Steinpilz-Schinken-Kartoffel-Röllchen

Was der Titel soll? Ich weiß einfach nicht mehr, wie das Gericht wirklich heißt. Ich habe es todesmutig und kleinkriminell aus einer Zeitschrift beim Frisör gerissen und dabei ist der Titel leider auf der Strecke geblieben. Die Kartoffel-Schinken-Steinpilz-Kombination ist etwas sehr wunderbares. Der Estragon dagegen ist Geschmackssache. Ich habe vorher noch nie mit diesem Kraut gekocht und zugegeben mir hat dieses an Anis oder Süßholz erinnerne Aroma nicht zu den Pilzen und dem Schinken geschmeckt, uargh :blah: . Ohne Estragon werde ich das Gericht aber bestimmt nochmal kochen. Vermutlich werde ich aber erst dazu kommen, wenn die anderen 45792 Einträge der Nachkochliste abgearbeitet sind :p .

Zutaten (für 4 Portionen):
15 g Steinpilze
500 g Kartoffeln
25 g Butter
1 Eigelb
80 g Parmesan
1/2 Bund Frühlingszwiebeln
Olivenöl
1 Knoblauchzehe
Pfeffer
Paprikapulver
200 g gekochter Schinken
Kräuterbutter
500 g Champignons
1 Bund Estragon
Balsamicoessig
Weißwein

Zubereitung:
1. Die Steinpilze etwa 60 Minuten einweichen.

2. Die Kartoffeln in Salzwasser 20 bis 25 Minuten garen, fein stampfen und mit der Butter, dem Eigelb und dem geriebenen Parmesan verrühren.

3. Die Steinpilze und die Frühlingszwiebeln in Öl andünsten und den Knoblauch dazupressen. Zum Püree geben und mit Pfeffer und dem Paprikapulver würzen.

4. Alufolie (etwa 30x30cm) mit Öl bestreichen, mit dem Kochschinken belegen und das Püree darauf geben. Eine Rolle formen und etwa 1 Stunde ins Gefrierfach legen. Anschließend die Rolle in Scheiben schneiden und in Kräuterbutter von beiden Seiten anbraten.

5. Die Champignons putzen, klein schneiden, pfeffern und scharf anbraten. Den Estragon feinhacken und dazu geben. Mit einer Mischung aus Weißwein, Balsamicoessig und ein wenig Süßstoff ablöschen.

Lachs Saltimbocca

In der Küche stehen ungefährt 267 Koch- und Backbücher. Aus diesem Grund verodnete ich mir erstmal strengstes Koch-und-Backbuch-Kaufverbot - eBay eingeschlossen - schließlich möchte ich nicht wissen wie viele hunderte Rezepte noch ganz jungfräulich in den Büchern verweilen und nur darauf warten, ausprobiert zu werden. Beim Durchstöbern dieses Buches strahlte mich das Lachs Saltimbocca mit Kräuterreis förmlich an, so dass ich es direkt am nächsten Tag ausprobieren musste. Die klassische Variante mit Kalb oder auch mit Schwein, wie sie beim Italiener auf der Karte steht, esse ich ziemlich gerne, darum war ich gespannt, wie der Schinken und Salbei wohl mit dem Lachs harmonieren würden.

Geschmacklich war es definitiv lecker. Nur der Fisch und der Reis allein waren mir aber etwas zu trocken, daher wurde aus dem Fond noch schnell eine Sauce gemacht. Fraglich finde ich es außerdem halbe Knoblauchknollen in der Pfanne anzubrauten. Die obersten Zehen können doch so überhaupt kein Aroma abgeben oder täusche ich mich da. Liebste Kochprofis, klärt mich bitte auf, falls ihr mehr dazu wisst. :p

Zutaten:
1/2 Zitrone
600g Lachsfilet
12 Salbeiblätter
Parmaschinken
1 Knoblauchknolle
je 2 Rosmarin- und Thymianzweige
3 EL Olivenöl
60g Butter
250g Reis
Petersilie
Schnittlauch
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
1. Die Zitrone auspressen. Den Lachs waschen, trocken tupfen und in 12 Stücke schneiden, mit dem Zitronensaft beträufeln und pfeffern.

2. Den Salbei waschen und trocken tupfen. Jedes Lachsstück mit Parmaschinken und einem Salbeiblatt belegen und mit einem Holzzahnstocher fixieren.

3. Den Reis nach Packungsanweisung in kochendem Salzwasser garen.

4. Die Knoblauchknollw ungeschält halbieren. Den Rosmarin und den Thymian waschen und trocken schütteln und die Nadeln bzw. Blättchen abzupfen.

5. Das Öl und 2 EL Butter in einer Pfanne erhitzen, die Knoblauchknolle und die Kräuter darin kurz anbraten.

6. Die Lachsstüce mit der Schinkenseite in die Pfanne legen und anbraten. Dann wenden und etwa weitere 5 Minuten braten.

7. Die Petersilie und den Schnittlauch waschen, trocken schütteln und fein schneiden. Die Kräuter und die restliche Butter unter den Reis mischen.

8. Für die Sauce einfach etwas Weißwein, ein wenig Wasser, Sahne, Peffer und einen Hauch Süßstoff vermischen, zu dem Fischfond geben und einmal kurz aufkochen lassen. Bei Bedarf noch ein wenig andicken.


Spaghetti Quiche

Pasta und Blätterteig - ob das wohl zusammenpasst? Auf der Website von Essen & Trinken fand ich das Rezept für die Spaghetti Quiche und im Kühlschrank verweilte passenderweise noch eine Portion Spaghetti vom Vortag. Optisch sieht die Quiche wirklich schön aus, geschmacklich fand ich sie auch in Ordnung. Extra Spaghetti kochen würde ich dafür aber wohl nicht. Was zaubert ihr am liebsten aus euren Restspaghetti?

Zutaten (für eine Springform Ø 20 cm):
200 g Blätterteig
100 g Spaghetti
50 g Kirschtomaten
70 g gekochter Schinken
175 g Schmand
2 Eier
Salz, Pfeffer
Muskat
80 g TK-Erbsen
70 g geriebener Käse
2 El gehackte Petersilie

Zubereitung:
1. Die Spaghetti in kochendem Salzwasser nach Packungsanweisung garen, abschrecken und abtropfen lassen.

2. Die Kirschtomaten halbieren und den Schinken würfeln.

3. Den Schmand, die Eier, etwas Salz, Pfeffer und Muskat verquirlen.

4. Den Blätterteig aufeinanderlegen, kreisförmig ausrollen und in eine mit Backpapier ausgelegte Springform legenlegen. Den Rand gut andrücken und den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen.

5. Die Spaghetti, den Schinken, die Erbsen und ein Drittel des Käses in die Form schichten und den Eierguss darüber gießen. Mit den Tomaten belegen und mit dem übrigem Käse bestreuen.

6. Im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 200 °C // Umluft: 180 °C) auf der untersten Schiene ca. 45 Minuten backen. Anschließend 10 Minuten ruhen lassen. Mit der gehackten Petersilie bestreuen und in Stücke schneiden.

Cabanossi-Gemüse-Risotto

Gleich vorweg: Gibt es überhaupt IRGENDEINE Art von Risotto die wirklich appetitlich aussieht? Ich bin noch nicht drüber gestolpert - weder im Restaurant noch selbstgemacht. Lecker ist das Reisgericht trotzdem, dessen Ursprung wohl in Norditalien liegt. Meine Variante kommt mit Cabanossi, Zucchini und Tomaten daher, schmeckte schön würzig und machte absolut pappsatt. Zwar schmeckt das Risotto an so heißen Tagen wie heute eher weniger gut, aber spätestens zum Wochenende soll es ja eh wieder kühler werden :blah: .

Zutaten (für 2 bis 3 Portionen):
1/2 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
120g Risottoreis
4 kleine Tomaten
1 kleine Zucchini
300g Cabanossi
1 gstr. TL Currypulver
150ml Weißwein
250ml Gemüsebrühe
Olivenöl
Pfeffer

Zubereitung:
1. Die Zwiebel und die Knoblauchzehe abziehen und würfeln. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin anbraten.

2. Anschließend den Risottoreis und das Currypulver hinzufügen und unter Rühren so lange anbraten, bis die Reiskörner glasig sind.

3. Gut die Hälfte vom Weißwein und der Gemüsebrühe hinzufügen und garen bis die Flüssigkeit vom Reis aufgenommen wurde. Ab und zu umrühren nicht vergessen.Nach und nach die restliche Flüssigkeit hinzufügen und den Reis etwa 15 Minuten weiter garen lassen.

4. Die Tomaten waschen, den Stilansatz entfernen und enthäuten. Dies geht besonders gut, wenn ihr die Tomaten kreuzweise einschneidet und kurz in kochendes Wasser legt. Anschließend in Spalten schneiden.

5. Die Zucchini waschen, in kleine Würfel schneiden, in einer Pfanne kurz anbraten und anschließend beiseite stellen.

6. Die Cabanossi in kleine Scheiben schneiden und nach ca. 20 bis 25 Minuten zusammen mit den Tomaten und der Zucchini zum Reis hinzugeben, gut umrühren und mit Pfeffer würzen.

7. Den Reis immer wieder umrühren. Wenn die Flüssigkeit komplett aufgenommen wurde und der Reis immer noch zu viel Biss hat, einfach so lange immer wieder ein wenig Wasser hinzugeben und die Flüssigkeit vom Reis aufnehmen lassen, bis er gar ist.

Pizza-Schnecken Part II

Nach den Zucchini-Lachs-Schnecken habe ich mittlerweile noch zwei weitere Varianten der gefüllten Schnecken aus Pizzateig ausprobiert. Zum einen Schinken-Zucchini-Schnecken (siehe Bild oben) und zum anderen Zucchini-Käse-Schnecken (siehe Bild unten). Das Prinzip - Teig ausrollen, Belegen, Aufrollen, in Scheiben schneiden, ca. 20 Minuten bei 180°C backen - ist bei allen Varianten gleich. Die Zucchini-Käse-Schnecken sind zwar sehr einfach und fast schon spärlich belegt, aber gerade als Beilage wie z.B. zum Grillen super geeignet. Ein paar weitere Varianten werde ich bestimmt noch ausprobieren. Besonders Feta- und Garnelen-Knoblauch-Käse-Schnecken stell ich mir ziemlich lecker vor.

SCHINKEN-ZUCCHINI-SCHNECKEN
1 kleine Zucchini
1 kleine Zwiebel
100g Frischkäse (schmeckt auch mit der Antipasti-Variante sehr gut!)
Kochschinken
Pizzateig

Zubereitung:
1. Die Zucchini waschen und mit einem Sparschäler in breite Streifen schneiden. Die Zwiebel in Ringe schneiden.

2. Den Pizzateig ausrollen, mit Frischkäse bestreichen und dem Kochschinken, den Zucchini-Streifen und den Zwiebelringen belegen.

3. Den Teig von der kurzen Seite her aufrollen und von der Rolle daumendicke Schnecken abschneiden.

4. Die Schnecken auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und ca. 20 Minuten im vorgeheizten Backofen (180°C Umluft) backen.

ZUCCHINI-KÄSE-SCHNECKEN
1 kleine Zucchini
Käse
Pizzateig

Zubereitung:
1. Die Zucchini waschen und mit einem Sparschäler in breite Streifen schneiden.

2. Den Pizzateig ausrollen und mit den Zucchini-Streifen und dem Käse belegen.

3. + 4. siehe oben