Apfel-Pfannkuchen aus dem Ofen

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Das Stöbern auf anderen Blogs kommt derzeit leider viel zu kurz. Am Wochenende habe ich mir dennoch endlich mal wieder ein wenig Zeit genommen, ein paar meiner Lieblingsblogs zu besuchen. Hängen geblieben bin ich beim Kirsch-Pfannkuchen-Rezept von Barbara.

Kirschen hatte ich Sonntag früh leider keine im Haus, Joghurt ausnahmsweise auch nicht, aber das Verlangen nach gebackenem Süß war stärker. Kein Problem, dann eben ein wenig Improvisation. Statt Kirschen kamen Äpfel in den Teig und statt Joghurt Quark - auch lecker.

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Schneller kann ein Teig nicht zusammengerührt sein. Ab in den Ofen und frühestens nach 30 Minuten mal wieder hereinlinsen, was der Pfannkuchen denn so macht. Genug Zeit um sich wieder ins Bett zu verziehen, um nochmal ganz kurz die Augen zuzumachen oder eine Tasse Kaffee zu genießen. Das perfekte Rezept also für einen Sonntag.

Habt einen schönen Start in die Woche!

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Zutaten:
1 Apfel
1 Eier
25 g Zucker
gemahlene Vanille
1 Prise Salz
100 g Quark
100 ml Milch
1 Schuss Mineralwasser
70g Mehl
1 TL Backpulver
Puderzucker

Zubereitung:
1. Den Ofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen und eine ofenfeste Form mit Butter ausfetten.

2. Den Apfel schälen, entkernen, in kleine Stückchen schneiden und auf den Boden der Form geben.

3. Das Ei und den Zucker schaumig schlagen und anschließend alle anderen Zutaten hinzugeben und verrühren.

4. Den Teig über die Äpfel gießen. Die Form in den Ofen geben und etwa 35 Minuten backen (Stäbchenprobe!).

5. Mit Puderzucker bestäuben und servieren. Schmeckt auch lauwarm super!

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Geschenke aus der Küche: Bratapfel-Konfitüre

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Ich liebe Geschenke aus der Küche! Dieses Jahr werde ich zum einen ein kleines Päckchen gefüllt mit verschiedenen selbstgemachten Leckereien schnüren. Und auch zu allen anderen Geschenken gibt es eine selbstgemachte Kleinigkeit dazu. Eine dieser Leckereien ist Bratapfelkonfitüre. Äpfel treffen auf Sultaninen, Zimt und Vanille und als besonderes Extra auf geröstete Mandeln für ein bisschen Knusper im Mund. Das Kochen der Konfitüre ist an sich schon ein Traum, wie das duftet!

Verschenkt ihr dieses Jahr auch Selbstgemachtes?

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Zutaten (für ca. 4 Gläser à 250ml):
100g Mandeln
500g Äpfel
400ml Apfelsaft
100g Sultaninen
500g Gelierzucker 2:1
1 Vanilleschote
1 Zimtstange

Zubereitung:
1. Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stückchen würfeln. Die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten, kurz abkühlen lassen und anschließend grob hacken.

2. Die Äpfel zusammen mit dem Saft, den Sultaninen, dem Gelierzucker und der Zimtstange aufkochen und danach etwa 7 Minuten weiter köcheln lassen.

3. Das Mark der Vanilleschote herauskratzen und zusammen mit der Schote und den Mandeln zur Konfitüre geben und mit kochen.

4. Die Zimtstange entfernen und die Konfitüre in heiß ausgespülte Gläser füllen und verschließen. Die Gläser für etwa fünf Minuten auf dem Deckel stehen lassen. Anschließend die Gläser umdrehen und komplett auskühlen lassen.

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PS: Wenn ihr dieses Jahr die Weihnachtsplätzchen auf dem Blog vermisst, dann stöbert doch einfach ein bisschen hier im Plätzchenarchiv.

Ein Rhabarber-Likör vielleicht?

Schnell, schnell so lang es die fruchtigen Stangen noch zu kaufen gibt. Dass man aus ihnen leckerste Kuchen, Marmeladen und Kompott zaubern kann, ist ja nichts neues. Schon länger wollte ich ausprobieren, wie selbstgemachter Sirup und Likör aus Rhabarber schmeckt. Aus Zeitgründen hab ich mich erstmal am Likör versucht.

Zutaten:
700ml Korn
300g weißer Kandis
2 Vanilleschoten
etwa 4 Stangen Rhabarber

Zubereitung:
1. Den Rhabarber waschen, putzen, nicht (!) abziehen und in kleine Stückchen schneiden. Die Vanilleschoten auskratzen.

2. Den Rhabarber in eine verschließbare Glasfasche geben. Den Kandis, das Vanillemark und die -schote hinzugeben und mit dem Korn auffüllen.

3. Mindestens vier Wochen an einem kühlen, dunklen Ort ziehen lassen und gelegentlich ein wenig schütteln.

4. Danach durch einen feinen Filter (z.B. Teefilter) geben und in kleine Fläschchen umfüllen.

Wie ihr seht, ist der Likör - mal abgesehen von der Ziehzeit - super schnell gemacht. Dank der rosa Farbe schön anzusehen und lecker ist er auch noch. Ich freue mich jetzt schon, wenn er beim nächsten Mädelsabend auf den Tisch kommt. Verschenkt habe ich auch schon ein paar Fläschchen, als Mitbringsel find ich etwas Selbsgemachtes aus der Küche einfach immer toll. Eine große Auswahl an schönen und günstigen Flaschen findet ihr z.B. hier.

Da ich momentan keinen normalen Internetzugang habe, kann ich leider nicht sofort auf alle Mails und Kommentare antworten. Ein paar weitere Posts habe ich aber schon vorbereitet für euch. Bis bald, ihr Lieben!

Rhabarber-Himbeer-Marmelade

Schnell, schnell lasst uns den Rhabarber mit in den Sommer und den Herbst nehmen. So lange es die roten Stangen noch gibt also noch fix einmal an den Herd und den Rhabarber zusammen mit ein paar Himbeeren in den Topf werden und so köstliche Marmelade zaubern. Die Marmelade hat meine Mitbewohnerin gekocht. Ein absoluter Vorteil, dass ihr Herz ebenso ziemlich stark für leckeres und gebackenes Süß schlägt - unsere Genuss-WG also quasi.

Zutaten:
250g (TK-)Himbeeren
250g Rhabarber
250g Gelierzucker 2:1
1 Vanilleschote

Zubereitung:
1. Die frischen Himbeeren waschen bzw. die TK-Himbeeren auftauen lassen. Den Rhabarber putzen, schälen und in kleine Stücke schneiden. Das Mark der Vanilleschote auskratzen. Die Marmeladengläser mit heißem Wasser ausspülen.

2. Die Früchte mit dem Vanillemark und dem Gelierzucker in einen Topf geben und aufkochen lassen. Die Marmelade etwa 4 Minuten sprudeln kochen lassen bis die Gelierprobe* gelingt.

3. Die Marmelade schnell in die Gläser füllen, den Deckel fest verschließen und die Gläser für etwa 5 Minuten auf den Kopf stellen.

* Einfach 1 TL Marmelade auf einen kalten Teller geben. Wenn die Marmelade dick wird und beim Schräghalten des Tellers nicht herunter läuft, hat die Marmelade lang genug gekocht.

Wenn es nach mir geht, könnte es Rhabarber ja das ganze Jahr geben. Egal ob als Kompott auf Joghurt oder zu Eis, als Crumble oder verbacken in gefühlten hundertdreiundzwanzig Varianten - ich kann nicht genug von im bekommen.

Aber mit der Marmelade können wir uns nun ja theoretisch selbst im Winter die Rhabarberzeit aufs Brot schmieren. Ob der Marmeladenvorrat aber so lang reicht, ist da eher die Frage :p .

Erdbeer-Tarte mit Vanillecreme

Sommerzeit ist Erdbeerzeit. Und so lange man die feinen roten Früchte noch so frisch vom Feld ernten kann, muss man die Erdbeerzeit auch ausnutzen. Nach Muffins, Marmelade und gefühltem täglichen Erdbeer-Müsli-Joghurt-Genuss, gibt es heute das Rezept für eine Erdbeer-Tarte mit Vanillecreme. Ein bisschen Vollkornmehl im Boden mag ich immer recht gerne. Es gibt dem ganzen einen Hauch mehr Aroma, der fast schon in Richtung Nuss geht. Wenn ihr keines habt oder mögt, könnt ihr es natürlich auch durch normales Weizenmehl ersetzen.

Ich wollte schon Ewigkeiten eine längliche Tarteform haben und sie nun endlich im Frühjahr zum Geburtstag bekommen. Reckteckig schauen Tartes meiner Meinung nach nämlich fast noch schicker aus als in rund. In deutschen Onlineshops konnte ich keine rechteckige Form mit Hebeboden finden, darum musste sie aus Frankreich zu mir kommen - kaufen könnt ihr sie hier. Wenn ihr keine habt, könnt ihr die Tarte natürlich auch in einer Runden Form backen. Die Mengenangaben passen zu einer Form mit 26cm Durchmesser.

Erdbeerigste Grüße an euch und genießt euren Restsonntag!

Zutaten (für eine Form Ø26 cm):
Für den Teig:
100g Mehl
100g Vollkornmehl
70g Zucker
1 Pr. Salz
1 Ei
130g Butter

Für die Creme:
300ml Milch
1 Pck. Vanille-Puddingpulver (zum Kochen)
50g weiße Schokolade
50g Schmand
50g Quark

Außerdem:
etwa 500g Erdbeeren

Zubereitung:
1. Das Mehl, das Salz, den Zucker, das Ei und die Butter in Flöckchen in eine Rührschüssel geben und alles mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten und diesen anschließend in Frischhaltefolie gewickelt für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

2. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwas größer als die Form ausrollen und die Tarteform damit auslegen, andrücken und eventuell überstehenden Teig am Rand entfernen.

3. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen und anschließend im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 190°C) etwa 15 bis 20 Minuten backen und danach auskühlen lassen.

4. Für die Creme etwa 7 EL Milch mit dem Puddingpulver glattrühren. Die restliche Milch erhitzen, das angerührte Puddingpulver hineinrühren und unter ständigem Rühren einmal kurz aufkochen lassen. Anschließend die Masse abkühlen lassen.

5. Die Schokolade schmelzen, ein wenig abkühlen lassen und zusammen mit dem Schmand und dem Quark unter den Pudding rühren. Je nach Geschmack noch mit etwas Vanillezucker süßen.

6. Anschließend die geputzten Erdbeeren auf die Tarte setzen und diese etwa zwei Stunden kalt stellen.

Cupcakes – heute mal spicy spicy

Keine Geburtstagsfeierei ohne gebackenes Süß! Eine absolut goldene Regel des Lebens und fast genau so wichtig wie keine Pommes ohne Mayo, kein Brot ohne Butter, kein Sommer ohne Grillen oder kein Strandurlaub ohne Sand im Bikini. Ihr versteht schon, worauf ich hinaus will :p .

Diese Cupcakes servierte ich letzte Woche meinen lieben Menschen, die mit mir in meinen Geburtstag reinfeierten. Luftiges mit rosa Pfeffer gespicktes Vanillemousse trifft auf ein saftiges Küchlein - der Mango sei Dank. Und vor allem nicht zu mächtig. Ich wollte niemanden mit Buttercreme oder Frischkäsefrosting mästen, es gab ja schließlich noch anderes zu essen (z.B. Käsespießchenkrieger).

Aber da alle ruckzuck aufgefuttert waren, haben sie offensichtlich gut geschmeckt. Ich selbst hab mir nur einen Testbissen gegönnt - jaha, so lieb bin ich zu meinen Gästen - aber ich hatte ja auch schon am Nachmittag die Reste des Mousses, die nicht mehr auf den Cupcakes Platz gefunden hatten, aufgefuttert. Mhhh.

Ihr Lieben, süß-scharf ist was feines - nachbacken lohnt sich. Habt einen guten Start in die Woche! :heart:

Zutaten (für 12 Stück:)
2 TL rosa Pfefferbeeren
Mousse à la Vanille (z.B. von Dr. Oetker)
200ml Milch
100g Sahne
250g Mangospalten (Dose)
100g Löffelbiskuits
2 Eier
1 Pr. Salz
120g Zucker
150g Butter
150g Weizenmehl
2 TL Backpulver
Zuckerperlen

Zubereitung:
1. 1 TL der Pfefferbeeren im Mörser feindrücken. Das Vanillemousse nach Packungsanleitung mit der Milch und der Sahne zubereiten.

2. Die Pfefferbeeren unterheben und das Mousse in eine flache Schüssel füllen und 4 Stunden kalt stellen.

3. Die Mangospalten gut abtropfen lassen und anschließend in kleine Stückchen schneiden.

4. Die Löffelbiskuits in einen Gefrierbeutel geben. Den Beutel verschließen und die Löffelbiskuits mit einem Nudelholz zerkleinern.

5. Die Eier trennen und in einer Schüssel die Eiweiße mit der Prise Salz steif schlagen. Anschließend die Hälfte des Zuckers zugeben.

6. In einer anderen Schüssel das Eigelb mit der weichen Butter schaumig rühren. Das Mehl mit dem Backpulver und den Löffelbiskuitbröseln vermischen und unter die Butter-Ei-Mischung rühren.

7. Anschließend die Mangospalten unterheben und den Eischnee in zwei Portionen nacheinander kurz unterrühren.

8. Den Teig in die Muffinform geben und die Muffins im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 180°C) auf der mittleren Schiene etwa 35 Minuten backen.

7. Anschließend aus dem Backofen nehmen und etwa 5 Minuten ruhen lassen. Danach die Muffins aus der Form lösen und auf einem Gitter abkühlen lassen.

8. Mit dem Löffel 12 Nocken aus dem Ousse abstechen und auf die Cupcakes geben. Anschließend mit den Zuckerperlen und den Pfefferbeeren verzieren.

Quelle: Cupcakes

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