Blueberry Scones

Wie gestern versprochen, gibt es heute das Rezept für die Blaubeerscones. Die versüßen einem garantiert jeden noch so schlimm erscheinenden Montag. Das Rezept ist übrigens aus dem Buch Backen. I love Baking von Cynthia Barcomi, in dem ihr außerdem noch viele andere Rezepte für Muffins, Scones, Spreads, Cakes, Pies, Cookies und auch Eis findet. Cynthia hat mit dem Buch zwar sicher nicht das Rad neu erfunden, aber das muss sie auch gar nicht, denn schließlich sind auch Klassiker immer was feines. Als nächstes werde ich vermutlich die Florentine Muffins - Muffins mit Spinat, Ricotta und Parmesan - ausprobieren, die klingen nämlich köstlich!

Ich werde jetzt dem schwedischen Möbelriesen einen Besuch abstatten und das wichtige obligatorische Hot Dog zum Mittag genießen, das mindestens fast genauso gut ist wie die Blaubeerscones :p . Habt einen guten Start in die neue Woche!

Zutaten (für 8 große Scones):
2 Eier
60ml kalte Buttermilch
Abrieb einer halben Bio-Zitrone
325g Mehl
100g Zucker
1 TL Backpulver
1 TL Natron
1/2 TL Salz
90g Butter
200g Blaubeeren
1/2 TL Zimt
2 TL Zucker

Zubereitung:
1. Die Eier, die Buttermilch und die Zitronenschale in einem Messbecher vermischen. Das Mehl, den Zucker, das Backpulver, das Natron und das Salz in einer Rührschüssel vermischen.

2. Die kalte Butter würfeln und sofort in die Mehlmischung einarbeiten bis alls an grobe Krümel erinnert. Die flüssige Mischung dazugeben und alles so lange verrühren bis es sich gerade vermischt hat. Anschließend vorsichtig die Blaubeeren unterheben.

3. Die Mischung auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und aus dem Teig eine Scheibe von etwas 2cm Dicke und 20cm Durchmesser formen. Falls der Teig zu klebrig ist alles mit etwas Mehl bestäuben. Aus dem Teig acht Scones ausstechen und mit Zimt und Zucker bestreuen.

4. Die Scones im vorgeheizten Backofen (200°C) etwa 18 Minuten backen bis sie etwas Farbe angenommen haben. Anschießend auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Quelle: Backen. I love Baking

Chai Latte Muffins

Kein Sonntag ohne Sonntagssüß - auch wenn ich grad im Urlaub bin. Diese Muffins mit Chai Latte habe ich Anfang letzter Woche gebacken. Da ich im Moment - bzw. fast schon eher das letzte halbe Jahr - dem Chai Tea von David Rio mehr als verfallen bin, wollte ich unbedingt mal Muffins backen, die in diese Richtung gehen. Wunderbar saftig und zimtig sind sie geworden und oben drauf knusprig dank Zimt-Zucker-Schicht.

Anlass zum Backen war ein kleiner Backwettbewerb, der von Tchibo ausgerufen wurde. Ab Dienstag gibt es dort nämlich unter dem Motto "Rein ins Backvergnügen" viele Backutensilien zu kaufen. Allen Teilnehmern wurde eine karierte Schürze, Muffinförmchen und ein Spritzbeutel aus Silikon zugeschickt. Ich werde mir wohl noch die kleinen Tarteförmchen (wunderbar praktisch dank Hebeboden!) und die Geschenkboxen ansehen.

Ich würde mich freuen, wenn ihr ab morgen hier für meine Muffins votet. :heart:

Zutaten (für 12 Muffins):
150 ml Milch
4 TL Instant Chai Latte Pulver (z.B. David Rio Tiger Spice)
1 Vanilleschote
220g Mehl
1 Pr. Salz
1 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1 TL Zimt
1 TL gemahlener Ingwer
80g Butter
70g Zucker
2 Eier
1 EL Butter
4 EL Zucker
2 EL Zimt

Zubereitung:
1. Die Milch in einem Topf erwärmen und das Chai Latte Pulver in der Milch auflösen. Die Vanilleschote aufschneiden und das Mark herausholen.

2. Das Mehl mit dem Salz, dem Backpulver, dem Natron, dem Zimt, dem Ingwer und dem Vanillemark in einer Rührschüssel vermischen.

3. Die Butter und den Zucker cremig rühren. Anschließend die Eier nacheinander unterrühren.

4. Die Buttermasse und die Milch zu der Mehlmischung geben und nur so lange rühren bis alle Zutaten feucht sind.

5. Den Teig in die Vertiefungen der Muffinform füllen und im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 180°C) etwa 15 bis 20 Minuten backen.

6. Die Butter schmelzen und den Zimt mit dem Zucker verrühren.

7. Die noch warmen Muffins mit geschmolzener Butter einpinseln und in die Zimt-Zucker-Mischung dippen.

Cinnamon Pull Apart Bread


Mal ehrlich, gibt es was besseres als die Kombination von Zimt und Zucker? Wer mir bei Twitter folgt, wird mein Geschwärme für dieses wunderbar hefige Brot mitbekommen haben und ich muss mich wirklich zügeln nicht auch hier wieder in zügelloses Schwärmen zu verfallen. Was soll ich sagen? Es ist wunderbar hefig und saftig. Die Note von Zimt und Zucker passt. Nicht zu viel, nicht zu wenig, genau richtig eben. Die Küche duftet den ganzen Tag mehr als himmlisch. Am besten schmeckt es noch lauwarm und das Abzupfen der süßen Scheiben macht so süchtig, dass vom Brot ehe man sich versieht nichts mehr übrig ist.

Ich muss gestehen der Weg zum Genuss war nicht ganz so einfach. Orientiert habe ich mich diesem und diesem Rezept. Die Mehlmenge von 300g aus ersterem war defintiv zu wenig und so stand ich in der Küche und meine Hände waren gefesselt von einem leimartigen Teig, der mich nicht wieder freigeben wollte. Dank überaus reizender Hilfe wurde nach und mehr Mehl zugeführt und ich war letztendlich wieder ein freier Mensch :p .

Im Rezept unten habe ich alle Angaben entsprechend angepasst, so dass euer Nachbacken ohne Teiggefangenschaft stattfinden kann. Ich streue kurz vor dem Servieren auch gerne noch etwas Zimt und Zucker über das Zupfbrot - das knackt einfach zu schön im Mund.

Mehr Sonntagssüß gibt es heute bei Julie. Genießt den tollsten Tag der Woche! :heart:


Ab sofort gibt es - sofern es die Zeit zulässt - die Rezepte außerdem immer noch ein wenig hübscher in Szene gesetzt als in reiner Textform. Dieses mal als einfaches Bild, ich bin aber am Überlegen und Ausprobieren was ich in der Hinsicht auch als PDF oder ähnlichem zaubern kann. Bitte Klicken zum Vergrößern und eine Rückmeldung eurerseits wäre natürlich auch toll!

Zutaten:
Teig:
350g Mehl
50g Zucker
1/2 Würfel Hefe
1 Pr. Salz
50g Butter
140 ml Milch
2 Eier
1/2 Fläschchen Butter-Vanille-Aroma

Füllung:
50g Butter
1 EL Zimt
100g Zucker

Zubereitung:
1. Die Hefe mit 2 EL lauwarmer Milch, 1 TL Zucker und 1 TL Mehl in einem Becher verrühren und gut eine halbe Stunde gehen lassen.

2. Die restliche Milch lauwarm erhitzen und den Zucker und die Butter darin auflösen. Mit dem Mehl, dem Salz, den Eiern, dem Vanillearoma und der Hefemischung zu einem Teig verkneten und etwa eine Stunde gehen lassen.

3. Den Teig nochmals durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 30x50cm groß ausrollen. Die Butter schmelzen, den Teig damit bestreichen und mit Zimt und Zucker bestreuen.

4. Den Teig in sechs Streifen schneiden und diese übereinander legen. Diesen großen Teigstreifen in sechs Stücke schneiden und hochkant hintereinander in eine gefettete Kastenform stellen. Nochmals mindestens 30 Minuten gehen lassen bis die Form gut ausgefüllt ist.

5. Im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 185°) auf der 2. Schiene von unten etwa 35 Minuten backen. Anschließend etwa 20 Minuten in der Form auskühlen lassen.

6. Das Zupfbrot aus der Form stürzen, mit etwas Zimt und Zucker bestreuen und am besten noch lauwarm genießen.

Apple-Cranberry-Crumble

Heute gibt es ein Rezept für ein schnelles nachmittägliches Mittwochssüß. Ein Crumble ist wohl definitiv die schönste Verwertung von Obst, welches man als nicht mehr ganz so knackig bezeichnen könnte. In der Regel hat man ja auch alle Zutaten immer im Haus. Meine Streusel müssen immer eine Note von Zimt und Ingwer enthalten - passt einfach wunderbar zum Apfel. In dem Sinne also fröhliches Crumbling! :)

Zutaten (für 3 Portionen):
2 große Äpfel
3 TL Zitronensaft
3 El getrocknete Cranberries
30 g Butter
1 gehäufter EL Mehl
1 EL kernige Haferflocken
1 gestrichener EL Zucker
1 Pr. Salz
1 TL Zimt
1/2 TL gemahlener Ingwer

Zubereitung:
1. Die Äpfel in kleine Stücke schneiden, mit den Zitronensaft und den Cranberries vermischen und in drei feuerfeste Förmchen füllen.

2. Die kalte Butter in kleine Stücke schneiden und mit den restlichen Zutaten mit dem Knethaken zu Streuseln verarbeiten.

3. Über die Obstmischung krümeln und im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 190°C) auf der 2. Schiene von untern etwa 30 Minuten backen.