Geschenke aus der Küche: Bratapfel-Konfitüre

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Ich liebe Geschenke aus der Küche! Dieses Jahr werde ich zum einen ein kleines Päckchen gefüllt mit verschiedenen selbstgemachten Leckereien schnüren. Und auch zu allen anderen Geschenken gibt es eine selbstgemachte Kleinigkeit dazu. Eine dieser Leckereien ist Bratapfelkonfitüre. Äpfel treffen auf Sultaninen, Zimt und Vanille und als besonderes Extra auf geröstete Mandeln für ein bisschen Knusper im Mund. Das Kochen der Konfitüre ist an sich schon ein Traum, wie das duftet!

Verschenkt ihr dieses Jahr auch Selbstgemachtes?

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Zutaten (für ca. 4 Gläser à 250ml):
100g Mandeln
500g Äpfel
400ml Apfelsaft
100g Sultaninen
500g Gelierzucker 2:1
1 Vanilleschote
1 Zimtstange

Zubereitung:
1. Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stückchen würfeln. Die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten, kurz abkühlen lassen und anschließend grob hacken.

2. Die Äpfel zusammen mit dem Saft, den Sultaninen, dem Gelierzucker und der Zimtstange aufkochen und danach etwa 7 Minuten weiter köcheln lassen.

3. Das Mark der Vanilleschote herauskratzen und zusammen mit der Schote und den Mandeln zur Konfitüre geben und mit kochen.

4. Die Zimtstange entfernen und die Konfitüre in heiß ausgespülte Gläser füllen und verschließen. Die Gläser für etwa fünf Minuten auf dem Deckel stehen lassen. Anschließend die Gläser umdrehen und komplett auskühlen lassen.

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PS: Wenn ihr dieses Jahr die Weihnachtsplätzchen auf dem Blog vermisst, dann stöbert doch einfach ein bisschen hier im Plätzchenarchiv.

Kürbis-Zimtschnecken

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Kinder, es ist Kürbiszeit! Also schnell auf den nächsten Markt oder in den Supermarkt und einen neuen orangen Freund kaufen, um aus ihm was feines zu zaubern. Mein Sonntagssüß am Wochenende waren diese leckeren, super saftigen Zimtschnecken. Dank Kürbis im Teig überzeugten sie auch farblich durch eine schicke gelbe Nuance.

Inspirieren lassen habe ich mich von Christina von Feines Gemüse. Die hat mich nämlich ziemlich heiß gemacht, als sie ihre Schneckchen bei Instagram und Facebook gepostet hatte, so dass ich sie einfach so schnell wie möglich nachbacken musste. Meine Zimtschnecken sind im Gegensatz zu ihrem allerdings nicht vegan. Wem das wichtig sein sollte, der schaut einfach fix bei ihr vorbei. Vegan oder nicht - Nachbacken ist Pflicht!

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Zutaten (für ca. 12 Stück):

Für den Hefeteig
160g Kürbispüree*
450g Weizenmehl
1 EL Zucker
1 Pck. Trockenhefe
1 TL Salz
1 Msp. Muskatnuss
80g geschmolzene Butter
200ml Milch

Für die Füllung
50g geschmolzene Butter
30g brauner Zucker
30g weißer Zucker
4 TL Zimt

Für den Guss
Puderzucker
Milch

Zubereitung:

1. Für den Teig alle trockenen Zutaten mischen. Das Kürbispüree, die Butter und die Milch hinzugeben und alles zu einem elastischen Teig verkneten. Eine Stunde abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

2. Anschließend den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche rechteckig ausrollen. Die geschmolzene Butter auf dem Teig verstreichen und den Zimt und den Zucker gleichmäßig darüber verteilen.

3. Den Teig von der kurzen Seite her aufrollen und in ca. 2-3 cm dicke Scheiben schneiden. Die Schnecken auf ein Backblech setzen, mit einem Tuch abdecken und erneut ca. 30 Minuten gehen lassen. Anschließend bei 175 °C (Umluft) ca. 15-20 Minuten backen.

4. Die Zimtschnecken auf einem Gitter auskühlen lassen. Den Puderzucker mit Milch verrühren, so dass ein dickflüssiger Guss entsteht und die Zimtschnecken damit verzieren.

* Kürbispüree ist eine ziemlich feine Sache. Man kann damit wunderbar backen aber auch tolle Desserts und Saucen zaubern. Schneidet dafür euren Kürbis einfach in Spalten und schiebt ihn bei 150°C für gut 30 Minuten in den Ofen. Püriert ihn anschließend mit Milch zu einer sämigen Masse. Das Püree kann man übrigens auch super einfrieren. Die 160g, die für dieses Rezept benötigt werden, sind ja auch nicht die Welt.

Apfel-Cranberry-Cookies

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Hach, meinte es der Wettergott gut mit uns dieses Wochenende! Blauer Himmel und Sonne satt, da war es im Windschatten fast schon zu warm. So sehr ich das auch genossen habe, hatte ich irgendwie doch Lust auf ein paar Cookies, die fast schon ein wenig nach Herbst schmecken. Cranberrys und Äpfel treffen auf knusprige Haferflocken - lecker!

Und wie habt ihr euer Wochenende verbracht?

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Zutaten:

250g Margarine
180g Rohrzucker
1 Pck. Vanillezucker
2 Eier
120g gehackte Mandeln
180g zarte Haferflocken
3 TL Backpulver
140g Mehl
1 Vanilleschote
1 Pr. Zimt
1 Pr. Salz
150g getrocknete Cranberrys
50g getrocknete Äpfel

Zubereitung:

1. Den Backofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Das Mark der Vanille schote herauskratzen und die getrockneten Äpfel in kleine Stückchen schneiden.

2. Die Margarine, den Zucker, den Vanillezucker, das Vanillemark und die Eier mit dem Handmixer schaumig rühren. Das Mehl, das Backpulver, das Salz und den Zimt unterrühren. Die Mandeln, die Haferflocken, die Cranberrys und die Äpfel unterheben.

3. Den Teig mit zwei Löffeln in Kugelform auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und leicht flach drücken. Genug Abstand zwischen den einzelnen Cookies lassen, da sie beim backen aufgehen.

4. Die Cookies auf mittlerer Schiene etwa 15 Minuten backen bis sie hellbraun sind. Nach dem Backen auf einem Gitter komplett auskühlen lassen und in luftdichten Dosen aufbewahren.Es macht übrigens nichts, wenn sie noch etwas weich sind, sie härten beim Abkühlen aus.


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Blueberry Scones

Wie gestern versprochen, gibt es heute das Rezept für die Blaubeerscones. Die versüßen einem garantiert jeden noch so schlimm erscheinenden Montag. Das Rezept ist übrigens aus dem Buch Backen. I love Baking von Cynthia Barcomi, in dem ihr außerdem noch viele andere Rezepte für Muffins, Scones, Spreads, Cakes, Pies, Cookies und auch Eis findet. Cynthia hat mit dem Buch zwar sicher nicht das Rad neu erfunden, aber das muss sie auch gar nicht, denn schließlich sind auch Klassiker immer was feines. Als nächstes werde ich vermutlich die Florentine Muffins - Muffins mit Spinat, Ricotta und Parmesan - ausprobieren, die klingen nämlich köstlich!

Ich werde jetzt dem schwedischen Möbelriesen einen Besuch abstatten und das wichtige obligatorische Hot Dog zum Mittag genießen, das mindestens fast genauso gut ist wie die Blaubeerscones :p . Habt einen guten Start in die neue Woche!

Zutaten (für 8 große Scones):
2 Eier
60ml kalte Buttermilch
Abrieb einer halben Bio-Zitrone
325g Mehl
100g Zucker
1 TL Backpulver
1 TL Natron
1/2 TL Salz
90g Butter
200g Blaubeeren
1/2 TL Zimt
2 TL Zucker

Zubereitung:
1. Die Eier, die Buttermilch und die Zitronenschale in einem Messbecher vermischen. Das Mehl, den Zucker, das Backpulver, das Natron und das Salz in einer Rührschüssel vermischen.

2. Die kalte Butter würfeln und sofort in die Mehlmischung einarbeiten bis alls an grobe Krümel erinnert. Die flüssige Mischung dazugeben und alles so lange verrühren bis es sich gerade vermischt hat. Anschließend vorsichtig die Blaubeeren unterheben.

3. Die Mischung auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und aus dem Teig eine Scheibe von etwas 2cm Dicke und 20cm Durchmesser formen. Falls der Teig zu klebrig ist alles mit etwas Mehl bestäuben. Aus dem Teig acht Scones ausstechen und mit Zimt und Zucker bestreuen.

4. Die Scones im vorgeheizten Backofen (200°C) etwa 18 Minuten backen bis sie etwas Farbe angenommen haben. Anschießend auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Quelle: Backen. I love Baking


Chai-Latte-Muffins

Kein Sonntag ohne Sonntagssüß - auch wenn ich grad im Urlaub bin. Diese Muffins mit Chai Latte habe ich Anfang letzter Woche gebacken. Da ich im Moment - bzw. fast schon eher das letzte halbe Jahr - dem Chai Tea von David Rio mehr als verfallen bin, wollte ich unbedingt mal Muffins backen, die in diese Richtung gehen. Wunderbar saftig und zimtig sind sie geworden und oben drauf knusprig dank Zimt-Zucker-Schicht.

Anlass zum Backen war ein kleiner Backwettbewerb, der von Tchibo ausgerufen wurde. Ab Dienstag gibt es dort nämlich unter dem Motto "Rein ins Backvergnügen" viele Backutensilien zu kaufen. Allen Teilnehmern wurde eine karierte Schürze, Muffinförmchen und ein Spritzbeutel aus Silikon zugeschickt. Ich werde mir wohl noch die kleinen Tarteförmchen (wunderbar praktisch dank Hebeboden!) und die Geschenkboxen ansehen.

Ich würde mich freuen, wenn ihr ab morgen hier für meine Muffins votet. :heart:

Zutaten (für 12 Muffins):
150 ml Milch
4 TL Instant Chai Latte Pulver (z.B. David Rio Tiger Spice)
1 Vanilleschote
220g Mehl
1 Pr. Salz
1 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1 TL Zimt
1 TL gemahlener Ingwer
80g Butter
70g Zucker
2 Eier
1 EL Butter
4 EL Zucker
2 EL Zimt

Zubereitung:
1. Die Milch in einem Topf erwärmen und das Chai Latte Pulver in der Milch auflösen. Die Vanilleschote aufschneiden und das Mark herausholen.

2. Das Mehl mit dem Salz, dem Backpulver, dem Natron, dem Zimt, dem Ingwer und dem Vanillemark in einer Rührschüssel vermischen.

3. Die Butter und den Zucker cremig rühren. Anschließend die Eier nacheinander unterrühren.

4. Die Buttermasse und die Milch zu der Mehlmischung geben und nur so lange rühren bis alle Zutaten feucht sind.

5. Den Teig in die Vertiefungen der Muffinform füllen und im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 180°C) etwa 15 bis 20 Minuten backen.

6. Die Butter schmelzen und den Zimt mit dem Zucker verrühren.

7. Die noch warmen Muffins mit geschmolzener Butter einpinseln und in die Zimt-Zucker-Mischung dippen.

Cinnamon Pull Apart Bread

Mal ehrlich, gibt es was besseres als die Kombination von Zimt und Zucker? Wer mir bei Twitter folgt, wird mein Geschwärme für dieses wunderbar hefige Brot mitbekommen haben und ich muss mich wirklich zügeln nicht auch hier wieder in zügelloses Schwärmen zu verfallen. Was soll ich sagen? Es ist wunderbar hefig und saftig. Die Note von Zimt und Zucker passt. Nicht zu viel, nicht zu wenig, genau richtig eben. Die Küche duftet den ganzen Tag mehr als himmlisch. Am besten schmeckt es noch lauwarm und das Abzupfen der süßen Scheiben macht so süchtig, dass vom Brot ehe man sich versieht nichts mehr übrig ist.

Ich muss gestehen der Weg zum Genuss war nicht ganz so einfach. Orientiert habe ich mich diesem und diesem Rezept. Die Mehlmenge von 300g aus ersterem war defintiv zu wenig und so stand ich in der Küche und meine Hände waren gefesselt von einem leimartigen Teig, der mich nicht wieder freigeben wollte. Dank überaus reizender Hilfe wurde nach und mehr Mehl zugeführt und ich war letztendlich wieder ein freier Mensch :p .

Im Rezept unten habe ich alle Angaben entsprechend angepasst, so dass euer Nachbacken ohne Teiggefangenschaft stattfinden kann. Ich streue kurz vor dem Servieren auch gerne noch etwas Zimt und Zucker über das Zupfbrot - das knackt einfach zu schön im Mund.

Mehr Sonntagssüß gibt es heute bei Julie. Genießt den tollsten Tag der Woche! :heart:

Ab sofort gibt es - sofern es die Zeit zulässt - die Rezepte außerdem immer noch ein wenig hübscher in Szene gesetzt als in reiner Textform. Dieses mal als einfaches Bild, ich bin aber am Überlegen und Ausprobieren was ich in der Hinsicht auch als PDF oder ähnlichem zaubern kann. Bitte Klicken zum Vergrößern und eine Rückmeldung eurerseits wäre natürlich auch toll!

Zutaten:
Für den Teig:
350g Mehl
50g Zucker
1/2 Würfel Hefe
1 Pr. Salz
50g Butter
140 ml Milch
2 Eier
1/2 Fläschchen Butter-Vanille-Aroma

Für die Füllung:
50g Butter
1 EL Zimt
100g Zucker

Zubereitung:
1. Die Hefe mit 2 EL lauwarmer Milch, 1 TL Zucker und 1 TL Mehl in einem Becher verrühren und gut eine halbe Stunde gehen lassen.

2. Die restliche Milch lauwarm erhitzen und den Zucker und die Butter darin auflösen. Mit dem Mehl, dem Salz, den Eiern, dem Vanillearoma und der Hefemischung zu einem Teig verkneten und etwa eine Stunde gehen lassen.

3. Den Teig nochmals durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 30x50cm groß ausrollen. Die Butter schmelzen, den Teig damit bestreichen und mit Zimt und Zucker bestreuen.

4. Den Teig in sechs Streifen schneiden und diese übereinander legen. Diesen großen Teigstreifen in sechs Stücke schneiden und hochkant hintereinander in eine gefettete Kastenform stellen. Nochmals mindestens 30 Minuten gehen lassen bis die Form gut ausgefüllt ist.

5. Im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 185°) auf der 2. Schiene von unten etwa 35 Minuten backen. Anschließend etwa 20 Minuten in der Form auskühlen lassen.

6. Das Zupfbrot aus der Form stürzen, mit etwas Zimt und Zucker bestreuen und am besten noch lauwarm genießen.

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