese übereinander legen. Diesen großen Teigstreifen in sechs Stücke schneiden und hochkant hintereinander in eine gefettete Kastenform stellen. Nochmals mindestens 30 Minuten gehen lassen bis die Form gut ausgefüllt ist.

5. Im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 185°) auf der 2. Schiene von unten etwa 35 Minuten backen. Anschließend etwa 20 Minuten in der Form auskühlen lassen.

6. Das Zupfbrot aus der Form stürzen, mit etwas Zimt und Zucker bestreuen und am besten noch lauwarm genießen.

Seeteufel im Speckmantel mit Vanille-Parmesan-Risotto

So ein langer Name für ein Gericht, das muss also lecker werden. Am Wochenende koche ich gerne auch mal etwas aufwändigeres und zeitintensiveres. Da kommt man nicht gestresst nach Hause und man kann sich schon beim Kochen auf wirklich auf das Essen freuen, während sich ein wunderbarer Duft in der Küche verbreitet.

Wirklich anspruchsvoll ist das Gericht zwar nicht, aber ein Risotto braucht halt seine Zeit. Risotto kochen hat immer fast schon etwas meditatives finde ich. Den Reis mit Flüssigkeit bedecken, stetig sanft rühren bis die Flüssigkeit aufgesogen ist, erneut ein wenig Flüssigkeit zugießen, weiter rühren und immer so weiter. Dabei kann man großartig die Gedanken schweifen lassen :p .

Das Rezept stammt vom Herrn Lafer und ist in diesem Buch zu finden. Allerdings hab ich manche Zutaten ganz weg gelassen und paar Änderungen bei den Mengenangaben vorgenommen. Den Fisch fand ich nämlich ziemlich knapp bemessen, genau wie die Kräuter.

Was kommt bei euch so auf den Tisch heute und morgen? Habt ein schönes Wochenende! :heart:

Zutaten (für 3 Personen):
700ml Geflügelfond
1 Vanilleschote
2 Schalotten
4 Knoblauchzehen
150g Risottoreis
150ml trockener Weißwein
4 Seeteufelfilets
8 Scheiben durchwachsener Speck
3 Rosmarinzweige
3 Thymianzweige
1/2 Zitrone
50g Parmesan
Olivenöl
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
1. Den Geflügelfond erhitzen. Die Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herauskratzen. Die Vanilleschote und das -mark in den Fond geben und einige Minuten ziehen lassen. Anschließend die Vanilleschote entfernen.

2. Die Schalotten und 2 Knoblauchtehen schälen und in feine Würfel schneiden. Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Schalotten und den Knoblauch andünsten. Den Reis dazugeben und sobald er glasig wird mit dem Weißwein ablöschen.

3. Etwa ein Viertel des Geflügelfonds zum Reis geben und bei schwacher Hitze unter ständigem Rühren köcheln lassen, bis der Reis die Flüssigkeit vollständig aufgenommen hat. Den Reis wiederholt mit Fond begießen bis er gerade bedckt ist und unter ständigem Rühren einköcheln lassen. Wiederholen bis der Fond aufgebraucht ist. Dies kann insgesamt etwa 30 bis 40 Minuten dauern.

4. Die Seeteufelfilets waschen, trocken tupfen und in kleine Medaillons schneiden. Mit Speckscheiben umwickeln und mit einem Spießchen feststecken.

5. Die Kräuterzweige wasche und trocken schütteln. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Seeteufelfilets mit den Kräuterzweigen und den restlichen Knoblauchzehen von beiden Seiten etwa zwei Minuten braten.

6. Die Zitrone auspressen und die die Medaillons mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen. Die Medaillons auf ein mit Alufolie ausgelegtes Backblech geben und im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 120°) etwa 10 bis 15 Minuten fertig garen.

7. Den Parmesan fein reiben und unter das Risotto rühren. Das Risotto mit Salz und Pfeffer würzen.