Super saftige Zucchini-Tarte mit Ziegenfrischkäse und dem knusprigsten Parmesanboden, den ihr euch vorstellen könnt.

Rezept Zucchini-Parmesan-Tarte

Und mit knusprig mein ich wirklich knusprig! Im Prinzip schmeckt der Boden fast so wie diese gebackenen, leicht eingedrehten Käseknusperstängchen aus dem Snackregal des Supermarkts deines Vertrauens. Ich bin ja kein großer Chipsfan, aber genau diese Käserknusperstängchen liegen bei mir immer im Vorratsschrank. Die schmecken einfach nach Rosamunde-Pilcher-Abend mit der Oma oder Mädels-Abend mit dem ein oder anderen Glas Wein. Soulfood eben und ab und zu ist eine Conveniencesünde doch erlaubt, oder?

Ich schweife ab. Entdeckt habe ich das Rezept bei der wunderbaren Maja von moey's kitchen. Gerade in der Sekunde als mir der Satz ins Auge sprang, dass der Boden dieser Tarte exakt so schmeckt wie die eben bereits in höchsten Tönen umschwärmten Knusperkäsestängchen, war es schon um mich geschehen. Das Herz fing an zu pochen und klopfte immer lauter mit jeder Zeile der Zutatenliste: Ziegenfrischkäse, oh ja! Kräuter, yes! Zucchini, superyay!

Rezept Zucchini-Parmesan-Tarte

Die ganze Tarte besteht einfach aus mehr als feinen Zutaten und hat dementsprechend absolutes Lieblingstartepotential. Wer sich nicht an den Ziegenfrischkäse traut, kann das ganze natürlich auch mit normalem Frischkäse zubereiten. Aber eigentlich darfst du nicht auf den Ziegenfrischkäse verzichten. Er schmeckt keinesfalls zu dominant, sondern gibt der Tarte einfach nur eine wunderbar raffinierte Note!

Vermutlich ist der Boden von nun aus mein allerliebster Tarteboden aller Zeiten und für immer und für ewig. Er schmiegt sich garantiert auch bestens an Aubergine oder Tomaten oder Paprika eingebettet entweder wieder in Ziegenfrischkäse und saure Sahne oder in Kombination mit Riccotta, Schmand oder Crème fraîche. Oder doch lieber ein Kleks Mascarpone? Wie auch immer, feststeht nur, dass diese Parmesanknuspertarte möglichst schnell wieder auf meinem Tisch stehen muss - und vielleicht ja auch bald auf deinem?

Happy Weekend, lass es dir gut gehen!

Rezept Zucchini-Parmesan-Tarte

Zutaten (für 1 längliche Tarte-Form):
Für den Teig:
100 g Mehl
40 g frisch geriebener Parmes
60 g Ziegenfrischkäse
60 g kalte Butter in Stücken
1/2 Tl Salz
1/2 Tl Balsamico bianco
weiche Butter für die Form

Für den Belag:
75 g Ziegenfrischkäse
75 g Saure Sahne
1 Ei
3 Zweige frischer Rosmarin, fein gehackt
5 Zweigchen frischer Thymian, fein gehackt
1 Zucchini

Quelle: moey's kitchen

Zubereitung:
1. Alle Zutaten für den Teig schnell mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

2. Die Tarteform gut mit weicher Butter einfetten. Den Ofen auf 175 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche in Größe der Tarteform dünn ausrollen und in die Form legen.

3. Boden und Seiten gut andrücken, überstehende Ränder abschneiden und den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen. Bis zur Verwendung den Teig in der Form jetzt in den Kühlschrank stellen.

4. Währenddessen die Füllung zubereiten. Hierzu alle Zutaten für den Belag bis auf die Zucchini gut verrühren. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen und beiseite stellen.

5. Die Zucchini waschen, die Enden abschneiden und längs mit Hilfe eines Sparschälers in sehr dünne Scheiben schneiden.

6. Die Füllung in die vorbereitete Tortenform gießen. Die Zucchnischeiben gleichmäßig, etwas überlappend auf der Füllung verteilen. Erneut mit etwas Salz und Pfeffer würzen.

7. Die Tarte auf mittlerer Schiene etwa 30 Minuten backen bis der Rand goldbraun ist und die Füllung gestockt ist.

8. Anschließend die Tarte etwa 10 Minuten auf einem Kuchengitter auskühlen lassen, dann aus der Form heben und noch warm genießen.

Rezept Zucchini-Parmesan-Tarte

So schmeckt der Früüühsommer: Spargeltarte mit Ziegenfrischkäse und Ricotta, geküsst von karamellisierten Tomaten.

Rezept Spargeltarte mit Ziegenfrischkäse und Ricotta und karamellisierten Tomaten

Heute gibt es eine Tarte mit lauter Superzutaten! Grüner Spargel - leckeeeeer! Ziegenfrischkäse - suuuuper lecker! Ricotta - geht immer! Tomaten - nomnomnom! Und die auch noch karamellisiert - mega! All diese Herzzutaten treffen auf knusprigen Blätterteig!

Rezept Spargeltarte mit Ziegenfrischkäse und Ricotta und karamellisierten Tomaten

Dieser ist zwar nicht selbstgemacht und kommt aus dem Kühlregal im Supermarkt eures Vertrauens, aber das ist auch okay! Wenn man nämlich nicht stundenlang damit beschäftig ist Teiglagen übereinander zu schichten und anschließend wieder auszurollen, hat man viel mehr Zeit für die schönen Dinge des Lebens.

Zum Beispiel sich im Garten umgeben von Pfingstrosen in allen Rosétönen im Liegestuhl die Sonne auf den Bauch scheinen lassen und dabei mit der Lieblingsoma schnacken. So tat ich es letztes Wochenende als ich nach gefühlten 100 Wochen endlich mal wieder bei meiner Familie auf Heimatbesuch war. Herrlich war es, wie Kurzurlaub!

Rezept Spargeltarte mit Ziegenfrischkäse und Ricotta und karamellisierten Tomaten

Gerade dies vermisse ich ja sehr in Düsseldorf: Den spontanen Schnack mit der Oma und natürlich auch unsere gemeinsamen Backsessions. Mhhhhh. Omas Kuchen, Plätzchen und Pickert mit ganz viel Rübenkraut sind einfach nicht zu übertreffen. Und die weltbeste Tomatensuppe natürlich auch nicht zu vergessen!

Und der Garten vor der Haustür. Seitdem ich in Düsseldorf lebe, ging dieser Aspekt von 100 auf 0: Kein Garten, nicht mal ein Balkönchen. Versteht mich nicht falsch, ich liebe unsere Wohnung an sich. Aber es fehlt einfach, die Terrassen- bzw. Balkontür zu öffnen und einen Schritt an die frische Luft zu machen. Draußen Frühstücken, Sommersprossen züchten oder einfach nur zum fixen Temperaturcheck. Wer in einem Altbau mit dicken Wänden lebt weißt, dass der Unterschied zwischen Innen- und Außentemperatur durchaus schon mal ein paar Grädchen betragen kann. Und das auch im Sommer, hui. :p

Rezept Spargeltarte mit Ziegenfrischkäse und Ricotta und karamellisierten Tomaten

Der Blog "leidet" natürlich auch arg unter diesen Umständen: Stichwort Fotolicht! Die Spargeltarte habe ich auf dem heimischen Terrassentisch abgelichtet. Natürlich ist mein Probsfundus in der Heimat mehr als spärlich bis gar nicht vorhanden, aber die Klarheit der Fotos entschädigt das, oder?

Imaginär baste ich gerade an meinem Luftschloss mit riiiiiesem Balkon. Einen mit Süd-West-Ausrichtung zum Genießen und Bräunen und einen Nordbalkon mit integriertem Lagerräumchen natürlich ausgestattet mit 7381 Foto-Hinter- und Untergründen sowie nochmal dreimal so viel Tellerchen, Schälchen und Bestecksets. Das wird nur leider erstmal ein Luftschloss bleiben. Bis dahin mach ich das beste aus meinen Fotos!

Rezept Spargeltarte mit Ziegenfrischkäse und Ricotta und karamellisierten Tomaten

Zutaten (für 1 Tarte):
1 Pck. frischer Blätterteig aus dem Kühlregal
1 Bund grüner Spargel (ca. 400g)
1 Ei
150 g Ziegenfrischkäse
100 g Ricotta
60 g Parmesan, gerieben
2 EL Puderzucker
15-20 Cocktailtomaten
etwa 10 Blättchen Basilikum
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
1. Die Tarteform ausfetten und mit dem Blätterteig auslegen. Eventuell überstehende Rändern abschneiden oder nach innen klappen.

2. Die unteren Enden des Spargels abschneiden sowie den unteren Teil schälen. In gesalzenem, kochendem Wasser etwa 4 Minuten blanchieren.

3. Das Ei mit dem Ziegenfrischkäse und dem Ricotta verrühren. Salzen und pfeffern und anschließend den Parmesan unterrühren.

4. Die Tarte längs mit den Spargelstangen auslegen. Die Eier-Mischung darüber gießen.

5. Die Tarte im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 180°C) etwa 30 Minuten backen bis sie goldbraun ist.

6. Kurz vor Ende der Backzeit den Puderzucker in einer heißen Pfanne karamellisieren lassen. Wenn der Zucker flüssig ist die Cocktailtomaten hinzugeben und in der Pfanne schwenken. Nach einiger Zeit wird der Zucker wieder hart. So lange weiter rühren bis er wieder flüssig wird.

7. Die Spargeltarte zusammen mit den Cocktailtomaten servieren und genießen!

Rezept Spargeltarte mit Ziegenfrischkäse und Ricotta und karamellisierten Tomaten

Lasst euch die Tarte schmecken und genießt euer Wochenende! Happy Weekend! :heart:

Sweet Potatoe Fries mit Auberginen-Ziegenfrischkäse-Quinoa + Give-Away

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Hach, wo soll ich anfangen? Bei den Sweet Potatoe Fries? Bei der Aubergine? Gut, bei letzterer. Anfang des Monats hatte ich mir ja eine riesengroße, runde sowas von knalllilane Aubergine aus Rom mitgebracht. Leider, leider, leider habe ich sie vorher nicht fotografiert. Im Backofen hat sie nämlich ruckzuck ihre traumhafte Farbe verloren, schade.

Im Ausland muss ich ja immer direkt in den Supermarkt. Ich find das ja fast spannender als Klamotten shoppen. Und vor allem in Italien war ich einfach sowas von neidisch auf die ganze Pasta- und Mehl-Auswahl und natürlich auch auf die Gemüseabteilung. Verschiedenste farbige und große Auberginen, Zucchini, Bohnen - ich könnte noch ein bisschen weiter aufzählen.

Alles so bunt, hübsch und vor allem so günstig im Vergleich zu den Preisen auf den deutschen Märkten - sofern es die Produkte überhaupt bei uns gibt. Auberginen in der Größe und Strahlefarbe habe ich bei uns leider bisher nicht gesichtet. Klar, dass sie in den Koffer mit nach Deutschland musste, oder?

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Und nun die Lobeshymne auf die Sweet Potatoe Fries: Zum aller ersten Mal in meinem Leben habe ich sie 2012 in New York gegessen. Ich kam, aß und war verliebt - oder so ähnlich. Außen knusprig, innen weich und dieser zart süße Geschmack, traumhaft!

Und seit dem bin ich immer noch am probieren, auf welcher Weise sie selbstgemacht am besten schmecken: Einmal im Ofen gebacken? Zweimal gebacken? Wenig Hitze? Viel Hitze? Etwas Öl und Salz und Pfeffer? Oder doch lieber Paprika und Chili?

Die Variante Fritteuse hatte ich bis Sonntag noch nicht ausprobiert. Passenderweise darf ich nämlich die neue Purify von Rusell Hobbs testen. Die Purifry ist eine Fritteuse, die mit sehr wenig Fett auskommt und Sweet Potatoe Fries waren absolut das erste mit denen ich die kleine "Fritteusen-Schublade" füllen wollte!

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Vom ersten Eindruck bin ich mehr als zufrieden. Die Fritteuse ist optisch schön und hochwertig verarbeitet. Das I-see-facec-Herzchen macht ja schon ein kleinen Sprung, wenn sie einen mit ihren beiden Kontrolllämpchen-Augen ansieht und unten der Mund (aka Fritteusen-Schublade) aufgeht.

Der Säuberungsprozess nach der Zubereitung ist mir bei Küchengeräten auch immer sehr wichtig und auch in dieser Hinsicht besteht die Purifry. Alle äußeren Oberflächen lassen sich gut feucht abwischen und wirklich reinigen muss man so oder so nur die Schublade und das Körbchen in ihr, in das das zu frittierende Gut gefüllt wird.

Mehr als die Sweet Potatoe Fries habe ich aktuell zwar noch nicht ausprobiert, aber die Fries haben den Test absolut bestanden. Natürlich sind sie nicht so extrem knusprig und kross wie aus einer "normalen" Fritteuse, das kann man aber von einer Fritteuse, die mit so wenig Öl auskommt, nicht erwarten.

Und nun zum Give-Away: Ich darf eine Purifty-Fritteuse verlosen!

Du möchtest gewinnen? So kannst du am Gewinnspiel teilnehmen:
1. Folge meinem Blog auf Facebook.
2. Hinterlasse unter diesem Post einem Kommentar mit deinem Namen und deiner richtigen
Mailadresse, so dass ich dich im Falle des Gewinns auch benachrichtigen kann.
3. Schreibe in das Kommentarfeld, was du als erstes mit der Purifry zubereiten möchtest.
4. Einsendeschluss ist Mittwoch, der 4. Juni 2014 um 23.59h.

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Sweet Potato Fries

Zutaten (für 2 Personen):
2 Süßkartoffeln
2 EL Rapsöl
Paprika, gemahlen
Chili, gemahlen
Meersalz

Zubereitung:
1. Die Süßkartoffeln putzen, schälen und in feine Stifte schneiden. Die Purifry etwa 5 Minuten auf 200°C vorheizen.

2. Währenddessen etwas Paprika- und Chilipulver mit 2 EL Rapsöl vermischen und die Sweet Potatoe Fries damit benetzen.

3. Die Fries für etwa 20 bis 25 Minuten in der Purifry garen. Nach gut 10 Minuten einmal wenden.

4. Die Fries kurz vor dem Servieren mit etwas Meersalz bestreuen - lecker!

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Auberginen-Ziegenfrischkäse-Quinoa

Zutaten (für 2 Personen):
120g Quinoa
100 ml Weißwein, trocken
2 Auberginen
6 getrocknete Tomaten, fein gehackt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
150g Ziegenfrischkäse
Olivenöl

Zubereitung:
1. Den Quinoa in ein Sieb geben und unter fließendem Wasser gründlich abspülen, um potentielle Bitterstoffe zu entfernen.

2. Den Quinoa mit der 2,5fachen Menge Wasser in einen Topf geben, aufkochen lassen und anschließend bei mittlerer Hitze 20 Minuten köcheln lassen. Kurz vor Ende den Wein hinzugeben und ebenfalls einkochen lassen. Zwischendurch immer wieder umrühren.

3. Die Auberginen putzen, den Stilansatz entfernen und längs halbieren. Mit etwas Olivenöl bepinseln und mit der Schnittfläche nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und bei 150°C (Ober-/Unterhitze) für 10 Minuten in den Ofen geben.

4. Mit einem Löffel die Aubergine aushöhlen und dabei etwas einen 1cm dicken Rand stehen lassen. Die Aubergine für 10 weitere Minuten in den Ofen geben.

5. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Knoblauch und die getrockneten Tomaten kurz andünsten. Anschließend das Auberginenfruchtfleisch dazugeben und mitbraten.

6. Das Quinoa zu der Auberginenmasse geben und alles verrühren. Den Ziegenfrischkäse unterrühren und alles mit Salz und Pfeffer würzen.

7. Die Quinoa-Auberginen-Masse in die Auberginenhälften füllen und servieren.

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Ziegenkäse-Birnen-Taler

Liebste Leser, aus privaten Gründen kann ich leider derzeit nicht selber bloggen. Daher freue ich mich umso mehr, dass ein paar meiner liebsten Blogger mich ein wenig unterstützen und dank ihrer Gastposts dafür sorgen, dass hier keine vollständige Flaute herrscht. Ich hoffe, dass ich ganz bald wieder selbst aktiv werden kann und freue mich schon sehr darauf, wieder meine eigenen Posts ins Netz zu schicken. Habt noch einen ganz feinen Restsonntag! :heart:

Hallo, liebe Leser von Annes Blog! Ich heiße Maren, wohne, koche und backe in Düsseldorf und schreibe auf www.rheintopf.com über meine Food- und Dekoliebe. Über das Bloggen habe ich Anne kennen gelernt - und freue mich sehr, heute mit einem Post bei ihr zu Gast zu sein!

Ich liebe Ziegenkäse - und war spontan begeistert, als ich neulich in einer Beilage des Feinschmeckers das Rezept für ein Ziegenkäse-Birnen-Päckchen mit gebratenem Radicchio entdeckte. Das musste ich sofort ausprobieren! Ein paar Zutaten habe ich dabei verändert. So wurde zum Beispiel aus dem Pancetta ganz normaler Bacon, aus dem Walnussöl wurde Haselnussöl, und die Ziegenkäsetaler habe ich in der Mitte noch einmal halbiert. Das Ergebnis: absolut überzeugend! Besonders genial finde ich die Kombination aus den herzhaften Speck- und Ziegenkäse-Aromen mit der Süße der Birne. Und der Thymian ist das Tüpfelchen auf dem i. Die Ziegenkäse-Birnen-Taler sind, wie ich finde, eine tolle Vorspeise für ein Frühlingsmenü. Ich hoffe, euch schmecken sie auch!

Dazu habe ich übrigens einen feinherben Riesling Kabinett getrunken- und zwar den 2011er Waldbach Fruchtspiel vom Weingut Balthasar Ress. Er ist angenehm fruchtig und passt damit super zu der Birne! Den Wein gib es bei Rewe.

So, und nun wünsche ich einen tollen Start in den Frühling! Was sind denn eure liebsten Frühjahrsrezepte? Was sollte ich eurer Meinung nach dringend einmal ausprobieren? Bin gespannt auf eure Tipps!

Alles Liebe aus der schönsten Stadt am Rhein

Maren

Zutaten (für 4 Personen):

1 Kopf Radicchio
4 halbierte Ziegenfrischkäsetaler
8 Scheiben Bacon
3 EL Olivenöl
einige Thymianzweige
Salz & Pfeffer
2 EL Aceto Balsamico
1 TL Zucker
2 EL Haselnussöl
20 g Walnusskerne

Zubereitung:

1. Vom Radicchio die äußeren Blätter entfernen. Den Kopf achteln und den Strunk herausschneiden. Die Blätter voneinander lösen, in einer Schüssel mit Wasser waschen und in einer Salatschleuder trocken schleudern. Beiseite stellen.

2. Vom unteren Teil der Birnen jeweils vier 1/2 cm dicke Scheiben abschneiden. Das Kerngehäuse in der Mitte der Scheiben herausschneiden. Den Rest der Birnen würfeln.

3. Je einen mittig halbierten Ziegenfrischkäsetaler zwischen zwei Birnenscheiben legen und das Ganze mit zwei Scheiben Bacon umwickeln. In einer Pfanne 1 EL Öl erhitzen und ein paar Thymianzweige dazu geben. Die Ziegenkäse-Birnen-Taler hineinlegen und von jeder Seite ca. 5 Minuten braten. Die Taler aus der Pfanne nehmen und auf einem Teller oder in einer Auflaufform im vorgewärmten Ofen warm halten.

4. Restliches Olivenöl in der Pfanne erhitzen und darin die Radicchioblätter mit den Birnenwürfeln ca. 3 Minuten lang anschwitzen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Mit Aceto Balsamico ablöschen und mit dem Zucker bestreuen. Kurz weiterbraten, dann die Pfanne vom Herd nehmen und das Haselnussöl darunter rühren.

5. Radicchio-Birnen-Mischung auf Teller 4 Teller verteilen (dabei ein paar Birnenwürfel übrig lassen) und je einen Ziegenkäse-Birnentaler darauf setzen. Die Taler mit den verbleibenden Birnenwürfeln und grob gehackten Walnusskernen bestreuen. Mit Thymianzweigen garnieren. Sevieren und genießen!

Ziegenfrischkäsecreme mit Tomaten

Beim Wochenendbesuch in der Heimat wurde ausgiebig und sehr lecker mit ein paar Freunden gefrühstückt. Da fiel mir ein, dass ich das Rezept für die Ziegenfrischkäsecreme mit Tomaten noch gar nicht veröffentlich habe, die ich im Sommer gemacht hatte und die schmeckt nicht nur zum Frühstück, sondern jeder Zeit als Brotaufstrich, zu Fleisch und Fisch oder allgemein als Grillbeilage. Der Sommer naht schließlich und bei den eisigkalten Temperaturen da draußen muss man sich ein paar warme, von Grillkohle beflügelte Gedanken machen :p .

Ich bin aktuell am überlegen, was genau bald Thema auf meinem Blog sein könnte. Vielleicht die ein oder andere DIY-Idee aus meiner Wohnung oder auch ein paar Tipps zum Umgang mit der Spiegelreflex. Welche Themen interessieren euch denn? Habt ihr besondere Wünsche?

Zutaten (für 5 Gläser):
150g Ziegenfrischkäse
90g Schmand
90g Frischkäse
2 Blatt Gelatine
1 EL Zitronensaft
2 Knoblauchzehen
1 kleine Zwiebel
400g Tomaten
2 TL Tomatenmark
1 EL Balsamico Bianco
8 Stiele Thymian
Kirschtomaten

Zubereitung:
1. Die Gelatine nach Packungsanweisung in kaltem Wasser einweichen lassen. Den Knoblauch pressen.

2. Den Schmand, den Ziegenfrischkäse und den Frischkäse und den Zitronensaft verrühren. Anschließend den Knoblauch unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

3. Die Gelatine bei geringer Hitze in einem Topf auflösen und erst 3 EL und dann die restliche Creme einrühren. Anschließend die Creme in Gläser füllen und für mindestens drei Stunden in den Kühlschrank stellen.

4. Für die Tomatencreme die Zwiebel und die Tomaten würfeln. Die Zwiebel in etwas Öl andünsten und das Tomatenmark zufügen und kurz anschwitzen. Anschließend die Tomaten und den Essig hinzufügen und ca. 5 Minuten köcheln lassen.

5. Die Tomatensauce mit Salz und Pfeffer und je nach Geschmack auch mit etwas Zucker abschmecken und anschließend mit einem Mixstab pürieren. Zum Schluss die Blätter vom Thymian abzupfen und untermischen.

6. Die Sauce abkühlen lassen, auf die Creme geben und kalt stellen. Kurz vor dem Servieren mit Cherrytomaten garnieren.

PS: Wer keinen Ziegenfrischkäse mag, kann ihn natürlich auch durch normalen Frischkäse ersetzen :) .

Zucchini-Türmchen mit Ziegenkäse

Es gab schon erstaunlich lange kein Rezept mit meiner Gemüseliebe Zucchini. Das feine Gemüse gesellt sich heute zu Ziegenkäse und Putenschinken. Gemeinsam recken sie sich in Richtung Himmel um als Türmchen für zwei eine kleine Vorspeise zu bilden oder einfach von einer Person ganz allein verspeist zu werden.

Das Voting des Food Blog Awards musste übrigens leider auf Grund eines Hackerangriffs beendet werden. Nun wird die Jury den besten Blog ohne Voting wählen. Vielen Dank trotzdem an jeden von euch, der mir seine Stimme gegeben hat :heart: .

Und nun viel Spaß beim Nachkochen mit meinem Lieblingsgemüse und habt einen feinen Tag!

Zutaten (für 4 Türmchen):
2 EL Olivenöl
2 EL Aceto Balsamico Bianco
1 TL Paprikapulver
Pfeffer
1 Zucchini
etwa 60g Ziegenkäse
8 Scheiben luftgetrockneter Putenschinken
1 EL Aceto Balsamico

Zubereitung:
1. Aus dem Olivenöl, dem Balsamicoessig, dem Paprikapulver und dem Pfeffer eine Marinade anrühren.

2. Die Zucchini in 12 etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden, in die Marinade legen und etwa 30 Minuten stehen lassen.

3. Vom Ziegenkäse 4 etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden.

4. Die Zucchini von beiden Seiten in etwas Olivenöl anbraten.

5. Den Putenschinken in einer weiteren Pfanne ohne Öl anbraten.

4. 4 Türmchen bestehend aus je drei Scheiben Zucchini, einer Scheibe Ziegenkäse und 2 Scheiben Putenschinken aufschichten.

5. Mit Balsamicoessig beträufeln und warm oder kalt servieren.