Last-Minute-Weihnachtsgeschenk: Würznüsse

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Gestern und heute habe ich die letzten Weihnachtsgeschenke produziert. Vielleicht sind die Würznüsse in Rosmarin- und BBQ-Variante ja auch etwas für euch, wenn ihr noch ein kleines Geschenk oder eine nette Beigabe für eure Lieben braucht.

Mich kann man mit essbaren Geschenken ja immer sehr glücklich machen. Daher hoffe ich, dass mein kleines, buntes Paket mit verschiedenen Leckereien wie u.a. dem Glühwein-Gelee und der Bratapfel-Konfitüre auch gut ankommen werden.

Ich wünsche euch morgen einen wunderbaren Heiligabend! Genießt den Tag und die kommenden Feiertage mit euren Lieben bei Kerzenschein und gutem Essen und vielleicht auch der ein oder anderen schönen Geschenk! Have yourself a merry little christmas!

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Zutaten:

500g gemischte Nüsse
6 Zweige Rosmarin
1 EL Meersalz
1 EL Zucker
1 Eiweiß

Zubereitung:

1. Die Nüsse auf einem Backblech verteilen und im vorgeheizten Backofen (Umluft: 150°C) 15 Minuten rösten. Zwischendurch mehrfach umrühren.

2. Den Rosmarin waschen, die Nadeln vom Zweig zupfen, grob hacken und mit dem Salz und dem Zucker vermischen.

3. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlafen und die Rosmarin-Zucker-Salz-Mischung unterheben.

4. Die Nüsse mit der Eiweißmasse verrühren, auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und weitere 15 Minuten rösten lassen. Dabei wieder zwischendurch umrühren, so dass sie nicht aneinander kleben.

5. Die Nüsse vollständig auskühlen lassen und luftdicht verpacken.

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Zutaten:

500g gemischte Nüsse
1 EL Chilipulver
1 EL Chiliflocken
2 EL Tabasco
1 EL Meersalz
1 EL Zucker
1 Eiweiß

Zubereitung:

1. Die Nüsse auf einem Backblech verteilen und im vorgeheizten Backofen (Umluft: 150°C) 15 Minuten rösten. Zwischendurch mehrfach umrühren.

2. Die beiden Chilisorten, das Tabasco, das Salz und den Zucker verrühren.

3. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlafen und die Chili-Zucker-Salz-Mischung unterheben.

4. Die Nüsse mit der Eiweißmasse verrühren, auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und weitere 15 Minuten rösten lassen. Dabei wieder zwischendurch umrühren, so dass sie nicht aneinander kleben.

5. Die Nüsse vollständig auskühlen lassen und luftdicht verpacken.

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Heute gibts Braten!

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Genauer gesagt den ultimativen Weihnachtsbraten! Ich hatte ja bereits im Oktober einmal für die Aktion Bleib hungrig auf Neues von REWE Herbstgemüse aus dem Ofen gezaubert und so kam es, dass ich gefragt wurde, ob ich nicht nochmal zu einem weiteren Motto kochen möchte und dieses lautet heute eben "Heute koche ich den ultimativen Weihnachtsbraten".

Wie gut, dass ich noch nie einen Braten zubereitet habe und dann soll es gleich der ultimative Weihnachtsbraten sein. Braten habe ich bisher zugegeben immer meiner Oma überlassen. Die kann es einfach perfekt und kocht eben auch mit der Extraportion Liebe. Aber hey, das wird ja wohl zu schaffen sein, dachte ich mir.

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Die Sauce sollte einen weihnachtlichen Touch bekommen, da ist ein Hauch von Glühwein doch einfach perfekt, oder? Und auch die Wahl der Beilagen fiel nicht schwer. Ich liebe Prinzessbohnen im Speckmantel einfach total. Wenn knuspriger, salziger Speck auf knackige Bohnen treffen, bin ich im Foodhimmel.

Und auch Herzoginkartoffeln ess ich super gern. Die kann ich manchmal selbst fast als Hauptspeise verputzen. Gut, sie sind ein TK-Fertigprodukt, aber das find ich dem Fall auch voll okay. Es ist eben ein riesen Aufwand sie selbst zu machen und geschmacklich sind sie aus der Tiefkühltruhe eben doch auch absolut akzeptabel.

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Los geht's! Fleisch scharf anbraten, Gemüse für die Sauce klein schnippeln und anschwitzen. Fleisch, Gemüse, Fond und Wein in den Ofen und erstmal eine Stunde warten. Der Rest erledigt die Zeit im Prinzip von selbst. Für den ersten Braten war ich jedenfalls sehr zufrieden, auch die Sauce war lecker. In Zukunft werd ich auf jeden Fall noch mehr in Sachen längere Garzeit in Kombination mit geringerer Temperatur ausprobieren. Da muss noch mehr rauszuholen sein in Sachen Zartheit des Fleisches!

Habt ihr da Tipps für mich? Wie bereitet ihr Braten zu?

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Zutaten (für 3 Personen):
200ml Rotwein
1 Beutel Glühweinfix
700g Rinderbraten
4 Möhren
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 EL Tomatenmark
400 ml Rinderfond aus dem Glas
2 TL eingelegte grüne Pfefferkörner aus dem Glas
500g Prinzessbohnen (TK)
6 Scheiben Bacon
500g Herzoginkartoffeln (TK)
1 EL Honig
Speisestärke
Butter
Öl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
1. Den Wein in einem Topf aufkochen, den Glühweinfix-Beutel hineinlegen und alles etwa 15 Minuten ziehen lassen.

2. Die Möhren, die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und in Stücke schneiden.

3. Das Fleisch von beiden Seiten gut salzen und pfeffern und in einer heißen Pfanne von beiden Seiten scharf anbraten. Anschließend in den Bräter legen.

4. Das Tomatenmark in der Pfanne im Bratfett anrösten und anschließend das Gemüse hinzugeben und ein paar Minuten anbraten. Alles mit dem Rinderfond und dem Glühwein ablöschen.

5. Den Fond und das Gemüse über den Braten gießen und den Bräter für 60 Minuten in den vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 150°C) geben und den Braten etwa alle 15 Minuten mit dem Fond übergießen.

6. Die Bohnen etwa 4 Minuten in kochendem Salzwassers garen und anschließend kalt abschrecken und abtropfen lassen. Je 8 Bohnen zusammenfassen und eng mit je 1 Baconscheibe umwickeln.

7. Etwas Butter in einer Pfanne erhitzen und die Bohnen darin unter wenden so lange anbraten bis der Speck knusprig ist.

8. Währenddessen die Herzoginkartoffeln nach Packungsanweisung zubereiten.

9. Das Fleisch aus dem Bräter nehmen, in Alufolie wickeln und warm stellen.

10. Das Gemüse durch ein Sieb geben und den Fond in einem Topf auffangen. Den Fond aufkochen, den grünen Pfeffer hinzugeben und mit Honig, Salz und Pfeffer abschmecken.

11. Etwa 2 TL Speisestärke mit 2 EL Wasser glatt rühren, in die Sauce geben und etwa 2 Minuten einköcheln lassen.

11. Den Braten in Scheiben schneiden und mit den Speckbohnen, den Herzoginkartoffeln und der Sauce servieren.

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Geschenke aus der Küche Pt. II: Glühwein-Gelee

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Noch mehr Geschenkeinspiration! Nach der Bratapfel Konfitüre möchte ich euch heute das Rezept für Glühweingelee zeigen. Mal abgesehen von der zweistündigen Ziehzeit ist der Gelee super fix fertig. Im Prinzip wird alles nur in einen Topf geschmissen, einmal aufkochen lassen und das Gelee ist so gut wie fertig.

Meine beiden liebsten Weihnachtsbambis Carlotta und Resi (ja, sie haben wirklich Namen :p ) haben sich aufs Foto geschlichen. Aber der Kragen des Pullis und der Bommel der Mütze passen farblich doch einfach mehr als wunderbar zum Gelee, oder?

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Hach, ich kann mir das Gelee schon wunderbar beim Advents- oder Weihnachtsfrühstück vorstellen oder Nachmittags zum Stollen - lecker! Glühwein ist einfach ein Weihnachtsmuss, findet ihr nicht auch? Fast genau wie die Weihnachtstour von Coke. Die leuchtenden, roten Trucks haben mich als Kind irgendwie immer fasziniert.

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Zutaten (für ca. 4 Gläser à 250ml):
1 Bio-Orange
500ml Rotwein
8 Gewürznelken
4 Sternanis
4 Zimtstangen
400ml Traubensaft
300g Gelierzucker (3:1)

Zubereitung:
1. Die Orange waschen, trocknen und die Schale dünn abreiben.

2. Die Schale zusammen mit dem Wein und den Gewürzen in einen Topf geben und aufkochen. Den Topf vom Herd nehmen und zwei Stunden ziehen lassen.

3. Die Gewürze aus dem Wein nehmen und auf die Gläser verteilen.

4. Dem Traubensaft und den Gelierzucker unter den Wein rühren, aufkochen und etwa 3 Minuten sprudelnd kochen lassen. Alles abschäumen und auf die Gläser verteilen.

5. Die Gläser verschließen, umdrehen und ca. 10 Minuten auf dem Deckel stehen lassen. Anschließend wieder umdrehen und abkühlen lassen.

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Habt ein feines drittes Adventswochenende, ihr Lieben!

Geschenke aus der Küche: Bratapfel-Konfitüre

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Ich liebe Geschenke aus der Küche! Dieses Jahr werde ich zum einen ein kleines Päckchen gefüllt mit verschiedenen selbstgemachten Leckereien schnüren. Und auch zu allen anderen Geschenken gibt es eine selbstgemachte Kleinigkeit dazu. Eine dieser Leckereien ist Bratapfelkonfitüre. Äpfel treffen auf Sultaninen, Zimt und Vanille und als besonderes Extra auf geröstete Mandeln für ein bisschen Knusper im Mund. Das Kochen der Konfitüre ist an sich schon ein Traum, wie das duftet!

Verschenkt ihr dieses Jahr auch Selbstgemachtes?

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Zutaten (für ca. 4 Gläser à 250ml):
100g Mandeln
500g Äpfel
400ml Apfelsaft
100g Sultaninen
500g Gelierzucker 2:1
1 Vanilleschote
1 Zimtstange

Zubereitung:
1. Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stückchen würfeln. Die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten, kurz abkühlen lassen und anschließend grob hacken.

2. Die Äpfel zusammen mit dem Saft, den Sultaninen, dem Gelierzucker und der Zimtstange aufkochen und danach etwa 7 Minuten weiter köcheln lassen.

3. Das Mark der Vanilleschote herauskratzen und zusammen mit der Schote und den Mandeln zur Konfitüre geben und mit kochen.

4. Die Zimtstange entfernen und die Konfitüre in heiß ausgespülte Gläser füllen und verschließen. Die Gläser für etwa fünf Minuten auf dem Deckel stehen lassen. Anschließend die Gläser umdrehen und komplett auskühlen lassen.

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PS: Wenn ihr dieses Jahr die Weihnachtsplätzchen auf dem Blog vermisst, dann stöbert doch einfach ein bisschen hier im Plätzchenarchiv.

DIY: Last Minute Adventskalender

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Noch drei Tage bis zum 1. Dezember! Und wie kann der Countdown bis zum heiligen Abend schöner herunter gezählt werden als mit einem Adventskalender. Da gäbe es einmal die gekaufte Variante aus dem Supermarkt, gefüllt mit verschiedensten Leckereien. Sie mag vermutlich den vorweihnachtlichen Zuckerhunger stillen, aber wirklich toll ist so ein Kalender auch nicht. Da ist ein selbst befüllter schon um einiges schöner. Oder ihr nehmt euch dieses Jahr einen Hauch mehr Zeit und macht euren Adventskalender komplett selbst.

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Kosten tut mein Kalender übrigens auch nicht mehr als die meisten selbst zu befüllenden Adventskalender in Säckchen- oder Stiefelform und auch wenn heute schon Donnerstag ist, ist euer Kalender bis Sonntag auf jeden Fall entspannt fertig gebastelt. Alles was ihr dafür braucht bekommt ihr auf jeden Fall im Bastelgeschäft, wahrscheinlich auch in jedem Kaufhaus und wenn ihr Glück habt vielleicht sogar in etwas besser sortierten Supermärkten.

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Diesen Kalender hatte ich letztes Jahr meiner besten Freundin gebastelt. Ob ihr nun ebenfalls eure Freundin oder euren Freund, die Mutter, den Vater oder die Großeltern beschenken wollt, ist natürlich euch überlassen - freuen werden sie sich aber garantiert alle :p . Neben Schokolade und anderen süßen Sünden fanden letztes Jahr noch ein paar Kleinigkeiten ihren Weg in die Tüten: Marmelade, Tee, Labello, Nagellack, Bodylotion und Handcreme im Miniformat kommen einfach immer gut an.

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Ihr braucht:
24 weiße Papiertüten (z.B. von hier)
24 braune Geschenkanhänger (z.B. von hier)
24 weiße Klebepunkte (z.B. von hier)
24 rote Christbaumkugeln in verschiedenen Größen
goldene Kordel (z.B. von hier)
goldene Stempelfarbe (z.B. von hier)
Zahlenstempel (z.B. von hier)
Locher

Los geht's!
Die Klebepunkte mit goldenen Ziffern bestempeln, kurz antrocknen lassen und auf die Geschenkanhänger kleben. Die Papiertüten befüllen, umklappen und oben mit dem Locher ein Loch in die Tüten machen. Durch dieses zieht ihr die Kordel, befestigt einen Geschenkanhänger und eine Christbaumkugel an ihr und verschließt die Tüte mit einer Schleife. Easy peasy - ich hab nicht zu viel versprochen, oder?

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Verschenkt ihr dieses Jahr auch einen Adventskalender?

Glühweingugl mit gebrannten Mandeln

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Eeeeeeendlich wieder ein Foodpost! Und dann auch noch ein passender zur nahenden Weihnachtszeit. Hier in Düsseldorf hat sogar schon vorgestern der Weihnachtsmarkt aufgemacht und bei Temperaturen um 2°C schmeckte auch schon der erste Glühwein erstaunlich gut. Aber so richtig weihnachtlich darf es ja eigentlich erst nach dem morgigen Totensonntag losgehen.

Das heutige Rezept vereint mit Glühwein und gebrannten Mandeln die klassischen Weihnachtsmarktgenüsse. Der Duft von frisch gebackenem Süß ist ja eigentlich schon allein großartig. Wenn dann aber noch der süßlichzimtige Duft frisch karamellisierter Mandeln dazukommt, hat man den Weihnachtsmarktduft im eigenen Heim - ein Traum!

Und welcher ist eure Lieblingskuchen in der Weihnachtszeit?

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Natürlich könnt ihr den Kuchen auch mit gekauften gebrannten Mandeln verzieren. Dann entgeht euch natürlich der ultimative Mandelduft. Und die Zubereitung geht auch wirklich fix: Einfach 100ml Wasser mit 1 Päckchen Vanillezucker, 100g Zucker und 2 TL Zimt in einer Pfanne aufkochen. Wenn alles kocht 200g ganze Mandeln mit Haut hinzugeben. Alles ca. 10 Minuten bei recht starker Hitze einköcheln lassen und ab zu umrühren. Dann bildet sich auf den Mandeln eine trockene Schicht. Jetzt so lange weiterrühren bis sich der Karamell wieder auflöst und alle Mandeln damit gleichmäßig überzogen sind. Die Mandeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, mit zwei Gabeln trennen, so dass nicht ein großer Mandelklumpen entsteht. Auskühlen lassen - fertig.

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Zutaten (für 1 normalen Guglhupf):

150ml Rotwein
1 Glühweinfix
200g Zartbitterschokolade
200g Margarine
180g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Pr. Salz
4 Eier
300g Mehl
2 TL Backpulver
1 TL Zimt
1/2 TL Lebkuchengewürz
Dunkle Kuvertüre

Zubereitung:

1. Den Glühwein erhitzen, den Glühfixbeutel hinzugeben und etwa 10 Minuten ziehen lassen. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen.

2. Die Margarine mit dem Zucker, dem Vanillezucker und der Prise Salz sehr cremig rühren. Die Eier nach und nach zugeben und unterrühren. Anschließend das Backpulver mit dem Mehl mischen und ebenfalls unterrühren.

3. Die Schokolade unter ständigem Rühren in den Teig geben. Den Glühwein genauso unterrühren. Anschließend den Zimt und das Lebkuchengewürz unterheben.

4. Den Teig in eine gut ausgefettete Guglhupfform geben und im vorgeheizten Backofen (Umluft: 150°C) etwa 45 Minuten backen (Stäbchenprobe machen!).

5. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, ca. 15 Minuten in der Form ruhen lassen und anschließend aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

6. Den ausgekühlten Kuchen mit flüssiger Kuvertüre verzieren und die gebrannten Mandeln oben in die noch feuchte Kuvertüre drücken.

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